Sasha Dawn Rot wie das Vergessen

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Inhaltsangabe zu „Rot wie das Vergessen“ von Sasha Dawn

Eines Nachts wird Callie zitternd in einer verlassenen Wohnung gefunden, die Wände über und über mit Kritzeleien bedeckt, darunter immer wieder die folgende: »Ich habe ihn umgebracht.« Ihn, ihren Vater, der Callie jahrelang misshandelt hat. Sie ist sich sicher, dass sie ihn getötet hat, auch wenn sie sich nicht daran erinnern kann. Seit jener Nacht leidet Callie an einem Schreibzwang. Sie versucht, mithilfe ihrer rätselhaften Schreibergüsse ihrer Erinnerung auf die Spur zu kommen. Aber letzt- lich ist es John, der ihr dabei hilft. Und der sich ebenso in Callie verliebt wie sie sich in ihn. Auch Elijah, Callies Freund aus den schlimmen Zeiten, scheint irgendetwas zu wissen. Doch er will nicht, dass sie sich erinnert. Er will sie um jeden Preis beschützen. Aber wovor?

Ein unglaubliches Buch...

— lenasbuecherwelt
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    Rot wie das Vergessen
    Kleine8310

    Kleine8310

    19. April 2016 um 21:56

    "Rot wie das vergessen" ist ein Jugendthriller des Autors Sasha Dawn. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Calliope, genannt Callie. Callie leidet seit einer schicksalhaften Nacht an einem Schreibzwang. In jener Nacht wurde sie zitternd in einer verlassenen Wohnung aufgefunden. Die Wände dort waren mit unzähligen Kritzeleien bedeckt und ein Satz stach besonders aus den anderen hervor: "Ich habe ihn umgebracht". Seit dieser Nacht ist Callie's Vater verschwunden und sie ist unsicher, ob sie ihn wirklich getötet haben könnte. Denn das Verhältnis zu ihrem Vater war stark beeinträchtigt, da dieser sie jahrelang misshandelt hatte.   Mithilfe ihres Schreibzwangs versucht Callie den eigenen Erinnerungen auf die Spur zu kommen. Aber letztendlich ist es nicht das Schreiben was ihr hilft, sondern John, in den sie sich verliebt. Alles könnte so schön sein, wären da nicht immer die Fragen. Auch Elijah, Callies Kindheitsfreund scheint mehr über die Geschehnisse zu wissen, als er zugibt. Und warum hat Callie den Eindruck, dass er gar nicht möchte, dass sie sich an irgendetwas erinnert?    Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Dadurch, dass die Handlung direkt startet war es ein bisschen schnell, aber so blieben auch, manchmal doch langatmige, Einführungen in die Geschichte aus. Der Schreibstil von Sasha Dawn lässt sich problemlos und flüssig lesen und ist passend für ein Jugendbuch. Der Plot war gut ausgearbeitet, aber die Spannung war mir teilweise ein bisschen zu wenig. Das lag vorallem daran, dass die Liebesgeschichte doch sehr viel Raum eingenommen hat! Hier hätte ich mir etwas weniger gewünscht, oder das ganze etwas komprimierter.    Die Passagen und die Idee, die Protagonistin unter einem Schreibzwang leiden zu lassen fand ich super interessant und auch neuartig. Ich hatte bisher in keinem anderen Jugendbuch von diesem Thema gelesen. Das hat mir sehr gefallen. Der Autor hat sich gut in das Thema eingearbeitet, aber manches blieb mir thematisch ein bisschen zu sehr an der Oberfläche. Die Charaktere waren ziemlich gut ausgearbeitet und die Handlung war großtenteils interessant gestaltet. Alles in allem hätte ich mir vorallem mehr Spannung gewünscht. Für einen Jugendthriller hat mir das nicht ganz gereicht!    "Rot wie das Vergessen" ist ein netter Jugendthriller mit einer interessanten Handlung, bei dem es, für meinen Geschmack, leider ein bisschen zu wenig Spannung gab!  

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  • Jugendbuch oder doch eher für Erwachsene...?

    Rot wie das Vergessen
    Strigoia

    Strigoia

    25. March 2016 um 19:42

    Nach fast zwei Tagen finden die Polizisten Callie in ihrer alten Wohnung. Die Wände dicht an dicht beschrieben mit einem roten Filzstift. Callie selbst erinnert sich nicht daran, was in den letzten Tagen geschehen ist… den Tagen, in denen ihr Vater und Hannah Rynes spurlos verschwanden…  den Tagen, in denen Callie jeden Zentimeter ihrer alten Wohnung beschrieb… mit den immer wiederkehrenden Worten: Ich habe ihn umgebracht…So zweigeteilt wie nach diesem Buch war ich wirklich noch nie! Kurz vor der Hälfte habe ich mir den Kopf zerbrochen, ob ich das Buch abbrechen soll… Dabei hat mir das ganze Buch eigentlich sehr gut gefallen… Callie ist zu Beginn des Buches eine völlig verstörte Jugendliche. Sie steht unter Vormundschaft des Jugendamtes und lebt deshalb nun bei einer Pflegefamilie, den Hatchens.In ihrem Leben hat sie nur noch zwei Anlaufpunkte, auf die sie sich verlassen kann: Ihre Pflegeschwester Lindsey und ihren besten Freund Elijah aus dem Heim. Andere Menschen lässt sie nur selten an sich heran, was unter anderem an dem Schreibzwang liegt, der sie seitdem verschwinden ihres Vaters verfolgt. Doch die Satzfetzen scheinen keinen Sinn zu ergeben…  Hinzu kommt Callies Angst, dass sie ihren Vater ermordet hat oder vielleicht sogar Hannah etwas angetan hat. Zudem fühlt sie sich ständig beobachtet, als würde ihr Vater sie immer im Blick haben.Lindsey ist die typische verwöhnte Göre aus gutem Hause, die nicht wirklich zu schätzen weiß, was ihre Eltern ihr alles ermöglichen. Sie kifft, raucht, hat Sex und beschafft sich auf nicht ganz legalem Wege die Antibabypille. Trotzdem ist sie zu Beginn des Buches da für Callie, wie sonst niemand...Elijah lässt sich nur mal blicken, wenn er lustig ist. Meist hat man beim Lesen das Gefühl, dass er nur das tut, was ihm in den Kram passt. Vielleicht liebt er Callie, vielleicht nicht. Seine Pflegeeltern halten ihn jedenfalls an einer viel kürzeren Leine, als die Hatchens Callie halten. Jeden Dienstag treffen sich Elijah und Callie über dem Café Landstreicher in Callies alter Wohnung. Manchmal sitzt Callie aber auch den halben oder sogar den ganzen Abend alleine dort…Sasha Dawns Schreibstil spiegelt perfekt Callies inneres Kämpfen wieder. Beim Lesen entwickelte sich ein Lesefluss mit reißenden Fluten, die meinen Kopf unter Wasser zogen und erst mehrere Seiten weiter wieder freigaben. Die Seiten flogen dahin und ehe ich mich versah, hatte ich 100 Seiten weniger vor mir. Die Geschichte ist überaus authentisch und großartig durchdacht. Sasha Dawn hat einen Plot erschaffen, den man so, wohl sonst nur in einem erwachsenen Thriller finden würde. Da ich hier aber ein Jugendbuch in den Händen hielt, fand ich es teilweise doch sehr strittig, ob die Umgangsweise richtig gewählt war. Womit wir auch zu meinem großen Problem mit diesem Buch kommen: Lest euch diesen dick gedruckten Abschnitt bitte in Ruhe durch und entscheidet, dann ob ihr weiterlesen möchtet, denn nach diesem dick gedruckten Abschnitt wird es nicht ganz Spoiler frei weitergehen. Es gibt viele Kinder und Jugendliche, die selbst schon einmal Opfer von körperlicher, sexueller oder seelischer Gewalt wurden. Wenn ihr selbst zu einem dieser Opfer gehört, bitte ich euch inständig, dieses Buch nicht zu lesen, da es eine stark triggernde Wirkung haben könnte! Oder euch zumindest darüber im Klaren zu sein, was ihr da lesen werdet. Da ich es anders nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, werde ich nun im folgenden Abschnitt darauf eingehen, warum ich mit „Rot wie das Vergessen“ ein großes Problem hatte, und nach dem Lesen dachte, ich hätte es lieber abbrechen sollen, als ich noch nicht in der Sogwirkung drin war. Der nachfolgende Text wird allerdings auch eine der wichtigsten Wendungen des Buches vorwegnehmen.**** Spoiler-Zone  ****Callies Vater Palmer Prescott ist Vorsteher einer großen Kirchengemeinde. Seine Mitglieder beten ihn an, verehren ihn und das schlimmste, sie vertrauen ihm. Dass er mehrere Frauen seelisch, körperlich und sexuell missbraucht, sieht niemand. Doch wir als Leser werden durch Callies Erinnerungen mitten in dieses Geschehen hineingeworfen. Bekommen mit wie Palmer Frauen vergewaltigt, brutal schlägt und beinahe erwürgt. Teilweise ist die Umgangsweise von Sasha Dawn dabei nicht sehr sanft. Durch Callies Flashbacks werden wir urplötzlich mitten in eine für uns eindeutige Situation geworfen. Später stellen wir dann aber fest, dass diese gar nicht so stattgefunden hat. Callie selbst ist aber zu Beginn davon überzeugt und somit sind wir es als Leser auch. Die Beschreibung von einigen Szenen könnte in so manchem Leser Erinnerungen wecken, die mit dem Buch an sich gar nichts zu tun haben. Dies passiert durch die sehr fordernde Geschichte. Als Leser muss man sich auf dieses Buch voll und ganz einlassen, da einem sonst wichtige Details beim Lesen entgehen. Dies führt aber dazu, dass man oft zu spät merkt, was da gerade in einem selbst vorgeht. Callie befindet sich durchgehend in der Opferrolle! Sie schafft es nicht einmal sich selbst gegen ihren Vater zu wehren! Sie kann niemandem helfen, am allerwenigsten sich selbst! Ich sage ja, sehr authentisch… 

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Gelungener Jugendthriller

    Rot wie das Vergessen
    Miri92

    Miri92

    30. September 2015 um 13:54

    Action: ●● Spannung: ●● Humor: ● Charaktere: ●● Anspruch: ● Erotik: ● Inhalt: Calliope lebt in einer Pflegefamilie, seit ihre Mutter in der Psychiatrie ist und ihr Vater und Anführer einer christlichen Sekte verschwunden ist. Callie befürchtet, ihren Vater umgebracht zu haben - zumindest hat sie eine große Erinnerungslücke und seit der Nacht in der er und ein junges Mädchen aus der Gemeinschaft verschwanden leidet sie an Graphomanie, einer Krankheit, die sie veranlasst, völlig unkontrolliert Dinge aufzuschreiben. Kann sie das Rätsel um das Verschwinden der beiden Menschen lösen? Meinung: Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen. Zu Beginn habe ich eine Weile gebraucht, bis ich mich zurechtgefunden habe, da de Leser sehr in die Geschehnisse hineingeworfen wird und nach und nach erst Einzelheiten erfährt. Auch der Spannungsbogen hat anfangs erst langsam Fahrt aufgenommen, doch sobald Spannung aufgebaut war, blieb der Bogen bis zum Schluss sehr hoch.  Allerdings hat mich die Liebesgeschichte ein bisschen genervt. Ich mochte die Beteiligten Figuren, allerdings hat sich mal wieder eine Konstellation ergeben, die man bereits aus anderen Büchern kennt und die an dieser Stelle einfach unnötig war und meiner Meinung nach auch nicht gut in die Geschichte hineingepasst hat. Dafür mochte ich die Szenen, in denen ihre Krankheit dargestellt und thematisiert wurden sehr gerne. Ich muss sagen, ich habe vorher noch nie etwas von Graphomanie gehört und bisher auch nur ein bisschen recherchiert, deshalb kann ich nicht beurteilen,  wie realistisch die Darstellung tatsächlich ist, aber auf mich wirkte dieser Handlungsstrang beim Lesen zumindest nicht seltsam oder fremd. Callie hatte wirkliche Probleme mit der Erkrankung und auch ihr Umfeld hat manchmal unsensibel reagiert bzw. sie nicht verstanden, obwohl sie von der Krankheit wussten. Das sind sicherlich Faktoren, die bei solchen Krankheiten häufig auftauchen. Es ging innerhalb der Geschichte nicht um ein voyeuristisches Interesse, es wurde auch thematisiert, wie die Protagonistin mit der Krankheit umgeht, dass sie Angst hat, als verrückt abgestempelt zu werden oder sich oft selbst nicht ganz versteht. Viel mehr will ich zu der Geschichte gar nicht verraten, weil ich sonst doch Handlungsverläufe verraten müsste. Ich kann nur sagen, dass es insgesamt eine Menge unerwarteter Wendungen und Plottwists gab und dass gerade die letzte Überraschung am Schluss mir besonders gut gefallen hat. Außerdem ist die Geschichte doch sehr actiongeladen und es wird nicht langweilig beim Lesen. Deshalb hat dieser Jugendthriller 4 Herzen von mir bekommen.

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  • Verwirrend, aber überraschend

    Rot wie das Vergessen
    Literaturliebe

    Literaturliebe

    29. September 2015 um 11:26

    Eines Nachts wird Callie zitternd in einer verlassenen Wohnung gefunden, die Wände über und über mit Kritzeleien bedeckt, darunter immer wieder der Satz "Ich habe ihn umgebracht", Ihn, ihren Vater, der Callie jahrelang misshandelt hat. Sie glaubt, ihn getötet zu haben, auch wenn sie sich nicht daran erinnern kann. Seitdem leidet sie unter einem Schreibzwang und versucht dadurch, der Erinnerung auf die Spur zu kommen. Aber letztlich ist es John, der ihr dabei hilft. Und der sich ebenso in Callie verliebt wie sie sich in ihn. MEINE MEINUNG Vor einem Jahr ist Callies Vater, Reverend Palmer Prescott, verschwunden. Kurz darauf wurde sie in einer Wohnung gefunden, ihre Mutter ist seit längerer Zeit in der Psychatrie. Sowohl Mutter als auch Tochter scheinen etwas zu wissen, können sich aber nicht erinnern. Callie leidet häufiger unter Flashbacks, in denen sie ihren plötzlichen Schreibzwang auslebt und immer wieder verwirrende Wörter oder Sätze mit einem roten Filzstift in ihr Notizbuch schreibt. Die Wörter/Sätze geben Anhaltspunkte auf das Verschwinden ihres Vaters, die im ersten Moment aber sowohl bei Callie als auch beim Leser immer mehr Fragen aufwerfen als beantworten. Mithilfe von John, einem Jungen aus Callies Schule, geht sie ihren schwachen Erinnerungen während dieser Flashbacks auf die Spur und fängt allmählich an herauszufinden, was wirklich passiert ist und was für ein grausamer Mann ihr Vater in Wirklichkeit war. Sasha Dawn hat hier ein einzigartiges Setting erschaffen. Ein See, eine Kirche, ein Labyrinth, Rosenkränze, rote Türen... Jede Szene übt eine düstere, bedrückende Stimmung aus, Callies Schreibzwang aus Wörtern wie "lebendig begraben" tragen noch mehr zu der unbehaglichen Szenerie bei. "Rot wie das Vergessen" ist ein Buch, dass mich aufgrund seiner Andersartigkeit fasziniert hat. Die ersten 100 Seiten war es schwer für mich reinzukommen, es gab einige Wiederholungen, die aber offenbar alle aus einem bestimmten Grund passieren. Die ganze Handlung war lange verwirrend, verworren, vielleicht sogar leicht psychopathisch. Von der Geschichte bis zu den Charakteren schreckte Sasha Dawn vor nichts zurück - Rohheit, Brutalität, Mängel. Allein Callie ist mit ihrer psysischen Störung ein gutes Beispiel. Sie ist eine untypische Heldin, gebrochen, fehlerhaft, aber nicht unsympathisch oder uninteressant. Auch die eingebaute Liebesgeschichte ist hier anders, nichts verläuft gerade, nichts ist hier auch nur annähernd perfekt. Ehrlich gesagt sind alle Beziehungen in dieser Geschichte fehlerhaft, teils hässlich, egal ob zwischen Callie und John oder zwischen Callie und ihrer Pflegeschwester Lindsey, und trotzdem sind sie schonungslos ehrlich. Das Buch hat Ecken und Kanten, ging in Richtungen, die mich überrascht haben. Es ist nicht schlecht und im Gegensatz zu dem was ich erwartet habe, mochte ich das Buch, da ich im Grunde immer wissen wollte, was passiert ist. Allerdings ist "Rot wie das Vergessen" auch kein leichtes Buch. Es ist kein Buch, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann, obwohl es mich noch eine Weile beschäftigt hat. Es ist eher ein Buch, dessen Erfahrung jeder selber machen muss, um zu entscheiden, ob er damit etwas anfangen kann oder nicht. FAZIT "Rot wie das Vergessen" gehört zu den Büchern, die verwirren. Es ist ein Buch, das keine positiven Gefühle hervorruft und trotzdem auf eine Art fasziniert und nachwirkt. Alles, von der Story bis zu den Charakteren, ist verwirrend, unperfekt, gebrochen, verstörend und teils brutal. Es ist kein Buch, dass ich jedem empfehlen kann, da es eindeutig nicht zu der leichten, unterhaltsamen Lektüre gehört. Mich persönlich hat das Buch dennoch überrascht und im Großen und Ganzen habe ich es mit all seiner Unperfektheit gerne gelesen.

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  • Highlight!

    Rot wie das Vergessen
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    20. August 2015 um 15:51

    Hey ihr lieben Bücherwürmer, gestern habe ich ein Buch beendet… Das einfach unglaublich ist und jeden umhauen wird! Bühne frei für „Rot wie das Vergessen“… »Ich habe ihn umgebracht.« Ein Satz, der sich Callie in das Gedächtnis gebrannt hat. Zitternd findet man sie enes Nachts in einer Wohnung , die Wände voll mit diesen Wörtern beschrieben. Von da an versucht sie verzweifelt herauszufinden, was in der Nacht, in der ihr Vater verschwand, geschah, denn ihre Erinnerungen sind verschwunden und der Schreibzwang aufgetaucht. Hat sie ihren Vater, der sie jahrelang misshandelt hat, wirklich getötet? Während Cassies Freund und ihre Mutter in der Psychatrie versuchen, ihr das Erinnern auszureden, da diese zu schlimm wären, kommt Cassie mit Hilfe eines neuen Freunde dem Schrecklichen Stückchen für Stückchen näher… Nach diesem Buch haben mir erst einmal die Worte gefehlt, ich war sprachlos, baff. Es ist so hart, so viel, so packend, grausam und ehrlich. Verschönert nichts, beschäftigt sich mit der Suche nach Geborgenheit und natürlich mit der Frage, wer Cassies grausamer Vater war und was er gemacht hat – und es hat mich sehr berührt. Für alle Fans von „Scherbenmädchen“- Rot wie das Vergessen hat es ebenso in sich! Callies Leben war durchgängig von Gewalt beherrscht. In welchem Ausmaß das Ganze wirklich von statten ging, wird dem Leser erst nach und nach klar und jedes Mal klopfte mein Herz etwas lauter. In einer besonders schlimmen Zeit lernte Callie Elijah kennen und findet mit ihm einen Stützpunkt – neben ihrer besten Freundin, die regelmäßig mit Drogen in Kontakt kommt… Einfach hatte Callie es nie, doch nach dem Verschwinden ihres Vaters, der sie regelmäßig misshandelte, und dem gleichzeitigen Verschwinden eines jungen Mädchens ist Callie etwas passiert, bei dem ihr Kopf befohlen hat, dass es nicht mehr verkraftbar ist und die Erinnerungen verschlossen werden müssen. Über das Schreiben will sie an das Verschlossene herankommen und in regelrechten Schreibanfällen wird ihr Stück für Stück einiges klarer. Doch kann sie das volle Ausmaß schon verkraften? Ein neuer Freund hilft, nicht nur Klarheit in Callies Leben zu bringen, sondern auch in das Schlimme der Mutter! Callie hat seit der einen Nacht regelmäßige Schreibattacken, durch die ihr Körper versucht, die Erinnerungen ihr mitzuteilen. Während Callie langsam die teilweise wirren Sätze ordnet, erfährt auch der Leser nach und nach, was in der Vergangenheit geschah. Mit dem Wissen, dass es Schrecklich sein muss, wird der Leser in die Geschichte geworfen und nur häppchenweise mit neuen Informationen gefüttert. Das ist auch gut so, denn schon im langsamen Tempo lässt die Geschichte den Leser nach der Aufklärung sprachlos zurück. Gemeinsam mit Callie erlebte ich ein Wechselbad der Gefühle und habe inständig gehofft, dass sie irgendwo und in irgendjemandem Geborgenheit und Ruhe finden wird. Trotz allem, was sie erleben musste, kämpft sie weiter stark um Erinnerungen und geht auch sonst nicht unter. Wie viel kann ein Mensch aushalten? Fragen, die ich mir nicht nur im Bezug auf Callie gestellt habe, sondern besonders im Bezug auf ihre Mutter. Während ich die Geschichte verschlungen habe und jeden Satz aufsog, hatte ich nicht das Gefühl, als würde ich lesen. Viel mehr habe ich in Callie gelebt und die Außenwelt komplett ausgeblendet. Mit der Geschichte kurz pausieren? Auf keinen Fall! Eine unglaubliche Geschichte, die unter die Haut geht und mich tief berührte. Eigentlich muss ich doch gar keine Note mehr geben, ihr könnt es doch schon erraten…

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