Saskia de Coster Wir und ich

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Inhaltsangabe zu „Wir und ich“ von Saskia de Coster

Die Mutter Neurotikerin aus altem Geldadel, der Vater ein Kontrollfreak, der Onkel Häftling auf Freigang, die Oma eine alte Ziegenhirtin – die Vandersandens sind so überspannt wie vermögend. Nur Einzelkind Sarah will raus aus dem goldenen Käfig. Ein herrlich ironischer Gesellschaftsroman über eine verkorkste Familie.

In der Villengegend »Der Berg« spielt sich hinter hohen Hecken das geordnete und mehrfach alarmgesicherte Leben der Familie Vandersanden ab. Mutter Mieke kämmt zur Entspannung Teppichfransen. Vater Stefaan hat für jede Lebenssituation den passenden Dylan-Song parat. Und Tochter Sarah muss Besuch von Schulfreunden zwei Wochen im Voraus anmelden. Bis eines Tages Miekes Bruder aus dem Gefängnis entlassen wird, sich bei Vandersandens einquartiert und Sarah die Welt jenseits des Kokons der Langeweile zeigt. Saskia de Coster erzählt von der Einsicht, dass materielle Sicherheit nicht vor dem Risiko des Lebens schützt. Und von dem Vergnügen, Ungewissheiten ins Gesicht zu lachen.

Zu undramatisch, hätte man auch kürzer fassen können. Habe mich etwas durchgequält.

— Catchfuji

Ein Buch zu der Frage, ob wir uns aus unseren familiären Mustern befreien können... Ein mitreißender Familienroman. Unbedingt zu empfehlen!

— maria1

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  • zum Glück kaufte ich ein preiswertes Mängelexemplar

    Wir und ich

    Petra54

    23. September 2017 um 13:50

    Die Autorin gehört zu den erfolgreichsten Autoren in Belgien. Das spricht für sie. Auch die Geschichte kündigt sich interessant an: Ein herrlich ironischer Gesellschaftsroman über eine verkorkste Familie – ausgezeichnet mit dem Opzij-Literaturpreis. Keine zwanzig (von mehr als 400) Seiten hielt ich diese langweiligen und komplett unlogischen Aufzählungen aus, die wohl witzig oder sarkastisch wirken sollten. Vielleicht ist auch nur die Übersetzung von Isabel Hessel so ungeschickt. Wie dem auch sei – das Buch dürfen Nachbarn gern versuchen oder es entsorgen. Ich mag es jedenfalls nicht.

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  • Neurotische Personen, langweilige Geschichte

    Wir und ich

    Federfee

    15. October 2016 um 13:14

    Ein Buch muss mir etwas geben: Gedankenanstöße, Lebensweisheiten, ja, es darf auch ruhig pure Unterhaltung sein, eine gut gemachte, spannende Geschichte ohne Mehrwert. Klischeehaft oder primitiv sollte die Sprache nicht sein, aber sie alleine 'bringt es nicht', sei sie noch so poetisch, wortgewaltig oder humorvoll.Humorvoll und bildhaft ist die Sprache in De Costers Buch. Die 84-jährige Großmutter glaubt, "Gott könne alles regeln und ihr Schicksal in seiner übermenschlich großen Handfläche wie eine Frikadelle zurecht kneten."Aber ich konnte mit der Fülle von neurotischen Personen nichts anfangen und Erkenntnisse oder kluge Gedanken konnte ich im Buch auch nicht finden.WIR, das ist anscheinend die wohlhabende Familie Vandersanden, die 'oben auf dem Berg' in einer Luxusvilla lebt, aber ein seltsames Leben führt: Mieke, aus reichem Hause, arbeitet ihren Frust beim Kämmen von Teppichfransen ab. Ihr Mann Stefaan stammt aus einfachen Verhältnissen und hat sich ehrgeizig hochgearbeitet. Er scheint nichts als Arbeit zu kennen. Dann ist da noch die heiß ersehnte Tochter Sarah, die es in diesem allzu behütenden Elternhaus schwer hat. Ein wenig anderen Wind bringt lediglich Miekes missratener Bruder Jempy ins Haus, der allerdings bald wieder verschwindet, um irgendwelchen dubiosen Geschäften nachzugehen.Ich weiß, dass dieses Buch einigen gefallen hat, doch ich fand es leider nur langweilig und habe mich durch die Seiten gequält.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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  • Das Leben hinter der Fassade...

    Wir und ich

    maria1

    02. July 2016 um 18:41

    Ein Familienroman - und eigentlich bin ich von Familienromanen gar nicht so begeistert.... Und als Saskia de Coster bei einer Lesung im Rahmen der litcologne auch noch die Stelle vorlas, in der beschrieben wird, dass Mutter Mieke zur Entspannung Teppichfransen kämmt, habe ich geglaubt, dass das Buch ein wenig aus der Zeit gefallen ist. Wer kämmt heute noch Teppichfransen? Mich hat es nicht berührt. Da mir aber Saskia de Coster so sympathisch war und das Buch von Connie Palmen, die ich sehr schätze, beworben wurde, habe ich es doch gekauft. Und das war keine Fehlentscheidung! Ein Buch über das Leben der Familie Vandersanden, das mit dem Zitat von Virginia Wolf beginnt:"To look life in the face, always, to look life in the face". Mieke Vandersanden ist sehr vermögend, ihr Ehemann Stefaan beruflich sehr erfolgreich. Die beiden lieben sich, wohnen in einer schönen Villa, und nach vielen Jahren kommt -heiß ersehnt - Nachwuchs: Töchterchen Sarah. Dieses Kapitel trägt noch die Überschrift "Wir". Später wird aber deutlich, dass von "Wir" nicht die Rede sein kann. Die Vandersandens sind nicht glücklich. Mieke stürzt sich genauso in Hausarbeit (vor allem in Putzarbeiten) wie Stefaan in den Beruf. Es kommt zur Entfremdung... Stefaan schleppt eine große Hypothek mit sich herum, und letztlich stellt sich die Frage, ob er hätte ausbrechen können. War sein Lebensweg vorgezeichnet? Schafft es Sarah, sich wirklich "freizuschwimmen" ? Wie sehr sind wir mit unserer Familie verwoben? Können wir uns befreien? Saskia de Coster schreibt warmherzig - und ich habe das Buch verschlungen. Man fühlt und leidet mit Mieke, Stefaan, Sarah und den anderen Personen in diesem Buch wie MoeMoe und Jempy. Man spürt, dass die Autorin Sympathie für ihre Figuren hat und trotz der ernsten Themen kommt das Buch fast leichtfüßig daher - und immer mit einer Prise Humor. Für mich ist Saskia de Coster eine Entdeckung.

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  • Schwarzhumoriger Familienroman

    Wir und ich

    Buecherschmaus

    30. June 2016 um 17:45

    Es mangelt nun wirklich nicht an Geschichten über unglückliche, dysfunktionale Familien. Quer über die Literaturen in der ganzen Welt sind sie verteilt und haben natürlich auch eine ganz besondere Bedeutung, ist doch eben gerade die Familie, die uns alle, ob wir wollen oder nicht, als erstes und am anhaltendsten, nachhaltigsten prägt. Eine solche Familiengeschichte muss etwas Besonderes haben, um aus dieser Flut an Veröffentlichungen herauszustechen. Besonders gut geschrieben muss sie sein, besonders originelle Charaktere besitzen, mit tieferen Einsichten oder Erkenntnisgewinn dienen. Auch eine ganz spezielle Sichtweise oder ein besonderer Humor kann für Aufmerksamkeit sorgen.Saskia de Costers Roman „Wir und ich“ wird diese Aufmerksamkeit schon alleine deswegen bekommen, weil der im Original 2013 erschienene Roman der belgischen Autorin hier zum Gastauftritt der Niederlande/Flanderns zur Frankfurter Buchmesse veröffentlicht wird.Aber auch darüber hinaus bietet er eine ganze Reihe von beachtenswerten Besonderheiten.Die Autorin erzählt von der Familie Vandersandens, die äußerst wohlhabend im Villenviertel am Berg wohnen, denen es an nichts fehlt, und bei der doch, wie so oft, alle Mitglieder irgendwie beschädigt sind, mit ihrem Leben oder zumindest ihrem Glück ringen. De Coster seziert die einzelnen Personen gnadenlos, kaltblütig und doch mit einer ganz speziellen Zugewandtheit. So böse und schwarzhumorig ihr Blick zuweilen ist, verrät sie ihre Protagonisten nicht, auch nicht für eine Pointe.Vater Stefaan, aus bäuerlichen Verhältnissen kommend und in der Pharmabranche reüssierend, schleppt ein dunkles Geheimnis und Erbe aus der Vergangenheit mit sich herum. Drangsaliert wird er von seiner stets nörgeligen Mutter, die sich auch ein anderes Leben erträumt hatte. Mutter Mieke, aus reichem Hause stammend, ist hochneurotisch und das bestimmt auch ihr Verhältnis zur einzigen Tochter Sarah, die sich im Verlauf des Buches freischwimmen muss. Einzig allein der straffällig gewordenen Bruder Miekes, Jempy, kennt so etwas wie Lebensfreude.Die Personen sind allesamt interessant, aber nicht besonders einzigartig. Neu und erfrischend ist der Blick der Autorin auf sie. Unpathetisch, keinerlei Rührseligkeit aufkommen lassend, mit schwarzem Humor und Ironie auf die Verhältnisse schauend und dabei immer wieder die Perspektive wechselnd. Auch ein rätselhaftes Wir taucht auf, ist es der berühmte „Chor“, das Schicksal selbst, vielleicht die Autorin in Gemeinschaft mit dem Leser? Das wird nicht ganz deutlich, tut aber der Originalität keinen Abbruch. Die Art der Erzählung bedingt, dass die Personen dem Leser nie wirklich nahe kommen. Dennoch ist „Wir und ich“ ein spannender, humorvoller und durch seinen etwas anderen Blick interessanter Familienroman. Und daher eine Lektüre wert.

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  • Leserunde zu "Geht's noch, Eierloch!" von Karin Alpert

    Geht's noch, Eierloch!

    Klett-Cotta_Verlag

    Es ist mal wieder Zeit für eine neue Leserunde, diesmal mit einem herrlich bissigen, lustigen und gnadenlos ehrlichen Sachbuch von Karen Alpert »Geht's noch, Eierloch! - Eine Mutter packt aus«, erschienen im Tropen Verlag. Seit dabei, wenn Karen Alpert selbstironisch, unverblümt und sehr liebevoll von den weniger rosigen Seiten des Elternseins erzählt. HIER KÖNNT IHR INS BUCH REINLESENInfos zum Buch:Vor nicht allzu langer Zeit konnten Sie in Ihrem Leben noch frei entscheiden: Essen gehen, Ausschlafen am Wochenende, Freunde treffen. Dann kam Ihr Kind, Ihr süßer Scheißer. Und eines schönen Tages wachen Sie auf und erkennen: Ihr Leben, Ihr ganzer Stolz ist in Wirklichkeit ein kleiner Kotzbrocken.Karen Alpert ist eine ganz normale Mutter, deren Leben mit vier Worten beschrieben werden kann: »Mami, ich hab Kacki.« Ehrlich, unverblümt und dennoch liebevoll schreibt sie, was andere Mütter denken: Die kleinen Monster nerven, wenn sie nachts schreiend aufwachen und nicht wieder schlafen wollen, aber am nächsten Tag auf dem Mittagstisch wegkippen. Sie sind nervig, wenn sie sich kurz nach einem der unzähligen Routine-Arztbesuche aus voller Kehle übergeben, und sie nerven tierisch, wenn sie auf das Kommando »Schuhe anziehen« zum zigsten Mal die Windel vollmachen. Mit bissigem Humor erzählt Karen Alpert aus dem Alltag: von der unbändigen Freude über den ersten Gang zum Töpfchen, unmöglichen Milchpumpen-Anleitungen und diesen unglaublich nervigen Scheißern.Zum Einstimmen ein kleines Video von der Autorin selbstKurzinfo zur Autorin:Karen Alpert war fast fünfzehn Jahre lang für zwei US-amerikanische Bundesbehörden tätig ... bis sie dann ihren neuesten Lieblingsberuf ergreifen durfte: Mama. Außerdem ist sie die selbstironische Autorin eines Mummy-Blogs (babysideburns.com).

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