Sascha Zurawczak

 3.5 Sterne bei 2 Bewertungen

Alle Bücher von Sascha Zurawczak

Die Reise nach Gardaron

Die Reise nach Gardaron

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Erschienen am 19.10.2017
Die Wächter der Auserwählten

Die Wächter der Auserwählten

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Erschienen am 11.04.2016
Lagrosiea - Der Lichtkelch

Lagrosiea - Der Lichtkelch

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Erschienen am 19.02.2012
Die Reise nach Gadaron

Die Reise nach Gadaron

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Erschienen am 29.07.2013
Lagrosiea - Der Schattenkreis

Lagrosiea - Der Schattenkreis

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Erschienen am 08.03.2012

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Melanie_Reinhardts avatar

Rezension zu "Die Reise nach Gardaron" von Sascha Zurawczak

Fantasy für Jugendliche
Melanie_Reinhardtvor 3 Monaten

Die Reise nach Gardaron ist eine tolle Fantasygeschichte, welche sich an Jugendliche Leser richtet. Es macht Spaß zu lesen, jedoch fand ich das Format des Taschenbuches etwas anstrengend, da irgendwie an den Seiten zuviel Platz war, es sah immer so aus, als fehlt etwas. Alles in allem hat es aber sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, meine Empfehlung hat es. 

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Der_Buchdraches avatar

Rezension zu "Die Wächter der Auserwählten" von Sascha Zurawczak

Durchmischt
Der_Buchdrachevor 8 Monaten

Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es. Das weiß auch Sascha Zurawczak und lässt seine Leser dementsprechend lange hoffen, auf dass sie bis zum Schluss seines Romans „Die Wächter der Auserwählten“ lesen mögen.

Seit Anbeginn der Zeit kämpfen der Gott des Guten und der Gott des Bösen um die Vorherrschaft über die Menschheit. Um dem jeweils bevorzugten Gott mehr Macht zu verleihen, opfern die Menschen alle tausend Jahre einem der Götter einen Auserwählten. Klago, ein mächtiger Zauberer, ist einer der Wächter der Auserwählten des Guten. Doch dummerweise verliebt er sich in die Auserwählte.

Klingt nach einer stereotypen Geschichte Gut gegen Böse? Nun … stimmt. Gerade, wenn etwas so stereotyp klingt, hoffe zumindest ich, dass der Autor irgendetwas Raffiniertes im Petto hat, das dem Ganzen eine verblüffende Wendung gibt. Und ich habe buchstäblich bis zur letzten Seite gehofft.

Wir haben hier eine Romanze, die tatsächlich einmal ihre Daseinsberechtigung hätte, wäre mehr daraus gemacht worden. Klago lebt in dem Bewusstsein, dass seine Geliebte Sarieja dem Gott des Guten geopfert wird. Das hätte zum Anlass genommen werden können, dass er die Jahrtausende alten Bräuche ernstlich zu hinterfragen beginnt, dass Menschenopfer nötig sind, um den Göttern Dienst zu tun. Ebenso hätte er beginnen können, sich dagegen aufzulehnen, was ein unheimlich spannendes Konfliktpotenzial geboten hätte.

Stattdessen fügt er sich fatalistisch in sein Schicksal und nimmt hin, dass die Auserwählte geopfert wird. Ja, er hilft sogar stets aktiv dabei, dass sie ihr Ziel erreicht.

Wo es eine Auserwählte des Guten gibt, gibt es aber auch einen Auserwählten des Bösen, und das ist niemand anderes als Klagos totgeglaubter Freund und Rivale Bahgun. Ein bisschen mehr hätte man sicherlich auch hier herausholen können, doch im Großen und Ganzen ist dieser Konfliktherd jedoch gelungen.

Bahgun als Bösewicht überzeugt leider nicht wirklich, was teils auch im Stil des Autors begründet ist. Die Figuren reden sehr gern und sehr ausführlich, was zu gelegentlich etwas sonderbaren Situationen führt. So erläutert Bahgun seinen Gegnern mitunter recht ausführlich, was er mit ihnen vorhat, was ihnen theoretisch Zeit gäbe, einen Gegenangriff zu starten. Nur macht das niemand, weil darum. Die Dialoge selbst sind wie auch die narrativen Teile mitunter recht holprig und ungeschickt formuliert. Da heißt es zum Beispiel, dass eine junge Frau als Opfer „verheizt“ oder der aufmerksame Leser sich an dieses oder jenes erinnern wird. Ich persönlich jedenfalls möchte nur in Kinderbüchern wie dem Hobbit als Leser direkt angesprochen werden. Die direkte Ansprache des Lesers war hier zumindest nur ein Einzelfall.

Der Aufbau der Handlung, der klassische Kampf von Gut und Böse, ist mit Sicherheit überwiegend Geschmackssache. Es gibt auf der anderen Seite aber definitiv auch einige gute Aspekte. Denn abgesehen von Bahgun ist so manch ein Protagonist ein ausgesprochener Charakterkopf mit mitunter sehr amüsant zu lesenden Macken. Immer wieder zaubern sie ein Lächeln auf die Lippen und lockern die eigentlich doch recht ernste Stimmung des Textes auf.

Das Buch selbst hat ein sehr straffes Tempo, aber auch seine ruhigen Momente, in denen sich die Charaktere entfalten und die Leser verweilen können. Definitiv ungewöhnlich sind die Steampunk-Elemente, die man so nicht in einem Fantasy-Buch erwartet hätte. Es wird mit Gewehren geschossen und mit einer Eisenbahn gefahren. Das gibt den ganzen ein wenig den Flair des Wilden Westen, mit Sicherheit aber auch einen ganz eigenen Touch, was natürlich immer gut ist.

Alles in allem ist das Lesegefühl etwas durchmischt. Mir persönlich war die Handlung in einigen Aspekten zu linear und flach, auch wenn die letzten Seiten noch einmal mit einem durchaus spannenden Plottwist daherkommen. Dafür punktet der Roman an anderer Stelle.



Mein Dank geht an den Lente Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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