Sascha Raubal Kurt in göttlicher Mission

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Inhaltsangabe zu „Kurt in göttlicher Mission“ von Sascha Raubal

Ladendiebe und gehörnte Ehemänner, so hat sich Ex-Soldat Kurt Odensen sein Leben als Privatdetektiv nicht vorgestellt. Als jedoch endlich ein größerer Fall in Sicht kommt, hat dieser ausgerechnet mit religiösen Fanatikern zu tun, Typen, die er so gar nicht ab kann. Wider besseres Wissen nimmt Kurt den Auftrag an, nicht ahnend, dass dieser sein Leben und sein Weltbild auf den Kopf stellen wird. Ungewöhnliche Verbündete finden sich ein: sein atheistischer Auftraggeber, die erzkatholische Angie, der Sicherheitsmann Thorben und sogar dessen Chef, der mysteriöse Alte mit der Augenklappe. Doch niemand ist wirklich, wer er zu sein scheint. Und das gilt auch für den Fall selbst. Denn was ursprünglich wie ein einfacher Konflikt zwischen Atheisten und christlichen Fundamentalisten aussieht, entpuppt sich als Intrige, die bis ganz nach oben reicht.

Krimi mit wundervollem schwarzem Humor, bei dem jeder sein Fett abbekommt.

— cybersyssy

Witziger Urban- Fantasy Krimi mit viel Humor und leicht philosophischen Anklängen.

— Jazebel

unterhaltsame Geschichte mit einer tüchtigen Portion Sarkasmus

— birarnol

Ein spannender Krimi, welches Realität, Mythologie und Glaubenslehre vermischt und das auf eine wirklich witzige Art.

— pschade

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    Kurt in göttlicher Mission

    cybersyssy

    08. October 2017 um 17:34

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘Zuerst einmal DANKE an Autor Sascha Raubal und den Machandel Verlag, dass ihr mir das Buch zur Verfügung gestellt habt.Nach dem Klappentext war ich neugierig, was da auf mich zukommt und ich kann euch sagen, da kommt einiges auf euch zu. Besonders der schwarze Humor hat mir sehr gut gefallen und alle Parteien - Atheisten, religiöse Fanatiker und wer sonst noch dabei ist - bekommt diesen schwarzen Humor zu spüren. Wer also sehr christlich eingestellt ist und Seitenhiebe, Ironie und Sarkasmus dazu nicht verkraftet, sollte dieses Buch meiden. Die Spannung wurde vom Autor sukzessive aufgebaut. Es begann hübsch langsam, damit man alle Charaktere kennenlernt ... oder glaubt zu kennen und dann wurde das Tempo auch erhöht. Und da sind wir bei meinem Meckerpunkt. Den jetzt ohne Spoiler zu schreiben ist nicht einfach. Ich formuliere es mal so, es gab Erklärungen bezüglich der Hintergründe, die recht langatmig daher kamen und für mich die Spannung bremsten. Ja, es wurde alles logisch und umfassend erklärt, aber ich empfand es als zu umfassend.Weiterhin war der Spannung zuträglich, dass es Twists und überraschende Wendungen gab, dabei ging es dem Leser wie dem Protagonisten Kurt Odensen, der auch häufig perplex ob der Geheimnisse war, die er aufdeckte.Überhaupt waren die Charaktere skurril, was mir sehr gut gefallen hat. Dabei wurde manchmal ein Klischee aufgegriffen und im nächsten Moment konterkariert. Das alles wird dem Leser durch einen mitreißenden Schreibstil kredenzt und wohlplatzierte Cliffhanger tun ihr Übriges.Bis auf meinen Meckerpunkt, für mich ein Buch, welches mich beim Lesern häufig an den Rand der Körperbeherrschung brachte. Vor allem in den öffentlichen Verkehrsmitteln verkniff ich mir das laute Auflachen, reicht schon, wenn ich vor mich hin grinse oder kichere. Von mir gibt es 4 göttliche Sterne.Loide, holt euch das Buch flott, denn der zweite Teil steht in den Startlöchern. Auf der BuCon am 14.10.2017 könnt ihr mal am Machandel Stand vorbeigehen und euch beide Teile sichern.‘*‘ Klappentext ‘*‘Ladendiebe und gehörnte Ehemänner, so hat sich Ex-Soldat Kurt Odensen sein Leben als Privatdetektiv nicht vorgestellt. Als jedoch endlich ein größerer Fall in Sicht kommt, hat dieser ausgerechnet mit religiösen Fanatikern zu tun, Typen, die er so gar nicht ab kann. Wider besseres Wissen nimmt Kurt den Auftrag an, nicht ahnend, dass dieser sein Leben und sein Weltbild auf den Kopf stellen wird. Ungewöhnliche Verbündete finden sich ein: sein atheistischer Auftraggeber, die erzkatholische Angie, der Sicherheitsmann Thorben und sogar dessen Chef, der mysteriöse Alte mit der Augenklappe. Doch niemand ist wirklich, wer er zu sein scheint. Und das gilt auch für den Fall selbst. Denn was ursprünglich wie ein einfacher Konflikt zwischen Atheisten und christlichen Fundamentalisten aussieht, entpuppt sich als Intrige, die bis ganz nach oben reicht.

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  • Kurt- in göttlicher Mission

    Kurt in göttlicher Mission

    Jazebel

    29. June 2017 um 08:01

    Auf das Buch wurde ich zufällig am Stand des Verlags auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse aufmerksam und konnte dort sogar einen kleinen Plausch mit dem Autor halten.Mit „Kurt- in göttlicher Mission“ hat Autor Sascha Raubal ein witziges Stück deutscher Urban Fantasy geschaffen. Bereits beim Cover bricht das Buch mit den üblichen Fantasy- Klischees, der Titelheld grinst einem im Comic-Stil entgegen und erinnert ein wenig an Arnold Schwarzenegger (ist aber zum Glück deutlich geistreicher als der Österreicher in seinen Actionrollen).Kurt Odensen, ein Ex- Soldat, schlägt sich in München recht eintönig als Privatdetektiv durchs Leben, gefangen zwischen den immer gleichen Aufträgen a la „Treuetest“. Doch als Friedl Marx, Mitbegründer einer atheistischen Bewegung, ihn bittet wegen einer Serie von Anschlägen und Drohungen gegen seine Organisation zu ermitteln, wird Kurt in einen Strudel wahnwitziger Ereignisse hineingezogen.Der Autor hat einen guten Plot erschaffen, der leichte Parallelen zu Neil Gaimans American Gods erkennen lässt, aber noch konsequent weitergeht, wo der Amerikaner sich nicht getraut hat oder nicht weitergehen wollte. Die Charaktere sind gut konstruiert und handeln durchaus glaubwürdig. Die Dialoge sind oft humorgespickt, was für Auflockerung zwischen manchen eher düsteren Anklängen sorgt. Kritisch anzumerken ist, dass die Story ein paar Längen aufweist, so sind die Geplänkel zwischen dem atheistischen Marx und der katholischen Angie zwar anfangs witzig, werden jedoch schnell vorhersehbar. Ebenso sind einige Begebenheiten m.M. unnötig detailliert beschrieben. Man hätte gewiss das Buch um 10-15% der Seiten kürzen können und hätte ein gestraffteres und packenderes Buch erhalten.Mein Fazit:Ein tolles deutsches Urban- Fantasy Werk, das konsequent mit Klischees bricht, sich dabei aber erfrischend, leicht und witzig liest. Es leidet ein klein wenig unter dem „langes- Buch- Syndrom“, was der Güte aber keinen großen Abbruch tut, da die Geschichte trotzdem fesselnd ist. Für dieses Lesevergnügen gibt es von mir 4 Sterne. 

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  • unterhaltsame Geschichte mit einer tüchtigen Portion Sarkasmus

    Kurt in göttlicher Mission

    birarnol

    08. May 2017 um 12:38

    Ich fange von vorne an.Zuerst dachte ich: okay - ein ausrangierter Uniformträger, jetzt Privatdetektiv, eine Nonne, ein unscheinbarer Typ, ein Bodyguard. Alle Klischees abgedeckt. Mal sehen, wie es sich entwickelt. Soviel sei gesagt: Es ist keine typische Geschichte, in der einfach nur Vorurteile bedient werden. Nein, ganz gewiss nicht. Und es handelt sich auch nicht nur um einen religiös - nicht religiös Konflikt. Hier mischen Figuren mit, die glaubenstechnisch vollkommen unterschiedlich ausgerichtet sind, es handelt sich um einen Kriminalfall, der plötzlich im Fantasy-Bereich landet. An vielen Stellen musste ich schmunzeln, und ich mag den sarkastischen Ton des Autors. Auch, wenn er mir manchmal zu geballt daher kam. Ich glaube, etwas dezenter eingesetzt, hätte er noch mehr Wirkung entfacht. Was mir gefehlt hat, war etwas mehr Tiefe in den Personen. Man konnte sie sich gut vorstellen, ihren Gedanken sehr gut folgen, hatte auch schön abgegrenzte Charaktere vor sich - aber etwas mehr Gefühl hätte ihnen gut getan. Die Geschichte selbst hält zahlreiche Überraschungen parat, die mir ein innerliches : Ach, da schau her. - entlockt haben.Gerade das Ende fand ich sehr gelungen. Bald erscheint der nächste Teil (soviel ich weiß) - und der wird auf jeden Fall auch gelesen. Das Buch überzeugt übrigens auch drucktechnisch und es sind so gut wie keine Tipp- oder Grammatikfehler enthalten.Danke schön für die tolle Idee und die super Umsetzung!

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  • Ein Krimi ohne Gottesfurcht

    Kurt in göttlicher Mission

    pschade

    22. October 2015 um 07:14

    Als ich den Titel "Kurt in göttlicher Mission" las, konnte ich mir erst einmal nicht viel darunter vorstellen. Ich begann zu lesen und konnte kaum aufhören, denn schon allein die Art zu schreiben, fesselte mich. Sascha Raubals Schreibstil ist leicht, flüssig und erheiternd. Als dann noch die Gottheiten aus verschiedenen Glauben und Kulturen dazu kamen, die christliche Lehre nicht ganz ernst genommen wurde, da hatte mich der Autor zum zweiten Mal eingefangen. Einen Krimi zu schreiben, mit diesen Verwicklungen - einfach göttlich. Für mich ist dieses Buch wie ein großes Schokoeis mit ganz viel Eierlikör. Ich hab es mit langsamen Genuß verschlungen.

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