Sascha Ehlert Merianstraße

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Inhaltsangabe zu „Merianstraße“ von Sascha Ehlert

Bruno Bachmann, genannt Otze, hat eigentlich nur ein Problem: sein derzeitiges Dasein. Hauptsächlich beziehen sich seine Schwierigkeiten aber lediglich auf die Frauen, den Alkohol und sein Studium. Mit dieser unheilvollen Allianz kommt der selbst ernannte Fußballphilosoph einfach nicht zurecht. Schutz sucht und findet er in seiner Wohngemeinschaft in der Merianstraße in Frankfurt am Main. Diese ist der Ausgangspunkt für seine meist nächtlichen Streifzüge durch die Stadt. Äußerst humorvoll verknüpft Sascha Ehlert dabei viele Handlungsstränge aus dem Umfeld seines Protagonisten und beleuchtet dabei das Lebensgefühl dieser Gruppe.

Ein grosser Junge wird endlich erwachsen, köstlich

— kfir
kfir

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  • Rezension zu "Merianstraße" von Sascha Ehlert

    Merianstraße
    kfir

    kfir

    10. September 2008 um 12:00

    Bruno Bachmann lässt sich nach seinem großen Fußball-Vorbild Frank Ordenewitz gerne ‘Otze’ nennen. Als selbsternannter Fußball-Philosoph ist er zu Zeiten der WM 2006 in Deutschland ganz in seinem Element und zusammen mit seinen Kumpels geht der Langzeitstudent ganz in seinen Hobbys Bier, Fußball, Frauen auf. Ein herber Wermutstropfen in dieser Freudenzeit ist allerdings, dass Otze sich von Tina trennt und er bei einem Kumpel Heiner in dessen WG in der Merianstraße Unterschlupf suchen muss. Doch diese Situation bietet ihm endlich die Gelegenheit, sein Leben umzukrempeln … Sascha Ehlert beschreibt in Merianstraße das Leben des ewigen Studenten Otze, der nach langen Jahren endlich beschließt, erwachsen zu werden. Der junge Mann, der wie der geborene Loser durch Leben treibt und von einem Unglück zum nächsten kommt, erweckt dennoch so etwas wie Mitleid und ist von Anfang an irgendwie sympathisch. Zwar kann ich einem faulen Studenten, der sein Frühstück mit einem Bierchen beginnt, nur wenig abgewinnen, doch mit zunehmender Bierlaune kommen Otze und seine Saufkumpels den kleinen Wahrheiten des Lebens Schluck für Schluck ein wenig näher. Der leichte Plauderton der Story bietet ein flüssiges und lebendiges Lesevergnügen, der subtile und bisweilen bissige Humor lässt einen die Seiten nur so dahinblättern. Leider bekommt man trotz laufender WM in Deutschland nur sehr wenig fußballerisches von dem selbsterklärten Fußball-Philosophen geboten. Der Aufbau der Geschichte ist nicht chronologisch gehalten und die einzelnen Versatzstücke lassen das Puzzle erst mit zunehmender Geschichte erahnen und manche interessante Auflösungen bekommt der Leser so erst gegen Ende der Geschichte präsentiert. Dadurch und durch die unterschiedlichen Erzählpositionen aus Sicht der diversen Kumpels Otzes gewinnt die Geschichte zusätzliche interessante Aspekte. Insgesamt entsteht so ein witziger kleiner Mikrokosmos mit all seinen kleinen Verstrickungen, die sich erst nach und nach entwirren und immer neue Einblicke freigibt. Eine tolle und ironische Geschichte, wie sie das Leben schreibt.

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