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Sascha_Kersken

vor 3 Wochen

Leserunde Teil 4 (Sonntag, Kapitel 21-29)
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Zusammenfassung:

Am Sonntagmorgen werden Kostas und seine Frau Christina von Aphrodite und einigen anderen abgeholt und fahren in den Nationalgarten, wo die Versammlung stattfinden soll. Die Götter haben das Ganze als Event mit Tribüne und Zuschauerbänken inszeniert. Die drei Opponenten Artemis, Poseidon und Pan haben ihren großen Auftritt und machen klar, warum sie überhaupt dagegen sind, den Menschen zu helfen: Während Artemis vor allem aus gekränktem Stolz zu handeln scheint, sind die beiden anderen nicht damit einverstanden, wie die Menschen die Meere bzw. die Tiere behandeln und denken, dass sie besser aussterben sollten oder dass man ihnen zumindest nicht helfen sollte.

Als Melina und Varvara etwas später ebenfalls im Nationalgarten ankommen, ist bereits von Krieg die Rede, denn Artemis und ihre Mitstreiter sind nicht bereit, ihre einmal getroffene Entscheidung aufzugeben. Nach einigem Hin und Her bietet Ares an, in einem fairen Ringkampf gegen einen Champion der Gegenseite anzutreten, um die Angelegenheit zu regeln. Poseidon nominiert einen seiner Söhne, den Zyklopen Polyphemos, und sie verabreden, dass der Kampf einige Stunden später im Dionysos-Theater stattfinden soll.

Apostolos hat seine erste Nacht in dem Camp verbracht und fühlt sich dort wohl, aber allmählich macht ihm der Alkoholentzug zu schaffen. Dann kommt auch noch sein alter Kumpel, der Morgenröte-Ortsgruppenleiter Theodoros, ins Camp und möchte angeblich mit Apostolos reden. Einige Schritte außerhalb des Camps springen drei weitere Morgenrötler herbei, und zusammen beginnen sie, Apostolos brutal zusammenzuschlagen. Schließlich trifft jedoch Eris ein, lässt die vier Angreifer einfrieren und verbannt sie mit der gesamten Gruppe, die zuvor unter dem Einfluss von Hermes und ihr standen, auf eine einsame Insel verbannt, wo sie ihre eigene Gesellschaft nach ihren politischen Maßstäben bauen sollen, wie die Göttin spottet.

Beim Mittagessen zwischen der Versammlung im Nationalgarten und dem Zweikampf im Dionysos-Theater erhält Dustin einen Anruf seiner in Kanada lebenden Tochter Dora, die sich sehr für die Götter interessiert. Ihr Vater lädt sie spontan nach Athen ein und überredet anschließend auch seine Frau Erica, die in Brüssel geblieben ist, dorthin zu kommen (ohne ihr zu sagen, dass auch Dora kommt). Beide werden am nächsten Morgen eintreffen. Danach kommt Dustin mit seiner Gruppe im Theater an, wo sich immer mehr Zuschauer und Medienvertreter versammeln. Kurz bevor der Zweikampf beginnt, kommen sechs PolizistInnen und wollen Ares wegen des Angriffs auf Morris' Grundstück verhaften, aber der genervte Polyphemos schleudert sie mit einer einfachen Handbewegung zu Boden.

In dem eigentlichen Kampf schlägt sich Ares, der nur etwa halb so groß ist wie Polyphemos, zunächst überraschend gut. Schließlich kommt es jedoch aus regeltechnischen Gründen zu einem Unentschieden, so dass Artemis und ihre Kollegen wieder die offene Schlacht ins Spiel bringen. Um möglichst keine unschuldigen Zivilisten in Gefahr zu bringen, schlagen Athene und ihre Mitstreiter vor, die Schlacht auf der einsamen Insel Polyegos durchzuführen - sogar die dort lebenden Ziegen sowie exotischen Vögel und Reptilien werden vorübergehend evakuiert.

Nach dem Zweikampf erhält Melina einen Anruf von dem verletzten Apostolos, der nun doch bereit ist, sich interviewen zu lassen. Der Heiler Asklepios teleportiert Melina ins Camp, heilt Apostolos und kehrt anschließend mit Apostolos, einigen seiner neuen Freunde und Melina selbst, die mit auf die Insel wollen, ins Theater zurück. Die meisten Anwesenden haben ebenfalls vor, der bevorstehenden Schlacht live beizuwohnen, so dass die Götter sie nach einem üppigen Mahl dorthin transportieren.

In der Kaserne wird Andreas zunächst von seiner Freundin Katerina zur Rede gestellt, die sich sehr darüber geärgert hat, dass er sich seit Freitag überhaupt nicht gemeldet hat und dass sie nur aus den Medien erfahren hat, dass er an der Aktion gegen Morris teilgenommen hat. Schließlich beschließt sie jedoch, ebenfalls mit auf die Insel zu kommen, und schon trägt sie eine ebensolche antike Rüstung wie Ares und die Soldaten. Auch der stellvertretende Kommandant Evangelidis wird von seinem inzwischen eingetroffenen Vorgesetzten, General Xanthopoulos, zusammengefaltet, bis Ares auch diesen davon überzeugt, auf einer edlen Mission zu sein. So brechen sie mit 800 freiwilligen Soldaten zur Insel auf, wo die Planungen von Athenes Seite in vollem Gange sind. Plötzlich greift Poseidon schon vor dem verabredeten Anfangszeitpunkt mit einer Flutwelle an, doch Athene errichtet rechtzeitig ein Kraftfeld, und die Psychologiestudentin Mary Kennedy beginnt, Poseidon zu analysieren/therapieren.

In einem Last-Minute-Versuch begibt sich Norbert ins Militärlager der Gegner, um sie davon zu überzeugen, dass diese ganze Schlacht Wahnsinn ist. Aphrodite transportiert ihn, Melina und Varvara dorthin, und er hält eine flammende Rede zugunsten der Menschheit. Die recht überzeugenden Argumente, die er und die beiden anderen Menschen anbringen, überzeugen Artemis jedoch überhaupt nicht, und als sich plötzlich der Nachthimmel erhellt und so den Beginn der Schlacht ankündigt, schießt sie einen Pfeil auf Aphrodite ab. Mutig, aber töricht, springt Norbert vor die Göttin und wird in den Bauch getroffen.

Nun beginnt die eigentliche Schlacht, die Kostas, Christina, Alexandros und Anna über eine Projektion am Himmel über der Insel beobachten, während alle anderen Götter und Menschen - außer dem verletzten Norbert - zum Angriff schreiten. Über Hügel und durch karge Vegetation schreiten die beiden Heere einander entgegen; auf Artemis' Seite kämpfen unter anderem Giorgios' alter Gangsterboss Johnny und zahlreiche von diesem mobilisierte Verbrecher. Athene und ihre Armee haben bei weitem die Oberhand, und lange sieht es gut für sie aus. Schließlich umhüllen Artemis, Poseidon und Pan sich jedoch mit einem Kraftfeld und geben höhnisch bekannt, dass sie sich erst geschlagen geben, wenn sie selbst besiegt sind. In diesem Augenblick kehren Eris und Hermes zurück und spielen mit dem kugelförmigen Schutzschild so lange Fußball, bis dieser bricht und die drei Götter zu Boden fallen. Erst dann geben sie sich geschlagen und ziehen von dannen, während Asklepios und einige Soldaten beginnen, sich um die Verwundeten beider Seiten zu kümmern.

Nyansha

vor 3 Wochen

Leserunde Teil 4 (Sonntag, Kapitel 21-29)
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Kapitel 21:

Dieses Kapitel empfand ich als spannender als die vorherigen. Nun kommt es endlich zu einer Besprechung und tatsächlich war ich fast schon geneigt, eher Poseidon, Pan und Artemis Recht zu geben. Sie drücken sich vielleicht nicht gerade passend aus, aber gerade Poseidon hat da einen wichtigen Punkt angesprochen, den die anderen auch nicht wirklich widerlegen konnten. Chancen gab es immerhin oft genug, zumindest in diesem Punkt. Natürlich bin ich nicht dafür, dass die Menschheit zerstört wird, aber ich finde ebenfalls, dass die Einmischung an sich nicht durchdacht und auch nicht positiv zu sehen ist.

Kapitel 22:

Ich dachte mir schon, dass es nicht so einfach zu einer Einigung kommen wird. Gerade Artemis und Pan kommen ziemlich streitsüchtig rüber und ich denke auch nicht, dass sie sich fügen werden, falls Ares den Zyklopen wirklich bezwingen kann. Immerhin haben sie sich auch dem Mehrheitsentscheid nicht gefügt.

Kapitel 23:

Dass es so weit kommen musste, war wohl abzusehen. Aber immerhin erkennt Apostolos nun auch, dass er keinen Trost und auch keine Hilfe bei seinen fragwürdigen, vorherigen Freunden finden kann. Die Angelegenheit ist hoffentlich durch und ich denke, mit ein bisschen Hilfe kann er sich ein halbwegs normales Leben aufbauen. Schön finde ich aber auch hier wieder, dass noch einmal deutlich gemacht wird, dass man jeden Menschen für sich beurteilen muss.

Kapitel 24:

Viel gibt es nicht zu sagen, mir hat das Kapitel jedenfalls ganz gut gefallen. Dass auch Ares festgenommen werden soll, finde ich eher amüsant. Vielleicht glauben die Polizisten nicht, dass er ein Gott ist, aber falls doch, ist es schon ziemlich mutig von ihnen, so etwas versuchen zu wollen. Immerhin müsste er wohl nur mit den Wimpern zucken, damit sie alles können, aber sicher nicht ihn mitnehmen ;)

Kapitel 25:

Der Kampf zwischen Ares und Polyphemos war fair und detailliert geschildert, ich habe mir schon gedacht, dass er unentschieden ausgehen würde. Immerhin wäre sonst schon das Ende der Mission erreicht gewesen, wenn Athenes Seite verloren hätte. Ich hatte erst erwartet, dass einer der beiden Kämpfer mit unfairen Tricks arbeitet, oder Artemis sich einmischt, aber nun ist die richtige Schlacht wohl nicht mehr zu verhindern. Es ist allerdings fraglich, ob es so eine gute Idee ist, wirklich auf der Erde zu bleiben, denn ich kann mir vorstellen, dass ein Kleinkrieg der Götter für viel Zerstörung sorgen wird.

Kapitel 26:

Ich muss zugeben, dass ich bei den Charakteren ab und an ein bisschen den Überblick verliere. Es sind inzwischen ja doch viele Menschen. Aktuell konzentriere ich mich aber ohnehin eher auf die Götter.

Kapitel 27:

Definitiv eines meiner Lieblingskapitel! Mary hat die Angelegenheit ja genau erkannt, wobei ich denke, dass nicht nur Poseidon einen Besuch beim Psychologen oder Therapeuten vertragen könnte. Beschäftigt man sich näher mit der Mythologie, gibt es gerade bei den griechischen Göttern so einige, die gewisse Aspekte ihrer Geschichte aufzuarbeiten haben. Immerhin ist es nicht umsonst zu so vielen Kriegen und Streitigkeiten auf dem Olymp gekommen.

Kapitel 28:

Norberts Versuch, Artemis zu überzeugen, zeichnete sich ja durchaus durch gute Argumente aus, allerdings erscheint mir die Göttin bisher nicht wie jemand, den man mit Logik überzeugen kann. Ich glaube, dass sie diesen Kleinkrieg sogar will, deswegen war wohl abzusehen, dass Norbert scheitert. Dennoch hat es auch mich überrascht, dass er sich so vor Aphrodite geworfen hat. Ich hatte schon zuvor den Eindruck, dass er mehr für sie übrig hat, aber das ist bei der Göttin der Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit wohl auch kein Wunder ;)

Kapitel 29:

Tatsächlich war es wohl abzusehen, dass Artemis mit ihrer Truppe verlieren würde. Vielleicht waren ihre Leute bezüglich ihrer Blutrünstigkeit und ihrer Waffen im Vorteil, aber es waren alles Verbrecher, die mit Sicherheit nur an den eigenen Vorteil gedacht haben. Die eigene Haut zu retten, steht da natürlich immer an erster Stelle. Nun bleibt aber die Frage, was dieser ganze Kleinkrieg gebracht hat, abgesehen davon, dass die eigentliche Aufgabe immer noch ungelöst ist und eigentlich alles nur eine Zeitverzögerung war.

mesu

vor 3 Wochen

Leserunde Teil 4 (Sonntag, Kapitel 21-29)
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Ja diese Versammlung war wirklich nötig, natürlich in einem Amphitheater, sehr passend finde ich. Und der Kampf ist eine Lösung die sich anbahnte und auch plausibel ist. Aber ich finde auch es sind schon sehr viele Protagonisten, da kommt man leicht durcheinander.

seschat

vor 2 Wochen

Leserunde Teil 4 (Sonntag, Kapitel 21-29)
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Die Rekrutierung der beiden Heereseinheiten fand ich etwas zu lang, worunter die Spannung litt. Vom Kampfgeschehen war ich ein bisschen enttäuscht, weil es im Gegensatz zum Vorgeplänkel sehr kurz abgehandelt wurde. Artemis und Co wurden besiegt, aber die Finanzkrise in Griechenland nicht oder?

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