Sascha Lange DJ Westradio

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Inhaltsangabe zu „DJ Westradio“ von Sascha Lange

Zwischen Playmobil und Perestroika
Es war die aufregendste Zeit, um erwachsen zu werden: Kalter Krieg und BRAVO-Poster, Zungenküsse und Wehrertüchtigung, Popper-Discos und Montagsdemos. Sascha Lange erzählt von seiner glücklichen DDR-Jugend. Komisch, überraschend, etwas wehmütig. Der Soundtrack einer ganzen Generation.
"Ein hervorragender Türöffner für eigene Erinnerungen." Die Welt

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  • Rezension zu "DJ Westradio" von Sascha Lange

    DJ Westradio

    David_Gray

    25. November 2012 um 11:00

    Erinnerungen aus dem Leipzig der 80er Jahre, dachte ich und kaufte das Buch, weil auch ich in dieser Zeit in Leipzig aufwuchs, ich außerdem meine Geburtsstadt liebe (Heldenstadt Ohe!) und / oder an jenem Tag in Hamburg war und vielleicht einfach einen akuten Anfall von Wehmut zu verarbeiten hatte. Was ich in dem Buch fand waren locker aneinander gereihte Anekdoten und Stimmungsbilder. Nicht, dass ich gegen eine der beiden literarischen Formen etwas einzuwenden hätte, im Gegenteil. Mein Problem mit dem Band war schlicht, dass es eben keine Anekdoten waren, sondern Anekdötchen und keine Stimmungsbilder, sondern Bildchen. Das sind so die auf cool getrimmten Erinnerungen eines privilegiert aufgewachsenen Jugendlichen in der DDR. Ich war nicht privilegiert, wie Sascha. Meine Erinnerungen sehen daher deutlich anders aus. Ich tat, was die überwiegende Zahl von Jugendlichen damals in Leipzig tat, wir hörten Punk, Blues, Trashmetal (und nur sehr wenig Depeche Mode) trieben uns auf Dorfdiskos, in Abbruchhäusern und auf illegalen Konzerten herum, und versuchten verzweifelt einen Ausweg aus der Spannung zwischen unserem wachsenden Bewusstsein des Eingesperrtseins und unserer verzweifelten Sehnsucht nach einer etwas weniger miefigen Welt zu finden. Das waren spannende Zeiten und zuweilen so skurril, dass sie jeder Beschreibung spotteten. Aber es waren nicht die Zeiten, die Sascha Lange da beschreibt. Dazu sind diese Storys, Anekdoten und Stimmungsvignetten in seinem Band zu glatt, ja fast hätte ich geschrieben zu banal.

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  • Rezension zu "DJ Westradio" von Sascha Lange

    DJ Westradio

    Emil-Tischbein

    28. March 2011 um 17:02

    Man merkt wirklich, dass der Autor nicht in der DDR, nicht in der BRD, sondern in den 80ern groß geworden ist. Wer um 1970 geboren wurde oder immer schonmal was über Depeche-Mode-Fans (in der DDR) erfahren wollte (und New Wave sowieso) der liegt bei diesem Buch genau richtig! Lesen!

  • Rezension zu "DJ Westradio" von Sascha Lange

    DJ Westradio

    Dilbertine

    08. June 2009 um 18:27

    Sascha Lange erinnert sich in Kurzgeschichten an seine unbeschwerte Kindheit und Jugend in den 70er und 80er Jahren in der DDR. Gut gefallen hat mir die beim Lesen einsetzende Reaktivierung meines autobiografischen Erinnerungsvermögens. Redewendungen, Bezeichnungen, Ausdrücke, Gepflogenheiten des "real existierenden Sozialismus", im Kino gesehene Filme, Musik, Modetrends waren plötzlich wieder präsent. Selbst meine Gehirnregion die für Gerüche zuständig ist, wurde aktiviert. Insgesamt hält sich meine Begeisterung für die Kurzgeschichten jedoch in Grenzen. Ich bin zur gleichen Zeit wie der Autor in der DDR aufgewachsen, vielleicht war genau aus diesem Grund meine Erwartungshaltung an das Buch hoch bzw. zu hoch. Zunehmend gestört hat mich die Banalität des Reflektierten. Gleiches trifft auf die zahlreichen Wiederholungen hinsichtlich der vorhandenen Westkontakte, Westgeschenke, des Westgeldes und des Einkaufens von Westwaren im Intershop zu. Diese Informationen, die natürlich auch zu der Geschichte einer Jugend im Osten gehören, hätte der Autor meines Erachtens etwas dosierter einsetzen können, weniger ist manchmal mehr. Alles in allem fand ich die Geschichten nicht besonders hintergründig, nicht besonders lustig und auch nicht besonders spannend. Es fehlt ihnen an Saft und Kraft, ein Roman ohne große Erkenntnisse. Schade, mehr als zwei Sternchen kann ich leider nicht vergeben.

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  • Rezension zu "DJ Westradio" von Sascha Lange

    DJ Westradio

    Tinkabella

    25. April 2007 um 11:29

    Eine Kindheit im typischen DDR-Leizig inklusive Westonkel, Messebesuch, diversen überspielten Platten und Cassetten... einfach mit allem drum und dran. Nebenbei ein wenig politische Orientierung, wie Montagsdemo´s etc. aber auch der Kampf und das eine Konzert -wie eine Jungendliebe...

  • Rezension zu "DJ Westradio" von Sascha Lange

    DJ Westradio

    editha

    14. April 2007 um 22:34

    Das ist das tollste Buch, das ich in der letzten Zeit gelesen habe.
    Der Titel ist Programm. Sascha Lange erzählt aus seiner Kindheit und ich habe soviel Spass dabei.

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