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Sascha_Kersken

vor 1 Monat

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Zum Roman "Göttersommer":


Athen, Sommer 2015. Die Verhandlungen anlässlich der Wirtschaftskrise laufen wie immer: die Troika glaubt ebenso sehr, im Recht zu sein, wie die griechische Seite überzeugt ist, dass man ihnen gar nicht helfen will. Die Hitze ist ebenso bleiern wie die zähen Debatten.

Dieser allgemeine Stillstand wird plötzlich von neuen Mitspielern durcheinander gewirbelt, mit denen niemand gerechnet hätte: die antiken Götter sind zurück!
Aber was wollen sie überhaupt?
Kann man ihnen trauen?
Sind sie wirklich die selbstlosen Helfer, als die sie sich ausgeben?
Arbeiten sie überhaupt alle zusammen, oder doch eher gegeneinander?
Und was ist eigentlich mit dem freien Willen der Menschen?

Aus den Erlebnissen von sieben Charakteren entfaltet sich das Panorama dieser Erzählung, die untersucht, wie das Eingreifen übermächtiger, undurchsichtiger Wesen die Welt verändert.

Eine Geschichte über Macht und Ohnmacht, Krieg und Frieden, Vertrauen und Verrat, Menschen und Götter, Politik und Wirtschaft.




Gesucht werden LeserInnen, die sich für Fantasy, Mythologie und/oder aktuelles Zeitgeschehen interessieren. Ich stelle zehn gedruckte Exemplare zur Verfügung. Im Blog zum Buch könnt ihr euch auch vorab eine kostenlose Leseprobe (die ersten 3 von 30 Kapiteln) herunterladen.

Autor: Sascha Kersken
Buch: Göttersommer

seschat

vor 1 Monat

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Als studierte Altertumswissenschaftlerin freue ich mich immer wieder, wenn Griechenland bzw. die griechische Mythologie in einem Roman eine tragende Rolle spielt.
Kurzum, ich bin mehr als gespannt auf die Melange aus aktuellen Zeitgeschehen und Mythologie und würde einfach liebend gern mitlesen.

Ulrike55

vor 1 Monat

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Die Bewohner des Olymp haben bei mir, seitdem ich vor langer langer Zeit "Amphitryon" gelesen habe, einen Stein im Brett....
Nachdem ich die Informationen zum Inhalt gelesen habe, würde ich mich gerne für eine Teilnahme an der Runde mit Leseexemplar bewerben!
Liebe Grüße von Ulrike

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Tawananna

vor 2 Wochen

Politische Hintergründe

Ich finde es gut, dass das Thema Wirtschaftskrise in Griechenland wieder aufgenommen wurde obwohl für mich seine Auswirkungen gern etwas deutlicher hätten beschrieben werden dürfen.
Maastricht war wohl in mehreren Kapiteln nicht so ganz ausgereift. Natürlich geht es nicht, dass man permanent über seine Verhältnisse lebt (und D die Schulden mit Verweis auf Kriegsschuld zahlen zu lassen ist da auch keine Lösung - obwohl ich den Reiz für Griechen durchaus nachvollziehen kann). Aber die gnadenlose Austeritätspolitik hatte das Chaos nicht wirklich verbessert. Mal sehen inwieweit D das jetzt noch so durchsetzen kann nach dem Brexit ...
Wir sollten uns wirklich vor Augen halten, dass das den Banken dient und nicht der griechischen Bevölkerung. Mal abgesehen davon, dass in erster Linie KREDITE ausgereicht wurden, die grundsätzlich ja auch zurückgezahlt werden müssen.
Vielen Dank Mr. Trump, dass wir uns nun auf eine neue ruinöse Weltwirtschaftskrise gefasst machen dürfen. Denn die Bankenkrise wurde ja nicht dazu genutzt diesem irrwitzigen Zockersystem ein paar Regeln aufzuerlegen. Nick Leeson wurde - zu Recht - zu einer Haftstrafe verurteilt nachdem er die Barings Bank ruiniert hatte. Heute werden Banker dafür finanziell mit Millionenprämien belohnt!!!!
Mal abgesehen davon, dass Goldman Sacks einen ernst zu nehmenden Konkurrenten ausschalten konnte, hat der übermächtige Pressehype m.E. diese Krise zumindest in einen derartigen Schwung gebracht, dass Regierungen nichts mehr auffangen konnte. Dass kurze Zeit später eine der zehntgrößten Banken der Welt - nämlich die Wachovia - geschluckt wurde hat dann niemanden mehr interessiert da die hier in Europa nicht so bekannt waren.

Tawananna

vor 2 Wochen

Götter und Menschen

Genau so hatte ich mir die griechischen Götter im Umgang mit den Menschen vorgestellt. Zumindest von Zeus ist ja bekannt, dass er Mensch(-innen) durchaus schätzte.

Tawananna

vor 2 Wochen

Lieblingsgott/-göttin?

Da ich ja eher der nüchterne Typ bin gefällt mir Asklepios einfach am besten. Der tut seinen Job ohne sich in all de Eitelkeiten der anderen Götter hereinziehen zu lassen. Zwar liest es sich amüsant, aber wenn ich den permanenten Zoff zwischen Athene und Artemis und all den anderen aushalten müsste würde ich ja durchdrehen. Zeus du hast eine klasse dysfunktionale Familie geschaffen.

Tawananna

vor 2 Wochen

Spekulationen zur Fortsetzung

Gern darf es eine Fortsetzung geben. Aber andererseits werden wohl auch die Götter von unserem menschlichen Chaos verzweifeln. Für mich war das Buch eine nette Satire die auch allein gut da steht. Finale Lösungen gibt es auch im realen Leben nicht immer ;-)

Sascha_Kersken

vor 1 Woche

Leserunde Teil 2 (Freitag, Kapitel 3-9)
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Wieder sehr interessante Ausführungen hier, vielen Dank dafür.

Was das Handeln von Eris und Hermes angeht: ich habe mir den Götterboten eigentlich immer als eine Art Trickster vorgestellt und beim Schreiben auch klar an Tom Hiddlestons Darstellung des Loki in den Marvel-Fimen gedacht. Und die Göttin des Chaos passt natürlich zu dieser Interpretation; die beiden geben ein ähnlich infernalisches Duo ab wie der Joker und Harley Quinn. Natürlich werden solche Akteure sich nicht lange mit widerspenstigen Menschen herumärgern, sondern ihnen, wie hier gezeigt, ihren Willen aufzwingen (auch wieder so ähnlich wie Loki in "The Avengers", wobei Erik Selvig und Hawkeye natürlich keine Nazis oder dergleichen sind, sondern halt nützliche Werkzeuge).

So kommt es natürlich auch, dass der Rest der Nazibande als Zombiearmee nicht deutlicher ausgearbeitet werden konnte und wir nur Apostolos' Innenansicht als Point-of-View-Charakter kennen. Dass aber auch die anderen Individuen mit jeweils eigenen Beweggründen sind, dürfte sich aber unter anderem gezeigt haben, als die Götter die Bigotterien vieler von ihnen bloßgestellt haben. Aber ohne hier spätere Kapitel spoilern zu wollen, kann ich schon mal sagen, dass sie im Laufe des Romans in eine Position geraten, in der man in Zukunft noch mehr von ihnen sehen könnte.

Die Figur des Alexandros ist übrigens ein wenig von Argyris Sfountouris inspiriert: https://de.wikipedia.org/wiki/Argyris_Sfountouris

seschat

vor 1 Woche

Leserunde Teil 1 (Donnerstag, Kapitel 1-2)
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Ich habe gut in die Story hineingefunden und fand vor allem die Auftritte der Götter sehr unterhaltsam. Während Aphrodite kleidertechnisch nicht weiter aufgefallen ist, konnte Hades seine Herkunft nicht verleugnen.
So werden die modernen mal wieder zum Spielball der Mächtigen - der antike Einfluss ist stärker als man denkt. Ich habe mich bereits köstlich amüsiert und harre der Dinge, die noch kommen werden. Den Kellner im Hilton fand ich putzig.

mesu

vor 1 Woche

Leserunde Teil 3 (Samstag, Kapitel 10-20)
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Ich finde auch, eure beiden Beiträge beschreiben treffend die Kapitel und Situationen denen sich die Protagonisten stellen müssen.

Hades gefällt mir immer besser und das die Götter um Zeus auch untereinander verschiedener Meinung sind, ist ja fast eine menschliche Eigenschaft ;-)

Mir gefällt dieser Teil des Buches besser, ich habe mich inzwischen mit dem Humor der Geschichte angefreundet.
Es werden so viele Probleme behandelt, Radikale, die Krise der Griechen, Flüchtlinge .... usw. da ist es manchmal etwas verwirrend finde ich und vielleicht zuviele Themen auf einmal ?

Aber ich bin gespannt ob die Götter im letzten Teil alle unsere Probleme lösen können...

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