Scarlett Thomas

 3.9 Sterne bei 195 Bewertungen
Autorin von Troposphere, PopCo und weiteren Büchern.

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Scarlett ThomasTroposphere
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Troposphere
Troposphere
 (114)
Erschienen am 02.05.2009
Scarlett ThomasPopCo
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PopCo
PopCo
 (36)
Erschienen am 02.01.2010
Scarlett ThomasDas Ende der Geschichten
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Das Ende der Geschichten
Das Ende der Geschichten
 (14)
Erschienen am 01.06.2011
Scarlett ThomasThe End of Mr. Y
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The End of Mr. Y
The End of Mr. Y
 (20)
Erschienen am 12.06.2008
Scarlett ThomasOur Tragic Universe
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Our Tragic Universe
Our Tragic Universe
 (5)
Erschienen am 12.05.2011
Scarlett ThomasMonkeys with Typewriters
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Monkeys with Typewriters
Monkeys with Typewriters
 (2)
Erschienen am 06.09.2012
Scarlett ThomasFaule Tricks
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Faule Tricks
Scarlett ThomasDead Clever
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Dead Clever
Dead Clever
 (1)
Erschienen am 01.02.2004

Neue Rezensionen zu Scarlett Thomas

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Lostinwordss avatar

Rezension zu "Das Ende der Geschichten" von Scarlett Thomas

Kein gewöhnliches Buch
Lostinwordsvor 3 Monaten

"Das Ende der Geschichten" ist kein gewöhnliches Buch. Es ist innovativ, klug und knackig geschrieben. Völlig unvorhersehbar und doch vertraut wie ein guter Freund. Ambitioniert schildert die britische Schriftstellerin Scarlett Thomas einen Konflikt und dessen Lösung mit vielen Handlungssträngen gleichzeitig. Alles ist übersichtlich, aber in sich verwoben.
Ein äußerst anregendes Buch – herzhaft und süß, leicht und anspruchsvoll, energiegeladen und beruhigend, etwas für den Strand gleichermaßen wie für verregnete oder stürmische Tage, packend, verständlich und Horizont erweiternd.

 

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R_Maries avatar

Rezension zu "Troposphere" von Scarlett Thomas

Sie haben die Wahl
R_Marievor 2 Jahren

Sie haben jetzt die Wahl.
Sie … „Troposphere“ ist ein besonderes Buch. Die Dialoge sind nicht nur dazu da, um die Seiten zu füllen. Scarlett Thomas unterbreitet uns in diesem Buch philosophische und wissenschaftliche Ansätze, auf einem Niveau, dass man sie auch als Physik-Null wie ich verstehen kann. Zum einen liest man über Gedankenexperimente (die mochte ich sehr gerne), zum anderen werden existenzielle Fragen gestellt. 

Mich persönlich hat dieser Aspekt sehr beschäftigt. „Troposphere“ ist nämlich ein Fantasybuch und auch wieder nicht. Die Welt in diesem Buch ist unsere, nur kommen die Figuren hinter deren Geheimnisse. Sie klären Letzte Fragen und liefern teils logische Erklärungen und Theorien. Im Buch stimmen sie ganz sicher. In Wirklichkeit könnten sie stimmen. Ich habe während der Lektüre viel nachgedacht und auch mit meiner besten Freundin diskutiert, was mir großen Spaß gemacht hat. Intellektuell ist das Buch also durchaus anregend, wenn ich das so sagen kann. Mir fiel es mitunter schwer, mir vor Augen zu halten, dass dies ein fiktives Werk ist. Etwa ab dem letzten Drittel fand ich das Ganze sogar beklemmend und verstörend.

Wie man sieht: wenn man nichts für Wissenschaft und Philosophie übrig hat, ist das Buch wahrscheinlich nicht das Richtige. Es gibt wenige Teile im Buch, in denen das keine Rolle spielt.

So interessant diese Überlegungen gestaltet wurden (obwohl es teilweise wirklich zu viel wurde) – die Handlung an sich wurde zum Stiefkind degradiert. Die zwischenmenschlichen Konflikte waren nicht gut genug ausgearbeitet. Probleme entstehen und verschwinden. Figuren (oftmals höchst tragische Existenzen mit schlimmer Kindheit) tun Dinge, die ich nicht verstehe, und so manches Schicksal bleibt ungeklärt. Einmal erfährt man richtig viel über einen Nebencharakter, und anstatt das zu nutzen, taucht er danach nicht mehr in der Geschichte auf. Die Sache mit der Liebe hat mich ebenfalls nicht zufrieden gestellt. Da war einfach … kein Wachstum. Instalove ahoi!

Was für mich auch nicht ganz dazu gepasst hat, sind die Passagen, in denen Ariel ihr Sexleben beschreibt und sich dann selbst dafür hasst, so „dreckig“ zu sein. Mit dem Rest der Geschichte hatte es nichts am Hut und diente nur dazu, zu zeigen, wie schlecht Ariel mit sich selbst umgeht und wie verkorkst sie ist, vermute ich. Oder aber, die Autorin dachte, das muss einfach mit rein. Da liegt sie falsch!

Ich glaube, dass in dem Buch noch vieles versteckt ist, das ich nicht entdeckt habe, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Das erste Drittel fand ich nicht so spannend, aber trotzdem interessant, und dann war es spannend und interessant gleichermaßen. Ich denke, dass es in „Troposphere“ Teile gibt, die den einen mehr interessieren als den anderen. Ich frage mich auch, ob die Autorin hier ihre Theorien mit uns teilt, oder ob sie sich das Ganze nur ausgedacht hat. 

Nachdem man das Buch beendet hat, kann man noch lange darüber nachdenken. Es gibt noch offene Fragen und Unklarheiten, die man sich höchstens erschließen kann. Das hätte man auch weniger abrupt machen können, ohne dass das Geheimnisvolle verloren geht.

Und eins noch: den Titel finde ich absolut bescheuert. „Troposphere“ ist nämlich das englische Wort – im deutschen Buch wird es „Troposphäre“ genannt. Die englische Version heißt aber „The End of Mr Y“ – Sinn? 

Kommentare: 4
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Rezension zu "Troposphere" von Scarlett Thomas

Mehr Inhalt als der Klappentext vermuten lässt
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

"Als die Studentin Ariel Manto in einem Antiquariat auf eine Ausgabe von «The End of Mister Y» stößt, traut sie ihren Augen kaum. Sie weiß, dass dieses Buch überaus selten ist. Und dass angeblich bisher niemand die Lektüre überlebt hat. Ariel glaubt nicht an Flüche. Unerschrocken vertieft sie sich selbst in die aberwitzige Geschichte des Mister Y, der mit Hilfe eines Elixiers in eine andere Dimension reist: die Troposphäre, sprich die Gedankenwelt der ganzen Menschheit. Ariel glaubt auch nicht an Wunderdrogen, dennoch startet sie einen Selbstversuch ' und ahnt nicht, was sie dabei aufs Spiel setzt ' "

Soweit - so reißerisch. Ich bin froh, dass ich es trotzdem gelesen habe. Das Buch ist spannend, fiktional, philosophisch und erkenntnistheoretisch. Es befeuert immer wieder das eigene Denken mit Einwürfen aus der Quantenphysik und Philosophie.

Ein Erlebnis!

 

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar


Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen!

Unsere Buchtipps:

1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier
Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte.

Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte.

Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin.

Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet.

"Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich.

Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente...


2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick
Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten!

3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö
Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft.

4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas
Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre.

5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay
Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch!

Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit...

Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert.

Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen.


6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits
In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt.

7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke
"Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ...

8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler
"Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler!

9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack
„Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant.

10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio
Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen.

Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert.

Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei:

Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt!


Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Zum Thema
leseratte69s avatar

Ich lade euch ein, zu einer Leserunde von Troposphere von Scarlett Thomas. Start soll der 15.06.2013 sein.

  1. Es werden keine Bücher  zu Verfügung gestellt. Jeder der ein Buch hat, ist hierzu eingeladen.
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auf 28 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

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