"Hajime für die Liebe" ist eine Judo Sports Romance, aber trotzdem noch sehr viel mehr. Neben Judo geht auch um Prüfungsstress und häusliche Gewalt.
Was ich besonders toll fand: Die Charaktere sind absolute green flags. Sie sind nett, aufmerksam und durch und durch liebe Menschen. Sie tun sich gegenseitig gut, auch wenn die äußeren Umstände alles andere als schön sind.
Denn trotz all der süßen Momente und zwei absolut zuckrigen Protagonist:innen scheut das Buch aber auch ernste Themen nicht. Unter anderem wird häusliche Gewalt thematisiert, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht und ihr emotionale Schwere gibt.
So leidet Jannek im Stillen unter häuslicher Gewalt und möchte das Thema gar nicht erst anbringen, und Aki muss lernen, dass sie nicht die Probleme von Jannek alleine lösen kann.
Für mich war es außerdem ein Flashback zurück in die Abi-Zeit mit Prüfungsstress, Unsicherheiten und die große Frage, was man aus seinem Leben alles machen kann.
Natürlich spielt auch Judo eine Rolle, und es kommen mehrere Kämpfe vor. Obwohl ich selbst keinerlei Ahnung von diesem Sport habe, waren diese Szenen spannend zu lesen und haben richtig mitfiebern lassen. Ich kann mir vorstellen, dass Leser:innen, die selbst Judoka sind, hier sogar noch mehr auf ihre Kosten kommen.









