Sasha St. Clair Tochter der Finsternis: RED NEON 1

(0)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 0 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Tochter der Finsternis: RED NEON 1“ von Sasha St. Clair

RED NEON löst Ihre übernatürlichen Probleme. Rund um die Uhr. Weltweit. Red Neons beste Vampirjägerin Star Prescott arbeitet allein. Immer. Als ihr Chef sie also zu einer Zusammenarbeit mit dem mysteriösen Lucas Smith zwingt, ist sie wenig begeistert – vor allem, da sie sich auch noch ganz gegen ihren Willen zu dem attraktiven Fremden hingezogen fühlt. Doch als der Auftrag eine tödliche Wendung nimmt, ist Lucas vielleicht der Einzige, der Star noch retten kann. So beginnt für beide eine heiße Nacht, in der es für Star um alles geht: ihren Körper, ihr Leben und vielleicht auch ihr Herz … Wörter: 13.134 Leseprobe: „Noch zwei Minuten bis zur Landung, Leute.“ Bei den Worten des Piloten öffnete Star Prescott die Augen. Aus der Ferne funkelten Lichter wie Diamanten durch die Wüstennacht, und wirbelnde Scheinwerferstrahlen malten hypnotische Muster gegen den mitternachtsblauen Himmel. Viva Las Vegas! Sie sah zu Levine Brock hinüber, der den Daumen hob und ihr zuzwinkerte. Der schwarze Hüne hatte ein paar Andenken an die letzte Expedition mitgebracht: einen tiefen Schnitt quer durch seine linke Augenbraue und eine Schürfwunde auf dem Wangenknochen. Er sah erschöpft aus, aber ein Lächeln erhellte sein dunkles Gesicht. „Fast wieder zu Hause, Baby. Wir haben’s geschafft.“ Im Sitz neben ihr gähnte Robin Crest so ausgiebig, dass ihre Kiefer knackten. Star wusste genau, wie Robin sich fühlte. Auch sie war todmüde, und ihr Körper war bedeckt von einer schmierigen Schicht aus altem Schweiß und getrocknetem Blut. Sie brauchte einen Dusche, ein große Portion Khao Phad Gai und ein Bett. Danach wären drei Wochen Erholungsurlaub im firmeneigenen Luxushotel in Cabo San Lucas nicht schlecht. Realistischerweise würde sie maximal drei Tage bekommen. Na ja, auch gut … Vielleicht würde sie wenigstens noch ein paar Minuten im Whirlpool ihrer Suite schaffen, bevor sie endgültig zusammenbrach. Immerhin war Casa Victoria nun wieder vampirfrei. Auftrag ausgeführt. Als der Hubschrauber auf dem Dach des Golden Fantasy Hotel aufsetzte, in dessen oberen Etagen Red Neons Hauptquartier beheimatet war, schreckte auch Sam Dowd hoch, der bisher zusammengesunken und tief schlafend neben Levine Brock gesessen hatte. Sein rechter Arm war fest gegen seine Brust gebunden und seine Augen matt von Schmerzmitteln. Er stöhnte auf, als er die heraneilenden Sanitäter bemerkte. „O nein. Haltet mir bloß diese Quacksalber vom Leib.“ Star schnallte sich ab. „Beschwer dich nicht. Sie haben wahrscheinlich Morphium.“ Dowd knurrte nur, offensichtlich nicht überzeugt. Während Star die Hubschraubertür öffnete, griffen Brock und Robin nach ihren Sachen und machten, dass sie aus dem Weg kamen, bevor sie unsanft zur Seite gedrängt werden konnten. Die Sanitäter untersuchten Dowd nur kurz, der dies mit einigen deftigen Flüchen über sich ergehen ließ, und gaben dem Piloten ein Signal. „Mercy?“, fragte Star, die mit ihrer Ausrüstung über der Schulter neben der Hubschraubertür gewartet hatte. Das Mercy Hospital war Red Neons privates Krankenhaus außerhalb der Stadt. Der Sanitäter auf ihrer Seite nickte kurz, die Hand schon an der Tür. Sie sah zu Dowd hinüber. „Viel Spaß.“ „Du bist nur eifersüchtig, weil ich zwei Wochen Urlaub kriege und du nicht“, scherzte er. Sein Kopf lehnte schwer gegen die Lehne des Sitzes, und seine Stimme klang heiser. Sie warf ihm einen übertriebenen Kuss zu, bevor sie sich schnell vor den anlaufenden Rotorblättern in Sicherheit brachte. Während der Hubschrauber abhob, eilte sie zu Brock und Robin hinüber, die schon die Aufzugtür für sie offen hielten. Sie fuhren gemeinsam bis zum 37. Stockwerk, wo Brock und Robin ausstiegen. Star nickte ihnen zu, zu müde für irgendetwas anderes. Noch zwei Stockwerke und ein paar Meter Flur. Gleich geschafft. Als sich die Türen des Aufzugs mit einem leisen Ping öffneten, blickte sie genau in das Gesicht James Carters, des höchstrangigen Assistenten der Geschäftsleitung. Der hatte ihr gerade noch
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen