Saskia Hula , Eva Muszynski Gilberts grausiges Getier

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Inhaltsangabe zu „Gilberts grausiges Getier“ von Saskia Hula

Gilbert ist zum ersten Mal allein zu Hause. Das ist kein Spaß, wenn man bedenkt, dass in dem Haus ein Nashorn, ein Krokodil, eine Schlange und eine Menge anderes grausiges Getier leben. Gilbert beschließt, sich nicht zu rühren, bis seine Mama zurück ist. Aber dann muss er dringend aufs Klo. Eine abenteuerliche Suche nach einem Verbündeten gegen die wilden Tiere beginnt. Saskia Hula erzählt mit viel Humor und Verständnis für Gilbert von der Macht der menschlichen Einbildungskraft. Eva Muszynski hat dazu schaurig-schöne Illustrationen geschaffen, die dem Betrachter viele Überraschungen für den zweiten Blick liefern. Ein Buch zum Gruseln, Kichern und Mutigsein.

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    Gilberts grausiges Getier
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    04. January 2015 um 13:05

    Der kleine Gilbert fürchtet sich davor, alleine Zuhause zu sein. In seinem Haus leben furchtbare, große Tiere und er hat Angst, dass sie ihn anfallen, sobald seine Mama ohne ihn weggeht. Ein Nashorn, ein Wolf, eine Schlänge, ein Krokodil, Aasgeier, Fledermäuse und eine Spinne. Wenn Gilbert mit seiner Mama unterwegs ist, fallen die Tiere übereinander her. Doch wenn er allein im Haus ist... Ohr Schreck, dann stürzen sie sich sicherlich alle auf ihn! Bis jetzt konnte er sich immer an Mama hängen, wenn sie aus dem Haus gegangen ist. Doch eines Tages ist sie schneller als er - und er bleibt am Küchentisch sitzen. Sie findet, er ist jetzt groß genug. Aber doch nicht im Vergleich zu dem Nashorn, oder?  Gilbert überlegt fieberhaft, wie er mit der Situation umgehen soll. Am liebsten würde er regungslos am Küchentisch sitzen bleiben, aber er muss mal. Also beschließt er, sich mit dem Nashorn zu verbünden. Er macht sich auf die Suche, kann es aber nicht finden. Auch die anderen Tiere sucht er der Reihe nach, ohne Erfolg. Weder im Schrank, noch im Keller oder im Aquarium haben sie sich versteckt. Etwas weniger beunruhigt wagt er sich auf die Toilette - und sieht plötzlich eine Spinne direkt über sich! Erst ist er starr vor Angst. Dann erkennt er, dass er endlich einen Verbündeten gefunden hat. Und mit ihm übersteht er die Zeit, bis Mama wieder da ist.  Gilberts grausiges Getier ist eine Geschichte, die Kindern helfen soll, sich nicht zu fürchten, wenn sie allein Zuhause sind. Eine Wohnung oder ein Haus mag erschreckend wirken, wenn niemand sonst da ist, überall hört man Geräusche, sieht Schemen und Schatten, und bewegt sich da nicht etwas? Doch Gilbert hat gezeigt, dass er in Sicherheit ist - nichts und niemand hat ihn angefallen, das grausige Getier hat sich ihm nicht einmal gezeigt. Nur die Spinne leistet ihm Gesellschaft.  Die Zeichnungen sind anregend und schaffen besonders gut die verschiedenen Dimensionen. Im Gegensatz zum Klavier und den dunklen Zimmern wirkt Gilbert unglaublich klein. Solange die Räume in Dunkelheit liegen wirken sie unheimlich, doch sobald er das Licht anknipst, sieht alles ganz harmlos aus. Mal muss man genau hinsehen, um die Tiere zu erkennen, die Gilbert zu sehen glaubt. Wie etwa das Bein unter dem Klavier. Oder die Heizung, die zur Schlange wird. Oder die Aasgeier über dem Waschbecken. Mal sind die Tiere sehr deutlich, wie das große Nashorn im Schrank.  Es ist ein Buch zum Vorlesen und Entdecken. Wer findet die aufgelisteten Tiere? Wo verstecken sich Fledermaus, Wolf und Co? Schön geschrieben, toll gezeichnet und mit einer klaren Botschaft: du brauchst keine Angst zu haben, wenn du alleine Zuhause bist.

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  • Ein schönes Bilderbuch gegen die Angst von Kindern

    Gilberts grausiges Getier
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    24. June 2014 um 09:47

      Der kleine Gilbert ist zum ersten Mal in seinem Leben allein zu Hause. Seine Mama ist kurz in die Apotheke gegangen und hat gesagt, dass sie gleich wieder zurück sein wird.   Schon bevor dies passiert, erlebt der kleine Gilbert sein Elternhaus als einen gefährlichen Ort, den Eva Muszynski mit ihren Illustrationen schön und beeindruckend in Szene gesetzt hat. Die Möbel, die Flure, die Treppe – alles ist im Vergleich zur Körpergröße von Gilbert sehr groß und bedrohlich in dunklen Farben gehalten. Hinter jeder Ecke sieht Gilbert grausige Tiere lauern:  ein wütendes Nashorn, eine fette Würgeschlange, ein bissiges Krokodil und vieles mehr.   Bisher hat er immer verhindern können, allein zu Hause zu sein, doch seine Mutter sagt, er sei jetzt alt genug und sie sei ja auch gleich wieder da. Kaum ist sie aus dem Haus, muss Gilbert auch schon aufs Klo, doch die wilden Tiere versperren ihm den Weg. Als er mit großen Ängsten und Anstrengungen endlich auf dem Klo sitzt, seilt sich gerade eine Spinne von der Decke. Doch Gilbert weiß, wer ihm gegen diese Bedrohung helfen wird ….   Ein schönes Bilderbuch gegen die Angst von Kindern, ein Buch zum Gruseln, Lachen und zum Mutigwerden.    

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