Wie kam ich zu diesem Buch?
Durch eine Buchmesse wurde ich auf die Reihe aufmerksam. Ja, es war mal wieder Zeit für eine Anthologie. Das ist die zweite Anthologie des Talawah Verlags, die ich gelesen habe. Nachdem sie einige Zeit auf der Leseliste vor sich hin schlummerte, habe ich sie mir nun endlich mal vorgenommen.
Wie finde ich Cover und Titel?
Passt beides, der Titel ist Programm. Zu jeder Geschichte gibt es eine Illustration.
Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension, vor allem bei einer Kurzgeschichtensammlung. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert in der Welt der Succubi und Incubi. Manche sind nett, andere eher weniger. Das Vorwort hat mir schon sehr gefallen, ebenso wie die Grundidee hinter den File-Anthologien. Die erste Geschichte ist schön kurz und knackig, sehr gut ausgewählt als Einstieg. Die zweite dagegen zieht sich ganz schön. Witzig sind die mit dem Interview und die mit dem selbstmörderischen Wellensittich. Manche Geschichten waren eher öde, manche so gar nicht jugendfrei, aber so ist das halt in Anthologien, hier ist für jeden Geschmack was dabei.
Wie ist es geschrieben?
Die Schreibstile sind erwartungsgemäß sehr unterschiedlich, mal locker-flockig und flüssig zu lesen, mal eher zäh. Ein mal subtiler und mal herzerfrischender Humor rundet das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack. Besonders großartig fand ich den Wortspiel-Humor bei Succ. Inc.
Wie steht es mit der Fehlerquote?
Manche Geschichten wurden wohl nicht mal oberflächlich korrigiert, so viele Tippfehler, wie drin sind. Mich stört das leider beim Lesen.
Mein Fazit?
Das Buch hat mir alles in allem gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Reihe sein, das ich lese.






