Scarlett Thomas The End of Mr. Y

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Inhaltsangabe zu „The End of Mr. Y“ von Scarlett Thomas

When Ariel Manto uncovers a copy of The End of Mr Y in a second-hand bookshop, she can't believe her eyes. She knows enough about its author, the Victorian scientist Thomas Lumas, to know that copies are rare. And, some say, cursed. With Mr Y under her arm, Ariel finds herself thrust into an adventure of love, sex, death and time-travel.

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Voller Kreativität, Phantasie, Philosophie, Wissen und Humor.

— Zauberberggast
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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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  • Reads Like a Fiction-Non-Fiction Hybrid

    The End of Mr. Y
    darklittledancer

    darklittledancer

    31. July 2014 um 11:08

    The End of Mr Y starts out in present-day England and slowly leads you into a parallel world, called the Troposphere, which frequently changes its appearance. Traveling through this strange world, you can feel these changes just like the protagonist Ariel Manto does, so don’t worry if at some point you can’t see clearly and the world around you starts to blur. Ariel Manto is a young scientist who is curious and very isolated. Her life is dull and in her self-destructive ways she doesn’t seem to want to change that. I wasn’t really able to connect with Ariel, but there is a character in this book who I like. He is a very powerful one who makes an appearance when he’s needed most. In a way he reminds me of a wise and loving grandfather. (I’m not talking about Professor Burlem here.) The End of Mr Y is a very creative book with an exciting plot. Nevertheless, it has too much non-fiction content for my taste. I’m reading fiction to relax and I don’t want to be deluged with philosophical questions. At some point I just started to skip these passages. Fortunately, they aren’t really necessary to follow the story. Another letdown is the ending which just doesn’t fit the complexity of the book. So as you can see, The End of Mr Y is a book that philosophers will love and that you should read if you’d like to enter a very odd parallel world.

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  • Ein Buch mit alles und ein bisschen nix ...

    The End of Mr. Y
    brudervomweber

    brudervomweber

    17. November 2013 um 23:21

    THE END OF MR Y war einer der Käufe, die man macht, weil einem das Buch, der Teaser, die Idee gefällt. Und ich kann nach der Lektüre nicht einmal wirklich behaupten, dass es nicht erfüllt hätte, was ich beim Kauf erwartet habe. Es war das, was ich vermutet habe, dass es sein würde, und noch sehr viel mehr dazu, aber gerade dieses sehr viel mehr sorgt dafür, dass ich mit der Benotung der Lektüre, des Buchs, der Geschichte, nicht über eine mediokre 3-Sterne-Wertung hinausgehen kann. Dieses Buch ist das eklektizistische Ergebnis eines geistes- und literaturgeschichtlichen Smoothies, alles in den Mixer geben und das Knöpfchen gedrückt, und fertig ist der Mischmasch. Hauptzutat dieses Cocktails ist die Baudrillardsche Idee des Simulacrums, einer Wirklichkeits-Simulation, welche an die Stelle der inzwischen hops gegangenen echten Wirklichkeit getreten ist, die Welt als die Vorstellung von ihr, in der man nichts mehr findet als Repräsentationen. Ein Museum voller Fälschungen sozusagen. Die Autorin Scarlett Thomas nimmt diesen Ansatz als Entschuldigung, ihre Erzählung über das vermeintlich verrucht-verfluchte Buch des unter geheimnisvollen Umständen verschollenen viktorianischen Schriftsteller Thomas Lumas, dem sie ihre Protagonistin Ariel Manto nachjagen lässt, als eine fiebrige Assioziationskette von aneinandergeflantschten Versatzstücken aus wenigstens einem Dutzend Genres zu präsentieren. Ariel Manto, Ich-Erzählerin und Doktorandin bei Professor Saul Burlem, stellt fest, dass eben dieser auf rätselhafte Weise verschwunden ist. Mehr noch, sie findet das angeblich verschollene Buch, über welches sie ihre Doktorarbeit schreiben wollte und von welchem ihr Professor (der Verschwundene, genau) sie abgebracht hat, jenes THE END OF MR Y auf dem Nachhauseweg rein zufällig in einem kleinen Antiquariat in einer Seitenstraße. Das Buch, so weiß sie, soll verflucht sein, wer es liest, verschwindet spurlos vom Erdboden. Also, nichts wie ohne Abendessen aufs Sofa und lesen. Und dann ... ja, was dann? Das Buch (also dieses, beziehungsweise beide, dieses Buch also und das andere, das Buch im Buch nämlich, das so heißt wie das Buch, das man gerade selber liest, also beide eben) gerät aus den Fugen. "Hugely Enjoyable" sagt The Times, und ich will nicht leugnen, dass mich das Buch über die Zeit, die ich mit ihm zugebracht habe, immer mal wieder gut und mitunter auch intelligent unterhalten hat. "A Masterpiece" behauptet Douglas Coupland - hier Widerspruch! Und auch, dass es sich um "Utter Enchantment" handele, wie der Independent zitiert wird, kann ich so nicht bestätigen. Die Idee des Buches ist fesselnd, ja, aber sie wird präsentiert als ein zerschlagener Spiegel, als ein Scherbenhaufen, als ein dekomponiertes und krude wieder zusammengesetztes Mosaik. Das lässt es nicht zu, dass man verzaubert wird, es ist zu anstrengend, dem teilweise unvermittelt wechselnden Rhythmus der Erzählung, den Handlungs- und Logiksprüngen zu folgen, und die mitunter opaken "Erklärungen" zu dechiffrieren, was mir zugegeben nicht in allen Fällen gelingen wollte. Man kann sich schlicht nicht verzaubern lassen, weil man ständig zu begreifen versucht, weshalb der Illusionist da vorne eigentlich so herumhampelt. Dazu kommt eine außerordentlich anstrengende Protagonistin, deren liebster Zeitvertreib das Schmoren im eigenen Selbsthass ist und deren Handlungen und Motive - so abwegig auch die Narration an sich sein mag - für mich häufig noch weit weniger logisch nachvollziehbar waren als alles andere sonst. THE END OF MR Y ist nicht schlecht, aber es ist oder will zu viel, um wirklich gut zu sein. Es ist ein Buch, von dem man Kopfschmerzen bekommen kann. Scarlett Thomas wirft um sich mit Derrida, Baudrillard, Heidegger, mit Physik, Philosophie, Religion und man kann nicht ausweichen, man wird erwischt und weiß nicht, wie einem geschieht und warum man so gemein mit dem ganzen Zeug beworfen wird, man wollte doch nur ein wenig Spaß haben. Vielleicht kommt einmal der Tag, an dem ich behaupten kann, dass ich Jean Baudriallard und Jacques Derrida halbwegs begriffen haben werde, wenigstens ein bisschen, und dann werde ich dieses Buch wieder zur Hand nehmen und Abbitte leisten für all die bösen Dinge, die ich aus reinem Unverstand hier geschrieben habe, aber bis dahin kann ich in diesem Buch nicht viel mehr sehen als ein modernes, erwachsenes, aber ungleich kälteres und weniger charmantes ALICE IM WUNDERLAND. Ein Buch, das irgendwie alles hat, und am Ende wiederum irgendwie nix. Immerhin, am Ende des Buches wird die Frage nach jedwedem Warum auf paradiesische Weise abgehakt. Jedenfalls für Ariel. Ich selber warte allerdings immer noch darauf, dass das Licht angeht.

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  • Rezension zu "The End of Mr. Y" von Scarlett Thomas

    The End of Mr. Y
    Sahiko

    Sahiko

    16. November 2009 um 20:33

    Die etwas eigene Ariel Manto arbeitet an ihrer Doktorarbeit im Bereich der englischen Literatur, genauer gesagt beschäftigt sie sich mit dem unbekannten Schriftsteller Thomas Lumas. Der Autor selbst ist ein Mysterium, verschwand direkt nach Fertigstellung seines letzten Buches und neben Ariel selbst und ihrem Doktorvater scheint sich keiner sonderlich für dieses Thema zu interessieren. Als Ariel dann zufällig in einer Buchhandlung auf das extrem seltene und angeblich verfluchte Werk "The End of Mr Y" von Lumas findet, glaubt sie an einen glücklichen Zufall. Sie widmet sich der Lektüre und wundert sich zunächst auch nicht über das plötzliche Verschwinden ihrer Doktorvaters oder ähnliches. In Lumas Buch findet sie schließlich das Rezept für ein Elexier, das ihr den Zugang zu einer komplexen Gedankenwelt ermöglicht, der Troposphäre. Von hier kann sie in die Gedanken jedes belieben Lebewesens (ob Mensch oder Tier) eindringen und von dort in andere Köpfe "springen". Nach und nach lüftet sich so das Geheimnis um "The End of Mr Y" und plötzlich ist auch Ariel selbst in gefahr und wird von mysteriösen Männern verfolgt. Ich war absolut gefesselt von diesem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Thomas verknüpft Philosophische Thesen und Naturwissenschaften, veranschaulicht sie an Beispielen und lässt einige Themen in neuem Licht erscheinen. Die theoretischen Ausführungen haben mich nie gelangweilt sondern dazu animiert mich selbst noch weiter zu informieren. Die Autorin greift viele bekannte Philosophen oder Probleme auf, Glaube/Religion/Bibel, Derrida, Sartre, Urknall und betrachtete sie aus verschiedenen, mit unter ungewöhnlichen Blickwinkeln. The End of Mr Y ist kein einfaches Buch, der Leser muss selber nachdenken, reflektieren und eine Lösung finden. Nicht jeder Gedankengang der Autorin bzw. des Hauptcharakters erscheint auf den ersten Blick vollkommen logisch und nachvollziehbar aber wenn man sich darauf einlässt und nicht einfach nur "drüberließt", dann erschließt sich einem die Geschichte in ihrer ganzen Komplexität. Die Vermischung von Realität und den Naturwissenschaften mit dem nicht Greifbarem der Troposphäre und dem Glauben/der Philosophie macht für mich die Stärke der Geschichte aus. Auch der Stil war für mich eine Umstellung, Ariel Manto schildert die Geschehnisse aus der Ich-Perspektive, noch dazu im Präsens. Sie ist keine 0815-Hauptfigur sondern besitzt eine ausgeprägte Selbstzerstörerische Ader und muss sich mit sehr realen Problemen auseinandersetzen, beispielsweise womit sie ihre nächste Mahlzeit bezahlen soll oder die Tatsache, dass sie eine Affäre mit einem verheirateten Professeur aufrecht erhält. Insgesamt kann ich nur raten dieses Buch zu lesen und sich selbst ein Bild zu machen, das wichtigste ist meiner Meinung nach nämlich sich hier selbst mit der Thematik auseinanderzusetzen und sich seine eigenen Gedanken zu machen. Zu der gebundenen Version bleibt zu sagen, dass sie sich äußerlich nicht von der englischen Taschenbuch-Variante unterscheidet (sehr wohl aber von der deutschen), die Seiten sind schwarz umrandet und scheinen von außen betrachtet also komplett schwarz. Die Bindung ist solide und da ich generell eher ein Fan von gebundenen Büchern bin, ziehe ich sie dem Taschenbuch vor.

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