Saskia Sarginson Zertrennlich

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Inhaltsangabe zu „Zertrennlich“ von Saskia Sarginson

Eine bewegende und fesselnde Reise zu den dunklen Geheimnissen einer Kindheit, die aus einem unzertrennlichen Ganzen zwei Schwestern machte, die einander wie Fremde erscheinen.

Ein flirrender Sommer an Englands Ostküste. Die Zwillingsschwestern Viola und Isolte sind durch duftende Kiefernwälder gestreift, haben auf nebelüberfluteten Lichtungen längst vergessene Sagengestalten beschworen und den scharfen, salzigen Wind des Meeres geatmet. Doch nun, fünfzehn Jahre später, scheinen die beiden nichts mehr gemein zu haben. Während Isolte sich mit verzweifelter Lebensfreude der Welt entgegenwirft, hungert Viola sich in den sicheren Tod. Während eine der Schwestern sich verbissen an ihre Ziele und Pläne klammert, wünscht die andere nichts sehnlicher, als sich aufzulösen und ihrer Vergangenheit zu entkommen.
Welcher unaussprechliche Schrecken ist geschehen in jenem Sommer, als alles möglich schien und der das Erwachsenwerden zweier Zwillingsschwestern so unerbittlich bestimmt?

Eine Reise in die Vergangenheit. Hat mir gut gefallen.

— Mondprinzessin

Anders aber interessant, sehr spontanes Ende

— Nachteule94

Tolles Buch, auch wenn man sich da erst einlesen muss. Ende finde ich etwas abrupt.

— Kiki_Summers

Eine dramatische Familiengeschichte, welche sehr spannend beginnt und ein offenes Ende hat.

— Laura126

Potential ist vorhanden, aber man hätte mehr rausholen können

— Nachtfalter89

Ich musste Tränen unterdrücken, schmunzeln war okay. Gelungene Verarbeitung schwere Kindheiten und einer ernst zunehmenden Krankheit.

— Büchermäuschen

Wunderschöne und rührende Geschichte über die einst unzertrennlichen Zwillinge Viola und Isolte, die einander völlig fremd geworden sind.

— Darcy

Die Autorin wagt sich an ein schwieriges Thema.

— Sommermaedchen23

Definitiv kein Thriller - mehr Drama

— Julitraum

Ungewöhnlich :-)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Zertrennlich

    coffee2go

    28. November 2016 um 19:53

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Die Zwillinge Isolte und Viola haben ihre Kindheit inmitten von Wäldern in Suffolk mit ihrer Hippie-Mutter verbracht und waren dort mit Zwillingsbrüdern gerne im Freien unterwegs und recht glücklich, bis zu dem Tag, an dem ein Unglück geschah. Die Mutter von Isolte und Viola konnte das Geschehene nie verkraften und begann zu trinken bis sie sich selbst im Meer ertränkte und auch die beiden Mädchen Isolte und Viola gingen völlig unterschiedlich mit den tragischen Geschehnissen um. Während Isolte es geschafft hat, ein „normales“ Leben mit Wohnung und Partner, sowie erfolgreichem Beruf im Modebusiness zu führen, hat Viola als Erwachsene nahezu keinen Überlebenswillen und kämpft mal mehr mal weniger gegen ihre starke Magersucht und ihre psychischen Probleme und Schuldgefühle an. Doch plötzlich gibt es eine unerwartete Wende im Leben der erwachsenen Zwillinge und der Schluss ist unerwartet.   Meine Meinung zum Buch: Die Idee des Romanes hat mir zu Beginn sehr gut gefallen und auch der Beginn des Buches, der von der Kindheit der Zwillinge handelt, war sehr spannend geschrieben. Es gibt immer wieder Zeitblenden als die Zwillinge klein waren, dazwischen Episoden vom Leben, das sie heute führen und auch über die Mutter der Zwillinge bekommt man einen guten Eindruck. Über das Unglück, das damals geschehen ist, wird nichts Konkretes verraten, sondern nur Andeutungen gemacht. Auch die gemeinsame Zeit, die die Zwillinge mit dem männlichen Zwillingspaar in den Wäldern verbringen wird ausführlich berichtet, wohingegen die Zeitspanne, in der die Mädchen bei ihrer Tante aufgewachsen sind, nur kurz angerissen wird. Meiner Meinung nach passt das Ende des Buches nicht zum restlichen Roman und die letzten Kapitel wirken sehr unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen, sodass es mir die Freude am restlichen Roman, der mir bis dahin gut gefallen hat, verdorben hat. Für mich hatte es den Eindruck, als ob Geschehnisse, die man viel detaillierter beschreiben hätte können und die auch eine länger Zeitspanne bedürfen schnell auf wenigen Seiten abgehandelt wurden um zum Ende des Buches zu kommen. Hier hätte das Buch noch das Potenzial gehabt, in die Tiefe zu gehen, so ist es leider nur mittelmäßig geworden.   Titel und Cover: Das Cover wirkt optisch sehr ansprechend aufgrund der harmonischen Farbgestaltung und auch der Titel hat mir sehr gut gefallen und passt perfekt.   Mein Fazit: Die Geschichte hat das Potenzial, gefühlvoll und anspruchsvoll zu sein, aber leider wurde das Ende des Buches zu schnell herbeigeführt, sodass der Schluss nicht realistisch und die Handlung abgeschnitten wirkt und das Buch dadurch nur mittelmäßig geworden ist.

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  • Etwas andere Familiendrama

    Zertrennlich

    Nachteule94

    18. September 2016 um 01:16

    Familiendrama interessant erzaehlt. Schreibstil ist ausbaufaehig
    Spontanes und offenes Ende

  • Was geschah an jenem Sommerabend wirklich?

    Zertrennlich

    Laura126

    31. January 2016 um 11:15

    Die Zwillingsschwestern Isolte und Viola wachsen unkonventionell auf. Sie leben mit ihrer Mutter als Selbstversorger im Wald und müssen nicht selten mit knurrendem Magen ins Bett gehen. Ihren Vater haben die beiden Schwestern nie kennengelernt. Sie führen kein leichtes Leben und sind für die Anderen pure Außenseiter. Nach dem Tod der Mutter nimmt die Beiden eine Tante in London bei sich auf. Als Erwachsenen gehen die Zwillinge getrennte Wege. Während Isolte sich anpasst und ein erfolgreiches Leben in London führt, hungert sich Viola fast zu Tode. Was geschah an jenem Sommerabend wirklich? Und welche Schuldgefühle plagen Viola, dass sie sich selbst so hasst? Als Viola im Krankenhaus ist und Isolte ihren Job verliert, begreifen sie, dass sie sich mit der Vergangengeit auseinandersetzen müssen. Ich finde den Schreinstil der Autorin angenehm fesselnd. Jedoch wird die Geschichte nicht chronologisch erzählt, mal berichtet Viola, dann wieder ist es Isolte, die die Geschehnisse schildert. Die Handlung speilt sich sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Er war für mich nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Durch die vielen gleich zu Anfang dargestellten Charaktere, wirkt die Geschichte auf den Leser spannend und hektisch zugleich. Sehr interessant fand ich das Ganze, als die Autorin das Geheimnis der Zwillinge nur nach und nach enthüllt. Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen Thriller, wie ich aufgrund des Klappentextes zunächst angenommen hatte. Für mich ist es mehr eine dramatische Familiengeschichte, welche sehr spannend beginnt und ein offenes Ende hat. Ich finde das Buch absolut emfehlenswert und dafür gibt es fünf Sterne von mir.

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  • Zertrennlich

    Zertrennlich

    Nachtfalter89

    25. January 2016 um 17:16

    Zertrennlich Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach gehalten und lässt sich gut lesen. Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. Isoltes Sichtweise wird in der 3. Person erzählt während bei Viola die Ich-Perspektive genutzt wird. So hatte ich eher einen Draht zu Viola, konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Isolte hingegen blieb mir eher fremd. Es gibt hier zwei Zeitebenen, einmal die Gegenwart und durch Rückblenden die Vergangenheit. Leider hat es die Autorin versäumt zu erwähnen wenn sie in den Zeiten umherspringt. Auch beim Wechsel der Perspektiven braucht man als Leser Zeit um sich zurecht zu finden. Somit ist der Einstieg ins Buch nicht gerade einfach, man muss sich eingewöhnen. Die Stimmung im Buch ist eher deprimierend und traurig. Es werden Themen wie Magersucht, Depressionen und auch Alkoholsucht angesprochen. Dies sind schon schwierige Themen, von der Autorin aber werden sie gut eingebracht. Das Verhältnis der Mädchen zueinander und auch zum Zwillingspaar John und Michael hat mir gut gefallen. Es wird nachvollziehbar und verständlich beschrieben. Das Ereignis, welches alles verändert und die Mädchen prägt, wird erst im letzten Drittel angesprochen. Bis zu diesem Punkt hatte ich doch mit dem Buch zu kämpfen. Es ging eher schleppend voran. Im letzten Drittel aber zieht die Spannung merklich an. Das Ende hat mir persönlich kaum zugesagt. Es hat mich deprimiert und eher unbefriedigt zurückgelassen. Ich hatte ganz ehrlich etwas anderes erwartet. Fazit: Alles in Allem ist „Zertrennlich“ von Saskia Sarginson ein Jugendbuch das mich zweigeteilt zurücklässt. Der gut lesbare Stil und die beiden gut dargestellten Protagonistinnen stehen hier einem schwierigen Einstieg und einer erst zum Ende hin spannenden Handlung mit unbefriedigtem Ende gegenüber. Potential ist allemal vorhanden, man hätte mehr rausholen können

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  • Rezension zu "Zertrennlich" von Saskia Sarginson

    Zertrennlich

    Darcy

    22. December 2015 um 00:54

    „Wir sind nicht immer Zwillinge gewesen. Früher waren wir ein einziger Mensch. […] dieses eine Ei hat sich geteilt, ist mittendurch in zwei Hälften gerissen und aus uns wurden zwei Babys. Zwei Hälften eines Ganzen.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Viola und Isolte (Issy) leben mit ihrer Mutter Rose, die sich als Selbstversorgerin versucht, in Suffolk im Osten Englands in einem kleinen Haus im Wald. Die Zwillinge besuchen die örtliche Grundschule, verbringen ihre Freizeit aber immer nur zu zweit, da sich die anderen Kinder, unter anderem wegen ihrer selbstgenähten Kleidung, über sie lustig machen. Sie spielen meistens draußen, dabei lernen sie eines Tages durch einen Zufall die ebenfalls eineiigen und etwa gleichaltrigen Zwillinge John und Michael kennen und freunden sich schnell mit ihnen an. Fortan unternehmen die Vier viel gemeinsam. Die Jungen leben mit ihren Eltern und den älteren Geschwistern Judy und Ed in der Nähe. Ihr Vater ist ein äußerst brutaler und gewalttätiger Mensch, der seine Söhne oft schlägt. Auch John und Michael sind ziemlich „wild“. „Die Katze sprang aufs Bett und brachte Gerüche von draußen herein: Flieder, Gras und Mäuseblut. Mit zuckendem Schwanz fing sie an, auf der Decke herumzutrampeln und dabei verzückt zu schnurren. Wir rückten näher zusammen; Issys Atem roch zuckersüß. Das Zähneputzen hatten wir vergessen und unsere Füße unter der Decke waren voller Grasflecken. Mummy beugte sich über uns und umarmte uns fest.“ Rose besucht für einige Wochen einen Tischlerkurs an der Volkshochschule, als dieser vorbei ist, lädt sie ihren Lehrer Frank und seine siebenjährige Tochter Polly zu einem gemeinsamen Picknick ein. Schon bei diesem ersten Treffen sind die Zwillinge Frank alles andere als zugetan, sie finden ihn total langweilig und spießig und verstehen deshalb überhaupt nicht, was ihre Mutter an ihm findet. Tatsächlich scheinen Rose und Frank nicht allzu viel gemeinsam zu haben, dennoch liebt sie ihn, vor allem wegen der Sicherheit, die er ausstrahlt und ihr bietet. Auch die ein paar Jahre jüngere Polly können Viola und Isolte auf Anhieb nicht leiden und bezeichnen sie als nervtötend. Als Frank ihrer Mutter einen Heiratsantrag macht sind sie entsetzt, alle anderen aber überglücklich. Dann kommt es unvermittelt zu einer schrecklichen Tragödie, auf die bald ein weiterer Unglücksfall folgt. „Das Wasser kroch über den Strand, zog sich zurück. Das Gras flüsterte. Wir riefen abermals. „Sie muss eingeschlafen sein“, sagte Michael. Der schwarze Schlund des Eingangs klaffte.“ Gezwungenermaßen ziehen die Zwillinge zu ihrer Tante Hettie, der Schwester ihrer Mutter, nach London. Beiden gelingt es nicht, das Geschehene und dazu noch den plötzlichen Verlust ihrer Heimat und von John und Michael, von denen sie sich nicht einmal verabschieden konnten, richtig zu verarbeiten, auch wenn es Isolte äußerlich gutzugehen scheint; ihr gefallen das Stadtleben, an das sie sich schnell anpasst, und die neue Schule, an der sie schnell Freundinnen findet. Viola dagegen zieht sich immer mehr zurück. Somit entfernen sich die einst unzertrennlichen Zwillinge immer weiter voneinander und sind einander am Ende völlig fremd. „[…] die Distanz zwischen uns scheint so viel größer als der Streifen abgenutzten Teppichs. Warum kann ich nicht sein wie sie? Warum kann ich nicht auch ‚das Beste daraus machen‘, wie sie es nennt? […] Ich sehe keine Spur mehr von mir in meiner Mutter oder meiner Schwester. Nicht einmal in meiner Tante. Ich kauere mich auf dem Sofa zusammen, verliere mich in den Schatten, mein Magen zusammengekrampft, kalt und leer. Ich weiß nicht, wer ich bin.“ Mittlerweile leben die Schwestern als junge Erwachsene noch immer in London. Isolte arbeitet bei einer Modezeitschrift und ist mit dem attraktiven und wohlsituierten Fotografen Ben zusammen. Viola liegt aufgrund ihrer akuten Magersucht im Krankenhaus und würde sich offenbar am liebsten einfach in Luft auflösen. Wegen ihres Berufs reist Isolte nach Suffolk. Die Rückkehr an den Ort ihrer Kindheit erfüllt sie von Anfang an mit Unbehagen. Auf einem Gestüt, das sie besucht, trifft sie zufällig auf John, der dort arbeitet. Von ihm erfährt Isolte schreckliche Neuigkeiten, die Entsetzen in ihr auslösen und sie dazu veranlassen, herauszufinden was damals, nachdem sie und ihre Schwester von den Jungen getrennt worden waren, mit diesen geschah. Zurück in London erzählt sie Viola nur ungern davon. John und Viola waren mehr als bloß Freunde gewesen, was sie allerdings stets geheim gehalten hatten. „Aber es sind immer die Menschen, die wir lieben, denen wir am meisten wehtun. Ist das nicht so, Issy?“ Das Buch wurde 2013 erstmals in England unter dem Titel „The Twins“ veröffentlicht. Die Autorin Saskia Sarginson wuchs selbst in Suffolk im Wald auf und meint, sie habe versucht, die Gegend so genau wie möglich wiederzugeben und nur einige Details abgeändert, damit diese besser zu der Geschichte passen. Tatsächliche waren die Landschaftsbeschreibungen in "Zertrennlich" sehr bildhaft, sodass ich mir die Gegend sehr gut vorstellen konnte. Die Geschichte besteht aus zahlreichen Episoden, die abwechselnd in der Vergangenheit, also der Kindheit der Zwillinge in Suffolk, und der Gegenwart stattfinden. Erzählt wird sie aus Violas Sicht in der Ich-Perspektive und aus Isoltes in der 3. Person. Meiner Meinung nach passt diese Erzählweise sehr gut zu den beiden Protagonistinnen. Der Leser erhält vor allem einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der verwirrten und unsicheren Viola, während er zu Isolte, die immer die Stärkere der beiden war, etwas mehr Distanz behält. Auch der Schreibstil der Autorin, der auf mich sehr poetisch und mystisch wirkte, hat mir außerordentlich gut gefallen. Er passt, wie ich finde, ebenfalls sehr gut zu den Figuren, besonders zu den Schwestern als Kinder, die im Wald aufwachsen und durch ihre Fantasie überall Magie und Monster vermuten. Viola und Isolte waren mir als Figuren sehr sympathisch, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Durch ihre negativen Eigenschaften sowie das Verhalten, das sie in einigen Situationen zeigen, erschienen sie mir vor allem sehr authentisch. Zum Beispiel sind sie von Anfang an fest dazu entschlossen, Frank und Polly nicht zu mögen und bringen beiden nichts als Misstrauen und offen gezeigte Ablehnung entgegen, da ihnen ihr Leben zu dritt mit ihrer Mutter gefällt, so wie es ist, und sie nicht wollen, dass es sich in irgendeiner Weise verändert. Vor allem Polly gegenüber, die seit dem Tod ihrer Mutter offenbar sehr einsam ist, zeigen sie sich meist grausam – aber so sind Kinder eben (oft). Die Kleine tat mir deshalb aber sehr Leid. Als Rose beginnt, sich ihrer anzunehmen und sie zu trösten, werden die Zwillinge außerdem ziemlich eifersüchtig. Die Liebesbeziehung zwischen Isolte und Ben wirkte auf mich zunächst etwas distanziert, sodass ich jederzeit damit rechnete, dass Isolte erkennt, dass er nicht der Richtige für sie ist und sie sich von ihm trennt – eventuell um am Ende die wahre Liebe zu finden. Allerdings stellte sich nach und nach heraus, dass dieser erste Eindruck falsch war. Im Verlauf der Geschichte wächst Isoltes Vertrauen zu Ben und auch nachdem sie ihm ängstlich einige ihrer Fehler gestanden hat, hält er weiterhin zu ihr. Einmal rettet er ihr sogar, wenn auch indirekt und ohne jemals davon zu erfahren, das Leben. In einer Szene relativ am Anfang gibt Isolte einer Obdachlosen auf der Straße Geld. Hierauf greift die Autorin später gekonnt zurück. Das Ende der Geschichte bleibt recht offen, was ich aber gar nicht schlecht fand. Kurz davor kommt es noch zu einem unerwartet spannenden Finale. Kritisieren möchte ich lediglich die Liebesbeziehung zwischen Viola und John, die mir etwas unrealistisch erschien. Nachdem sie ihn im Alter von etwa zwölf Jahren zum letzten Mal gesehen hat, verzehrt sich Viola während ihres gesamten weiteren Lebens nach ihm. Sie schreibt Briefe an ihn, die sie jedoch niemals abschickt, was sie später bereut. Als ihre Schwester ihr von ihrem zufälligen Treffen mit John berichtet, will sie ihn auch unbedingt wiedersehen und wieder mit ihm zusammenkommen, ungeachtet der eigentlich ziemlich beunruhigenden Informationen, die sie, seine Entwicklung betreffend, erhält. Folglich entscheidet sie sich endlich, aber ziemlich plötzlich, ihre Magersucht „aufzugeben“, auch wenn es ihr anfänglich schwer fällt, diesen Entschluss wirklich in die Tat umzusetzen. „Ich zittere und höre Johns Stimme in meinem Kopf. Fühle seine Wärme, die Berührung seiner weichen, abgetragenen Jeans und seines Pullovers mit den glatt geriebenen Stellen. Ich habe mir so oft ausgemalt, wie er mich küsst, dass die Fantasie den Stellenwert einer Erinnerung angenommen hat. […] Es kommt mir so real vor. ‚John‘, spreche ich seinen Namen laut aus.“ Ich habe dieses Buch vor einiger Zeit an eine Freundin verschenkt, da mich das Cover und der Klappentext sofort angesprochen hatten. Vor kurzem habe ich es dann in der Bücherei wiederentdeckt. Ich fand die Geschichte von Viola und Isolte wunderschön, genauso wie den Schreibstil der Autorin. Das Schicksal der Zwillinge ging mir sehr nahe, da ich sie als Figuren sehr sympathisch und authentisch fand. Auch der häufige Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit in der Erzählung war interessant.

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  • Wild im Doppelpack

    Zertrennlich

    badwoman

    24. July 2015 um 22:18

    Isolte und Viola sind Zwillinge, sie leben in England mit ihrer Mutter in einer ländlichen Gegend. Diese versucht sich als Selbstversorgerin, was aber nur bedingt gelingt. Die Mädchen schwänzen öfter mal die Schule und streifen durch die umliegenden Wälder. Hier lernen sie Michael und John, ebenfalls ein Zwillingspaar, kennen. Auch für diese beiden ist Schule zweitrangig und nun verbringen sie ihre Zeit zu viert mit abenteuerlichen Ausflügen in die Umgebung. Fünfzehn Jahre später leben die Mädchen in London und haben sich extrem verschieden entwickelt. Isolte ist erfolgreich im Modebusiness, während Viola magersüchtig ihre Zeit im Krankenhaus verbringt. Zu den Kameraden ihrer Kindheit haben sie keinen Kontakt mehr. Doch was ist geschehen, das die beiden so auseinandergebracht hat? Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, meistens erzählt Viola, doch auch Isolte kommt zu Wort. So, in vielen Rückblenden, erfährt der Leser, was in diesem besonderen Sommer geschehen ist, das die Welt der beiden Zwillingspärchen aus der Bahn geworfen hat. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Rückblenden sind manchmal etwas langatmig, was den Lesefluss etwas hemmt. Neben dem Thema "Zwillinge" wird auch das Thema "Magersucht" angesprochen, was mir gefällt, weil ich das für sehr aktuell und wichtig halte. Sehr gut gelungen ist die Beschreibung der Naturverbundenheit dieser Kinder, aber auch ihrer pragmatische Haltung zu toten Tieren, die ja wohl auch irgendwie zum Leben gehören. Die Mutter der Mädchen erscheint sehr sprunghaft, wirkt dadurch doch ziemlich unrealistisch. Das Cover gefällt mir, es lässt die freie Kindheit der Zwillinge erahnen. Der Titel ist sehr gut gewählt.

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  • Zertrennlich behandelt ein schwieriges Thema

    Zertrennlich

    Sommermaedchen23

    26. April 2015 um 17:50

    Isolte und Viola sind Zwillinge, eineiige Zwillinge. Nichts und niemand kann sie trennen. Glaubten sie, denn 1987 in London hätte ihr Leben nicht unterschiedlicher sein können. Isolte arbeitet für eine Modezeitschrift, während Viola in einem Krankenhaus liegt, um ihre Magersucht zu bekämpfen. Zwei unterschiedliche Arten, um der Vergangenheit zu entfliehen.  Denn 1972 lebten die Zwillinge mit ihrer Mutter in Suffolk, als Selbstversorger, nach dem ihre Mutter aus einer Hippie-Kommune davon gelaufen ist. Alles ist bestens. Viola und Isolte lieben ihr freies Leben mit ihrer Mutter zusammen. Als sie im Wald auf Michael und John stoßen. Mit den beiden verbringen sie sehr viel Zeit, bis etwas geschieht, das das Leben aller für immer ändert. In ihrer Jugend sind Issy und Viola unzertrennlich und der Leser erlebt, wie sie ihre Abenteuer mit Michael und John erleben. Doch in der Gegenwart 1987 hätten sie nicht unterschiedlicher sein können. Die erfolgreiche Issy hat einen Freund und ein eigenes Leben, wohingegen Viola die komplette Zeit in einem Krankenhaus liegt und mehr oder weniger gegen ihre Magersucht kämpft. Die Autorin wechselt immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. Lange wartet der Leser darauf endlich hinter das Geheimnis was den Schwestern zugestoßen ist zu kommen. Denn es ist immer wieder offensichtlich, dass etwas gesehen sein muss, was zu drastischen Änderungen auch in der Persönlichkeit der Zwillinge geführt hat und sie bis heute belastet. Auch merkt der Leser wer die stärkere, unbesiegbarere Persönlichkeit der Beiden ist. Durch die Ich-Perspektive von Viola fühlte ich mich ihr irgendwie immer etwas mehr verbunden, als der für mich manchmal kalten, unterkühlten Isolte. Was womöglich auch daran lag, dass Isoltes Geschichte/Seite nicht aus der Ich-Perspektive erzählt wurde. Durch Violas Ich-Perspektive rückt auch die Magersucht mehr in den Blick des Lesers und er muss sich auch mit diesem Thema auseinander setzen.  Fazit Die Autorin wagt sich mit Zertrennlich an ein sehr schwieriges Thema. Durch das ganze Buch hinweg begleitete mich ein bedrückendes Gefühl, selbst die eigentliche Unbeschwertheit in den Rückblicken lässt dieses Gefühl nicht verschwinden. Zwischendurch hatte ich etwas zu kämpfen, deswegen gibt es 4 Sterne.

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  • Zertrennlich

    Zertrennlich

    Tamaru

    18. April 2015 um 07:41

    Isolte und Viola sind Zwillingsschwestern die mit ihrer Mutter an der Ostküste Englands leben. Sie verbringen ihre Kindheit in den Wäldern, gemeinsam mit den Zwillingsbrüdern John und Michael. Die vier werden ein unzertrennliches Quartett das jede freie Minute miteinander teilt. Doch dann schlägt das Schicksal unerbittlich zu und reißt sie auseinander. Isolte und Viola ziehen mit ihrer Tante nach London und versuchen beide auf unterschiedliche Weise mit dem Erlebten fertig zu werden. Isolte stürzt sich ins Leben, wird Modejournalistin und freut sich, dass sie es geschafft hat die Armut und das Grauen hinter sich zu lassen. Viola dagegen rebelliert und fängt an zu hungern. Die Magersucht hat sie fest im Griff und sie hat nur noch einen Wunsch, einschlafen und alles erlebte hinter sich lassen. Was ist passiert in ihrem letzten Sommer an der Küste, dass das Leben der beiden Mädchen eine so unterschiedliche Wendung nahm und seither ihr Leben bestimmt? Diese Frage läßt einen nicht los je länger man der Geschichte folgt. Nach und nach erfährt man was den beiden widerfahren ist und was sie bewegt so zu handeln wie sie es tun. Die Geschichte wird abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeiten von den Geschwistern erzählt. So erfährt man immer ein Stück mehr was auch die Spannung steigen läßt. Das Ende war für mich absolut überraschend. Isolte und Viola waren mir direkt sympathisch und so bin ich eingetaucht in das Leben der beiden, hab mit ihnen ihre Freude und ihren Kummer geteilt. Das Buch ist sehr flüssig und einfühlsam geschrieben und das macht es einem schwer das Buch aus der Hand zu legen. Es ist eine berührende und einfühlsame Geschichte über zwei Mädchen, die einen nicht mehr losläßt.

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  • A Hero Loses Everyday

    Zertrennlich

    oberhuukeksi

    21. March 2015 um 00:53

    Dieses Drama um zwei eineiige Zwillingsschwestern fand ich sehr packend und fesselnd. Schon allein der Schreibstil und die Aufteilung in die zwei verschiedenen Perspektiven, gepaart mit den Zeitsprüngen in Vergangenheit und Gegenwart. Irgendwie passt alles zusammen. Auch die Atmosphäre, die hier vermittelt wird. Ich bin kein Experte, doch mir erweckt sich der Eindruck, als ob die Autorin genau weiß, von was sie im Bezug auf Violas Krankheit schreibt. Nur ein kleines Manko habe ich anzumerken: Das Ende aus Isoltes Sicht fand ich irgendwie ein wenig abgehakt und ist zu plötzlich fertig. Dort weckte sich in mir der Eindruck, dass etwas fehlt. Doch dieser Punkt ist so winzig, darüber kann ich durch den vorherigen, positiven, Gesamteindruck, hinwegsehen.

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  • Eine sehr zarte, zerbrechliche, liebe- und schmerzvolle Geschichte

    Zertrennlich

    Federzauber

    11. January 2015 um 08:08

    In diesem Buch geht es um, eineiige sehr verbundene  Zwillingsschwestern,  die sich durch einen traumatischen Ereignis komplett unterschiedlich entwickeln. Isolte ist erfolgreiche und lebensfrohe Modechefredakteurin und Viola ist Aussenseiterin, hungert sich zu Tode und versucht dem Leben zu entfliehen... "Wir sind nicht immer Zwillinge gewesen. Früher waren wir ein einziger Mensch. (...) Dieses Eine hat sich geteilt,  ist mittendurch in zwei Hälften gerissen und aus uns wurden zwei Babys. Zwei Hälften eines Ganzen. Komisch, aber wahr. Am Anfang waren wir ein einziger Mensch, wenn auch nur eine Millisekunde lang." Seite 7 Mir hat an das Buch die Sprache sehr gefallen. Die Wortwahl ist wunderschön, und hat mich langsamer lesen lassen, um es zu genießen.  Es werden viele sehr schöne Metaphern benutzt, die einen Hauch von Poesie rein lassen. Das ganze Buch ist sehr ruhig, melancholisches, zart und zerbrechlich, liebe- und schmerzvoll. Jedes Kapitel ist für eine Schwester bestimmt: Viola hat die geraden Kapitel und Isolte die ungeraden. In den Kapiteln selber gibt es sehr viele Zeitsprünge, die durch Absätze markiert sind. In einigen Rezensionen, habe ich gelesen, dass es vielen Leser sehr irritiert hat.  Mich hat es überhaupt nicht gestört oder verwirrt. Ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt und konnte die Zeiten immer sehr schnell zuordnen. Von der Thematik her, hat es mich sehr an "Blick in die Angst " von Chevy Stevens erinnert: Eine Kindheit in einer Kommune, der Austritt, eine labile hippie Mutter, die Kinder wild und vernachlässigt aufgezogen, ein Trauma, der die Kinder bis ins Erwachsenenalter verfolgt. Doch "Zertrennlich " war meiner Ansicht nach viel, viel besser!!! Das Buch konnte mich deutlich mehr fesseln und mitnehmen. Ich habe das Lesen genossen! Nach Tagen begleitet mich das Buch immer noch und lässt mich, trotz trauriger Geschichte positiv zurück.  Das Buch wird als Jugendthriller verkauft und angepriesen.  Doch das ist es nicht! Ich würde es als ein  Familiendrama zuordnen. Und auch nicht unbedingt als Jugendroman. Denn natürlich erlebt und erfährt man als Leser sehr viel über die Kindheit der zwei Mädchen, aber sie kommen mir als Erwachsene schon deutlich älter vor als Teenager oder junge Erwachsene. Von ihrer Reife und ihrem Lebensstil hätte ich die beide auf Ende Zwanzig bis Mitte Dreißig geschätzt. Ein sehr gelungenes und fesselndes Buch, dass ich sehr genossen habe! Note: 4-4,5/5

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Ein Buch mit viel Potenzial, aber einem sehr verwirrenden Schreibstil

    Zertrennlich

    leseratte69

    Klappentext Eine bewegende und fesselnde Reise zu den dunklen Geheimnissen einer Kindheit, die aus einem unzertrennlichen Ganzen zwei Schwestern machte, die einander wie Fremde erscheinen. Ein flirrender Sommer an Englands Ostküste. Die Zwillingsschwestern Viola und Isolte sind durch duftende Kiefernwälder gestreift, haben auf nebelüberfluteten Lichtungen längst vergessene Sagengestalten beschworen und den scharfen, salzigen Wind des Meeres geatmet. Doch nun, fünfzehn Jahre später, scheinen die beiden nichts mehr gemein zu haben. Während Isolte sich mit verzweifelter Lebensfreude der Welt entgegenwirft, hungert Viola sich in den sicheren Tod. Während eine der Schwestern sich verbissen an ihre Ziele und Pläne klammert, wünscht die andere nichts sehnlicher, als sich aufzulösen und ihrer Vergangenheit zu entkommen. Welcher unaussprechliche Schrecken ist geschehen in jenem Sommer, als alles möglich schien und der das Erwachsenwerden zweier Zwillingsschwestern so unerbittlich bestimmt? Meine Meinung Die Story Die Handlung des Buches ist wirklich tragisch und immer wieder brandaktuell. Zwei Zwillingsschwestern, die sich so nahe standen und die sich durch ein schreckliches Ereignis auseinander gelebt und in zwei völlig unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Isolte ist er die ruhigere und bodenständigere. Sie hat einen Freund einen Job (den sie gerade verloren hat) eben ein relativ normales Leben. Viola hingegen hungert sich zu tode. Sie liegt im Krankenhaus und muss zwangsernährt werden. Man erfährt von dem Leben der Zwillinge mit ihrer Mutter, die zuerst in einer Kommune groß geworden sind und später dann als Eigenversorger in einem Haus im Wald gelebt haben. Die Mutter ist so der typische Hippie der 70er Jahre und dem Alkohol verfallen.Vom Vater fehlt jede Spur. In dem Buch wird ziemlich häufig in den Zeiten hin und her gesprungen. Mal in der Vergangenheit, mal in der Gegenwart, und dazu noch im Wechsel aus der unterschiedlichen Perspektive der beiden Zwillinge. Es gibt aber nie eine Zeitangabe über den Kapiteln, so das man immer mal erst ein bisschen lesen muss, um überhaupt zu wissen, wo man den gerade ist und von wem den jetzt die Rede ist. Das hat mir nicht wirklich gefallen. Ich fand es sehr verwirrend und hat die Handlung sehr beeinträchtigt. Die Gefühle der Mädchen/Frauen kamen deshalb, meiner Meinung nach, auch etwas zu kurz. Denn wenn man nicht so wirklich in ein Buch hinein gefunden hat, können einen die Charaktere und deren Schicksale auch nicht so wirklich berühren. Der Schreibstil Wie oben schon erwähnt, fand ich den Schreibstil ziemlich verwirrend. Es liest sich nicht so richtig flüssig, wie ich es gerne mag und das viele hin und her zwischen den Zeiten, ohne jegliche Information, wo und von wem es gerade handelt, hat mir die Freude am lesen genommen. Die Charaktere Beide Protagonistinnen konnten mich nicht so wirklich berühren, da ich von den ersten Seiten des Buches nicht wirklich mit dem Schreibstil zurecht gekommen bin. Ich weiß das viele das Buch total toll gefunden haben. Bei mir ist es leider nicht so gut angekommen. Was ich sehr schade finde, dennn da Potenzial war vorhanden. Mein Fazit Ein Buch mit viel Potenzial, aber einem sehr verwirrenden Schreibstil und zuhäufigen Zeitsprüngen. Deshalb kann ich nur zwei von fünf Sternen vergeben.

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    • 2

    parden

    03. November 2014 um 06:05
  • Leider konnte mich dieses Buch nicht abholen

    Zertrennlich

    Buechersalat_de

    13. October 2014 um 11:31

    Autor/in Genau wie ihre Protagonistinnen wuchs Saskia Sarginson mitten im Wald in Suffolk auf. Heute lebt sie in London und hat vier Kinder, darunter ein eineiiges Zwillingspaar. Bevor sie freiberufliche Autorin wurde, arbeitete sie als Lektorin, Journalistin, Ghostwriterin und Gutachterin für Drehbücher. Zertrennlich ist ihr erster Roman. Klappentext Eine bewegende und fesselnde Reise zu den dunklen Geheimnissen einer Kindheit, die aus einem unzertrennlichen Ganzen zwei Schwestern machte, die einander wie Fremde erscheinen. Ein flirrender Sommer an Englands Ostküste. Die Zwillingsschwestern Viola und Isolte sind durch duftende Kiefernwälder gestreift, haben auf nebelüberfluteten Lichtungen längst vergessene Sagengestalten beschworen und den scharfen, salzigen Wind des Meeres geatmet. Doch nun, fünfzehn Jahre später, scheinen die beiden nichts mehr gemein zu haben. Während Isolte sich mit verzweifelter Lebensfreude der Welt entgegenwirft, hungert Viola sich in den sicheren Tod. Während eine der Schwestern sich verbissen an ihre Ziele und Pläne klammert, wünscht die andere nichts sehnlicher, als sich aufzulösen und ihrer Vergangenheit zu entkommen. Welcher unaussprechliche Schrecken ist geschehen in jenem Sommer, als alles möglich schien und der das Erwachsenwerden zweier Zwillingsschwestern so unerbittlich bestimmt? Meine Meinung Dieses Buch gehört ja nicht so in das Genre, dass ich sonst so lese. Doch der Klappentext war ansprechend und da dieses Buch so im Gespräch war wollte ich es auch einfach lesen. Leider muss ich sagen konnte die Autorin meinen Geschmack nicht so treffen.   Das Cover finde ich passend. Es handelt sich um einen doch recht ernsten Jugendroman, daher sollte das Cover schlicht sein. Die beiden Mädchen vorne stehen für Viola und Isolte und machen sich toll auf dem Cover.   Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Die Autorin schmückt nicht mehr aus als nötig. Dennoch beschreibt die Autorin sehr eindrucksvoll die Situationen und Gefühle. Mitfühlend würde ich den Schreibstill beschreiben. Als Leser wird man von dem Gefühl gut mitgenommen, das mochte ich.  Der Inhalt dieses Buches ist trotz der auch positiven Stellen doch sehr ernst gehalten. Vielleicht lag es an mir, aber mich konnte dieses doch sehr ernste Thema und auch das Verhalten der Zwillinge meistens nicht abholen. Was mich wirklich durcheinander gebracht hat waren die vielen Kapitelsprünge zwischen sowohl Isolte als auch Viola aber vor allem den Zeitunterschieden. Die Autorin springt von der Vergangenheit in die Gegenwart und dann noch zwischen den Schwestern hin und her, das ist doch sehr unübersichtlich und hat mich leider oft aus dem Lesefluss gebracht.  Die Protagonistinnen Viola und Isolte. Sie sind von Anfang an so verschieden. Eine stark und mitten im Leben, zumindest versucht sie es jeden Tag. Und die andere möchte nichts mehr als einfach verschwinden, unsichtbar sein. Die Beziehung der beiden hat sich seit ihrer Kindheit stark verändert und als Leser kommt man dem Geschehen Stück für Stück auf die Spur. Fazit Leider konnte mich dieses Buch und vor allem seine Stimmung nicht abholen. Bewertung Cover: 5/6 Schreibstil: 3/6 Inhalt: 3/6 Grundidee und Umsetzung: 3/6 Protagonisten: 3/6 Gesamtpunktzahl: 17 Punkte von 30 Punkten

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  • Ein gut geschriebenes und emotionales Drama

    Zertrennlich

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt: Die Zwillingsschwestern Isolte und Viola hatten keine allzu einfache Kindheit. Mit ihrer Mutter wachsen die beiden an der Ostküste Englands auf, zwischen dem Versuch eine normale Kindheit zu erleben und dem Drang erwachsen zu werden, kommt den beiden ein schreckliches Drama/Ereignis in die Quere. Ohne zu wissen wer ihr Vater ist, bestreiten sie den meist tristen und einsamen Alltag mit ihrer Mutter.Diese lässt die Beiden zuerst in einer Hippie-Kommune aufwachsen, bis sie diese schließlich irgendwann verlässt. Als Selbstversorger, wird auch diese Zeit beschwerlich und durch die Abweisung und Abneigung der anderen Kinder zu einer wahren Zerreißprobe. Als gerade alles gut zu werden scheint, bricht die Welt der beiden Schwestern in viele kleine schmerzhafte Stücke auseinander …! Doch was geschah damals nach dem Tod ihrer Mutter wirklich, welche Tragödie spielte sich an der düsteren Ostküste Englands ab. Denn heute, Jahre später wird Isolte von Albträumen gequält und Viola… Viola scheint nur ein ziel zu verfolgen, sich langsam und qualvoll in Luft aufzulösen, in dem sie stetig hungert und mehr und mehr in den tiefen Abgrund der Magersucht abrutscht. Doch welche Schuldgefühle plagen Viola, dass sie sich selbst so hasst ? Oder besser gesagt …, was geschah an jenem Abend wirklich ? Meinung : Zu allererst muss ich sagen, dass dieses Buch kein Spannungsroman oder Thriller ist, vielmehr ist dies ein ergreifendes Szenario zweier Schwestern und deren Leben. Dieses Buch, welches ich lieber als das Drama einer Familie beschreiben möchte, schildert die Gefühle, die Gedanken und das Leben der Zwillinge Isolte und Viola über Jahre. Das heißt, dass hier keines Falls das Ziel verfolgt wird, in irgendeiner Form einen Spannungsbogen zu erschaffen. Wer also davon ausgeht hier einen Spannungsroman vorzufinden, der könnte vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Dennoch schafft es die Autorin von Anfang an den Leser neugierig auf die Geschichte blicken zu lassen, durch die vielen einzelnen und so unterschiedlich charakterisierten Personen, wirkt die Geschichte stets lebendig und glaubwürdig und zu keiner Zeit lässt einen diese emotionale Faszination, die dieses Buch mit sich bringt, los ! Mit einem tollen Gespür für emotionale und fein ausgearbeitete Situationen, macht es und die Autorin Saskia Sarginson leicht, dass wir als Leser sofort mitfühlen und manchmal auch mehr als mitleiden können . Denn wie ausgefeilt und ergreifend sie uns die innerliche Beklommenheit beider Schwestern nahebringt ist aufwühlend und bewundernswert zu gleich. Neben der emotionalen Komponente, bleibt auch der kleine aber feine "Spannungsbogen" nicht auf der Strecke . Zwar nimmt dieser den Leser nicht im thrillerartigen Sinne wahr, dennoch fiebert man als Leser förmlich daraufhin, herauszufinden welches Geheimnis, ja welche Tragödie sich vor all den Jahren ereignet hat . Und dies gestaltet die Autorin überaus geschickt, denn Stück für Stück und erst nach und nach löst die Autorin diesen Aspekt auf und auch dies schildert sie wieder mit viel Gefühl und Verstand für die kleinen aber so wichtigen Dinge. Dennoch hat mir gerade bei der Ausarbeitung der Charaktere ein wenig die emotionale Ausgereiftheit oder Ausgefeiltheit gefehlt , um dieses Buch zu einem Lieblingsbuch zu machen Fazit: Wer einen feinfühligen, emotional und flüssig geschriebenen, beinahe dramaartigen Roman lesen möchte,der kann mit dem englischen Debütroman "Zertrennlich" von Saskia Sarginson nur alles richtig machen. Dennoch muss dem Leser klar sein, dass dieses Buch auf die Tiefe und die Emotionalität einer Lebensgeschichte aufbaut und keines Falls das Ziel verfolgt ein Spannungsroman zu werden. Wer sich also auf ein bewegendes Drama einlassen möchte, welches einem manchmal die Luft zum Atmen nimmt, weil es einen so tief berührt, der ist hier genau richtig. Durch den flüssig und glaubhaft eingebrachten Spannungsbogen, wird die Geschichte eindeutig getragen, wodurch diese zu keinem Augenblick langatmig oder zu beschwerlich wirkt. Für mich ein fast fehlerloser Debütroman der mich sehr begeistern konnte, sicherlich ist dies nicht mein letztes Buch der Autorin.

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