Sascha Kersken

Lebenslauf
Alle Bücher von Sascha Kersken
Göttersommer
Apache 2.4
IT-Handbuch für Fachinformatiker
Neue Rezensionen zu Sascha Kersken
INHALT
Im Jahr 2015 hat Athen die Schuldenkrise mächtig im Griff. Wirtschaft und Gesellschaft sind gleichermaßen stark betroffen. Kurzum eine Lösung für Griechenland muss gefunden werden - doch welche? Die europäische Troika und die griechische Regierung führen hitzige Debatten. Weil man sich auf Menschenseite uneins ist, greifen bald auch die olympischen Götter ein, die ihre Heimat vor dem Ruin bewahren wollen. Doch ist Griechenland überhaupt noch zu retten?
MEINUNG
Sascha Kerskens Roman "Göttersommer" ist eine interessante Mischung aus zeitgeschichtlichen Tatsachen und Fantasy. Ich fand diese Kombination vor der Lektüre mehr als reizvoll und war gespannt auf die Rolle der antiken Götter in Zeiten der weltlichen Krise. Doch leider hielt der vollmundige Klappentext nicht das, was er versprach. Denn Kerskens Erzählung verlief mir im Großen und Ganzen zu unaufgeregt und war durch zu häufige Szenen- wie Erzählperspektivenwechsel nicht einfach zu überblicken. Hatte man sich als Leser gerade an einen städtischen Schauplatz plus handelnder Figur/-en gewöhnt, begann an der spannendsten Stelle ein neuer Erzählstrang und kappte damit den Spannungsbogen. So innovativ Kerskens Idee der Rückkehr der Götter auch ist, die Gefahr sich in Details zu verlieren bzw. zu viel handelnde Figuren einzuführen ist groß. Hierbei hätten es gern weniger, aber dafür noch vielschichtiger ausgearbeitete Götter sein können. Athene und Hades stellen gelungene Beispiele dar. Betrachtet man darüber hinaus die politische wie zeitgeschichtliche Komponente, sprich die Wirtschafts- und Finanzkrise, so kann man dem Autor hier eine gute Rechercheleistung bescheinigen. Denn die gesellschaftlichen wie politischen Probleme, wie Arbeitslosigkeit oder Rechtsruck in der Politik, werden realistisch in die Story eingewoben. Auf diese Weise kann der Leser, vor allem der wenig Politik interessierte, noch einmal die Geschehnisse rund um 2015 Revue passieren lassen. Der Lerneffekt ist jedenfalls groß.
Das offene Ende sowie der Göttershowdown im zweiten Drittel der Geschichte konnten mich nur mäßig mitreißen, weil eine einschneidende Veränderung ausblieb. Letzteres ist wohl auch damit zu erklären, dass Kerskens Roman der Auftakt zu einer Trilogie ist. Nun ja, ich hatte mir im Vorhinein eindeutig mehr vom Buch versprochen, dass m. E. mehr Witz und Emotionen verdient hätte. Kerskens nüchterner bis beschreibender Sprachstil langweilte mich mit der Zeit.
FAZIT
Eine wirklich innovative Romanidee, deren Potential allerdings nicht 100 Prozent ausgeschöpft wurde. Schade.
Die Idee des Autors ist: Die Götter mischen sich unter die Menschen und helfen Griechenland in der Krise.
Eine interessante These wird mit Augenzwinkern und vielen Protagonisten aus dem Reich der Götter und der Menschen umgesetzt.
Aber so ganz konnte mich die Geschichte nicht begeistern. Auch wenn die aktuellen Probleme und Thesen gut recherchiert waren und einige interessante Götter wie z. b. Hades und Athene in diese amüsante Geschichte verwickelt waren.
Es waren für mich zu viele Ereignisse auf verschiedenen Ebenen, die ich zu verwirrend fand und ich konnte einfach keinen richtigen Zugang zu dem Buch finden, leider..
Aber trotz allem eine fantasievolle Geschichte um Götter und Menschen, die gewiss ihre begeisterten Leser findet.
Gespräche aus der Community

Zum Roman "Göttersommer":
Athen, Sommer 2015. Die Verhandlungen anlässlich der Wirtschaftskrise laufen wie immer: die Troika glaubt ebenso sehr, im Recht zu sein, wie die griechische Seite überzeugt ist, dass man ihnen gar nicht helfen will. Die Hitze ist ebenso bleiern wie die zähen Debatten.
Dieser allgemeine Stillstand wird plötzlich von neuen Mitspielern durcheinander gewirbelt, mit denen niemand gerechnet hätte: die antiken Götter sind zurück!
Aber was wollen sie überhaupt?
Kann man ihnen trauen?
Sind sie wirklich die selbstlosen Helfer, als die sie sich ausgeben?
Arbeiten sie überhaupt alle zusammen, oder doch eher gegeneinander?
Und was ist eigentlich mit dem freien Willen der Menschen?
Aus den Erlebnissen von sieben Charakteren entfaltet sich das Panorama dieser Erzählung, die untersucht, wie das Eingreifen übermächtiger, undurchsichtiger Wesen die Welt verändert.
Eine Geschichte über Macht und Ohnmacht, Krieg und Frieden, Vertrauen und Verrat, Menschen und Götter, Politik und Wirtschaft.
Gesucht werden LeserInnen, die sich für Fantasy, Mythologie und/oder aktuelles Zeitgeschehen interessieren. Ich stelle zehn gedruckte Exemplare zur Verfügung. Im Blog zum Buch könnt ihr euch auch vorab eine kostenlose Leseprobe (die ersten 3 von 30 Kapiteln) herunterladen.
Zusätzliche Informationen
Sascha Kersken wurde am 15. November 1971 in Köln (Deutschland) geboren.
Sascha Kersken im Netz:
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
18 Bibliotheken
1 Leser*innen









