Schmidt Thomas Walter

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Der Seebestatter von Brooklyn

Der Seebestatter von Brooklyn

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Erschienen am 09.09.2016

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Rezension zu "Der Seebestatter von Brooklyn" von Schmidt Thomas Walter

Der Seebestatter von Brooklyn
Darssonvor 2 Jahren

Schauplatz für Thomas Walter Schmidts neuen Krimi ist der Big Apple. Zudem spielt die Brooklyn-Brücke eine große Rolle. Wenn man aufmerksam liest stellt man fest, dass der Autor wohl auch einen Faible für derartige Bauwerke hat. (Verdeutlicht in Kap. I, II u. III)

Die Stadt an der Ostküste bietet genügend Spielraum für Handlungen. Die Frage ist, welcher Art, denn die Ereignisse/Handlungen im “Seebestatter“ lassen sich mit nur wenigen Ausnahmen auf Deutschland übertragen – schon mal positiv. Zwei der allgemeinen Art nannte auch die Presse sinngemäß: „Der Kunsthandel floriert international. Dazu gehören Gier und Machtbesessenheit.“ Das ist nichts Neues. In den Staaten ist es für die Ermittler schon schwieriger, denn Täter aus aller Herren Länder agieren mit neusten Methoden. Hier haben Profiler und Undercover-Cops alle Hände voll zu tun. Auf die Bildfläche treten nicht nur Einheimische, sondern auch „Kunden“, die illegal ins Land kommen. Das Phänomen derzeit: 11 Mio. Auch unentdeckt gebliebene Drogensüchtige lassen sich zu Straftaten erpressen. Sie aufzuspüren ist fast aussichtslos. An dieser Stelle sei auch an den 2013 erschienenen San-Francisco-Roman „Die Toten am Fort Point“ erinnert.

Näheres zum Plot:

Die Firma Stone Antik befindet sich in der Atlantic Avenue. Zu ihren Stammkunden gehören auch die New Yorker Muslime, mit denen Kevin Black als Mitarbeiter freundschaftlich verkehrt. Für ihn und Brown gilt: gegen Rassismus. Folgende Personen unterschiedlicher Konfessionen möchte ich in diesem Zusammenhang erwähnen: Amin Antun, Erol Emir, Kira Johnson und Sean Leon. Im Detail: Klarer Prolog verkündet Spannung. Psychologische Feinheiten und Vielschichtigkeit der Charaktere sind gut herausgestellt. Es scheint auch, als habe der Autor zum Sachgebiet Kunst eine persönliche Beziehung. Dennoch bleibt der Text allgemein verständlich - es wird nicht mit Fachausdrücken herumgeworfen. Atmosphärisch gut beschrieben sind die Schauplätze. Hervorzuheben ist, dass der Autor mit geschichtlichen Hintergründen aufwartet. Handlungen erscheinen so nachvollziehbar. Insgesamt handelt es sich hier um einen gut lesbaren Krimi.

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