Saskia de Coster

 2.7 Sterne bei 10 Bewertungen

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Wir und ich

Wir und ich

 (10)
Erschienen am 19.03.2016
Wir und ich: Roman

Wir und ich: Roman

 (0)
Erschienen am 19.03.2016

Neue Rezensionen zu Saskia de Coster

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Rezension zu "Wir und ich" von Saskia de Coster

zum Glück kaufte ich ein preiswertes Mängelexemplar
Petra54vor einem Jahr

Die Autorin gehört zu den erfolgreichsten Autoren in Belgien. Das spricht für sie. Auch die Geschichte kündigt sich interessant an: Ein herrlich ironischer Gesellschaftsroman über eine verkorkste Familie – ausgezeichnet mit dem Opzij-Literaturpreis.

Keine zwanzig (von mehr als 400) Seiten hielt ich diese langweiligen und komplett unlogischen Aufzählungen aus, die wohl witzig oder sarkastisch wirken sollten. Vielleicht ist auch nur die Übersetzung von Isabel Hessel so ungeschickt.

Wie dem auch sei – das Buch dürfen Nachbarn gern versuchen oder es entsorgen. Ich mag es jedenfalls nicht.

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Rezension zu "Wir und ich" von Saskia de Coster

Neurotische Personen, langweilige Geschichte
Federfeevor 2 Jahren

Ein Buch muss mir etwas geben: Gedankenanstöße, Lebensweisheiten, ja, es darf auch ruhig pure Unterhaltung sein, eine gut gemachte, spannende Geschichte ohne Mehrwert. Klischeehaft oder primitiv sollte die Sprache nicht sein, aber sie alleine 'bringt es nicht', sei sie noch so poetisch, wortgewaltig oder humorvoll.

Humorvoll und bildhaft ist die Sprache in De Costers Buch. Die 84-jährige Großmutter glaubt, "Gott könne alles regeln und ihr Schicksal in seiner übermenschlich großen Handfläche wie eine Frikadelle zurecht kneten."

Aber ich konnte mit der Fülle von neurotischen Personen nichts anfangen und Erkenntnisse oder kluge Gedanken konnte ich im Buch auch nicht finden.

WIR, das ist anscheinend die wohlhabende Familie Vandersanden, die 'oben auf dem Berg' in einer Luxusvilla lebt, aber ein seltsames Leben führt: Mieke, aus reichem Hause, arbeitet ihren Frust beim Kämmen von Teppichfransen ab. Ihr Mann Stefaan stammt aus einfachen Verhältnissen und hat sich ehrgeizig hochgearbeitet. Er scheint nichts als Arbeit zu kennen. Dann ist da noch die heiß ersehnte Tochter Sarah, die es in diesem allzu behütenden Elternhaus schwer hat. Ein wenig anderen Wind bringt lediglich Miekes missratener Bruder Jempy ins Haus, der allerdings bald wieder verschwindet, um irgendwelchen dubiosen Geschäften nachzugehen.

Ich weiß, dass dieses Buch einigen gefallen hat, doch ich fand es leider nur langweilig und habe mich durch die Seiten gequält.

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M

Rezension zu "Wir und ich" von Saskia de Coster

Das Leben hinter der Fassade...
maria1vor 3 Jahren

Ein Familienroman  - und eigentlich bin ich von Familienromanen gar nicht so begeistert.... Und als Saskia de Coster bei einer Lesung im Rahmen der litcologne auch noch die Stelle vorlas, in der beschrieben wird, dass Mutter Mieke zur Entspannung Teppichfransen kämmt, habe ich geglaubt, dass das Buch ein wenig aus der Zeit gefallen ist. Wer kämmt heute noch Teppichfransen? Mich hat es nicht berührt. Da mir aber Saskia de Coster so sympathisch war und das Buch von Connie Palmen, die ich sehr schätze, beworben wurde, habe ich es doch gekauft. Und das war keine Fehlentscheidung!


Ein Buch über das Leben der Familie Vandersanden, das mit dem Zitat von Virginia Wolf beginnt:"To look life in the face, always, to look life in the face". Mieke Vandersanden ist sehr vermögend, ihr Ehemann Stefaan beruflich sehr erfolgreich. Die beiden lieben sich, wohnen in einer schönen Villa, und nach vielen Jahren kommt -heiß ersehnt - Nachwuchs: Töchterchen Sarah. Dieses Kapitel trägt noch die Überschrift "Wir". Später wird aber deutlich, dass von "Wir" nicht die Rede sein kann. Die Vandersandens sind nicht glücklich. Mieke stürzt sich genauso in Hausarbeit (vor allem in Putzarbeiten) wie Stefaan in den Beruf. Es kommt zur Entfremdung... 

Stefaan schleppt eine große Hypothek mit sich herum, und letztlich stellt sich die Frage, ob er hätte ausbrechen können. War sein Lebensweg vorgezeichnet? Schafft es Sarah, sich wirklich "freizuschwimmen" ?

Wie sehr sind wir mit unserer Familie verwoben? Können wir uns befreien? 

Saskia de Coster schreibt warmherzig - und ich habe das Buch verschlungen. Man fühlt und leidet mit Mieke, Stefaan, Sarah und den anderen Personen in diesem Buch wie MoeMoe und Jempy. Man spürt, dass die Autorin Sympathie für ihre Figuren hat und trotz der ernsten Themen kommt das Buch fast leichtfüßig daher - und immer mit einer Prise Humor.

Für mich ist Saskia de Coster eine Entdeckung.



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