Sascha Lange

 4.5 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Depeche Mode : Monument, DJ Westradio und weiteren Büchern.
Sascha Lange

Lebenslauf von Sascha Lange

Sascha Lange wurde 1971 geboren und lebt seither in Leipzig. Er ist gelernter Theatertischler, ungelernter Musiker, motivierter Autor und promovierter Historiker mit dem Schwerpunkt Jugendkulturen. Den Rest des Tages bereitet er zusammen mit seiner Lebensgefährtin seine beiden Söhne spielerisch auf den Ernst des Lebens vor.

Alle Bücher von Sascha Lange

Sascha LangeDepeche Mode : Monument
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Depeche Mode : Monument
Depeche Mode : Monument
 (16)
Erschienen am 20.05.2013
Sascha LangeDJ Westradio
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
DJ Westradio
DJ Westradio
 (11)
Erschienen am 07.10.2008
Sascha LangeDas wird mein Jahr
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das wird mein Jahr
Das wird mein Jahr
 (5)
Erschienen am 28.02.2011
Sascha LangeDie Leipziger Meuten
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Leipziger Meuten
Die Leipziger Meuten
 (2)
Erschienen am 01.03.2012
Sascha LangeMeuten, Swings & Edelweißpiraten
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Meuten, Swings & Edelweißpiraten
Meuten, Swings & Edelweißpiraten
 (0)
Erschienen am 06.07.2018
Sascha LangeNutzung des Weltraums
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Nutzung des Weltraums
Nutzung des Weltraums
 (0)
Erschienen am 01.10.2007
Sascha LangeCafé Corso
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Café Corso
Café Corso
 (0)
Erschienen am 01.01.2012

Interview mit Sascha Lange

Dieses Interview führte Sascha Lange mit dem LovelyBooks-Team um dem Leser etwas mehr über die Person zu verraten:

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Eigentlich wollte ich ja Popstar werden und habe in den 90ern vor allem Songtexte geschrieben, aber auch immer mal Kurzgeschichten, letztere jedoch nur für mich. 2005 hatte ich dann während dieses grässlichen Ostalgie-Hypes im TV die Idee, ein Buch über meine Zeit in der DDR, konkret in Leipzig, zu schreiben. Ich wollte anhand meiner Erlebnisse zeigen, dass ich vor allem in den 80er Jahren aufgewachsen bin und die Jugendkulturen und die Musik dieser Zeit mich kulturell und sozial viel stärker geprägt haben als FDJ-Gruppennachmittage. Und glücklicherweise stieß ich mit dieser Idee beim Aufbau Verlag gleich auf Interesse. So ist 2007 „DJ Westradio“ erschienen. Mit meinem zweiten Buch „Das wird mein Jahr“, welches gleichzeitig mein erster Roman ist, habe ich eine heiter-melancholische Coming-of-Age-Gesichte in die Wendezeit 1989/90 gelegt. Und Musik spielt dabei natürlich auch wieder eine große Rolle.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Da könnte ich viele nennen. Als Kind war ich großer Fan von den Kinderbüchern von Erich Kästner, die ich heute auch noch fantastisch finde. Die Bücher, die mich selber zum schreiben gebracht haben, sind zum einen Milena Moser „Gebrochene Herzen“ und Selim Özdoğan „Trinkgeld vom Schicksal“.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ich habe ja das Glück zu der Generation zu gehören, die beim Mauerfall 18 Jahre alt waren. Die DDR habe ich noch bewusst miterlebt, aber zum Glück nicht ihre Grenzen so stark spüren müssen. Die Schule war vorbei und die Mauer war plötzlich offen. Ein System, welches noch Tage vorher glaubte, ewig an der Macht zu sein, war über Nacht demontiert worden. Das ist ein Erfahrungsschatz, aus dem ich definitiv meine ersten beiden Bücher geschrieben habe. Die zweite Sache ist, dass ich aufgrund meiner freiberuflichen Situation den Luxus gönne, viel nachzudenken und Ideen zu entwickeln. Und mit der richtigen Musik als Soundtrack für eine Geschichte lässt es sich ganz gut an Büchern arbeiten.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Dafür ist das Internet perfekt. Ich bin dort schon recht lange unterwegs. Durch die sozialen Netzwerke im Web ist ein schneller Austausch so einfach geworden. Zum anderen kommt man nach Lesungen oft noch zwanglos ins Gespräch.

5) Wann und was liest Du selbst?

Belletristik lese ich aus Zeitgründen meist nur im Urlaub. Ansonsten habe ich in den letzten Jahren viel Fachliteratur gelesen, da ich eine Dissertation über Jugendwiderstand gegen das NS-Regime geschrieben habe. Als geistigen Ausgleich habe ich dann meist nur Comics gelesen.

Neue Rezensionen zu Sascha Lange

Neu
The iron butterflys avatar

Rezension zu "Depeche Mode : Monument" von Sascha Lange

..."Just can't get enought..."
The iron butterflyvor 3 Jahren

Dennis Burmeister und Sascha Lange stellen mit “Depeche Mode – Monument“ auf 424 Seiten die herausragende Zwischenbilanz dieser genialen Bandgeschichte vor.

Als am 30. Mai 1980 Martin Lee Gore, Andrew Fletcher und Vincent John Martin mit ihrer Band „Composition of Sound“ das Gemeindezentrum von Basildon mit ihren Kompositionen beschallen, sind sich die Jungs schnell einig, dass ihnen ein echter Frontman fehlt. Bereits wenige Wochen später ist es soweit, beim Konzert im Garderobenraum der St. Nicholas School in Basildon steht David Gahan am Mikrofon. Und wenn auch noch niemand ahnt, dass hier Musikgeschichte geschrieben wird, formiert sich bereits eine erste kreative Truppe, die sich, mit Veränderungen (Vince Clarke verlässt DM 1981 und wird durch Alan Wilder am Keyboard ersetzt), in den folgenden Jahren und Jahrzehnten zu einer der erfolgreichsten Elektro-Pop-Bands entwickeln würde; Depeche Mode.

Partner und Unterstützer, wie z.B. Daniel Miller oder Anton Corbijn tragen zu einem unverwechselbaren Erscheinungsbild und dem dauerhaften Gesamterfolg bei und erschaffen mit Martin L. Gore, Andy Fletcher, Dave Gahan und Alan Wilder ein Phänomen, das nicht zu stoppen ist.

Fakten, Interviews, Fotomaterial, Artworks, Tourdaten, Diskografie und Einblicke in die bunte Fangemeinde liefern ausreichend Stoff, um in der eigenen Vergangenheit zu schwelgen. Mein erstes DM-Konzert am 11. Dezember 1984 in der Böblinger Sporthalle und eine darauffolgende innige Verbundenheit, die nur ein DM-Fan nachvollziehen kann.

Am Ende beneidet man die, die es einmal Backstage geschafft haben und fragt sich, wo diese 36 Jahre geblieben sind. Just can‘ get enough!

Kommentieren0
39
Teilen
David_Grays avatar

Rezension zu "DJ Westradio" von Sascha Lange

Rezension zu "DJ Westradio" von Sascha Lange
David_Grayvor 6 Jahren

Erinnerungen aus dem Leipzig der 80er Jahre, dachte ich und kaufte das Buch, weil auch ich in dieser Zeit in Leipzig aufwuchs, ich außerdem meine Geburtsstadt liebe (Heldenstadt Ohe!) und / oder an jenem Tag in Hamburg war und vielleicht einfach einen akuten Anfall von Wehmut zu verarbeiten hatte. Was ich in dem Buch fand waren locker aneinander gereihte Anekdoten und Stimmungsbilder. Nicht, dass ich gegen eine der beiden literarischen Formen etwas einzuwenden hätte, im Gegenteil. Mein Problem mit dem Band war schlicht, dass es eben keine Anekdoten waren, sondern Anekdötchen und keine Stimmungsbilder, sondern Bildchen. Das sind so die auf cool getrimmten Erinnerungen eines privilegiert aufgewachsenen Jugendlichen in der DDR.
Ich war nicht privilegiert, wie Sascha. Meine Erinnerungen sehen daher deutlich anders aus. Ich tat, was die überwiegende Zahl von Jugendlichen damals in Leipzig tat, wir hörten Punk, Blues, Trashmetal (und nur sehr wenig Depeche Mode) trieben uns auf Dorfdiskos, in Abbruchhäusern und auf illegalen Konzerten herum, und versuchten verzweifelt einen Ausweg aus der Spannung zwischen unserem wachsenden Bewusstsein des Eingesperrtseins und unserer verzweifelten Sehnsucht nach einer etwas weniger miefigen Welt zu finden.
Das waren spannende Zeiten und zuweilen so skurril, dass sie jeder Beschreibung spotteten.
Aber es waren nicht die Zeiten, die Sascha Lange da beschreibt. Dazu sind diese Storys, Anekdoten und Stimmungsvignetten in seinem Band zu glatt, ja fast hätte ich geschrieben zu banal.

Kommentieren0
7
Teilen
G

Rezension zu "Das wird mein Jahr" von Sascha Lange

Rezension zu "Das wird mein Jahr" von Sascha Lange
gi_johmvor 7 Jahren

Unterhaltsam, schnell gelesen, erfreulich fröhlich. Überraschende Erkenntnis: Wie unkritisch die Haltung des Helden gegenüber Konsum und Kapitalismus ausfällt - ich hegte bisdato immer die Illusion, dass der offengelegte (sehr gute) Musikgeschmack unbedingt nur mit einer linken, aufklärerischen, emanzipierten Haltung und einer gewissen Widerstandsfähigkeit gegenüber den Verführungen des Westens in Einklang zu bringen ist. Aber offensichtlich ein Irrtum. Mein größter Wunsch jetzt: Die Kapitelüberschriften in eine echte Playlist verwandeln. Gibt es denn keine CD zum Buch zu kaufen? ;-J

Kommentare: 2
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Sascha Lange im Netz:

Community-Statistik

in 36 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks