Schmidt Thomas Walter Der Seebestatter von Brooklyn

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Inhaltsangabe zu „Der Seebestatter von Brooklyn“ von Schmidt Thomas Walter

Keine Frage, Der Seebestatter von Brooklyn von Thomas W. Schmidt hat alles, was einen packenden Kriminalroman ausmacht:

New York – Sophia Stone, die charismatische Firmeninhaberin von Stone-Antiquitäten wird tot aufgefunden, und zwar eher zufällig beim Angeln im East River. Am Körper der Leiche findet man ein Bekennerschreiben. Laut Inhalt handelt es sich dabei um einen Mord mit islamistischem Hintergrund.

Die Täter unternehmen alles, um dies als Tatbestand zu deklarieren und gegenüber der Bevölkerung öffentlich zu machen. Handelt es sich wirklich um eine islamistisch motivierte Tat oder wollen die Mörder nur vom eigentlichen Motiv ablenken?

Dann geschehen weitere Morde im Charakter einer Hinrichtung. Auch hier tauchen ähnliche Bekennerschreiben auf. Die Zweifel an einem religiös motivierten Hintergrund schwinden.

Die Ermittler haben jedoch allen Grund, die genauen Umstände der Morde sowie die Inhalte der Bekennerschreiben intern zu behandeln, um den Frieden zwischen den New Yorker #Muslimen und der einheimischen Bevölkerung zu bewahren.

Undercover-Ermittler Amin Antun ist selbst Muslime. Gemeinsam mit Anthony Brown, einem ehemaligen Polizisten, der ebenfalls verdeckt ermittelt, nimmt er sich der dubiosen Fälle, die irgendwie zusammen zu hängen scheinen, an. Er verwahrt sich mit Nachdruck dagegen, dass seine Glaubensbrüder belastet werden sollen …

Atmosphärisch gut beschrieben sind die Schauplätze. Hervorzuheben ist, dass der Autor mit geschichtlichen Hintergründen aufwartet. Handlunge

— Darsson

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  • Der Seebestatter von Brooklyn

    Der Seebestatter von Brooklyn

    Darsson

    20. September 2016 um 14:28

    Schauplatz für Thomas Walter Schmidts neuen Krimi ist der Big Apple. Zudem spielt die Brooklyn-Brücke eine große Rolle. Wenn man aufmerksam liest stellt man fest, dass der Autor wohl auch einen Faible für derartige Bauwerke hat. (Verdeutlicht in Kap. I, II u. III) Die Stadt an der Ostküste bietet genügend Spielraum für Handlungen. Die Frage ist, welcher Art, denn die Ereignisse/Handlungen im “Seebestatter“ lassen sich mit nur wenigen Ausnahmen auf Deutschland übertragen – schon mal positiv. Zwei der allgemeinen Art nannte auch die Presse sinngemäß: „Der Kunsthandel floriert international. Dazu gehören Gier und Machtbesessenheit.“ Das ist nichts Neues. In den Staaten ist es für die Ermittler schon schwieriger, denn Täter aus aller Herren Länder agieren mit neusten Methoden. Hier haben Profiler und Undercover-Cops alle Hände voll zu tun. Auf die Bildfläche treten nicht nur Einheimische, sondern auch „Kunden“, die illegal ins Land kommen. Das Phänomen derzeit: 11 Mio. Auch unentdeckt gebliebene Drogensüchtige lassen sich zu Straftaten erpressen. Sie aufzuspüren ist fast aussichtslos. An dieser Stelle sei auch an den 2013 erschienenen San-Francisco-Roman „Die Toten am Fort Point“ erinnert. Näheres zum Plot: Die Firma Stone Antik befindet sich in der Atlantic Avenue. Zu ihren Stammkunden gehören auch die New Yorker Muslime, mit denen Kevin Black als Mitarbeiter freundschaftlich verkehrt. Für ihn und Brown gilt: gegen Rassismus. Folgende Personen unterschiedlicher Konfessionen möchte ich in diesem Zusammenhang erwähnen: Amin Antun, Erol Emir, Kira Johnson und Sean Leon. Im Detail: Klarer Prolog verkündet Spannung. Psychologische Feinheiten und Vielschichtigkeit der Charaktere sind gut herausgestellt. Es scheint auch, als habe der Autor zum Sachgebiet Kunst eine persönliche Beziehung. Dennoch bleibt der Text allgemein verständlich - es wird nicht mit Fachausdrücken herumgeworfen. Atmosphärisch gut beschrieben sind die Schauplätze. Hervorzuheben ist, dass der Autor mit geschichtlichen Hintergründen aufwartet. Handlungen erscheinen so nachvollziehbar. Insgesamt handelt es sich hier um einen gut lesbaren Krimi.

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