Schoschana Rabinovici Dank meiner Mutter

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Inhaltsangabe zu „Dank meiner Mutter“ von Schoschana Rabinovici

Susie Weksler ist elf Jahre alt, als die Gestapo das jüdische Ghetto in Wilna auflöst. Eigentlich ist sie zu jung, um bei der Selektion, die über Leben oder Tod entscheidet, eine Chance zu haben. Aber ihrer Mutter gelingt es, sie auf die Seite zu schleusen, die Leben bedeutet. Während der folgenden zwei Jahre kämpft Susie im Konzentrationslager darum, nicht als Kind erkannt zu werden. Mit List und Geistesgegenwart findet ihre Mutter immer neue Mittel, um sie älter und kräftiger aussehen zu lassen. Als sie im April 1945 von der Roten Armee befreit werden, ist Susie bis auf das Skelett abgemagert und krank, aber sie lebt.

Man bekommt einen (manchmal zu genauen) EInblick, wie Menschen damals unter Hitler gelitten haben.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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Ohje.. der Inhalt des Buches besteht aus dem Klappentext. Da hätt ich mir die Lesezeit sparen können. Und das Ende!! Fühle mich veräppelt.

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    Dank meiner Mutter

    Phienchen89

    12. October 2015 um 17:04

    Susie Weksler ist 11, als die Gestapo das jüdische Getto in Wilna auflöst. Bei der Selektion wird über Leben und Tod entschieden. Normalerweise ist Susie zu jung und gehört auf die Seite der Toten. Aber ihre Mutter schafft es sie auf die Seite der Lebenden zu schleusen. In den folgenden Jahren kämpft Susie im KZ darum, nicht als Kind erkannt zu werden. Ihre Mutter findet immer neue Wege und Mittel, damit sie älter und kräftiger aussieht. Als die Befreiung naht ist Susie bis aufs Skelett abgemagert und krank. Wird sie überleben?   Es ist erschreckend, wie die Zustände damals waren und wie die Leute mit allen Mitteln versucht haben zu überleben. Mehrmals liefen mir die Tränen. Nicht zwingend eine Bettlektüre, aber sollte unbedingt gelesen werden.

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  • Rezension zu "Dank meiner Mutter" von Schoschana Rabinovici

    Dank meiner Mutter

    FabAusten

    01. July 2012 um 15:19

    Dank meiner Mutter …. Schoschana Rabinovici berichtet in ihrem Buch von dem Schicksal ihrer Familie während der nationalsozialistischen Verfolgung im litauischen Wilna. Zuerst wird sie mit ihrer Mutter, dem Stiefvater und der Stiefschwester aus der Wohnung vertrieben und muss mit weiteren Familienangehörigen in die Wohnung des Großvaters ziehen. Doch auch dort dürfen sie nicht lange bleiben und werden ins Wilnaer Ghetto umgesiedelt. Täglich müssen sie sich vor der Willkür der deutschen Besatzer fürchten, denn immer und überall kann man geschlagen oder erschossen werden. Die Lebensmittelrationen sind karg, häufig finden Razzien statt, werden Menschen deportiert. Die Familie befindet sich in ständiger Alarmbereitschaft. Schließlich wird das Ghetto im September 1943 aufgelöst, seine Bewohner auf den örtlichen Friedhof getrieben. Die sehr jungen, sehr alten und kranken Menschen werden aussortiert und der Rest in ein Arbeitslager gebracht. Obwohl Schoschana eigentlich zu jung ist, schafft ihre Mutter es, sie durch die Kontrolle zu schleusen, so dass sie statt in den sicheren Tod in das Arbeitslager fährt. Nun beginnt eine Odyssee durch verschiedene Lager, die schreckliche Erfahrungen mit sich bringen wird. Ihre Mutter schafft es jedoch durch ihren Lebenswillen, ihre Cleverness und Stärke die Tochter zu beschützen und diese Eigenschaften an Schoschana weiterzugeben. So ist es am Ende die Tochter, die ihrer Mutter eine Stütze ist. …. Die Autorin schildert die einzelnen Stationen ihres Weges in und durch die verschiedenen Lager in einer klaren und eindringlichen Sprache. Besonders das Geschehen auf dem Friedhof ist erschreckend und nicht so einfach mit dem Zuklappen des Buches abzuschütteln. Die starke Bindung von Mutter und Tochter ist während des gesamten Buches spür- und nachvollziehbar. Man kann die zwei nur bewundern, wie sie es geschafft haben, solche aussichtslosen, lähmenden und erschreckenden Situationen zu überstehen und nicht völlig zu verzweifeln. Abgesehen von der Bewunderung für diese Stärke bleibt nach dem Lesen wieder einmal nur das Erschrecken darüber, wie willkürlich und gewaltsam die Nationalsozialisten mit den Menschen umgegangen sind. …. Eine empfehlenswerte Lektüre, die ergreifend von starken Frauen erzählt.

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