Sascha Mattke

Lebenslauf

Jodie Archer hat für Penguin UK gearbeitet, bevor sie ihren Doktor in Englisch an der Stanford University machte. Danach arbeitete sie bei Apple als Forschungsleiterin für Literatur. Inzwischen ist sie freiberufliche Autorin. Matthew L. Jockers ist der Susan J. Rosowski Associate Professor für Englisch an der University of Nebraska-Lincoln. Dort leitet er das Nebraska Literary Lab. Über seine Forschungen zum Text Mining wurde unter anderem in der „New York Times“, der „LA Review of Books“ und der „Sunday Times“ berichtet.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Hybris Maximus (ISBN: 9783959720168)

Hybris Maximus

Neu erschienen am 27.01.2026 als Gebundenes Buch bei FinanzBuch Verlag.

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Neue Rezensionen zu Sascha Mattke

Cover des Buches Wie Staaten bankrott gehen (ISBN: 9783959728393)
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Rezension zu "Wie Staaten bankrott gehen" von Ray Dalio

Denise43437
Ein viel aktuelleres Wirtschaftsbuch gibt es wohl nicht auf dem Markt

Das Buch „Wie Staaten bankrott gehen“ wurde von Ray Dalio geschrieben und ist in der 1. Auflage im FinanzBuch Verlag erschienen. Die englischsprachige Version ist ebenfalls 2025 aufgelegt worden.

 

In der Finanzbranche ist Ray Dalio eine Leuchtfigur in etwa vergleichbar mit Warren Buffet, aber mit anderem Ansatz. Er ist Gründer des größten Hedgefonds weltweit und bekannt für seine meist zutreffenden Analysen zum Weltgeschehen. Seine Bücher sind weltweit nachgefragt und seine Stimme wird gehört.

 

Ray Dalio schildert in seinem Buch in vier Kapiteln wie die Wirtschaft eines Landes implodieren kann. Erst geht er auf den Schuldenzyklus an sich ein und widmet sich dann der Thematik, welche Abfolgen passieren müssen, damit Zentralbanken und Regierungen pleitegehen können.

 

Persönlich hat mir das dritte Kapitel „Rückblick“ am besten gefallen, weil Dalio darin auf bereits stattgefundene Ereignisse aus der meist nicht zu fernen Vergangenheit eingeht. Er streift dabei u. a. das Fiat-Währungssystem, die Auswirkungen der Pandemie, aber auch das, was Japans Wirtschaft und Verschuldung so einzigartig machte.

 

Das vierte Kapitel blickt in die von ihm erwartete Zukunft. Er analysiert anhand seiner Modelle die amerikanische Wirtschaft, vergleicht diese mit anderen Wirtschaftsräumen und zieht daraus seine Schlüsse. Viele dieser Schlüsse haben sich bereits als richtig herausgestellt, nicht immer zum Vorteil für die Welt.

 

Das Buch ist m. E. für Laien nur schwer verständlich. Ein ordentliches Maß an Wirtschaftskenntnissen sollte der Leser daher schon mitbringen, ansonsten wird die Lust am Lesen wahrscheinlich recht schnell abnehmen. Aber es ist ja auch ein Fachbuch. Für diejenigen denen die Wirtschaft grundsätzlich nicht fremd ist, ist es aber ein Buch, welches man gelesen haben sollte, um die aktuellen Geschehnisse besser einordnen zu können.

 

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Autor arbeitet mit vielen Hinweisen, um die komplexe Thematik gut nachvollziehbar zu gestalten. Ich empfehle das Buch sehr gern weiter.

Cover des Buches Business Adventures (ISBN: 9783864702525)
N

Rezension zu "Business Adventures" von John Brooks

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Spannende Wirtschafstgeschichte

Die im Buch geschilderten Geschichten waren alle sehr spannend zu lesen. Behandelte Themen waren u.a.:

Börsencrash, Einkommensteuer, Insiderhandel, Devisenkrise oder fehlgeschlagen Produkteinführung.

Als Privatperson konnte ich zwar direkt für mein Investorenverhalten nur wenig mitnehmen, als Unternehmer bietet das Buch jedoch einige interessante Lehren für die eigene Tätigkeit im Wirtschaftsleben. Auch wenn sich die Geschichten meistens Mitte des letzten Jahrhunderts ereigneten, wiederholen sich die Prinzipien darin ständig.

Völlig zu Recht eines der Lieblingsbücher von Warren Buffett und Bill Gates.

Cover des Buches Kings of Crypto (ISBN: 9783864708190)
Dr_Ms avatar

Rezension zu "Kings of Crypto" von Jeff John Roberts

Dr_M
Die Wall Street steht noch

Dass Krypto-Währungen jemals die Wall Street erschütterten, ist ein Gerücht, dass lediglich aufmerksamkeitssüchtige Journalisten, zu denen offenbar auch Mr Roberts gehört, erfunden haben. Ob der Bitcoin nun Geld ist oder nicht, ist wohl Ansichtssache. Feststellen kann man lediglich, dass der innere Wert eines Bitcoins gleich Null ist. Damit gleicht er jedem Papiergeld, auch wenn er nicht beliebig vermehrt werden kann.

Der Bitcoin besitzt jedoch einen gewissen Kultstatus, und hinter dieser Krypto-Währung stehen auch Fans, deren Verhalten sektenhafte Züge trägt. Früher einmal konnten nur Nerds mit diesem "Geld" etwas anfangen. Inzwischen ist es erheblich handelbarer geworden. Es existieren Futures und andere finanztechnische Instrumente, die auch einen indirekten Handel mit Bitcoins ermöglichen. Man kann den Bitcoin inzwischen auch shorten, also auf fallende Kurse im Verhältnis zum Dollar setzen.

Einen großen Anteil daran hat auch die Bitcoin-Börse Coinbase, um deren Geschichte es in diesem Buch geht. Die hinter dem einstmaligen Start-up stehende Idee war einfach: Ganz normale Menschen sollten die Möglichkeit bekommen, Bitcoin ohne große Probleme kaufen und verkaufen zu können. Sie sollten sich keine Sorgen mehr machen müssen, wo sie die Schlüssel zu ihren Coins speichern und wie das ganze technische Drumherum funktioniert.

Allerdings steht diese Idee in keinem guten Verhältnis zum ursprünglichen Gedankengut des Bitcoin-Schöpfers. Vielmehr ist sie in den Augen der Fans von Nakamoto ein fürchterliches Sakrileg. Entsprechend rüde wurde Coinbase von ihnen angegangen. Die Geschichte von Coinbase ist selbstverständlich eng mit der Entwicklung des Bitcoins und späterer Kryptowährungen verbunden. Von den meisten Nachgeburten ist allerdings nicht viel übrig geblieben. Mit der Erfindung einer Krypto-Währung kann man viel Kohle machen und andere ausnehmen, was untrennbar mit den religiösen Verwirrungen und der Gier gewisser Menschen zusammenhängt. Einen kleinen Eindruck davon bekommt man beim Lesen dieses Buches, auch wenn dies nur Randnotizen in ihm sind.

Neben den Bitcoin-Fanatikern bekamen es die Gründer von Coinbase auch mit den verschiedenen US-Behörden zu tun, die sich anfangs nicht einigen konnten, was der Bitcoin eigentlich ist. Eine Währung? Ein Besitz? Beim Besitz schlug die US-Steuerbehörde zu. Denn wenn es ein Besitz ist, den man mit Gewinn verkauft, werden Steuern fällig. Dazu muss man aber als Behörde die Personen finden, die gehandelt haben. Das wiederum ist der Super-GAU für den Bitcoin, der ja gerade geschaffen wurde, um den Staat beim Geld außen vor zu lassen.

Im Buch wird diese Katastrophe gut beschrieben. Coinbase hat sie ebenso überstanden wie andere Zwischenfälle, bei denen man immer zuerst an Hacker denken muss. Auch Coinbase wurde gehackt, allerdings weniger dramatisch als das bei anderen Börsen der Fall war.

Das Buch liest sich für die Fans des Bitcoin sicher ganz interessant. Ich empfand die Darstellung gelegentlich als ermüdend, insbesondere wenn es um die Machtkämpfe innerhalb des Unternehmens geht. Allerdings gehöre ich eher zu den Bitcoin-Skeptikern, denn diese Krypto-Währung erfüllt keines der Kriterien, die sie angeblich so toll macht. Beispielsweise gelingt es Staatsanwaltschaften inzwischen ziemlich gut, den Weg eines Bitcoins genau zu verfolgen. Und ähnlich wie bei einer Papierwährung beruht der Wert eines Bitcoins auch auf Vertrauen. Das kann leicht verfliegen.

Für Trader ist der Bitcoin hingegen eine ziemlich gutes Objekt, weil er volatil ist wie keine andere Währung. Darüber lernt man aus diesem Buch jedoch nichts. Es behandelt vielmehr die gelegentlich langatmig erzählte Geschichte von Coinbase und bietet dabei auch gewisse Einblicke in die Geschichte des Bitcoin und die verschiedenen Gruppen, die sich mit dieser Krypto-Währung beschäftigen. Wer genügend Marktmacht oder genügend Fans besitzt, kann mit dem Bitcoin schnell riesige Gewinne erzwingen. Jüngste Schwankungen bezeugen das. Darüber schweigt das Buch jedoch.

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