Saskia Calden

 4.5 Sterne bei 17 Bewertungen
Autorin von Der stille Feind.
Saskia Calden

Lebenslauf von Saskia Calden

Saskia Calden wurde 1977 südlich von München geboren. Ihre Leidenschaft für das Schreiben und Erzählen von Geschichten entstand schon in der Kindheit. Seit eine ihrer Kurzgeschichten dem Nachbarsjungen eine schlaflose Nacht bescherte, war ihr Eifer geweckt. Sie veröffentlicht erfolgreich in verschiedenen Genres. ‚Der stille Feind‘ ist ihr erster Psychothriller.

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Saskia CaldenDer stille Feind
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Der stille Feind
Der stille Feind
 (17)
Erschienen am 29.06.2017

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Rezension zu "Der stille Feind" von Saskia Calden

Wie ein Film
Reinschriftvor 9 Monaten

Ein sehr spannendes Debüt, das man nicht aus der Hand legen möchte. Parapsychologie ist eigentlich gar nicht mein Ding, und hätte ich es vorher gewusst, hätte ich das Buch nie in die Hand genommen, aber dann wäre mir wirklich etwas entgangen. Saskia Calden legt viele interessante Fährten und erzeugt spannende Bilder im Kopf des Lesers. Dieses Buch möchte man gerne als Film sehen.

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PollyMaundrells avatar

Rezension zu "Der stille Feind" von Saskia Calden

Und irgendwann beginnst du auch an deinem Verstand zu zweifeln...
PollyMaundrellvor einem Jahr

Buchinfo
»Du gibst mich doch nicht auf, Mami!«
»Warum sollte ich das tun, mein Schatz?«
»Weil sie es dir einreden werden.«


Als Anika vom Tod ihres siebenjährigen Sohnes Sebastian erfährt, weigert sie sich, daran zu glauben. Es gibt so vieles, was dagegen spricht. So vieles, was unmöglich scheint. Warum begegnen ihr plötzlich Situationen, von denen sie zuvor geträumt hat? Vor wem hatte Sebastian Angst? Und was verheimlicht ihr Mann?
Fest davon überzeugt, dass Sebastian noch lebt, macht sie sich auf die Suche nach ihm und muss bald erkennen, dass jemand ihren Tod will … (Amazon)

Erster Satz
Die Ziffern auf dem Radiowecker zeigen 5:28. Marc ist schon seit einer halben Stunde weg, und doch könnte ich schwören, ihn gehört zu haben.

Meine Meinung
Ich war überrascht, als ich eine Mail der Autorin in meinem Postfach fand. Nicht, dass ich eine Mail mit der Bitte um Rezension erhalten habe (das ist nichts Ungewöhnliches mehr) war überraschend, sondern von wem sie kam. Der Name sagte mir nichts, doch wir sind uns nicht unebkannt. Bereits in einer Leserunde durfte ich einen erotischen Roman von ihr lesen, dort allerdings unter einem Pseudonym. Nun ist sie da. Als Saskia und hat ihren ersten Thriller im Gepäck.

Ich kann es nicht oft genug betonen: Ich liebeliebeliebe Psychothriller!
 
Thriller sind absolut mein Ding, besser noch Psychothriller. Aber gut müssen sie sein! Ein guter Thriller mus nicht literweise Blut vergießen und auch nocht physisch brutal sein. Er muss dich in den richtigen Momenten in dunkle Ecken ziehen und dich mit deinen Urängsten konfrontieren. Und genau das macht die Autorin.

Auch wenn ich selbst (noch) keine Mutter bin, kann ich mir vorstellen, das dies wohl das Schlimmste ist, was Eltern passieren kann. Das eigene Kind ist verschwunden und für tot erklärt. Bevor du es nochmal sehen konntest, wurde es bereits beerdigt. Das klingt so unwirklich, dass es kein Wunder ist, dass Anika das nicht glauben kann und will.

Ich würde gerne so viel zu diesem Buch sagen, aber ich will der Geschichte nicht vorweggreifen - man muss sie ungespoilert lesen um sie komplett genießen zu können!

Dieses Buch hat meine Erwartungen noch übertroffen!
 
Als ich mit diesem Buch begonnen habe, war mir klar, dass ich nicht gänzlich enttäuscht werden würde. Ich wusste ja, dass Saskia schreiben kann. Allerdings bin ich mit Thrillern auch schon ein paar Mal auf die Nase gefallen, weil leider nicht überall Thriller drin steckt wo es draufsteht. Wenn dann auch noch ein "Psycho" dabei ist, ist die ganze Sache noch etwas verzwickter. Oft empfinde ich die Geschichte dann nicht als so fürchterlich oder spektakulär, wie es sich der Autor erhofft. Hier hatte ich mal wieder Glück!

Hätte ich die Zeit gehabt, häte ich dieses Buch gerne in einem Rutsch durchgelesen. Wenn es erstmal begonnen ist, will man es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Allein die Geschichte um Sebastians Verschwinden und seinen Tod ist so fürchterlich, dass man es selbst nicht glauben kann und voll hinter Anika steht. Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem der Leser zweifelt. An sich, an Anika, an der ganzen "Verschwörungstheorie" - und man ist geneigt allen anderen zu glauben und die Protagonistin als Verrückte abzustempeln. Doch ist sie das? Muss sie ja. Niemand beerdigt ein Kind und macht den Eltern klar, dass es sich dabei um das eigene handelt. Oder?

Das Buch lebt absolut von dem Gedanken seinen Verstand zu verlieren und zwischen den Lagern 'Anika' und 'der Rest der Welt' zu schwanken. Vieles klingt so logisch und im nächsten Moment ist es wieder verpufft. Ich hatte beim Lesen oft den 'Ja na was denn nun?'-Gedanken im Kopf, der von 'Ist nicht dein Ernst?!' zum Ende hin abgelöst wurde.

Textstelle
Leise tappe ich über die morschen Dielen, fühle mich in einen dieser Horrorfilme versetzt, in denen ich mich über die Dummheit der Protagonistin ärgere, die durch den dunklen Keller streift, obwohl sie doch wissen muss, dass dort der Mörder lauert. [...] Und jetzt bin ich selbst die dumme Nuss, die trotz lauernder Gefahr in die dunkelste Ecke schleicht.
(Seite 63)

Fazit
Dieses Debüt ist ganz klar gelungen!
Ein Psychothriller, der diese Bezeichnung auf jeden Fall verdient. Ich hoffe, dass die Autorin in Zukunft noch mehr solcher Schocker bringen wird, bei denen man mitbangt und dazu geneigt ist an sich selbst zu zweifeln!

Das perfekte Buch für verregnete Herbsttage (und -nächte), an denen es nicht so richtig hell werden will und der Nebel wie ein weißer Schleier über der Stadt hängt.



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Mandy_Kalouss avatar

Rezension zu "Der stille Feind" von Saskia Calden

Spannung pur - ab der ersten Seite bis zum Schluss
Mandy_Kalousvor einem Jahr

Obwohl Psychothriller jetzt nicht mein bevorzugtes Genre sind, der Klappentext jedoch mein Interesse weckte, wurde ich mit "Der Stille Feind" in keiner einzigen Zeile enttäuscht. Einmal damit angefangen, war es für mich fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Schon allein die Geschichte, die ihre ganze Aufmerksamkeit in Anspruch genommen hat, bis hin zu den Verflechtungen in der Story selber, waren ein besonderer Lesegenuss.
Die Spannung, die mich ab der ersten Seite in ihren Bann zog, blieb auch bis zum Schluss erhalten.
Besonders die eingearbeitete Wendung ließ den Spannungsbogen nochmals stark ansteigen.
Vom Thema her, dem Gefühl, jemanden verloren zu haben, bis hin, sich nicht selbst aufzugeben, an sich zu glauben, haben mich sehr berührt. Gerade dann, wenn man selber oft Situationen erlebt, die vorerst unerklärlich gelten. Immer mal wieder geschehen und doch von der eigenen rationalen logischen Denkweise unerklärbar bleiben. Saskia Calden gelingt es, diese Zustände sehr gut in eine wirklich interessante, vor allem packende Geschichte zu bauen.
Für dieses Abtauchen in eine neue, andere Welt gibt es von mir verdiente 5 Sterne. 

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