Leserpreis 2018
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Sascha_Fiek

vor 1 Jahr

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Gespannt starte ich in meine erste Leserunde in dieser erst jüngst von mir entdeckten community als Debütautor. (gleich vorweg: wenn hier etwas fehlt, freue ich mich über Hinweise, was ich besser machen kann/muss)


Wer sich mit Fragen beschäftigt, wie Gott in die Welt kommt und ob bzw. wie Krieg und Terror mit Religionen zusammenhängen, findet hier ein fiktives Gespräch zweier Studenten vor, das unter dem Strich für eine humanistische Weltanschauung im Leben wirbt.


Nähere Infos mit Link zu Leseprobe und weiterem gibt es auch hier auf meinem Blog.


Klappentext:

Im jungen 21. Jahrhundert hat die Menschheit offenbar immer noch zu wenig aus ihrer Geschichte gelernt und droht aufgrund weltweit wachsender Spannungen, wieder in Krieg, Terror und Angst zu versinken. Am Tag nach einem verheerenden Terroranschlag in ihrer Stadt treffen sich die beiden Studenten Sophia und Taleb auf ihrem Universitätscampus, um gemeinsam über einen möglichen Ausweg aus der Gewalt zu diskutieren. 

In ihrem mal provozierenden, mal versöhnlichen Dialog gehen die beiden der Frage nach, wie Religionen, Menschen und Götter zueinander stehen und was zu tun ist, um der sich immer schneller drehenden Spirale aus Hass und Intoleranz zu entfliehen. Ihr philosophierender und psychologisierender Streifzug bietet am Ende auch Anlass zur Hoffnung; denn der Untergang der Menschheit ist nicht gewiss, sondern auch ein friedliches Miteinander scheint möglich. Dafür muss es jedoch gelingen, dass der Mensch lernt, den Menschen allein in seiner Eigenschaft als Mensch zu respektieren. 


Über der Autor:

Sascha Fiek, Jahrgang 1974, hat an der Universität in Freiburg sein Examen in Germanistik und Chemie abgelegt. Er arbeitet als Geschäftsführer eines kleinen Familienunternehmens. Zwanzig Jahre lang war er in der Politik aktiv, unter anderem als Stadtrat in Freiburg, und hat dabei immer wieder den Fokus auf die Menschen- und Bürgerrechte gelegt. In seiner Freizeit widmet er sich gerne den aktuellen gesellschaftspolitischen und weltanschaulichen Fragen, was zusammen mit den gegenwärtigen terroristischen Ereignissen Ausgangspunkt dieses Buchs war.








Autor: Sascha Fiek
Buch: Abseits von Himmel und Sünde

BlueVelvet

vor 1 Jahr

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Da hört sich sehr spannend an, ich würde sehr gerne mitlesen.

Madkoeninger

vor 1 Jahr

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@Sascha_Fiek

So als Freiburger, würde ich gerne mit lesen, mich würde das Buch sehr interesieren.

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BlueVelvet

vor 12 Monaten

Plauderecke

Vielen Dank, das Buch kam wohlbehalten pünktlich zum Geburtstag an :) Herzlichen Dank für die Schokolade - hatte mich schon gewundert was denn da noch im Umschlag ist ;)

BlueVelvet

vor 12 Monaten

Diskussion zu den Thesen

Habe jetzt bis Seite 22 gelesen, morgen geht es weiter. Ich finde nämlich dass das kein Thema ist, was ich mal eben so durchlese, ich persönlich brauche Zeit um darüber nachzudenken und das ganze "sacken zu lassen". Mir gefällt die Idee Gott mit einem unsichtbaren Freund zu vergleichen ganz gut. Ich werde das Buch auch nach dem Beenden an meine Schwester weiterreichen, da sie (eine junge) Pfarrerin ist und ich sehr gespannt bin was sie dazu sagt und wie sie zu den Thesen steht. (Vielleicht kann und darf ich ihre Meinung hier auch noch teilen - das könnte vielleicht auch hilfreich für Herrn Fiek sein) Allgemein gefällt mir die Form als Dialog ebenfalls sehr gut, auch wenn man merkt dass es nicht echt ist - da vermutlich kein Student so mit jemand anderem spricht - aber darum geht es ja auch nicht. Vielleicht könnten wir noch Leseabschnitte hinzufügen um die Leserunde ein bisschen mehr zu strukturieren?

AnjaKoenig

vor 12 Monaten

Diskussion zu den Thesen

ich bin auch bis seite 22 bisher und werde ebenfalls langsam und stück für stück lesen um die einzelnen aspekte zu durchdenken. sehr interessant bisher. die Dialogform finde ich sehr schön zu lesen, auch da es den ernsten Themen einen guten rahmen gibt. gute Idee. der vergleich von Gott mit dem unsichtbaren freund gefällt mir sehr. die Einteilung in abschnitte wäre sicherlich sinnvoll, da man ja auch andere kommentare lesen möchte und ggf. darauf eingehen. ansonsten finde ich es gut, wenn am anfang steht bis welche seite man war, wie ich es von bluevelvet übernommen habe, da sieht man gleich, was man schon lesen könnte. den rest liest man dann hinterher. also ich mach es zumindest so denke ich. auch tobi hat ja Seitenzahlen mit eingebracht, da ist ein hinweis für mich gegeben, dass ich diese Kommentare ggf noch nicht lese, sondern eben erst dann.

Sascha_Fiek

vor 12 Monaten

Diskussion zu den Thesen

Ich habe jetzt einmal drei Unterthemen angelegt, die die groben Themenfelder umreißen. Ist das so als Strukturierung in Ordnung?

TibasWedor

vor 12 Monaten

Diskussion zu den Thesen

Ich habe das Buch erstmal komplett gelesen und das sehr intensiv getan. Normalerweise lese ich an knapp 120 Seiten vielleicht zwei Tage, aber hier habe ich mir doch doch etwas mehr Zeit genommen, um auch gründlich über das Gelesene nachzudenken. Das Konzept, ein solches Thema in einem Dialog darzustellen, finde ich gut. In vielen Bereichen habe ich meine persönliche Ideologie wiedergefunden und mir gedacht, dass Du schreibst, was ich denke. Jedoch finde ich die Anschauungen zum Thema Religion teilweise nicht gut recherchiert, bzw. noch zu sehr über einen Kamm geschert. In meiner täglichen Arbeit in der evangelischen Kirche erlebe ich vieles doch ganz anders. Wie es in der katholischen Kirche en detail aussieht, kann ich nicht beurteilen. Doch wird es dort ähnlich sein. Es wird um "Mitglieder" gerungen, um auch den finanziellen Fortbestand zu sichern. Denn erst der ermöglicht die vielfältigen Angebote für die Menschen. In der Kirche werden, wie in anderen Unternehmen auch, Strukturreformen und Kürzungen vorgenommen. So viel Geld, wie du beschreibst, ist leider nicht mehr vorhanden. Doch es geht ja um Gott. Und auch ich sehe ihn als Erfindung des Menschen. Früher als Mittel, Geschehnisse zu erklären, dann als Druckmittel, um die Menschen gefügig zu machen. Luther und später die Aufklärung haben den Menschen viel Angst genommen. Unsere Pfarrerin erklärt immer, dass es nicht wichtig ist, jeden Sonntag in den Gottesdienst zu gehen. Viel wichtiger ist, dass man sein Leben nach christlichen und humanitären Gesichtspunkten ausrichtet. Die Gemeinschaft in einer Religion ist Gott. Nicht nur der Gottesdienst, sondern auch die vielen, teils ehrenamtlichen Dienste dahinter. Jugendarbeit, Hospizdienst, Seniorentreffs, Asylkreise, etc. und die enge Zusammenarbeit mit den anderen Religionsgemeinschaften. Es geht nicht darum, Gott zu dienen. Vielmehr dient man den Menschen. Die Bibel liefert hier in Lösungsvorschläge, Ideen und Erfahrungen. Wobei man die veralteten, verherrlichenden Hassparolen klar ausklammern muss. Einige wenige schaffen es heute leider immer noch, dieses veraltete Konzept für sich zur Ausübung von Macht zu nutzen. Eigentlich ist es nicht wichtig, wie sich eine Gemeinschaft bildet. Du hast sehr anschaulich beschrieben, wie Gruppendynamik funktioniert. Und für den Köln-Fan beispielsweise ist der Geißbock der Gott und das einzig Gute und die Gladbacher der Teufel und das Böse - und umgekehrt. Die Menschen sind noch nicht so weit entwickelt, um zu verstehen, dass es keine Gruppe braucht, um sich selbst zu finden. Ist Atheismus da wirklich die Lösung??

Sascha_Fiek

vor 12 Monaten

Diskussion zu den Thesen
@TibasWedor

ich bin Dir zunächst sehr dankbar für deine Einschätzung, weil ich vor allem gespannt war, wie Du es sehen würdest als jemand, der im kirchlichen Umfeld arbeitet. Umso mehr freue ich mich, dass wir im Prinzip gedanklich so nah beieinander sind und vor allem, dass du alles als nachdenkenswert empfunden hast. Sinn und Zweck des Buches ist ja, zum Nachdenken und zu solchen Erörterungen anzuregen und nicht, dass man 100%ige Übereinstimmung findet oder erwartet. Du verkörperst in dem, was du schreibst, ja eine sehr aufgeklärt-humanistische Sichtweise der Dinge inklusive der Gottesvorstellung und dem, was aus einem aufgeklärten Christentum erwachsen sollte. Ich gestehe auch durchaus zu, dass ich an einer Stelle vielleicht etwas über einen Kamm schere, was weniger an zu wenig Recherche liegt, sondern einfach an dem gesetzten Schwerpunkt. Die Frage, ob denn Atheismus die Lösung sei, finde ich spannend. Ich glaube, das ist eher ein definitorisches Problem des Wortes, das vielen als zu ablehnend und hart klingt. Ich glaube, mit dem Begriff des Humanismus kannst du dich viel eher identifizieren, vor allem, wenn du schreibst:"Es geht nicht darum, Gott zu dienen. Vielmehr dient man den Menschen". Darin spiegelt sich ja gerade die Konzentration auf den Menschen im Diesseits wider, was mir auch ein wichtiges Anliegen ist. Und wenn man wie du die Bibel so begreift, dass man sich auf die humanistischen Aspekte darin konzentrieren soll, dann widerspreche ich sicherlich nicht. Problematisch wird es für mich dann, wenn man ein Werk wie die Bibel als allumfänglich richtig und unfehlbar ansieht, was in fundamentalistischen Kreisen leider noch vorkommt. Insofern freue ich mich über deine Ansichten und dass wir uns, wenn auch vielleicht aus unterschiedlicher Startperspektive kommend, gedanklich durchaus auf viele Punkte einigen können.

TibasWedor

vor 12 Monaten

Fazit/Rezension

Meine Rezension habe ich auch schon erfasst. Danke noch einmal, dass die Gelegenheit bekommen habe, dieses wirklich nachhallende Buch lesen zu dürfen. https://www.lovelybooks.de/autor/Sascha-Fiek/Abseits-von-Himmel-und-S%C3%BCnde-1499780697-w/rezension/1509131297/

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