Saskia Fischer Ostergewitter

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Inhaltsangabe zu „Ostergewitter“ von Saskia Fischer

Ein Osterfest wie aus dem Bilderbuch: das Wetter prächtig und die ganze Familie versammelt um den Ostersonntagmittagstisch. Da kippt Aleit, blauverfärbt und speichelschäumend, auf die Schulter ihres Stiefvaters – ein epileptischer Anfall. Ohne Grunderkrankung, doch nicht ohne Grund. Die Ärzte zucken die Schultern, aber Aleit schaut genauer hin. Was sie sieht, ist der Genesung nicht zuträglich: Der eigene Mann versteckt sich hinter Jointschwaden, die Schwester hinter ihrer Unschuldsmiene; die Mutter vergräbt sich in den Erstlesebüchern aus der DDR-Schulzeit ihrer Kinder, und der Stiefvater verschwindet mit Aleits fünfjähriger Tochter in seinem verdunkelten Zimmer. Schon fährt der nächste Blitz Aleit ins Gehirn, und dergestalt erleuchtet, sieht sie die Chance gekommen, mit den Verleugnungsstrategien ihrer Familie endlich aufzuräumen … Wütend, unversöhnlich, voller Sarkasmus: In ihrem Romandebüt »Ostergewitter« schleudert Saskia Fischer Blitze und setzt ein Familienidyll, das in Wahrheit die Hölle ist, in Flammen.

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  • Rezension zu "Ostergewitter" von Saskia Fischer

    Ostergewitter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. June 2012 um 10:25

    Arleit ist Ende 30 und mit Kind und Mann zum Osteressen bei den Eltern. Dann, plötzlich, der epileptische Anfall. Dieses Gewitter im Hirn läßt die vermeindliche Familienidylle aufbrechten. Die kranke Bilderbuchehe der Eltern kommt endlich zum Vorschein, der sexuelle Mißbrauch von Arleit als Kind, den die Mutter ignoriert, eine DDR, die das Menschsein ablehnt, die Ausreise in den Westen und immer wieder der Stiefvater, der die 14 Jährige benutzt. Saskia Fischers Debütroman erschien bei Suhkamp in einer auffallend hohen Auflage und in HC. Man erwartet etwas von der Berliner Autorin, die schon Lyrikpreise erhalten hat und mit Ostergewitter erstmals in Prosa macht. Ihre Sprache ist knapp, jedes Wort sitzt - wohl ein gelungenes Erbe der Lyrik - und der Roman zieht schon ab der ersten Seite den Leser hinein in Arleits Leben. Derzeit (Mai 2012) rezensieren alle großen Blätter (FAZ, SZ ect.) das Buch "Ostergewitter" und mahnen, die Autorin im auge zu behalten. Richtig so!

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