Sascha Heeren Die Schwelle

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Inhaltsangabe zu „Die Schwelle“ von Sascha Heeren

Me|di|zin, die; (Wissenschaft vom gesunden und kranken Organismus des Menschen, von seinen Krankheiten, ihrer Verhütung und Heilung) Wahn|sinn, der; (psychische Störung, die von Wahn [und Halluzinationen] begleitet wird) Wirk|lich|keit, die; (das, was tatsächlich ist und existiert und nicht nur in Phantasie oder Vorstellung vorkommt.) Sam hört Stimmen, halluziniert und steht kurz vor dem Wahnsinn – kein Wunder also, dass er als Hauptverdächtiger angesehen wird, als in seiner Firma vier Kollegen auf brutale Weise getötet werden. Sams Wahnvorstellungen werden schlimmer und er wird das Gefühl nicht los, dass seine Firma NYPL – New York Pharmaceutical Laboratories – hinter all dem steckt. Bei seinen Nachforschungen stößt Sam auf das Projekt „Schwelle“, eine Pforte zu einer fremden Dimension. Hängen seine Wahnvorstellungen damit zusammen? Offenbar steckt hinter dem Projekt noch viel mehr, denn plötzlich steht Sam vor der Frage, was Wahnsinn und was Wirklichkeit ist. Sascha Heeren führt uns mit seinem Pharma-Thriller in eine Realität, bei der wir uns fragen müssen, ob sie tatsächlich existiert. Was ist real, was ist Fiktion? Wo endet die Wahrheit und wo beginnt der Wahnsinn? Ein Buch mit bitterbösem Humor, das großes Lesevergnügen für alle Thriller-Liebhaber verspricht.

Ich ärgere mich, dass ich diesen unausgegorenen Erguss nicht abgebrochen habe. Hat sich auch für den Schluss absolut nicht gelohnt.

— Marakkaram

Tolle und faszinierende Grundidee aber leider hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen.

— Sleepintheuniverse

Dieses Buch lässt mich befremdet und irritiert zurück. Vielleicht eine Frage des Geschmacks. Meinen hat es leider nicht getroffen.

— Lesestunde_mit_Marie

Klinisch, psychisch, wahnsinnig, manipulativ und panisch: das ist Die Schwelle! Ein grandioser und provozierender Thriller!

— Floh

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  • wenn fiktion und realität miteinander verschwimmen

    Die Schwelle

    cupcakeprincess

    17. January 2017 um 14:16

    Ein Arzneimittelunternehmen sucht momentan nach Studienteilnehmer. Angeblich hat das Unternehmen die Antworten auf ein unerfülltes Leben. Einer der Mitarbeiter dieses Unternehmens ist Sam. Immer wieder hört er Stimmen, obwohl außer ihm niemand im Raum ist. Auch kann er sich sein angeschwollendes Gesicht nicht erklären. Da hat ihn doch jemand verprügelt, oder bildet er sich das nur ein? Als er dann auch noch mysteriöse Videos auf seinem Computer entdeckt und ihm eine Kralle aus seinem Computer entegegensprint, fängt Sam an, an seinem eigenen Verstand zu zweifeln. Dreht er langsam durch oder liegt ihm seine Vergangenheit so schwer im Magen? Und langsam hegt Sam den Verdacht, dass sein Arbeitgeber ebenfalls seine Finger im Spiel hat. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es ist flüssig und spannend geschrieben. Man taucht quasi in Sams Welt ein und fragt sich mit ihm, ob das Geschehene Fikiton oder Realität ist.

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  • Die Schwelle

    Die Schwelle

    Sleepintheuniverse

    02. August 2016 um 19:37

    Cover: Das Cover zeigt wohl etwas wie einen Gang in einer Klinik. Alles ist aber leicht verschwommen und verschoben, sodass man nichts richtig erkennen kann. Das Türkis zieht die Blicke definitiv auf sich. Der Titel „Die Schwelle“ ist mit einer kratzigen, schwarzen Schrift geschrieben. Alles in einem ein gelungenes, interessantes Cover.   Inhalt: Sam hört Stimmen, halluziniert und steht kurz vor dem Wahnsinn – kein Wunder also, dass er als Hauptverdächtiger angesehen wird, als in seiner Firma vier Kollegen auf brutale Weise getötet werden. Sams Wahnvorstellungen werden schlimmer und er wird das Gefühl nicht los, dass seine Firma NYPL – New York Pharmaceutical Laboratories – hinter all dem steckt. Bei seinen Nachforschungen stößt Sam auf das Projekt „Schwelle“, eine Pforte zu einer fremden Dimension. Hängen seine Wahnvorstellungen damit zusammen? Offenbar steckt hinter dem Projekt noch viel mehr, denn plötzlich steht Sam vor der Frage, was Wahnsinn und was Wirklichkeit ist.   Meine Meinung: Mit dem Protagonisten Sam konnte ich nicht wirklich etwas anfangen, keine Beziehung zu ihm aufbauen. Ich konnte mich nicht in ihn hineinfühlen und sein Handeln war die meiste Zeit unverständlich für mich. Wie er mit Situationen umgeht, die mich um den Verstand bringen würden. Ihn lassen sie kalt. Er hat zwar Therapien gemacht, die ihn gelehrt haben einfach weiterzumachen als wäre nichts – „Routine“ – aber meiner Meinung nach ist das oft gar nicht möglich. Es ist unbegreiflich, dass er in diesen Situationen – wie von jemand Unsichtbaren geschlagen zu werden – ruhig bleibt. Die Beziehung zu seiner Freundin Tess‘ ist eher einseitig. Sie liebt ihn, er weiß nicht so genau ob er sie auch liebt. Tess‘ ist anhänglich und sehr schnell beleidigt. Das habe ich als eher nervig empfunden und konnte sie auch nicht so recht leiden. Mit seiner Arbeitskollegin Michelle hat er eine seltsame Affäre, die ich einfach nur sonderbar fand. Michelle war mir sehr unsympathisch, weil ihr Wortschatz nur aus Wörtern besteht, die von unter der Gürtellinie stammen. Sams bester Freund Stew war mir am sympathischsten, weil er für Sam da ist und sich um ihn sorgt.   Zur Story kann ich sagen, dass mit die Grundidee sehr gut gefällt! Ein geheimnisvolles Projekt, seltsame Halluzinationen und andere Dimensionen. Das ist eigentlich genau das richtige für meinen Geschmack. Trotzdem fand ich das Buch sehr verwirrend. Da im Klappentext steht, dass Sam „als Hauptverdächtigter angesehen wird, als in seiner Firma vier Kollegen auf brutale Weise getötet werden„, schloss ich daraus, dass es sich um eine Art Thriller mit Elementen von einem Kriminalroman handeln würde. Ich mag diese Art von Thriller sehr gerne und war enttäuscht, als sich herausstellte, dass dort keine Ermittlungen sind, an denen man wirklich teilhaben kann. Ich fand auch seltsam, dass der im Klappentext angekündigte Mord tatsächlich erst nach ca. 100 Seiten ereignete.   Das komplette Buch ist aus der Sicht von Sam geschrieben, der wie schon erwähnt, unter Wahnvorstellungen und starken Halluzinationen leidet. Er wurde auch erst kürzlich aus der Psychiatrie entlassen und hört aber trotzdem noch Stimmen. Was ich dort als positiv anmerken muss ist, dass es einem schwerfällt zu unterscheiden was Realität ist und was nur Halluzinationen sind. Das liebe ich, da man dann am rätseln ist, „ist das jetzt echt passiert oder stellt der sich das nur vor?„. ;) Nur ca. zwei Kapitel im Buch sind aus der Sicht der Mordopfer geschrieben und zeigen den Augenblick des Mordes und wie dieser passiert. Man fragt sich wer der Mörder sein kann. Ist es Sam? Wenn nicht wer ist es dann? ;) Das Ende war für mich leider zu unglaubwürdig. Es hat mich nur verwirrt und ich verstehe immer noch nicht, was die Auflösung sein soll, und ob es überhaupt eine Auflösung gab.   Besonderheiten im Buch sind die vielen Fußnoten. Immer wieder sind bei den Gedanken von Sam oder anderen Textstellen kleine Ziffern über dem Wort. Wenn man ans Ende der Seite schaut findet man dann dort etwas, was die mysteriöse Stimme, die Sam ununterbrochen beschimpft, sagt, oder was vielleicht auch tief verborgen im Verstand von Sam zu finden ist. Oft sind es Ausdrücke oder auch einfach mal nur kleine Musiknoten.   Fazit: Der Thriller hat leider nicht so gut meinen Geschmack getroffen. Die Idee des Buches gefällt mir gut, die Umsetzung war leider für mich sehr verwirrend. Außerdem war die Auflösung der Geschichte für mich unverständlich. Aus diesen Gründen und weil ich mit keinem der Charaktere wirklich etwas anfangen konnte, gibt es leider nur 2 Sterne.

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  • Eine echte Gradwanderung – ein Spiel mit Geduld und Nerven

    Die Schwelle

    Lesestunde_mit_Marie

    14. July 2016 um 13:00

    Mit seinem Thriller „Die Schwelle“ lässt mich der Autor Sascha Heeren ein wenig ratlos zurück - und ehrlich gesagt, ich glaube, dieser Thriller spaltet. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Buch nicht verstehe und ich daher so verwirrt zurückbleibe, aber ich kann mich des Gedankens nicht erwehren, dass hier ein großer Junge seine Fantasien auslebte und daraus ein Flickwerk aus Dystopie, Pharma-Thriller und Science Fiction wurde.„Du bist ein toter Mann Gregg. Ein toter Mann.“Die Geschichte, die uns vom Ich-Erzähler Samuel Gregg erzählt wird, spielt mit der Gradwanderung zwischen Realität, Fiktion und Halluzinationen. Sam arbeitet als technischer Redakteur im amerikanischen Pharma-Konzern PharmaLab und hatte bis vor einem Jahr schwere psychische Probleme. Seine Befugnisse im Konzern sind stark limitiert – er darf noch nicht einmal die Kantine betreten. Sam pflegt eine offene sexuelle Beziehung zu seiner Kollegin Tessa Louis, die die Beziehung inzwischen aber offenbar ernster nimmt. Außerdem pflegt er ein freundschaftliches Verhältnis zu seinem homosexuellen Kollegen Stew Turner. Eines Tages wird sein verhasster Kollege Bill Coon auf bestialischste niedergemetzelt ausgerechnet an Sams Schreibtisch vorgefunden. Die polizeilichen Ermittlungen beginnen und Sam gehört zu den Verdächtigen. Sam startet Nachforschungen, bei denen er weder den Mord aufklären, noch seine Unschuld beweisen möchte, sondern vielmehr hinter die mysteriösen Vorkommnisse ihn selber betreffend kommen möchte: Als da wären eine komische Stimme, die ihn ständig als Mörder bezeichnet und an den Selbstmord seiner Mutter erinnert sowie merkwürdige Ereignisse am Computer – wie eine herausschnellende Faust, Lichtblitze und verschwindende Dateien. Als wenn das nicht genug wäre, begibt er sich in eine Sado-Maso-Beziehung zu Kollegin Michelle, die in allen - für mich ekelhaften - Details beschrieben wird. Schließlich wird auch noch Sams direkter Vorgesetzter Frank ermordet. „Ich denke an Dich. Hiebe und Küsse.“Während dieser ganzen Ereignisse erinnert sich Sam nach und nach an Begebenheiten aus seiner Kindheit – an seinen Vater in der Pharma-Firma, an seine misshandelnde Mutter, an Goforth, den skrupellosen Chef. Interessant ist auch seine innige Beziehung zu Katze Dizzy, mit der er spricht wie mit einem Menschen.Als dann plötzlich eine künstliche Intelligenz auftaucht, wird es für mich völlig obskur.Obwohl die Charaktere grundsätzlich gut angelegt sind, fehlte mir die konsequente Verwobenheit, das Ineinandergreifen von psychischen Übergriffen aus Kindheit und Sado-Maso-Neigungen im Erwachsenenalter. Auch wenn ich mich zwischenzeitlich in Ängste und Befürchtungen des Protagonisten Sam einfühlen konnte, Sympathien für Tess und Stew aufbaute, Aggressionen gegenüber Goforth und Michelle empfand, konnte mich das Buch doch nicht durchgängig packen und hatte für mich zu viele Brüche und Unlogiken, die nicht alleine mit den Psycho-Verwirrspielen und dem Psycho-Pharmaka erklärbar sind.Mir fiel nicht nur der Einstieg in die Story sehr schwer, sondern auch das Dranbleiben. Immer wieder musste ich das Buch weglegen. Oft fühlte ich mich nicht so recht wohl beim Lesen. Zuweilen konnte ich das mit der düsteren und beklemmenden Stimmung im Buch begründen, meistens aber kam mir die Geschichte etwas unausgegoren vor. Trotz der Kürze des Buches von gerade 268 Seiten hat mich das Lesen ganz schön viel Zeit gekostet.Auch wenn ich zwischendurch dachte, jetzt bin ich in der Story, lässt mich vor allem das Ende konsterniert zurück, da es für mich nicht nachvollziehbar ist. Bei mir bleiben viele Fragen offen und ein fahler Beigeschmack zurück. Aber wie eingangs erwähnt, spaltet dieses Buch offensichtlich und jeder sollte sich sein eigenes Bild machen. Auf jeden Fall ist dies kein Buch für schwache Nerven und spielt buchstäblich mit den psychischen Grenzen der Menschen und Leser.Fazit:„Die Schwelle“ war für mich ein sehr verwirrendes Buch. Eine sehr düstere und beklemmende Psychostory, die eine Gradwanderung zwischen Realität, Fiktion und Wahnvorstellungen begeht. Für mich nicht schlüssig und konsequent. Hier hätte man mehr daraus machen können, denn es gibt gute Ansätze und interessante Charaktere. Doch jeder sollte sich sein eigenes Bild von diesem Buch machen.

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    • 7
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    01. July 2016 um 19:07
  • Ist das die Zukunft?

    Remexan - Der Mann ohne Schlaf

    MissJaneMarple

    Inhalt:Der Pharmakonzern GENEKNOV bringt mit „Remexan“ ein Medikament auf den Markt, das den täglichen Schlafbedarf auf eine einzige Stunde verkürzt. Inmitten einer sich unter dem Diktat der Effizienz rasant verändernden Welt versucht Kommissar Erik Lindberg, den brutalen Mord an einem ehemaligen GENEKNOV-CEO aufzuklären. Der Boss des Pharmakonzerns wurde wie ein Versuchstier mit offenem Schädel und applizierten Elektroden aufgefunden wurde. Waren es militante Tierschützer im Kampf gegen Tierversuche? Auch der Mord an einer Prostituierten landet auf Lindbergs Schreibtisch, und als er herausfindet, dass sie an einer Remexan-Studie teilgenommen hat, scheinen beide Fälle miteinander verbunden zu sein. Verzweifelt über seine im Koma liegende Freundin und vom Bundespolizeichef unter Druck gesetzt, beginnt Lindberg selbst Remexan zu nehmen. Bald erkennt er, dass wichtige Forschungsergebnisse über das Medikament geheim gehalten werdenMeinung:Ich bin immer noch  schockiert, von dieser Erschreckenden Zukunftsvision, die Thomas Kowa hier gezeichnet hat!Wenn ich mir vorstelle, dass es ein Medikament geben könnte, das uns den Schlaf abnimmt und wir somit noch mehr arbeiten könnten bzw. müssten!? Was wäre das dann noch für ein Leben?Der Kriminalfall an sich, ist superspannend und durch den angenehm leichten Schreibstil flüssig zu lesen. Mein persönliches Highlight waren die kurzen Kapitel, ich finde das immer sehr angenehm. Das Buch gliedert sich eigentlich ein zwei Fälle auf, der aktuelle mit dem Remexan und ein alter Fall, der Erik ganz unverhofft wieder einholt. So erfährt der Leser nur nach und nach, mehr aus dem Leben des Kommissars. Die Spannung hält sich durchgehend auf einem sehr hohen Level. Bis kurz vor der Lösung, hatte ich immer noch zwei Verdächitge und absolut keine Ahnung, wer es denn jetzt gewesen sein könnte. So war es für mich ein absolutes Thriller-Lesevergnügen.Es ist in diesem Buch, wie in der Realität, man muss die Personen ersteinmal kennenlernen. Zeit mit ihnen verbringen und dann plötzlich sind sie einem sympathisch. Es gibt keine nur rein guten bzw schlechten Charaktere, aber viele mit Ecken und Kanten. Da ist Erik Lindberg, der nach einem Schicksalsschlag, ausgelöst durch seine Arbeit, von Berlin nach Basel zieht. Seine neue Kollegin Mia, die als junge Kommissarin viel zu kämpfen hat. Dann der neue Chef Graf, der sich nur für Höheres und nicht für seine Mitarbeiter interessieren zu scheint. Und ganz viele mehr.Fazit:Ein WahnsinnsThriller mit einer erschreckenden Zukunftsvision! Absolute Leseempfehlung von mir!!!

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    • 2
  • Klinisch, psychisch, wahnsinnig, manipulativ und panisch: das ist Die Schwelle!

    Die Schwelle

    Floh

    17. June 2016 um 05:27

    Hier betritt der Autor Sascha Heeren für seinen ersten Thriller ein wirklich beängstigendes Thema. In „Die Schwelle“ übertritt auch der Autor eine unsichtbare Schwelle, die des schlimmsten Albtraumes. Dort wo Wahn und Wirklichkeit verschwimmen, wo Stimmen sprechen, wo Lichtblitze erscheinen, dort ist der Schritt bis zum Wahnsinn und Irrsinn nicht mehr weit. Wieviel ist die menschliche Psyche im Stande zu verkraften? Wie weit ist die Wahrheit entfernt und wie weit reicht die Manipulation durch halluzinogene Substanzen? Mit seinem verheißungsvollen Klapptext hat sich der Autor eine hohe Messlatte gesetzt, denn er hat Erwartungen und Nervenkitzel geweckt. Erschienen im acabus Verlag Beschreibung / Inhalt: "Me|di|zin, die; (Wissenschaft vom gesunden und kranken Organismus des Menschen, von seinen Krankheiten, ihrer Verhütung und Heilung) Wahn|sinn, der; (psychische Störung, die von Wahn [und Halluzinationen] begleitet wird) Wirk|lich|keit, die; (das, was tatsächlich ist und existiert und nicht nur in Phantasie oder Vorstellung vorkommt.) Sam hört Stimmen, halluziniert und steht kurz vor dem Wahnsinn – kein Wunder also, dass er als Hauptverdächtiger angesehen wird, als in seiner Firma vier Kollegen auf brutale Weise getötet werden. Sams Wahnvorstellungen werden schlimmer und er wird das Gefühl nicht los, das seine Firma NYPL – New York Pharmaceutical Laboratories – hinter all dem steckt. Bei seinen Nachforschungen stößt Sam auf das Projekt „Schwelle“, eine Pforte zu einer fremden Dimension. Hängen seine Wahnvorstellungen damit zusammen? Offenbar steckt hinter dem Projekt noch viel mehr, denn plötzlich steht Sam vor der Frage, was Wahnsinn und was Wirklichkeit ist. Sascha Heeren führt uns mit seinem Pharma-Thriller in eine Realität, bei der wir uns fragen müssen, ob sie tatsächlich existiert. Was ist real, was ist Fiktion? Wo endet die Wahrheit und wo beginnt der Wahnsinn?" Schreibstil: Dass dieser Autor Wiedererkennungswert hat, steht außer Frage. Dadurch, dass er seinen Thriller überwiegend aus der Sicht von Sam beschreibt, wird und wirkt dieser unheimlich eindringlich und beklemmend. Sam hört Stimmen und scheint Dinge des Alltags nicht mehr von Wahn und Wirklichkeit unterscheiden zu können. Wird er verrückt? Der Thrillerautor Sascha Heeren nutzt sich diese Angst als Stilmittel und beschwört Beklemmungen und Urängste herauf. Gekonnt bietet er ein Bild des Schreckens, ohne dabei überladen oder überfrachtet zu wirken. Das finde ich hier in diesem prekären Fall besonders wichtig. Hätte er Sam zu seinem Spielball und Abladefach sämtlicher schauderhafter Emotionen und Hilflosigkeit gemacht, wäre dieser Thriller nicht so authentisch geworden. Sascha Heeren hat hier sehr auf eine gelungene Gratwanderung aus Normalität und wahnhaften Sequenzen geachtet. Perfekt. Anfangs schien es zwar, als müsse der Autor sich zunächst selbst orientieren und sortieren, denn die ersten 40 bis 50 Seiten wirken etwas durcheinander und lassen den Leser schwer einen Überblick gewinnen. Dies legt sich aber recht schnell und der Thriller nimmt seinen unaufhaltsamen Lauf. Spannend, komplex und verschwörerisch. Sascha Heeren schafft Charakterstudien und eindringliche Psychogramme. WOW, da gefriert dem Leser das Blut in den Adern. Ja, diesen Autor liest man heraus, auch die Recherchen und Ermittlungen tragen besondere Züge. Wer zu diesen schriftstellerischen Werkzeugen greift, wie es unser Autor Sascha Heeren in seinen Thriller „Die Schwelle“ zeigt, der beweist eindeutig Mut und ist sich seinem Genre (Psycho-)thriller absolut sicher. Seine Themenauswahl geht tief ins Bewusstsein, die Morde unter den Kollegen, Sams Verhalten was Anstoß findet und Fragen aufwirft, sein langsames Bewusstsein das hier etwas nicht stimmen kann… zeugen von Kaltblütigkeit, Skrupellosigkeit und Machtgier. Derb, unverblümt, schonungslos, ungefiltert und gnadenlos nennt er die Dinge beim Namen und sorgt somit bereits in den ersten Seiten des Buches für ungefiltertes Entsetzen und Sprachlosigkeit. Der Plot trägt es in sich, man mag sich gar nicht auszumalen, was wäre wenn… Unfreiwillig gerät man hier durch S. Heerens packenden aber auch lockeren Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen, man wird an unterschiedliche Schauplätze katapultiert und darf sich gleich zu Beginn in den künstlich beleuchteten Fluren großer Konzerne und Kliniken bewegen. Der Autor besitzt einen sehr durchdringenden Schreibstil, denn sie schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und dem Leser kaum Zeit zum Luftholen zu lassen, zudem paart er selbstironische Dialoge und viel angenehmen Sarkasmus. Charaktere: Dadurch, dass wir diesen Thriller durch die Augen und aus der Sicht von Sam hautnah erleben, so wirkt es, als stünden wir ihm ganz nah. Erschreckend nah. Mit Sam hat der Autor einen wirklich starken Charakter skizziert. Dass, was er hier erleben und erfahren muss, überschreitet eine Schwelle. Zudem durchlaufen wir mit Sam verschiedene Phasen seines Bewusstseins und müssen uns sogar mit ihm die Frage stellen, ob die Morde an den Kollegen nicht wohl doch durch seine Hand geschehen sind…. Neben Sam tauchen aber noch weitere sehr spezielle Charaktere auf. Das Feld der Forschung, der Pharmariesen, der Ärzte, der Beamten, der Kollegen, der Freunde und Bekannten ist breit gefächert. Viele der Charaktere nehmen im Verlauf der Ermittlungen ganz neue Seiten an. Hier trügt das Bild und Schubladendenken ist hier sicherlich nicht immer angebracht. Wir treffen und erleben macht- und erfolgshungrige Firmenbosse, Intriganten aus den eigenen Reihen, wir blicken hinter die Forschungen und Versuche der Pharmaindustrie, durchleben die Mafia und dürfen ein Finale erleben, welches sprachlos macht. Sascha Heeren hat sich bei der Skizzierung seiner Protagonisten wirklich nicht lumpen lassen. Meinung: Da meine Erwartungen nach dem verheißungsvollen Klapptext und der ansprechenden Beschreibung sehr hoch waren, hat sich der Autor Sascha Heeren natürlich eine hohe Messlatte erschaffen. Bis auf kleinere Schwächen und meiner Kritik auf hohem Niveau kann er meine Erwartungen und Vorfreude auf seinen Thriller aus dem Pharmabereich erfüllen. Ein gut organisierter Plot, eine krasse Story, psychischer und pysischer Wahnsinn, Geisteskrankheit und eiserner Wille. Wie eh und je habe ich die super zynischen und flapsigen Dialoge genossen, die mich einen spannenden Thriller mit lockerer Leichtigkeit lesen lassen und ihm stets an passenden Stellen etwas von der Schärfe nehmen ohne abzuflachen. Das Netz der Verstrickungen und Zusammenhänge wurde gekonnt verwoben, ich bin neugierig auf weitere Bücher des Autors. Gern auch wieder im Medizin- oder Pharmabereich. Dieses Buch ist ein Thriller, der hinter die Kulissen blickt, der Erschreckendes zutage führt und mit den Urängsten der Menschheit spielt. Der Showdown ist wirklich verblüffend. Auf den letzten Seiten überschlagen sich die Ereignisse und auch hier erst verbinden sich die bedeutenden Handlungsstränge und ein Puzzle fügt sich zusammen. Sehr viele unvorhersehbare Wendungen und Erkenntnisse. Teils leider etwas surreal. Aber der Autor muss ja irgendwie all seine Gedanken für zu wenige Buchseiten zum Abschluss bringen. Diesem Thriller hätte ich gern noch weitere Buchseiten gegönnt, denn mit knapp 270 Seiten ist es doch eher ein Kurzthriller. Zu Gute kommt dem Autor, und natürlich dem Buch, dass er Recherche betrieben hat, und Erfahrungen in dem Bereich durch Behörden und Personen gesammelt hat, und so die schrecklichen Gedanken authentisch zu Papier bringt. Mir gefällt zudem der sarkastische und sprachlich geschickte Wortlaut des Autors, mit dem er die Schlagfertigkeit und Arroganz von Sam, den Ermittlern und seinen Kollegen für die Leser nach außen trägt. Jedoch war ich in diesem Thriller nicht immer mit Sam (Opfer? Täter?) einer Meinung und musste mich wirklich zusammenreißen, ihn nicht wach zu rütteln. Doch dann musste ich feststellen, dass ich selbst auch auf der falschen Fährte war…. Schauplätze: Der Blick hinter die Kulissen und Strukturen der großen Konzerne und Gebiete ist hier wirklich punktend. Das dargebotene Bild des Autors gefällt mir hier ausgesprochen gut. Hier werden behördliche und mafiöse Ebenen und Stufen öffentlich gemacht. Große Konzerne, Medizin, Forschung, Pharma, Vertuschung, Manipulation und Versuche… Sehr gewagt und nicht ganz fiktiv. Denn einiges lässt sich sicherlich aufs reale Leben ummünzen. Der Autor Sascha Heeren gibt erschreckende Einblicke in die gestörte Welt aus Macht, Erfolg, Manipulation, Labore, Forschungen und der großen Familie der Pharmaindustrie. Grandiose Umsetzung, bildhafte Darstellung, großes Kopfkino! Cover: Dieses Cover ist ein Blickfang, der einen Eindruck vom Inhalt verschafft. Klinisch, verschwommen, wirr und panisch. Hochwertige Verarbeitung, tolles Schriftbild, lockere Aufteilung. Zum Autor: „Sascha Heeren wurde 1981 in Bremerhaven geboren und wuchs im Elbe-Weser-Dreieck auf. Nach dem Abitur ging er zur Bundeswehr und studierte in Hamburg Bildungs- und Erziehungswissenschaften. Mit 'Fallensteller', einer glänzend bösen kafkaesken Parabel, erschien 2008 sein erster Roman. Nach der einen oder anderen Parabel sowie zwei kurzen Ausflügen mit dem Pseudonym Erik Thalberg ist 'Die Schwelle' sein nächster Roman, der zur wahnsinnigen Achterbahnfahrt an die Schwelle der manipulierbaren Realität einlädt. Sascha Heeren wohnt und arbeitet derzeit in der Nähe von Bonn.“ Fazit: Ein gekonnter Thriller, der mit den Urängsten der Menschheit spielt. 4 Sterne für dieses fesselnde Buch!

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    • 8
  • Ein Pharma-Thriller der Extraklasse!

    Remexan - Der Mann ohne Schlaf

    Janosch79

    Einen vielschichtigen und packenden Thriller hat Thomas Kowa hier verfasst. Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Inhalt: Der Pharmakonzern GENEKNOV bringt mit „Remexan“ ein Medikament auf den Markt, das den täglichen Schlafbedarf auf eine einzige Stunde verkürzt. Inmitten einer sich unter dem Diktat der Effizienz rasant verändernden Welt versucht Kommissar Erik Lindberg, den brutalen Mord an einem ehemaligen GENEKNOV-CEO aufzuklären. Der Boss des Pharmakonzerns wurde wie ein Versuchstier mit offenem Schädel und applizierten Elektroden aufgefunden wurde. Waren es militante Tierschützer im Kampf gegen Tierversuche? Auch der Mord an einer Prostituierten landet auf Lindbergs Schreibtisch, und als er herausfindet, dass sie an einer Remexan-Studie teilgenommen hat, scheinen beide Fälle miteinander verbunden zu sein. Verzweifelt über seine im Koma liegende Freundin und vom Bundespolizeichef unter Druck gesetzt, beginnt Lindberg selbst Remexan zu nehmen. Bald erkennt er, dass wichtige Forschungsergebnisse über das Medikament geheim gehalten werden. Autor Thomas Kowa merkt man von Beginn des Buches an, dass er weiß, wovon er schreibt. Seine genauen Kenntnisse zur Pharmaindustrie sind beeindruckend und gehören zu den Vorzügen dieses Thrillers. Somit kommt das Gesamtwerk mehr als realistisch rüber. Sprachlich schafft es der Autor von Seite zu Seite die Spannung kontinuierlich bis zum Höhepunkt zu steigern. Bei solch einem komplexen Thema keine leichte Aufgabe. Der Sprachstil regt gleichzeitig zum intensiven Lesen an, das man zu keiner Zeit bereut. Zwar hatte ich während des Lesens immer leise Vorahnungen auf den Täter, doch Thomas Kowa schafft es durch geschickte Wendungen, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Erik Lindberg, der Hauptprotagonist dieses Falls, muss bis zur Aufklärung einige tiefe Täler durchschreiten und wirkt auf mich glaubwürdig. Auch die weiteren Figuren haben mir in ihrer Zeichnung sehr gut gefallen. Insgesamt hat Thomas Kowa einen interessanten und packenden Thriller verfasst, der im Spannungsfeld der Pharmaindustrie angesiedelt, und aktueller denn je ist. Von meiner Seite gibt es eine klare Empfehlung für Liebhaber vielschichtiger Thriller.

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    • 3
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