Sasha Abramsky Das Haus der zwanzigtausend Bücher

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der zwanzigtausend Bücher“ von Sasha Abramsky

Ein Haus voller Bücher, in dem Abend für Abend
eine illustre Gästeschar lebhaft diskutierte. Als
Kind kam Sasha Abramsky dies ganz selbstverständlich vor. Erst viel später wurde ihm bewusst, welcher
Schatz sich hinter der unauffälligen Fassade dieses
Londoner Reihenhauses verbarg: Sein Großvater
Chimen, der 2010 hochbetagt starb, hatte im Laufe
seines Lebens geschätzte zwanzigtausend Bücher
zusammengetragen und eine der bedeutendsten Privatsammlungen Englands geschaffen – zugleich ein
Spiegel der großen gesellschaftspolitischen Debatten
des 20. Jahrhunderts. Voller Zärtlichkeit erinnert sich
Abramsky an seinen Großvater und dessen unvergleichliche Sammlung – ein einzigartiges Vermächtnis.

Schöner Schreibstil mit guter Geschichte, aber leider völlig überfrachtet mit Personen, Daten und Fremdworten. Weniger ist manchmal mehr.

— Xirxe

Eine Liebeserklärung an den Vater und die Welt der Literatur. Hätte schön werden können. Leider staubtrocken.

— mayala

Eine wahnsinnig informative und liebevolle Biographie über einen großen Gelehrten - mir leider aber über lange Abschnitte zu trocken.

— Code-between-lines

Zu viele Namen und zu lange verschachtelte Sätze mit m.E. unwichtigen Nebeninformationen, die die Kernaussage in den Schatten verdrängen.

— Buchtick

Die Idee eines Hauses voller Bücher ist überwältigend. Die Geschichte des Chimen Abramsky ist es weit mehr. Ein Buch zum Staunen.

— BuecherKaterTee

Eine Liebeserklärung an einen Großvater; ein Haus voller Bücher .... Man kann die Bücher beim lesen direkt riechen. Ein wunderschönes Buch.

— sisei

http://novelero.de/matzen-und-marx/

— sandro_abbate

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    Das Haus der zwanzigtausend Bücher

    Xirxe

    21. January 2018 um 17:52

    Chimen Abramsky war ein bemerkenswerter Mann. Klein an Statur, dafür umso größer an Wissen und Gelehrsamkeit. Geboren Anfang des letzten Jahrhunderts in Minsk, erlebte er als Sohn des berühmten Rabbis Yehezkel die Verwerfungen des letzten Jahrhunderts besonders deutlich. Als sein Vater in eines von Stalins Arbeitslagern deportiert wurde, flüchtete die Familie nach London, wo sie nach der Haftzeit wieder zusammenfanden. Yehezkel wurde Vorsitzender des Londoner Rabbinatsgerichtes (Beit Din), einer sehr konservativ ausgerichteten Institution, während Chimen eines der führenden Mitglieder der Kommunistischen Partei Englands wurde, trotz der Erfahrungen in seiner Familie. Doch in den 60er Jahren gelingt es auch ihm nicht mehr, über die Greueltaten und den Antisemitismus der Sowjetunion hinwegzusehen. Er verlässt die Partei schweren Herzens und der neue Schwerpunkt seines Interesses ist nunmehr die Judaica und die jüdische Geschichte.In dieser gesamten Zeit, also fast sein ganzes Leben, las Chimen nicht nur Alles, was er zu diesen Themengebieten finden konnte, er sammelte auch sämtliche Ausgaben, Manuskripte und Dokumente, deren er habhaft werden konnte. Das Haus von ihm und Mimi, seiner Ehefrau, quoll über von Gedrucktem - und dennoch war immer Platz für Gäste, die jeden Abend zahlreich erschienen und von Mimi verköstigt wurden; Gäste, die von der Aussicht auf geistreiche Diskussionen und Streitgespräche angelockt wurden, aber auch von Mimis guter Küche.Ein wirklich außergewöhnlicher Mensch, über den sein Enkel Sasha Abramsky, der Autor, dieses Buch geschrieben hat. Es ist keine chronologische Erzählung, stattdessen durchschreitet Sasha A. das Haus Zimmer für Zimmer und berichtet, welche Bücher dort verwahrt wurden. Doch für eine Biographie wäre das etwas wenig und so werden anhand der jeweiligen Bücher Situationen und Abschnitte aus Chimens abenteuerlichem Leben erzählt.Sasha A. hat einen wirklich schönen Schreibstil, es ist eine Freude seine Worte und Sätze zu lesen. Doch was das Vergnügen deutlich trübt, sind diese endlosen Namen, Fremdwörter und Geschehnisse, die teilweise wie Perlen an einer Kette aufgereiht werden. Beispielsweise auf Seite 143: In 15 Zeilen werden 12 Personen namentlich aufgeführt, von denen 10 nicht wieder im Buch erscheinen. Oder Seite 165: Jarmulkes, Haggadot, Seder. Irgendwo weiter vorne wurden die Begriffe kurz erklärt, aber bei der Vielzahl konnte ich sie mir leider nicht merken. Zudem liebt es der Autor, thematisch hin- und herzuspringen: Von privaten zu geschichtlichen Ereignissen, von kulturellen zu politischen Erklärungen - und das teilweise mit einer solchen Menge von Namen und Jahreszahlen, dass ich die betreffenden Passagen nur noch quer gelesen habe.Schade, denn so empfinde ich dieses Buch über diesen wirklich interessanten Menschen als lediglich durchschnittlich. Sein Enkel hätte mehr über ihn als beispielsweise über den Kommunismus schreiben sollen ;-)

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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  • IN EINEM HAUS VOLLER BÜCHER!!

    Das Haus der zwanzigtausend Bücher

    BuecherKaterTee

    09. May 2016 um 09:29

    –  lebten die Großeltern des britischen Journalisten Sasha Abramsky. Abramskys Großvater hatte einer der größten Privatsammlungen Englands zusammengetragen. Die Bücher, Manuskripte, Handschriften und Briefe in der Sammlung des Großvaters waren ein Abbild der gesellschaftlichen Diskussionen und politischen Verläufe in Europa. Eine derart umfangreiche Sammlung baute Chimen Abramsky, 1916 in Minsk geboren, Sohn eines bekannten orthodoxen Rabbiners im Laufe seines Lebens auf. Chimen Abramsky musste Revolution, Bürgerkrieg, Pogrom, Diktatur, den 2. Weltkrieg und Emigration erleiden. In England arbeitete er als Antiquariatsbuchhändler, später dann, aufgrund seiner enormen Fachkenntnisse, als Berater bei Sotheby`s. Später lehrte chimen Abramsky als Professor für Geschichte und jüdische Studien. Sasha Abramsky, in Amerika lebender Autor und Journalist, beschreibt in seinem Buch "Das Haus der zwanzigtausend Bücher" die kleine Doppelhaushälfte im Norden Londons, in der seine Großeltern lebten und beschreibt, dass diese Universalbibliothek mit einzigartigem Inhalt  ein politikgeschichtliches Denkmal war.  Jeder Raum, "mit Ausnahme von Badezimmer und Küche", war vom Boden bis zur Decke mit Regalen mit doppelten Bücherreihen vollgestopft. Der Boden war unter Bücher- und Zeitungsstapeln kaum zu sehen. Die Sammlung beinhaltete in Vitrinen Hunderte der seltensten sozialistischen Bände und Schriften – Bücher mit Marx‘ handschriftlichen Notizen, Abhandlungen von Trotzki, das Typoskript der Doktorarbeit von Rosa Luxemburg, Dokumente zur Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert. Über die einzelnen Räume verteilten sich vor allem Kostbarkeiten der Bereiche sozialistischer und jüdischer Geistesgeschichte, darunter Erstausgaben von Spinoza und seltene Talmudausgaben. Chimen Abramsky sagte von sich, als er 90 wurde: "Mein einziges Vergnügen besteht darin, ohne Unterlass zu lesen." Sasha Abramsky bringt nicht nur mit der Schriften Sammlung seines Großvater zum Staunen, er verknüpft in der Schilderung seiner jüdischen Familiengeschichte die Stränge gesellschaftlich - politischer Entwicklungen in Europa des vergangenen Jahrhunderts.

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  • Das Haus der zwanzigtausend Bücher

    Das Haus der zwanzigtausend Bücher

    sisei

    03. January 2016 um 07:54

    Chimen Abramsky der 2010 hochbetagt starb, hat im Laufe seines Lebens am die zwanzigtausend Bücher gesammelt  und eine der bedeutendsten Privatsammlungen geschaffen. Sein Enkelsohn führt uns ins dieses Haus am Hillary und beschreibt eindrucksvoll und mit sehr viele Liebe und Respekt die einzelnen Räume in denen sich die vielen Bücher, Manuskripte und Originalausgaben befinden. Viele kluge Köpfe und Denker waren Gäste in diesem Haus, liebevoll bewirtet und bekocht von seiner Großmutter. Wenn man mit Sasha Abramsky durch dieses Haus geht kann man förmlich die alten Bücher riechen. Eine Heimat für das geschriebene Wort. Ein wundervolles Buch und es erweckt die Sehnsucht noch mehr Bücher zu besitzen.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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  • Biographie, Zeitgeschichte und Ideengeschichte

    Das Haus der zwanzigtausend Bücher

    michael_lehmann-pape

    05. November 2015 um 14:22

    Biographie, Zeitgeschichte und Ideengeschichte Chimen Abransky wurde 93 Jahre alt. Und besaß am Ende des Lebens (über das gesamte Leben hinweg, gesammelt, gehegt, gepflegt, benutzt, geliebt, geehrt eine der größten Privatbibliotheken der Welt, die nach seinem Tod sorgsam aufbereitet wurde. Eine Bibliothek von zwanzigtausend Bänden, wie sein Enkel Sasha schätzt. Auf einzelne Zimmer verteilt, auf dem Boden gestapelt, hier und das (im Arbeitszimmer Chimens) war nur noch ein schmaler Gang wie in einer Höhle frei. Bücher, die das Leben, das Denken Chimens nachvollzogen (in gewisser thematischer, chronologischer Ordnung der Räume), die aber auch ein Abbild der Geistesgeschichte der Welt, vor allem Europas in sich trugen und hier, vor allem, zum einen die jüdische Literatur der Gelehrsamkeit und Politik als einen Schwerpunkt setzt und, zum anderen, das „linke Denken“ von Marx und der „Internationalen“ an aus zig-facher Sicht beleuchtete. Ein Schatz an Werken, dem das ganz praktische Leben der Familie korrespondierte. Lange Jahre in der kommunistischen Partei, mit einer Frau verheiratet, die das Haus in London zu einem Mittelpunkt des geistigen Lebens (in Form eines „linken Salons“) zu gestalten verstand, in dem sich Austausch, Diskussionen, Planungen, Forschungen in mannigfaltiger Weise über die Jahre und Jahrzehnte sammelte. „Obwohl Mimi (Sashas Großmutter) ganztags arbeitete….und wahrscheinlich auch mit Chimens postkommunistischer Schwermut fertig werden musste, bewirtschaftete sie Küche und Haus wie eine Art Restaurant für umherziehende Intelektuelle“. Dieses „Gesamtkunstwerk“ eines gemeinsamen Lebens und Arbeitens als Buchhändler, Antiquar, Essayisten, Dozenten, Fachmann für antiquarische Schriften, Beraters von Sothebys, linken, liberalen Intellektuellen und seiner kongenialen Ehefrau vollzieht Sasha Abramsky in diesem wunderbar erzählten Werk nach. Dabei nutzt er die inhärente Struktur der Sammlung, die sich nicht wahllos auf die Räume verteilte und lässt als roten Faden dieser Biographie vor allem die intellektuelle Entwicklung und Entwicklung seines Großvaters (durchaus auch mit ihren Brüchen) im Hintergrund mitlaufen. Das „Grund“ auf dem dieser Stand (die Philosophen der Antike und die politischen Ideen des 18. Und 19. Jahrhunderts, sowie der Zionismus), die persönliche Annäherung an Marx, die Internationale, die innere Trennung von dieser Partei, da liberales Denken und Freiheit der eigenen Entscheidungen als höheres Gut fest im Denken verankert war. Die mannigfaltigen Begegnungen, die besonderen Schätze der Sammlung und die, immer präsente, wissende Persönlichkeit des Großvaters mitsamt der Offenheit des Hauses durch die Großmutter. All das vermengt sich zu einer Lebensgeschichte in einer Zeit, in der Ideen frisch waren, der Glaube an die Kraft des Wortes genauso ungebrochen im Raum stand, wie der Glaube daran, dass Menschen und Verhältnisse durch diese Kraft des Wortes verändert werden können. Und eine Liebe für Bücher als Kulturgut, als Wissensträger, als Möglichkeit der Erfassung und Ordnung der Welt durch den Geist. „Ich bin, also denke ich“, das war Chimenes Leitspruch eher als jenes bekannte „Ich denke, also bin ich“. Eine Vergewisserung der eigenen Existenz durch Lektüre, Forschung, innere Auseinandersetzung, ein in sich spürbares „Dasein“ durch die Aktivität des Geistes. Sprachlich flüssig, emotional und dennoch sachlich fundiert erzählt, bietet dieses Buch einen Gang durch die Geistesgeschichte und die dramatischen Entwicklungen der Zeit des 20. Jahrhunderts selbst, dass die Lektüre überaus lohend gestaltet. Nach der man sich am Ende (nicht nur) in den Räumen des Hauses auskennt, sondern auch die innere Denkstruktur des Hauses, der Sammlung und des Mannes Chimen erfasst hat.

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