Sascha Rimpl

 4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autorenbild von Sascha Rimpl (©privat)

Lebenslauf von Sascha Rimpl

Sascha Rimpl, geboren 1977, war jahrelang Gitarrist in Rock- und Metal-Bands. Bereits in Kindertagen hat er sich eigene, teilweise verrückte Storys ausgedacht und irgendwann begonnen, diese niederzuschreiben. Seit 2014 lebt er mit seiner Familie auf der Kanareninsel Fuerteventura. Dort, an den Gestaden des Atlantischen Ozeans, verfasst er seine phantastischen Geschichten. Im Juni 2019 veröffentlichte er seinen Debütroman "Der Fluch der Goldenen Stadt".

Alle Bücher von Sascha Rimpl

Cover des Buches Der Fluch der Goldenen Stadt (ISBN:9781072951919)

Der Fluch der Goldenen Stadt

 (7)
Erschienen am 14.06.2019

Neue Rezensionen zu Sascha Rimpl

Neu
M

Rezension zu "Der Fluch der Goldenen Stadt" von Sascha Rimpl

Auf jeden Fall anders
melina_kvor 8 Tagen

In den Elendsvierteln einer Großstadt, deren Technologien gleichermaßen auf Wissenschaft und Magie beruhen, gerät ein egozentrischer Polizist bei der Aufklärung einer Mordserie zwischen die politischen Fronten und macht sich auf zu einer sagenumwobenen Pagode, in der sich das Schicksal der Welt entscheiden wird.

Während sich die erste Hälfte des Buchs wie ein Krimi in einer Steampunk-Welt liest, überwiegen in der zweiten Hälfte die Fantasy Elemente. Nach einem etwas zähen Anfang, in dem für meinen Geschmack zu viele Nyphomanen, Prosituierte und seltsame Fetische vorkommen, nimmt die Geschichte doch an Fahrt auf. Simon verhandelt abwechselnd mit dem Geheimdienst, den Rebellen und einer mysteriösen Gruppe, die sich die Hekaten nennen. Jeder erzählt ihm natürlich eine andere Version der Wahrheit. Da man durch die ich-Perspektive auch nicht mehr erfährt als der Protagonist, kommt es so zu vielen überraschenden Wendungen, die der Geschichte bald viel Spannung verleihen.

Eine Leseempfehlung auf jeden Fall für alle, die mal nicht ein Buch aus einem typischen Genre lesen wollen. (Es lohnt sich, sich durch die ersten Kapitel zu kämpfen)

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Der Fluch der Goldenen Stadt" von Sascha Rimpl

Eine etwas schräge Steampunkgeschichte
Sternenstaubvor 9 Tagen

Wer Lust auf einen Mix aus Steampunk, Krimi & Dystopie hat, ist hier gut aufgehoben. Mir war es etwas zu schräg. Anfangs musste ich mich trotz des flüssig lesbaren Schreibstils, an einige Wortkreationen gewöhnen. Es ging auch meist recht zügig fast etwas hektisch voran. Man begegnet neben unterschiedlichen "normalen" Menschen wie den Jandarmen, auch allerlei seltsamen Rassen wie zB. Hybriden. Es gibt mehrere höhere Positionslager, die sich gegenseitig die Macht streitig machen wollen. Zudem ist der Kern der Geschichte die Auffindung und Rettung von 5 potentiellen Opfern, diese wiederum weitere Komplikationen mit sich bringen.  Es gab einige unvorhergesehene Wendungen, man weiß nicht so recht wem man trauen kann bzw. sollte, ich war doch öfters überrascht darüber. Des weiteren sollte der doch etwas derbere, teils sarkastische Humor nicht unerwähnt bleiben & es gibt auch ein paar erotischere Anspielungen. Also dann auf einen Gin mit Jandarm da Laxo? 

Kommentieren0
4
Teilen

Rezension zu "Der Fluch der Goldenen Stadt" von Sascha Rimpl

Die Liste der Opfer
Frank1vor 10 Tagen

Klappentext:

Yrrkand – die wimmelnde Megalopole, gigantisch wie ein Kontinent, Schmelztiegel der exotischsten Rassen …

Der draufgängerische Jandarm Simon da Laxo wird von einer Fremden angeheuert, fünf in Lebensgefahr schwebende Personen ausfindig zu machen. Seine Auftraggeberin verschwindet kurz darauf unter mysteriösen Umständen, und bereits am nächsten Tag findet man die erste Leiche.

Schnell wird Simon klar, dass er es nicht nur mit einem brutalen Mörder zu tun hat, denn die rätselhaften Hekaten tauchen aus der Versenkung auf. Zudem bekundet der Geheimdienst des Despoten Yrrkands Interesse an den laufenden Ermittlungen.

Simon gerät zwischen die Fronten und hat alle Hände voll zu tun, seine eigene Haut zu retten, als sich Stück für Stück etwas Uraltes und Dunkles offenbart.


Rezension:

Yrrkand ist ein Moloch. Die Stadt ist gigantisch, aber auch dystopisch. Nur der Herrscher und wenige Ratsmitglieder haben etwas zu sagen. In den Armutsvierteln herrscht vollkommene Anarchie, in die sich auch die Jandarmen nur ungern einmischen. Selbst sie haben kaum Durchblick, was wirklich in diesem Chaos vor sich geht. Einer von ihnen ist Simon, dem sein regelmäßiges Glas Gin wichtiger als eine Festnahme ist. Die sind ohnehin selten, denn im Zweifelsfall schießt er lieber, bevor er fragt. Sein Leben ändert sich allerdings, als ihn eine Unbekannte in einer Bar anspricht. Sie drückt ihm eine Liste mit 5 Namen in die Hand. Alle sollen angeblich ermordet werden, und Simon soll sie auffinden und beschützen. Als kleine Motivation steckt ihm die Frau noch ein Säckchen mit Geld zu – einen Betrag, der Simon schwindeln lässt. Kurz darauf wird die Fremde in seiner Gegenwart erschossen.

Bei Sascha Rimpls Buch ist es nicht einfach, es einem Genre zuzuordnen. Steampunk-Elemente paaren sich mit solchen, die eindeutig der Fantasy zuzuordnen sind. Menschen sind in dieser Welt nämlich bei weitem nicht die einzigen humanoiden Wesen. Dass das ganze Setting dystopisch wirkt, wurde ja schon erwähnt. Dazu kommt noch der Krimi-Aspekt, denn der Protagonist ist schließlich ein Jandarm – und nein, das ist kein Tippfehler. Wie dieser sich im Laufe der Handlung bei immer mehr Interessengruppen unbeliebt macht und auf deren Abschussliste gerät, lässt stellenweise schon fast Thriller-Gefühle aufkommen. Das alles ist in einer extrem komplexen Welt angesiedelt. So braucht man schon fast die Hälfte des mit fast 450 Seiten nicht gerade dünnen Buches, bis man die Strukturen der Stadt halbwegs verstanden hat. Wer eigentlich was erreichen will, wird erst ganz am Ende klar.

Der Autor überlässt es seinem Protagonisten, die Geschehnisse in der 1. Person zu erzählen. Trotz der mit dieser Erzählperspektive erzeugten Verbundenheit des Lesers mit dem Erzähler fällt es schwer, sonderlich viel Sympathie für diesen zu entwickeln. Der Stil ist durchaus gut lesbar, wenn auch diverse Wortschöpfungen (wie der bereits erwähnte Beruf des Jandarms) zu Beginn einige Aufmerksamkeit des Lesers erfordern. Dieses Buch passt in keine Schublade und wehrt sich erfolgreich gegen den Trend, immer wieder ähnliche Grundideen und Clichés in der 1000. Variante neu zu erzählen.


Fazit:

Ein dystopischer Steampunk-Fantasy-Krimi, der sich der Einordnung in starre Genre-Strukturen erfolgreich widersetzt.


- Blick ins Buch -


Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Hallo!
Herzlich willkommen zur Leserunde zu meinem Debüt "Der Fluch der Goldenen Stadt"!

Klappentext:
Yrrkand – die wimmelnde Megalopole, gigantisch wie ein Kontinent, Schmelztiegel der exotischsten Rassen …
Der draufgängerische Jandarm Simon da Laxo wird von einer Fremden angeheuert, fünf in Lebensgefahr schwebende Personen ausfindig zu machen. Seine Auftraggeberin verschwindet kurz darauf unter mysteriösen Umständen, und bereits am nächsten Tag findet man die erste Leiche.
Schnell wird Simon klar, dass er es nicht nur mit einem brutalen Mörder zu tun hat, denn die rätselhaften Hekaten tauchen aus der Versenkung auf. Zudem bekundet der Geheimdienst des Despoten Yrrkands Interesse an den laufenden Ermittlungen.
Simon gerät zwischen die Fronten und hat alle Hände voll zu tun, seine eigene Haut zu retten, als sich Stück für Stück etwas Uraltes und Dunkles offenbart.

Ein paar Gedanken zum Buch:
Das Genre ist Steampunk mit Fantasy-Elementen und einer Prise Humor. Es gibt verschiedene Rassen (Zwerge [Gecken], Echsenmenschen, Hybridwesen aus Mensch und Tier etc.), Dampfmaschinen, Luftschiffe usw. Der Großteil der Geschichte spielt in einer multikulturellen gigantischen Stadt. Magie (Thaumaturgie) ist aus dem Alltag nicht wegzudenken. 
Der Protagonist Simon da Laxo ist ein abgewrackter Polizist, und er bewältigt seine Arbeit zumeist auf etwas – nun ja – unkonventionelle Art und Weise. Das lässt sich auch eins zu eins auf die Geschichte übertragen: Sie ist nicht unbedingt Mainstream ;-)

Zur Leserunde:
Wer sich von obigen Punkten nicht hat abschrecken lassen und Lust auf etwas Neues und Frisches hat, der kann gern in den Swimmingpool … ähm ich meine, in den Lostopf hüpfen.
Ich stelle 15 eBooks zur Verfügung (teilt mir bitte mit, welches Format ihr benötigt). Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31.07. 
Schön wäre am Ende eine Rezension (hier auf lovelybooks, auf Amazon usw.), das ist aber kein Muss.

Ich freue mich auf viele interessante Leute und eine tolle Party (Leserunde)!

Sascha

124 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Sascha Rimpl im Netz:

Community-Statistik

in 14 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Worüber schreibt Sascha Rimpl?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks