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Sascha_Kersken

vor 6 Monaten

Leserunde Teil 3 (Samstag, Kapitel 10-20)
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Zusammenfassung:

Am Samstagmorgen macht Dustin sich nach dem Hotelfrühstück mit Hades und Christos auf zur Akropolis, wo sie versuchen, neue Anhänger für ihre Sache zu mobilisieren. Hades veranstaltet eine große Show, scheint alle Anwesenden beim Namen zu kennen und zu allen, auch den Touristen aus aller Welt, in ihrer jeweiliger Muttersprache zu sprechen. So gewinnen sie eine Menge Aufmerksamkeit sowie die eigentlich atheistisch-skeptische schottische Psychologiestudentin Mary Kennedy und den jungen Franzosen René Mathieu als neue Helfer.

Andreas und Panos, inzwischen Ares' persönliche Adjutanten, marschieren mit dem Gott, mit Generalmajor Evangelidis und einer 200 Mann starken Einheit los zum Geschäftsgebäude einer Firma namens "Strategic Investments, Inc." in einem Industriegebiet am Rande Athens. Ares weist die Truppe an, das Gebäude nach Beweisen für illegale Investments in bewaffnete Konflikte in aller Welt zu durchsuchen, und alle beginnen eifrig damit.

Die vor einem Jahr aus wirtschaftlichen Gründen entlassene Journalistin Melina Triantafyllou erfährt durch Zufall vom Auftauchen der Götter und beschließt, sie aufzusuchen und zu interviewen. Nachdem sie mit der Filialleiterin des Kaufhauses gesprochen hat, in dem sich die Nazibande umgezogen hat, trifft sie Hermes, Eris und die ferngesteuerten Faschisten. Nachdem die Götter sie überzeugt haben, dass sie tatsächlich welche sind, beginnt Melina mit den Interviews.

Der alte Pensionsportier Alexandros bekommt Besuch von seiner Schwester Anna, einer pensionierten Geschichtslehrerin, die zuvor auf der Akropolis war und Hades getroffen hat. Zusammen mit Norbert, Kostas und dessen Frau Christina beschließen sie alle, zum neuen Akropolis-Museum zu fahren.

Unterdessen vertraut Aphrodite Angélique und Giorgios an, dass auch sie die Öffentlichkeit sucht, um möglichst viele Menschen von ihrer Sache zu überzeugen. Giorgios fällt sein Neffe Vasilis ein, der mit einem Freund einen YouTube-Kanal betreibt, auf dem sie hauptsächlich Kinofilme rezensieren. Vor dem Haus in Piräus, in dem Vasilis wohnt, werden sie plötzlich von Artemis mit Pfeilen beschlossen. Es stellt sich heraus, dass sich die Jagdgöttin und einige Mitstreiter nicht mit dem Mehrheitsvotum abfinden wollen; sie bedroht Aphrodite mit Konsequenzen, sollte die Mission zur Rettung Griechenlands nicht abgebrochen werden.

Apostolos und die anderen von der Goldenen Morgenröte werden von Hermes und Eris in einen Supermarkt gesteuert, wo sie von den Spendengeldern aus der Disco haufenweise haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel und Babybedarf kaufen. Die Einkaufswagen schieben sie durch halb Athen zu einem Camp, in dem sowohl Flüchtlinge als auch einheimische Obdachlose eine vorübergehende Behausung gefunden haben. Ein kleines syrisches Flüchtlingsmädchen sorgt bei Apostolos für ein wahres Damaskus-Erlebnis: sie ähnelt seiner kleinen Schwester Stella, die bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben gekommen ist. Die Mauer aus Hass, die Apostolos in den letzten Jahren aufgeschichtet hat, um dies und die Tatsache, dass seine Eltern ihn verlassen haben, zu vergessen, bröckelt und stürzt ein. In seinem verletzlichsten Moment erkennt er, wie falsch seine Haltung war, und beschließt, sein Leben gründlich zu ändern.

Die Soldaten stürmen als Nächstes die Villa von Stephen Morris, dem schwerreichen, selbstherrlichen und sich vollkommen unschuldig fühlenden CEO von Strategic Investments. Nachdem sie seinen paramilitärischen Sicherheitsdienst besiegt haben, konfrontieren sie den Mann selbst, und nach einem längeren Geplänkel landet er im Bademantel in seinem Pool.

Die Götter um Athene treffen sich im Athener Nationalgarten, um die Bedrohung durch Artemis zu diskutieren. Sie schicken Hermes, um der Jägerin ein Gesprächsangebot zu unterbreiten, und er kehrt mit ihrer Antwort zurück, dass dieses Gespräch am nächsten Morgen am selben Ort stattfinden soll. Währenddessen werden weitere Menschen neugierig, und einige von ihnen schließen sich den Göttern an.

Apostolos beginnt, in dem Camp erste vorsichtige Freundschaften zu schließen, und nimmt dankbar an, als die Leiterin, Ilektra, ihm anbietet, fürs Erste im Camp zu wohnen und dort mitzuhelfen. Später fährt er mit Stelios, dem stellvertretenden Leiter, zu seiner bisherigen WG, um seine wenigen Habseligkeiten abzuholen. Ein letzter Streit mit seinem anderen Mitbewohner besiegelt seinen endgültigen Bruch mit der Morgenröte.

Melina scheint innerhalb weniger Stunden zum journalistischen Superstar zu werden, aber sie hört nicht auf: mit dem Taxi, mit dessen Fahrerin Varvara sie sich umgehend anfreundet, fährt sie zur Venizelos-Kaserne, um als Nächstes Ares zu interviewen.

Viele der Menschen, die die Götter in den letzten Tagen um sich geschart haben, versammeln sich am Abend in einem günstigen, aber guten Restaurant. In ihren Gesprächen geht es um Menschen und Götter, Politik und Wirtschaft sowie Essen und Trinken. Später stoßen Aphrodite und Hades zu ihnen und erzählen von der Bedrohung durch Artemis und das kommende Treffen im Nationalgarten. Alle Anwesenden beschließen, am nächsten Morgen dabei zu sein. Norbert telefoniert noch mit seinem Sohn Harald (14), der ein Internat in Deutschland besucht, und geht dann schlafen.

Nyansha

vor 6 Monaten

Leserunde Teil 3 (Samstag, Kapitel 10-20)
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Kapitel 10:

Es ist schon ziemlich amüsant, dass gerade Hades so viel Erfolg dabei hat, die Menschen von sich und seinem Plan zu überzeugen.

Kapitel 11:

Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass Ares es mit seiner Aktion doch übertreibt. Er ist da wirklich noch nicht auf dem neusten Stand. Aber immerhin kann man bei ihm momentan am ehesten einen Fortschritt sehen, denn die Sache mit den Firmen, die Gelder veruntreuen, ist ja wirklich ein Punkt, an dem man hätte ansetzen können.

Kapitel 12:

Eine neue Person wird vorgestellt, Melina Triantafyllou, eine freie Journalistin. Sie setzt es sich also in den Kopf, durch ein Interview mit Hermes und Eris ihre Karriere wieder in Gang zu bringen. Ehrlich gesagt fand ich, dass einiges zu einfach ging. Mit Sicherheit ist Melina nicht die Einzige gewesen, die mehr über die Vorkommnisse im Kaufhaus erfahren und berichten möchte. Dennoch muss sie nur ihren Presseausweis zeigen und schon kann sie mit der Managerin sprechen. Zwar kenne ich mich in der Branche nicht so aus, aber ich bezweifle, dass es so leicht ist. Ebenso findet sie die Götter einfach ein bisschen zu schnell für meinen Geschmack. Fraglich ist auch, warum sie sogar Geld für Luxus in Form eines Cafébesuchs und sämtliche Elektrogeräte hat, wenn sie andererseits nicht in der Lage ist, ihre Rechnungen zu bezahlen.

Kapitel 13+14:

Die Streitigkeiten zwischen Artemis und Athene haben etwas mehr Spannung hineingebracht, ich bin mir sicher, dass die Götter, die gegen den Eingriff gestimmt haben, sich das Ganze wirklich nicht einfach so mitansehen werden. Das könnte wirklich noch für Spannung sorgen und ich hoffe, dass ich damit auch richtig liege.

Kapitel 15:

Wieder kommt mir alles ein bisschen zu einfach vor. Melina darf im Supermarkt fotografieren, obwohl es verboten ist, muss sie nur bitten. Ebenso darf Hermes 20 Einkaufswagen einfach mitnehmen, nachdem er ebenfalls darum gebeten hat. Ich glaube nicht, dass jemand, der an seinem Job hängt, das je erlauben würde. Vielleicht mit göttlichen Tricks, aber die wurden diesmal ja gar nicht angewendet. Die Szene im Camp kam mir auch etwas zu einseitig vor, wenn ich ehrlich bin. Vielleicht liege ich falsch, aber bisher erscheint mir dieser Handlungsstrang recht schwarz-weiß, indem „böse Nazis“ (die dazu noch abgesehen von der Fremdenfeindlichkeit die allermiesesten Dinge getan haben, damit der Leser sie für noch schlimmer hält) „armen und lieben Flüchtlingen“ gegenübergestellt werden. Eris und Hermes erklären ja auch, dass die „Bande von Verbrechern, Faschisten und Dummköpfen“ bewusst gedemütigt werden. Im Grunde würdigt man sie also genauso herab, wie sie selbst gewisse Gruppen herabgewürdigt haben. Natürlich ist diese Gruppe, die die beiden Götter sich ausgesucht haben, mit ihren ganzen Ansichten absolut auf dem falschen Dampfer und muss bezwungen werden. Aber ich mag es lieber, wenn dieses Thema auch differenzierter betrachtet wird. Ich hoffe, dass das noch folgt, bisher kommt mir dieser Handlungsstrang recht klischeehaft vor.

Kapitel 16:

Ein sehr spannendes Kapitel, das mir tatsächlich am authentischsten vorkommt. Ich denke, dass es einigen Göttern durchaus schwer fallen würde, sich an unser Leben anzupassen, wenn es tatsächlich zu solchen Einmischungen kommen würde. Deswegen finde ich Ares weg, etwas ändern zu wollen, noch am glaubhaftesten. Auch den Charakter Stephen Morris finde ich sehr realitätsgetreu umgesetzt. Vielleicht gibt es ihn selbst nicht, aber es gibt wohl genug vergleichbare Menschen, die sich für so unbesiegbar halten, dass sie ihre finsteren Machenschaften nicht einmal ordentlich verbergen würden. Ich habe in diesem Kapitel auch mein bisheriges Lieblingszitat gefunden:
Ares packte ihn am Kragen seines Bademantels. „Willst du mir erklären, was Krieg ist?“, fragte er gefährlich leise. Gleich darauf wurde er sehr laut. „Ich bin Ares, der Gott des Krieges. […]“
„Sie sind wer, bitte?“, fragte Morris. „Ich glaube, Sie sind ein Spinner. Gott des Krieges. Napoleon sind Sie wohl auch, was?“
Einfach brillant, ich musste wirklich schmunzeln. Genau so würde ich mir eine realistische Reaktion auf eine Göttererscheinung vorstellen.

Kapitel 17:

Das Aufeinandertreffen der Götter fand ich ganz interessant, ich denke auch, dass sie einen Plan brauchen, der Artemis‘ Natur näher kommt als ihrer eigenen. Auch das Aufeinandertreffen Athenes mit der kleinen Familie war amüsant. Allerdings frage ich mich auch, ob es so gut ist, wenn die Bevölkerung erfährt, dass es die Götter wirklich gibt. Ich rieche da Chaos, das alles nur noch schlimmer machen wird. Bei dem Wiederauftauchen mit Hermes musste ich aber tatsächlich lachen:
Plötzlich materialisierte Hermes sich aus dem Nichts vor den Bänken. Abgesehen von seinem geflügelten Helm und seinen ebenso geflügelten Schuhen war er splitternackt.
[…]
„Lassen Sie mich raten“, sagte Xenia. „Sie sind Hermes.“
Immer, wenn ich mir Hermes vorstelle, habe ich ihn genau so vor Augen, da war es schon lustig, ihn wirklich mal in dieser Ursprungsform mit jemandem agieren zu sehen.

Kapitel 18:

Mir hat hier sehr gut gefallen, dass das, was ich in Kapitel 15 bemängelt habe, ausdifferenziert wurde. Die Heimleiterin erklärt, dass auch dort nicht alles rosig ist. Da ja zuvor nur gegen die Rechten geredet wurde, wird hier auch die andere Seite betrachtet:
„[…]Es gibt auch viele Naive, die umgekehrt glauben, dass alle Menschen, die zu irgendeiner verfolgten Minderheit gehören, automatisch gut oder zumindest unschuldig sind.[…]“
Diese Ansicht fand ich wiederum sehr realistisch und ich bin froh, dass nicht weiter mit den Klischees gearbeitet wurde. Denn wie die Heimleiterin dann ausführt, sind ja beide Ansichten falsch, da man jeden Menschen für sich und nicht nach seiner Herkunft beurteilen muss. Anders als sie bin ich aber nur bedingt für zweite Chancen. Zum Beispiel bei Straffälligkeit finde ich nicht, dass jemand eine weitere Gelegenheit bekommen sollte, aufzufallen.
Umso besser hat mir allerdings der kurze Ausflug in die Wohnung gefallen, in der Apostolos gewohnt hat. Gerade die Art, wie Stelios sich durchgesetzt hat:
„Taekwondo“, sagte Stelios mit einem kühlen Lächeln. „Kennst du nicht. Das haben Ausländer erfunden.“

Kapitel 19:

Melina macht es richtig, aber es wundert mich nach wie vor, dass nicht auch andere Journalisten auf den Zug aufspringen. Immerhin bringt es sicher genug Geld, einen Artikel dieser Art zu schreiben. Dieses Geld können sicher viele gebrauchen. Aber vielleicht ist Melina ja auch die einzige Journalistin in Athen, die Gespür für eine gute Story hat ;)

Kapitel 20:

Norberts Sohn Harald ist mir direkt sympathisch gewesen. Er nimmt das Ganze ja ziemlich locker, obwohl es natürlich auch sein kann, dass er seinem Vater gar nicht glaubt. Tatsächlich ist es aber auch ganz schön, ein Stück Familienidylle mitzubekommen. Norbert ist mir als Charakter sowieso sympathisch, deswegen freut es mich, dass er offenbar ein gutes Verhältnis zu seinem Sohn hat.

Tawananna

vor 6 Monaten

Leserunde Teil 3 (Samstag, Kapitel 10-20)
@Nyansha

Deinen Beschreibungen ist nicht sehr viel hinzuzufügen obwohl einiges was du kritisierst bei mir halt unter satirischer Übertreibung gelaufen ist. Und ins Café gehen gehört für einige - gerade in südlicheren Gefilden als in D - einfach zum normalen Leben dazu.

Mir hat - genau so wie dir - die etwas nüchternere Beschreibung der Verhaltensmuster von Asylanten besonders gut gefallen. Ich bin zwar nicht so "law-and-order" und denke bei Gesetzesübertretungen nicht sofort an Abschiebungen (ein Teil der deutschen "Willkommenskultur" war z. B. ein Schreiben an die Flüchtlinge, dass man sich freut ihren Asylantrag hier in D zu prüfen und Ihnen gleichzeitig mit diesem Brief eine Strafanzeige mitzuteilen, da sie in D ohne Erlaubnis unserer Regierung eingereist seien) aber natürlich gelten für Flüchtlinge keine Sonderregeln - auch in der Realität nicht.

Die traumatisierenden Ereignisse die mit einer Flucht einhergehen konnten wohl leider nicht in die Geschichte eingebracht werden aber ein wenig mehr Recherche wäre nicht schlecht gewesen ;-).
Menschen aus Afghanistan können nämlich - ebenso wie Iraner - kein Englisch, weil das in der Schule nicht unterrichtet wird.

Apostolos sehe ich seine beschränkten Englischkenntnisse durchaus nach, weigern sich doch deutsche Behördenmitarbeiter auch mit Flüchtlingen, die gerade erst einen Deutschkurs begonnen haben, auf Englisch zu reden obwohl wir alle nun genügend Englischunterricht in der Schule hatten. Aber es ist ja auch viel schöner jemanden mit seinen schlechten Deutschkenntnissen herabzuwürdigen. Ein kleiner Apostolos scheint nach dem was ich so mitbekommen habe in einer Menge Bürokraten und Verkäufer zu stecken.

mesu

vor 6 Monaten

Leserunde Teil 3 (Samstag, Kapitel 10-20)
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Ich finde auch, eure beiden Beiträge beschreiben treffend die Kapitel und Situationen denen sich die Protagonisten stellen müssen.

Hades gefällt mir immer besser und das die Götter um Zeus auch untereinander verschiedener Meinung sind, ist ja fast eine menschliche Eigenschaft ;-)

Mir gefällt dieser Teil des Buches besser, ich habe mich inzwischen mit dem Humor der Geschichte angefreundet.
Es werden so viele Probleme behandelt, Radikale, die Krise der Griechen, Flüchtlinge .... usw. da ist es manchmal etwas verwirrend finde ich und vielleicht zuviele Themen auf einmal ?

Aber ich bin gespannt ob die Götter im letzten Teil alle unsere Probleme lösen können...

Ausgewählter Beitrag

seschat

vor 5 Monaten

Leserunde Teil 3 (Samstag, Kapitel 10-20)
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Hades spricht zu den Menschen und noch dazu auf der Akropolis, echt cool und wie er alle mit Namen kennt, klingt stark nach Jesus :-)
Dass er seine eigene Statue einmal im Museum sehen will, ist sehr witzig und dabei hätte ich gern einmal Mäuschen gespielt...

Ares greift durch und stellt Geldhai, interessante Wendung, nur allzu häufig von den anderen Erzählsträngen unterbringen. Da muss man als Leser gehörig aufpassen, um noch durchzusteigen. An sich ist es spannend, wenn verschiedene Götter die Handlung bestimmen, doch bitte nicht zu viel auf einmal.

Die Szene im Flüchtlingsheim mit Apostolos' Läuterung fand ich am interessantesten, weil aktuellsten.

Melina als couragierte Journalistin gefällt mir recht gut. Eine starke Frau mit literarischen Biss und prima Taxifreundin.

Kleine Anmerkung am Rande:
Toga ist eine römische Bürgertracht. Die Griechen bzw. antiken griechischen Götter trugen einen Chiton mit oder ohne Himation.

widder1987

vor 4 Monaten

Leserunde Teil 3 (Samstag, Kapitel 10-20)
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Nun ist in den 24 Stunden des Samstag da viel passiert: Bewaffneter Überfall auf einen Privatgelände, willenlose Spendenauftreinbung und -verteilung plus persönlicher Besinnung sowie Medienaufmerksamkeit und Menschbegeisterung:
Am Anfang fand ich den Einstieg durch die sechs paralell verlaufende Handlungsstränge nicht, aber nun da alle das eine große Ziel verfolgen, hat diese Leseabschnitt mir sehr gefallen und zu Nachdenken in politischen wie menschlichen Dingen/Fragen angeregt: Wie würden wir (Erdenbewohner) uns verhalten, wenn plötzlich eines schönen Tages irgendjemand oder irgendwas sich als 'himmerlicher Retter' sich (auserwählten Erdlingen) uns besucht und nach seine/ihren Willen manpuliert?...

Es hat mich gefreut, als ich die unterschiedlichen Gedankengänge der Menschen beim Abendessen (ohne göttliches Geleid) gelesen habe und ich mich da auch wiedergefunden habe....

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