Saul Black Killing Lessons

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Inhaltsangabe zu „Killing Lessons“ von Saul Black

Ein psychopathischer Serienkiller und sein brutaler Helfer machen den Westen der USA unsicher. Scheinbar wahllos ermorden sie Menschen, offenbar um ihren Opfern bestialische KILLING LESSONS zu erteilen. Als sie in den verschneiten Bergen von Colorado erneut zuschlagen, ist dies bereits ihr siebtes Opfer. Ein zehnjähriges Mädchen kann mit knapper Not entkommen und findet Zuflucht bei einem alten Schriftsteller, der sich in eine einsame Hütte im Wald zurückgezogen hat. Beiden ist klar, dass die Täter sie früher oder später aufspüren werden. Detective Valerie Hart vom San Francisco Police Department ist auf den Fall angesetzt. Und sie hat nur eine Chance: Sie muss die Handschrift des Killers lesen lernen ...

Das Ende hat mich leider enttäuscht. Es ist viel zu kurz ausgefallen. Irgendwie hat der Inhalt gefehlt. Schade.

— luckycat27
luckycat27

Abgebrochen

— Ms_Epiphany
Ms_Epiphany

Zu viele Scheißworte und manchmal zu viele amerikanische Sätze, die mir nicht so gefallen, ist halt amerikanisch, aber auch sehr düster.

— trollchen
trollchen

sehr spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde, kann man nur schlecht weglegen, da man immer wissen MUSS wie es weitergeht!

— Miri1986
Miri1986

Trotz des trügerischen Titels fand ich dieses Buch sehr gut, das mich bis zur letzten Seite gepackt hat!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Entgegen der meisten Rezensionen hat mich dieser Thriller aufgrund seiner sehr zahlreichen Perspektiven und des Spannungsaufbaus überzeugt!

— Starbucks
Starbucks

nichts für Weicheier, für mich war das ziemlich heftig

— locke61
locke61

-Sehr ausgeschmückter Thriller, bei dem man etwas länger liest -

— JuliB
JuliB

Am Anfang super spannend aber irgendwann hat es sich dann etwas gezogen. Toll geschrieben.

— BeaSurbeck
BeaSurbeck

Ein spannender Thriller, voller blutiger Brutalität und Gewalt.

— LieLu
LieLu

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  • Düster und beklemmend

    Killing Lessons
    trollchen

    trollchen

    07. February 2016 um 10:36

    Killing Lessons Herausgeber ist Knaur TB (2. März 2015) und hat 512 spannende Seiten. Kurzinhalt: Ein psychopathischer Serienkiller und sein brutaler Helfer machen den Westen der USA unsicher. Scheinbar wahllos ermorden sie Menschen, offenbar um ihren Opfern bestialische KILLING LESSONS zu erteilen. Als sie in den verschneiten Bergen von Colorado erneut zuschlagen, ist dies bereits ihr siebtes Opfer. Ein zehnjähriges Mädchen kann mit knapper Not entkommen und findet Zuflucht bei einem alten Schriftsteller, der sich in eine einsame Hütte im Wald zurückgezogen hat. Beiden ist klar, dass die Täter sie früher oder später aufspüren werden. Meine Meinung: Das Buch ist sehr spannend und zugleich sehr düster geschrieben, denn ich konnte richtig mit dem kleinen Mädchen mitfiebern, wie sie auf der Flucht war und dass sie dann ausgerechnet so einen Retter finden muss, der sich nicht richtig bewegen kann durch seinen Hexenschuss, das ist schon sehr tragisch. Aber ich muss auch sagen, dass ich es vielleicht auch ein wenig anders geschrieben hätte, wenn das Mädchen noch weiter auf der Flucht gewesen sein würde. Aber die brutalen Szenen, die manchmal beschrieben werden, sind schon sehr beklemmend und erschreckend. Denn es jagt einen Schauer über den Rücken beim Lesen, man muss sich nur mit dem Buch einlassen, dann ist es sehr düster und auch sehr mit Gänsehautfaktor belastet. Sicherlich muss ich sagen, dass die Sprache manchmal ein wenig zu wünschen übrig lässt, es gibt zu viele Scheißworte und die Sätze sind manchmal zu fade aneinandergereiht, ohne einen richtigen Sinn zu finden. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, also, man kann sie sich schon richtig vorstellen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich zu einem perfekten Ende zusammenführen lassen. Mein Fazit: Ein gutes Buch, ich vergebe 4 Sterne, denn manchmal hätte es ein wenig spannender sein können und die Sprache war mir manchmal ein wenig zu brutal. Aber sonst ein normaler amerikanischer Thriller, der zwar spannend ist, aber manchmal einfach zu brutal ist

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  • Sehr guter Thriller!

    Killing Lessons
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. September 2015 um 12:12

    Bei diesem Titel hatte ich mir vorgestellt, die Geschichte im Kopf des Mörders zu erleben aber es war gar nicht der Fall. Nach ca. 100 Seiten habe ich dann den Klappentext gelesen und verstanden: Die Ermittlerin soll die Handschrift des Mörders lesen lernen, wenn sie ihn schnappen will. OK, wir sind also nicht im Kopf des Mörders. Und dann noch der Eindruck von Linwood Barclay nach dem Motto: Lesen Sie es nicht. Keiner verdient so eine Furcht zu empfinden. Ein bisschen übertrieben aber viel versprechend! Das erste Drittel des Romans war relativ langatmig. Mehrere Geschichten nehmen Form an. Wir folgen abwechselnd dem Mörder, der Ermittlerin und den Ofpern. Aber ab dem Moment, an dem Valerie das System des Mörders anfängt zu verstehen, gewinnt die Erzählung an Geschwindigkeit und eine richtige Spannung lässt sich spüren. (Nur nicht so angsteinflößend, wie Herr Barclay es meint.) Ich habe die letzten 300 Seiten durchgelesen! Ich fand den Mörder und seine Probleme relativ originell. Mehr kann ich nicht sagen, ohne alles zu verraten. Wie in vielen Thrillern hat unsere Ermittlerin ein Alkoholproblem und ein Privatleben in Trümmern aber ich fand, es passte gut zum Ganzen. Der Schreibstil ist dynamisch aber ich hatte an Anfang meine Schwierigkeiten, als Valerie in ihren Gedanken war und die Wörter nur lose herkamen. Keine ganzen Sätze, keine Satzzeichen, nur lose Wörter. Dies ist mir vor allem in den ersten Kapiteln aufgefallen, zum Schluss nicht mehr. Trotz des trügerischen Titels fand ich dieses Buch sehr gut, das mich bis zur letzten Seite gepackt hat!

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  • Das ABC des Tötens

    Killing Lessons
    Starbucks

    Starbucks

    10. May 2015 um 23:34

    Entgegen der meisten Lesermeinungen hat mir Saul Blacks Thriller mit dem bezeichnenden Namen „Killing Lessons“ ausgesprochen gut gut gefallen. Wenn auch am Anfang der klammerlastige Schreibstil etwas genervt hat, so war dieses Buch dennoch für mich von Anfang bis Ende ein echter Pageturner. Zum Inhalt: Die Handlung erstreckt sich über sehr viele Handlungsstränge und Perspektiven. Ein sehr grausamer Killer treibt sein Unwesen im gesamten Südwesten der USA. Die Morde verbindet lediglich ihre Grausamkeit und die Tatsache, dass der bzw. die Killer immer wieder unterschiedliche Gegestände in die aufgeschlitzten Frauenkörper „einarbeiten“. Der Leser erlebt die sehr intensiv geschilderte Handlung aus der Perspektive der Opfer, der Ermittler, der Täter selbst. Die Perspektive wechselt von Kapitel zu Kapitel, scheint aber keinem strukturierten Muster zu folgen. Während die alkoholsüchtige, abgearbeitete Valerie fieberhaft nach den Tätern sucht, wird sie von der neuen Kollegin Carla gemobbt und mit unlauteren Methoden aus ihrem Job gedrängt.... Wie man schon erkennen kann, gibt es zahlreiche Handlungsstränge: Da ist das tapfere Mädchen Nell, dessen Mutter ermordet wird, die selbst aber fliehen kann und vom Schriftsteller Angelo gerettet wird, da ist Claudia, die von den Tätern in deren Haus festgehalten wird und ungeahnte Stärke beweist, da ist Valerie mit ihren persönlichen Problemen und ihrer eisernen Überzeugung, dass sie die Täter finden wird, und da sind natürlich auch die beiden Täter, denen der Leser auch ins Innere blicken darf. Besonders die Schilderungen aus der Sicht der der minderbemittelten und einfach irren Täter ist sehr eindringlich. Aber auch das Martyrium von Claudia kann der Täter aus der ersten Reihe mitverfolgen. Die Denkweise der kleinen Nell scheint zwar manchmal wenig kindlich, aber vielleicht war das gewollt, denn durch den Tod der Mutter musste diese quasi augenblicklich erwachsen werden. Trotz der eher ungewöhnlichen Fülle an Charakteren und Perspektiven habe ich mich als Leserin nie verloren gefühlt. Obwohl zwischen den Schauplätzen und Personen hin- und hergesprungen wird, habe ich nie das Gefühl einer Unstrukturiertheit bekommen. Das Lesen von „Killing Lessons“ ist ein sehr intensives Leseerlebnis mit einem perfiden, aber guten, wenn auch sehr brutalen Fall. Die Handlungsmotivation der Charaktere, besonders der beiden Täter, wird sehr nachvollziehbar dargestellt. Sie sind nicht einfach irre Killer, sondern irre Killer mit einem Hintergrund, einer Erklärung, warum sie so handeln. Zur Sprache muss ich sagen, dass ich das viele „Sch....“ und so manch anderes Wort nicht gebraucht hätte. Andererseits wird gerade in Amerika das F...-Wort von bestimmten Gesellschaftsschichten ja in jeden zweiten Satz eingebaut, und da Black ja die Killer auch zu Wort kommen lässt, mag dies auch authentisch sein. Es gibt auch schon mal winzige Unstimmigkeiten, aber darüber konnte ich gut hinwegsehen. Am Ende fügt sich alles, und auch das Geheimnis um Carla wird noch aufgeklärt, und ich hatte dies auch nicht vorhergesehen. Hier durfte man als Leser also nicht wirklich mitraten, wer der Killer war, aber andere kleine Geheimnisse gab es dennoch. So ist mit der Auflösung dieser letzten Sache am Ende alles rund, und man kann „Killing Lessons“ als ein packendes Leseerlebnis zufrieden aus der Hand legen. Das Buch verdient mindestens 4,5 Sterne und bekommt daher von mir die volle Sternzahl.

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  • Kann ich mir gut als Serie vorstellen

    Killing Lessons
    JuliB

    JuliB

    14. April 2015 um 20:09

    Winter in den USA. Ein Serienkiller treibt sein Unwesen und ermordet auf bestialische Weise Frauen, in deren Körper er jeweils einen Gegenstand hinterlässt, die sich für keinen Profiler in einen Zusammenhang setzen lassen. Detective Valerie Hart ermittelt in ihrem ersten Fall und hat dabei auch mit den eigenen Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen... Meine Meinung zu diesem Buch Man braucht definitiv eine Weile, um mit dem sehr langsamen Tempo in diesem Thriller klar zu kommen. Der Klappentext liest sich so, als wäre die Handlung schnell, hart und ziemlich fies, aber das Adjektiv schnell muss man tatsächlich ziemlich zügig in langsam, aber nicht langweilig austauschen. Langweilig war das Buch auf gar keinen Fall. Die Handlung beschränkt sich nur eben nicht auf den Klappentext. Man bekommt sowohl tiefe Einblicke in den Charakter "Valerie Hart" als auch in die des Killers, seiner neuesten Opfer und allen drum herum. HBO würde daraus eine sechsteilige Serie machen und wir wären 6 Wochen (nur mal so zum Tempo der Handlung) lang alle gut unterhalten, bis es zum entscheidenden Showdown kommt und der war zum Glück auch da. Der Autor hinter dem Pseudonym Saul Black schreibt gut, sehr ausführlich (manchmal sehr ausführlich, besonders die Sache mit den Klammern, aber das kam dann ab Seite 150 doch nicht mehr so oft vor und trotzdem fiel es auf, fehlten nur noch Klammern in den Klammern...wo wollte ich hin? Ach ja, zum Ende meines Satzes...Klammer zu...jetzt...los...Klammer) und definitiv nicht für Leser, die auf perfiden Nervenkitzel stehen. Dafür kitzelt es einfach zu langsam. Fazit Es war blutig und ekelig, aber zum Glück schweift die Handlung von dem Killer so oft ab, dass ich es gut lesen konnte, ohne Würgreiz zu kriegen, weil mein Kopfkino überfordert ist. Sollte Valerie Hart noch einmal ermitteln, würde ich das Buch auch gern lesen wollen, weil "Killing Lessons" aller Langsamkeit und Abschweifungen zum Trotz doch gut konstruiert ist und beim Lesen beste Bilder lieferte. Außerdem mag ich Bücher in diesem Genre lieber, in denen ein bisschen mehr steckt als nur Gemetzel.

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  • chaotisch, wirr und überwiegend langweilig

    Killing Lessons
    Natalie77

    Natalie77

    Inhalt: Es geschehen bestialische Morde, eine Frau nach der anderen wurde die letzten drei Jahre von ein und nachher zwei Männern ermordet. Beim letzten Fall konnte ein kleines Mädchen fliehen und Schutz in einer einsamen Hütte finde Detective Valerie Hart jagt die Täter nun seid Jahren und ist immer wieder ein Tick zu spät. Sie muss schneller werden und das Team besser verstehen um sie zu schnappen... Meine Meinung: Das Buch fängt sehr vielversprechend an. Als Leser wird man Zeuge des Mordes, der Gedanken des Opfers und auch der Kinder der Opfer. Unter anderem dem Mädchen was später entkommen soll. Saul Black verliert sich hier in seiner Beschreibung, kann aber die Spannung gut halten. Leider gelingt ihm das später kaum noch. Immer wieder gibt es interessante und auch spannende Stellen, doch oftmals wird dieser Spannungsbogen zerstört, einfach weil er sich verzettelt. Der Schreibstil ist eher typisch für einen Roman als für einen thriller. Alles ist zu sehr beschrieben. Sätze sind durch Klammern ineinander verschachtelt. Es gibt Gedankensprünge der Protagonisten denen ich nicht folgen konnte. Die Handlung klingt zunächst gut, doch auch hier gibt es Kritikpunkte.Kritikpunkte. Detective Hart erwähnt das es normal ist das die Lösung von Fällen lange dauern könnte und dann geht vieles fast wie von selbst. Dazu noch die abstrusen und chaotischen Gedankengänge der Ermittlerin und schon hatte ich mehr Fragezeichen über dem Kopf, als das mir Antworten gegeben wurden. Ich kam manchmal einfach nicht mehr mit und war mehrmals kurz davor dieses Buch zur Seite zu legen. Am Ende dachte ich: hätte ich es mal getan, denn für mich steigerte sich das Buch nicht mehr und die Spannung bzw. die Szene am Anfang war eine der besten im ganzen Buch. Schade, denn hier wäre ein bisschen weniger auf jeden Fall mehr gewesen.

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    • 3
    Natalie77

    Natalie77

    08. April 2015 um 08:52
    Engelsgesicht77 schreibt schade, dass es dir nicht gefallen hat. habe das buch auch auf der leseliste. aber nach deiner rezi kann ich es ja runterschmießen. ;-)

    Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und ich habe auch schon begeisterte Stimmen gelesen ;-)

  • Statt Killing Lessons wünscht man sich Killing Brackets

    Killing Lessons
    SteffisBuecherbloggeria

    SteffisBuecherbloggeria

    30. March 2015 um 10:38

    Auf Killing Lessons hatte ich mich unfassbar gefreut. Ein psychopathischer Serienkiller, der mit Hilfe seiner brutalen Helfer Opfern bestialische KILLING LESSONS beschert, was will man als Thrillerliebhaberin mehr. Der Anfang war auch unglaublich mitreißend und spannend, denn bereits auf den ersten Seiten werden wir Zeugen der bestialischen Killing Lessons, denen eine Frau und ihr Sohn zum Opfer fallen. Nur die kleine 10-jährige Tochter Nell kann den Mördern entkommen und es beginnt eine Hetzjagd bei Minusgraden. Zum Glück findet die Kleine auch schnell Unterschlupf, doch ob dies auch auf Dauer ist? Leider konnte Saul Black das rasante Tempo nicht aufrecht erhalten. Nach knapp 100 Seiten plätschert die Story nur noch vor sich hin. Es tauchen immer wieder neue Charaktere auf, wo ich mich zu Beginn wirklich gefragt habe, was diese nun mit der ganzen Sache zu tun haben sollen. Aber ehrlich gesagt interessiert es mich nach einer Zeit auch wirklich nicht mehr, denn im Grunde wollte ich das Buch einfach nur beenden. Es langweilte mich einfach nur, denn der Spannungsbogen hatte für mich bereits nach 100 Seiten seinen Tiefpunkt erreicht.  Hinzu kam die doch etwas ungewöhnliche Schreibweise oder soll ich besser Klammeraffinitiät des Autors sagen. Der Autor setzt Gedankengänge, der jeweils handelnden Personen nämlich ganz gerne mal in Klammern. Je mehr die Personen denken, desto mehr wird in Klammern gepackt. Es stört nicht nur, dass die Sätze außerhalb der Klammer unheimlich lang werden, sondern auch, dass innerhalb der Klammern häufig stichwortartig gearbeitet wird. Ich weiß gar nicht, wie oft ich Sätze wiederholen musste, um überhaupt festzustellen, was der Autor mir nun eigentlich sagen will. Teilweise habe ich die 50% Klammern einer Seite beim Lesen ausgelassen, um in meinem Lesefluss zu bleiben. Zudem frage ich mich, wieso es in einem Buch überhaupt notwendig ist, Gedankengänge in Klammern zu setzen. Ein neues Stilmittel? Für mich hat das ganze eher den Eindruck erweckt, dass man Dinge anmerken wollte, die man aber nicht in einem Satz ausdrücken konnte. Nachdem es mir in diesem Buch an Killing Lessons leider mangelte, hoffte ich eigentlich nur noch auf ein Killing Brackets. Leider ein Wunschdenken, denn die Klammerei zieht sich durch das ganze Buch. Vieles wird sicherlich auch an der Schreibweise liegen, aber mir sind auch die ganzen Protagonisten viel zu blass geblieben. Die Polizistin Valerie Hart erfüllt mal wieder alle typischen Ermittlerklischees. Sie ist Alkoholikerin bzw. auf dem besten Wege dahin und leidet an einer vergangenen Beziehung. Valerie ist mir wirklich zu keinem Zeitpunkt irgendwie näher gekommen. Im Gegenteil, sie war mir eher unsympathisch. Zudem hätte es mir besser gefallen, wenn ihr Privatleben nicht derart viel Platz in der Story genommen hätte, denn dadurch kamen Ermittlungstätigkeiten so gut wie gar nicht vor, bzw. der Fall wurde gefühlt im Handumdrehen am Ende gelöst. Da fragt man sich als Leser, wieso die Täter bereits 3 Jahre morden konnten, wenn sie nun so schnell gefasst werden konnten.  Der ein oder andere Dialog hätte der Story sicherlich auch geholfen, um mir die einzelnen Charaktere näher zu bringen, den Saul Black wendet für die Story die auktoriale Erzählperspektive an. Durch den ständig wechselnden Perspektivenwechsel bekommt man natürlich auch Einblicke in die Psyche des Täters und dies sogar von Anfang an. Natürlich wollte ich auch wissen, wieso sie einen derartigen Modus Operandi entwickelt haben und muss auch zugeben, dass ich die Auflösung gut gemacht fand. Zitat Was sie gehabt hatten. Ein Erkennen. Augenblicklich und irrwitzig. Anziehung, ja sicher - er besaß die bei Männern seltsame Gabe, zu wissen, dass manchen Frauen ihn sehr attraktiv fanden (er war nicht wirklich eitel, aber er fühlte sich wohl in seiner Haut und war klug genug, zu wissen, dass dies eine Art von Macht darstellte), und Valerie hatte die unter der Oberfläche verborgene Sexualität, von der die richtigen Typen wussten, dass sie der Mühe wert war -, aber dennoch hatte der Eindruck von Unvermeidlichkeit die beide ebenso entzückt, wie er sie überrascht hatte.  (S. 162) Fazit  Grundidee: 4,0 / 5 Umsetzung: 2,0 / 5 Schreibstil: 1,0 / 5  Lesetempo: 2,0 / 5  Charaktere: 2,5 / 5 Überraschungsmoment: 2,0 / 5 Ende: 2,5 / 5     Theoretisch hätte es ein unglaublich mitreißender Thriller mit einem gelungenen Plot werden können, aber wie so oft fallen Theorie und Praxis häufig auseinander. Die Umsetzung lässt insbesondere aufgrund der Klammerei und des fehlenden Spannungsbogens zu wünschen übrig.

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  • [Rezension] Killing Lessons

    Killing Lessons
    Rosa_Mariposa

    Rosa_Mariposa

    29. March 2015 um 16:30

    Meine Meinung Geschichte Der Einstieg des Buches hat mich sofort mitgerissen. Der Leser ist sofort im Geschehen und ganz nah bei dem kleinen 10-jährige Mädchen, dass den brutalen Mördern nur knapp entkommen kann. Leider hielt die ganze mitreißende Stimmung nicht lange an. Das Buch hat nur wenig Spannung und mir fehlte einfach das Herzklopfen und atemraubende Momente, die einen guten Thriller ausmachen. Die Idee an sich hat mir super gefallen, aber die Umsetzung leider nicht, obwohl es ganz gut durchdacht war. Das Ende der Geschichte war mir zu sehr in die Länge gezogen. Man war immer viel zu sehr kurz davor um dann doch wieder zu scheitern. Und der große Knall war ein wenig zu übertrieben und passte einfach nicht zum Rest. Protagonisten Valerie ist Kriminalpolizistin und versucht seit Monaten den Täter zu schnappen der die ganze Frauen umgebracht hat. Sie hat keinen Partner, ist aber in einen alten Kollegen verliebt, den sie vor 3 Jahren betrogen hat. Hinzu kommt das sie ein Alkoholproblem hat. Und das ist auch schon alles was man über diese Frau weiß. Man lernt sie gar nicht wirklich kennen und bekommt auch keinen Bezug zu ihr. Der Täter hat seine eigene schrecklich faszinierende Geschichte. Richtig beschreiben kann ich diesen Charakter aber leider nicht. Insgesamt waren die Charaktere schwach und blass. Sie sind weder einzigartig noch bleiben sie lange im Gedächtnis. Schreibstil Beim Schreibstil ist mir aufgefallen, dass ich mich ein bisschen schwer getan habe. Wenn ich mal 2 Tage nicht gelesen habe, fiel es mir schwer wieder Anschluss zu finden. Der Lesefluss wird oft durch Gedanken der Protagonistin unterbrochen . Genau wie die Spannung. Der ständige Perspektivenwechsel fand ich nicht gelungen. Auch wenn es interessant war das Geschehen aus dem Kopf des Mörders zu sehen. Auch sonst war es eher ein Erzählstil mit wenigen Dialogen. Gestaltung Das Cover ist jetzt nichts besonderes, aber es passt zum Genre und spricht mich an. Das "Mädchen" sieht für mich jetzt eher aus wie eine Frau, aber darüber lässt sich streiten. Im Buch gibt es nichts Außergewöhnliches. Bewertung Geschichte: 3/5 Protagonisten: 2/5 Schreibstil: 2/5 Gestaltung: 3/5 Fazit "Killing Lessons" bekommt von mir nur die Hälfte der Punktzahl. Charaktere und Schreibstil konnten mich gar nicht überzeugen und auch die Spannung hat mir gefehlt. Schade, denn die Idee und die Geschichte des Täters ist sehr faszinierend.  Diese Rezension findet man auch auf meinem Blog: http://maike-liest.blogspot.de/2015/03/rezension-killing-lessons.html

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  • Killing Lessons (Saul Black)

    Killing Lessons
    LieLu

    LieLu

    Droemer Knaur Verlag Der Autor Saul Black ist das Pseudonym des britischen Autors Glen Duncan, geboren 1965, der bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Er studierte Philosophie und Literatur und lebt in London. © Droemer Knaur Verlag Killing Lessons Nell hat den Überfall der beiden Männer auf ihr Haus geradeso überlebt. Jedoch nur, weil ihre Mutter, welche blutüberströmt im Wohnzimmer lag, ihr geraten hat wegzulaufen. Von ihrem Bruder Josh hatte sie nichts gehört. Als einer der beiden Männer sie entdeckt flüchtet sie in den Wald und findet Zuflucht bei einem alten Schriftsteller, der seit dem Tod seiner Frau Sylvia fernab der Zivilisation lebt und weder Telefon noch Elektrizität besitzt. Währenddessen betreibt Detective Valerie Hart vom San Francisco Police Department eine akribische Suche nach den beiden Männern, die auch Nells Familie auf dem Gewissen haben. Als sie immer wieder ins Ungewisse läuft, stellt sie fest, dass sie nur eine Möglichkeit hat den Fall zu lösen: Sie muss lernen die Zeichen der Mörder zu verstehen. Denn diese hinterlassen an jedem Tatort Hinweise. Fazit Ein spannender Thriller, voller blutiger Brutalität und Gewalt. Die beiden Mörder, welche nicht nur Nells Familie, sondern noch einige weitere Frauen auf dem Gewissen haben, können nicht aufhören mit ihrem mörderischen Spiel. Immer mehr Frauen bekommen die beiden in ihre Fänge. Doch als sie Claudia erwischen, machen sie einen verhängnisvollen Fehler. Auch Valerie kommt den beiden immer näher, doch das wissen sie nicht und suhlen sich in Sicherheit. Nell sitzt währenddessen im Wald bei einem alten Schriftsteller fest, der ihr durch seine Krankheit nicht weiterhelfen kann und auch kein Telefon besitzt. Der Schreib- und Erzählstil des Autors ist spannend und man kann den unterschiedlichen Handlungssträngen, welche einerseits von Nells Schicksal, sowie der Arbeit Valeries und den beiden Mördern berichten, sehr gut folgen. Für mich persönlich muss ich feststellen, dass ich Romane wie diese nicht wirklich entspannt und angenehm genießen kann, da mir ständig Bilder der Opfer im Kopf herumschwirren. So auch bei diesem Roman. Dem Autor gelingt es durch bildgewaltige Abschnitte dem Leser vor Augen zu führen, was genau mit den Opfern der Mörder passiert. Alles in allem ein gelungener Thriller, welcher dem Leser vor Augen führt, wie die Realität aussehen kann. Die Polizistin Valerie macht sehr gute Arbeit und hat währenddessen noch mit eigenen Problemen zu kämpfen. Dem Autor gelingt es sehr gut den Leser mit Spannung am Lesen zu halten. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/03/killing-lessons-saul-black.html

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    • 2
    Arun

    Arun

    25. March 2015 um 19:06
  • Wo ist die Spannung geblieben?

    Killing Lessons
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    Saul Black verschwendet keine Zeit: es geht direkt zu Beginn der Geschichte zur Sache, was mir außerordentlich gefällt. Und nicht, wie so oft, in einem Epilog, sondern direkt in der gegenwärtigen Handlung.So, das war grundsätzlich auch leider schon alles, was mir an dem Buch gefallen hat.Das Buch lässt vieles vermissen, was mir an Thrillern so gefällt. Es kommt äußerst selten zu fesselnden Szenen, die dafür sorgen, dass man beim Lesen die Zeit vergisst, automatisch die Seiten umblättert und sich total in einem Buch verliert. Spannung? Kaum, viel zu selten. Und wenn dann erst ab der zweiten Hälfte des Buchs, und nur für kurze Sequenzen, nicht lange genug. Nach dem rasanten Start habe ich gehofft, dass das Buch bis zum bitteren Ende Gas gibt, und wurde bitter enttäuscht. Was mir an dem Buch am meisten gefehlt hat, ist die Seele. Ich hatte während des Lesens sehr oft das Gefühl, dass sich der Autor dachte "Hm, mal sehen, heute schreibe ich einen Thriller. Was braucht man denn da für gewöhnlich? Einen oder mehrere möglichst verrückte Killer, eine lange, mysteriöse Mordserie, bestialische Morde und eine Ermittlerin, die privat Stress hat und dem Alkohol frönt." Check.Die Länge von knapp 500 Seiten hat mich wirklich frustriert, auch wenn das Buch schnell und einfach zu lesen ist, aber es hat Kraft gekostet, mich aufzuraffen und weiterzulesen. Abgesehen von fehlender Spannung und Seele ist hier wahrscheinlich auch der Schreibstil nicht irrelevant. Der Schreibstil hat mir absolut nicht gefallen. Ich könnte jetzt noch nicht mal ein Beispiel geben, warum das so ist, aber unterhaltsam ist der Schreibstil weiß Gott nicht. Vielleicht hätte er die Vorhersehbarkeit und Langeweile hiermit etwas retten können. Fazit Die Geschichte ist grundsätzlich gar nicht so schlecht, die Zutaten für einen guten Thriller hat Black im Gepäck. Aber die Umsetzung und das Gesamtpaket lassen arg zu wünschen übrig. Schade.

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    • 2
  • Einige Macken

    Killing Lessons
    missmistersland

    missmistersland

    16. March 2015 um 17:09

    Die Story ist gut aufgebaut, doch bis es wirklich los geht dauert es einige Seiten. Leider war mir die Ermittlerin unglaublich unsympathisch. Ich fand keinen Zugang zu irgendeinem der Protagonisten! Schade. Ich weiß nicht warum in den Büchern heutzutage nicht mach „normale“ Personen ermitteln können. Muss das wirklich immer der völlig zerstörte Charakter sein. Ab der Hälfte des Buches konnte ich mich dann besser einfinden. Bis sich die Spannung aufgebaut hatte war es eher ein Kampf. Das kann am Schreibstil von Black liegen. Das Buch ist nicht gerade Dialoglastig. Der andauernde Erzählstil war für mich nicht so angenehm und flüssig zu lesen, besonders weil zudem die Spannung fehlte zu Beginn. Die Geschichte wechselt zwischen den Protagonisten und ist daher aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zu Beginn fand ich die Storylines wären zu viele, doch da sie in unterschiedlicher Länge sind stört das den Lesefluss nicht. Ob ich das Buch weiterempfehlen würde? Eher nein. Ansich ist es schon spannend ABER wenn mich jemand nach einem guten Thriller fragt würden mir andere Bücher in den Sinn kommen.

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  • Kann man lesen, muss man aber nicht

    Killing Lessons
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    16. March 2015 um 13:09

    Meine Meinung: Inhalt Es ist kurz vor Weihnachten, als Nell Zeugin einer schrecklichen Tat wird: Zwei Männer ermorden ihre Mom und ihren Bruder auf bestialische Art und Weise. Sie hat Glück im Unglück und kann entkommen, doch der Schock sitzt tief. Unterdessen macht sich Valerie Hart daran, die Ermittlungen aufzunehmen, denn es hat noch weitere Morde gegeben. Sie möchte um jeden Preis diesen Fall endlich lösen, nichts ahnend, auf welch grausame Dinge sie noch stoßen wird. »"Erst lässt der Teufel dich wissen, dass es fürchterliche Dinge gibt. Dann sagt er dir, in welchem Zimmer sie sind. Dann lädt er dich ein, einen Blick hineinzuwerfen. Und bevor du es merkst, kannst du die Tür nach draußen nicht mehr finden. Bevor du es merkst, bist du selbst eins von den fürchterlichen Dingen geworden."« Zitat aus: "Killing Lessons" Cover Ich muss leider sagen, dass ich das Cover eher nichtssagend finde. Es hat meiner Meinung nach, nicht wirklich was mit dem Inhalt zutun, wenn man von Nell absieht, die man auf dem Cover sehen kann, und hat mich daher auch ein bisschen enttäuscht. Ich hätte mir gewünscht ein paar Buchstaben und Figuren zu sehen, das hätte nach meinem Empfinden einfach viel besser zur Geschichte gepasst. »Irgendwo hatte sie einmal gelesen: Das Wort unerträglich  macht dich zum Lügner, wenn es nicht dein Tod ist, der darauf folgt.« Zitat aus: "Killing Lessons" Gesamt Von den ersten Seite wurde ich förmlich mitgerissen. Ich war quasi dabei, als die kleine Nell ihre Familie verloren hat, was mir eine Gänsehaut beschert hat. Mir hat das Mädchen sogleich Leid getan und ich war frohen Mutes, dass ich mit "Killing Lessons" einen überaus spannenden Thriller in den Händen halte. Doch die Spannung wurde mir leider immer mal wieder genommen. Zuerst sind da diverse auktoriale Erzählerwechsel. Bei den vielen Charakteren ist mir irgendwann ziemlich schwindelig geworden, weil ich sie zuerst gar nicht zuordnen konnte. Zwar gibt sich dieses Durcheinander ziemlich schnell wieder, doch der Lesefluss wurde erstmal zerstört. Zudem hat der Autor die einzelnen Gedanken der gerade handelnden Person in Klammern gesetzt, was ich als äußerst anstrengend empfunden habe. Ich habe nichts dagegen, wenn ich in die Gedankenwelt der Protas hineinblicken darf. Eher im Gegenteil: Ich mag es eigentlich, denn das bringt einem die handelnde Person näher und man kann sich besser mit ihr identifizieren. Hier kam es mir allerdings so vor, als wüsste der Autor nicht, wie er diese Gedanken am Besten verpacken soll und hat sich deshalb für die, doch sehr störenden, Klammern entschieden: »[...] vermittelte ihr den sicheren Eindruck, dass er versuchen würde, sie in eine Unterhaltung zu verwickeln, die sie nicht führen wollte. (Und streng genommen war es auch nicht wahr, dass sie ihn für vollkommen ungefährlich hielt: Sie war eine Frau, sie war allein, sie näherte sich einem Mann auf einem Straßenabschnitt, der durch Bäume von allen Häusern äußerst abgeschirmt war. [...]) Sie hatte begonnen, in den abgespeicherten Kontakten Ryans Nummer zu suchen (Hi, ich bin´s. Bin in zwei Minuten da, mix mir doch schon mal einen Gin Tonic!) als der Wohnmobilmann - keine fünfzehn Schritte mehr - sich aufrichtete und streckte[...].« Zitat aus: "Killing Lessons" Die Wahl des Autors hat für mich dazu geführt, dass mir die gesamte Erzählung ein Bisschen abgehackt vorkam. Habe ich endlich mal so etwas wie Spannung erfahren -Zack- Klammer - und die Spannung löste sich in Wohlgefallen auf. Zwar habe ich das gesamte Buch über eine Art Neugier entwickelt, wie es sich wohl auflösen mag, aber dieses Gefühl, dass ich unbedingt weiterlesen muss hatte ich leider zu keiner Zeit. Dabei ist die Schreibweise, die der Autor an den Tat legt, eigentlich recht gut. Er schreibt flüssig, leicht verständlich und macht es einem so möglich eigentlich durch die Seiten rennen zu können. Doch leider hat er mir mit seinen Klammern einige Bremsklötze zwischen die Beine geworfen, über die ich grundsätzlich gestolpert bin. Ich muss zugeben, dass ich die Klammern irgendwann einfach ignoriert und somit ungelesen übersprungen habe. Die Charaktere blieben mir allesamt viel zu blass. Zwar hat Saul Black wohl mit seinen Klammern versucht einem diese etwas näher zu bringen, was ihm bei mir jedoch absolut nicht gelungen ist. Bis auf die Tatsache, dass Valerie Hart mehrere Probleme hat, habe ich nichts über sie erfahren und somit blieb sie mir auch sehr fremd. Wirklich sympathisiert habe ich eigentlich mit keinem einzigen Charakter, geschweige denn, dass ich mich mit irgendeinem von den ganzen Personen identifizieren konnte. Der Plot hat mir hingegen wahnsinnig gut gefallen. Die ganzen Hintergründe, die nach und nach ans Licht kommen, waren wirklich gut durchdacht. Ebenfalls setzen sich die einzelnen Handlungsstränge, die zuerst ein Wenig überflüssig rüber kamen, zu einem ganzen Puzzle zusammen und erschienen mir dann auch sehr schlüssig und logisch. Trotz der Tatsache, dass man als Leser schon sehr früh erfährt, bei welchen Personen es sich um die Täter handelt, war ich trotzdem neugierig auf das Warum. Warum tun sie das? Was hat sie zu solchen Taten getrieben? Die Auflösung empfand ich als gelungen, allerdings als wenig Spektakulär. In Kürze: Positiv Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. * Ich empfand das Buch zwar nicht als super spannend, war jedoch neugierig, wie sich alles auflösen würde. Der Anfang des Thrillers hat mich absolut überzeugen können. Ich finde den Plot äußerst gelungen. Enthaltende Liebesgeschichte rückt den eigentlich Fall nicht in den Hintergrund. Negativ  * Wenn man sich die Klammern weg denkt, die meinen Lesefluss absolut gestört haben. Die Charaktere sind leider zu blass. Nicht wirklich spannend. Die Auflösung ist gelungen, aber alles andere als spektakulär. Geschichte bleibt nicht im Gedächtnis. Fazit: Zusammengefasst ist "Killing Lessons" für mich ein Thriller, der Okay, aber nicht mehr ist. Die Klammern haben meinen Lesefluss arg gestört und zudem die immer mal wieder aufkeimende Spannung zerstört. "Killing Lessons" ist ein Thriller, den man lesen kann, aber nicht lesen muss. © www.mybooksparadise.de

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