Schulamit Meixner ohnegrund

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Inhaltsangabe zu „ohnegrund“ von Schulamit Meixner

Amy geht nach Tel Aviv, um zu studieren. Sie ist die vernachlässigte Tochter zweier Künstler in London. Amy heißt eigentlich Emily, und so viel, wie von ihr erwartet wird, kann sie gar nicht leisten. Daher beschließt sie, gerade in Tel Aviv angekommen und außer Reichweite ihrer Eltern, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie verliebt sich in den jungen, idealistischen Israeli Nimrod, die beiden heiraten und bekommen eine Tochter, Sharona. So groß ihre Liebe ist, so groß ist jedoch auch Nimrods Idealismus als Sozialarbeiter. Amy nimmt tatenlos hin, dass Nimrod seine Ziele mit Hingabe verfolgt und sie und Sharona zurücklässt.Zehn Jahre später: Amy ist alleinerziehende Mutter in London. Sie ist unglücklich.Was im Leben ihres Mannes passiert ist, was ihrem Vater zugestoßen ist, das möchten Amy und Sharona ergründen, doch tut es jede für sich selbst. Erst durch das Einfühlungsvermögen von Amys Tante Lisa gelingt es, die beiden ein wenig näher aneinander und auch an die Wahrheit heranzuführen.Stimmungsvoll, mit viel Zuneigung und Empathie für ihre Figuren erzählt Schulamit Meixner in ihrem bemerkenswerten Debüt die Geschichte einer jungen Frau und ihrer Tochter auf dem Weg zu sich selbst – und zu ihren Mitmenschen.

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  • Rezension zu "ohnegrund" von Schulamit Meixner

    ohnegrund

    carooolyne

    01. September 2012 um 18:35

    Inhalt Amy ist Anfang 20 und beschließt zum Studieren nach Tel Aviv zu gehen. Dort angekommen trifft sie den Sozialarbeiter Nimrod, zieht bei ihm ein, verliebt sich und heiratet ihn wenig später. Ihren Eltern, mit denen sie ein eher angespanntes Verhältnis hat, sagt sie von dieser Heirat nichts und auch ihre Schwangerschaft verschweigt sie. Zehn Jahre später ist Amy alleinerziehende Mutter von Sharona und lebt wieder in London. Doch warum? Meine Meinung Um die Frage des "Warum?" dreht sich im Prinzip der komplette Roman. Am Anfang steht Sharona, die immer wieder von ihrem Vater als Helden träumt und sich ihre eigene Geschichte zurechtlegt. Dem Leser wird dann von Amys Leben in Tel Aviv erzählt. Ich muss leider sagen, dass ich mich persönlich wenig mit Amy identifizieren konnte. Sie geht regelrecht planlos in ein Land, in dem zwar ihre Wurzeln liegen, sie aber außer einem Verwandten niemanden kennt. Und dieser Verwandte schafft es dann auch nicht sie vom Flugzeug abzuholen. Kurzerhand zieht sie in ein Motel und lernt auf einer Party einen jungen Israeli kennen, bei dem sie dann spotan einzieht. Für mich wirkte das alles als einzige Trotzreaktion, weil sie von ihren vielbeschäftigten Künstler-Eltern ihr lebenlang vernachlässigt wurde. Amys späteren Ehemann Nimrod mochte ich auch eher nicht so gern. Er scheint zwar ein hilfsbereiter junger Mann zu sein, aber Amy muss schon sehr nach seiner Pfeife tanzen. Sehr verwirrend fand ich außerdem die vielen Verwandtschaftsbeziehungen, die erwähnt wurden. Ich habe zeitweise kaum durchgeblickt, wie Person xy nun zu Amy steht. Positiv war der Glossar am Ende des Romanes, indem jüdische Begriffe, die im Buch Verwendung fanden, näher erklärt wurden. Das war sehr hilfreich, wenn man sich mit der jüdischen Religion eher weniger auskennt, so wie ich. Fazit: Die Geschichte plätscherte so dahin, ist leicht zu lesen, aber hat mich leider nicht besonders gefesselt.

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  • Rezension zu "ohnegrund" von Schulamit Meixner

    ohnegrund

    Sue71207

    26. July 2012 um 20:36

    ohnegrund beginnt 2009. Die Autorin gewährt uns in zwei Kapiteln einen kurzen Einblick auf Amys heutiges Leben. Danach lässt sie uns an Amys Vergangenheit teilhaben. Welche Beweggründe sie hatte nach Tel Aviv zu gehen und wie schnell sich für sie alles dort geändert hat. Amy empfinde ich als sehr naiven Charakter (in der Vergangenheit). Sie weiß nicht was sie will (was sie auf ihre Erziehung schiebt) und versucht es jedem recht zu machen. In Tel Aviv trifft sie Nimrod. Ihre große Liebe. Er scheint ein sehr hilfsbereiter Charakter zu sein, aber irgendwie habe ich ihn nicht als sehr sympathisch empfunden. Ich fand das er nicht sehr nett und zudem sehr bestimmend mit Amy umgegangen ist. Ich hatte das Gefühl das sie bei ihm auch nicht herausfinden konnte wer sie eigentlich ist und was sie möchte. Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl das sich Amy unter ordnen würde, deswegen konnte ich Amys Rückschluss warum Nimrod nicht mehr da ist auch nicht nachvollziehen. (Da ich hier keine Spoiler einbauen möchte, werde ich darauf nicht näher eingehen.) Amy in der aktuellen Zeit finde ich sehr anstrengend. Sie meckert die ganze Zeit mir ihrer Tochter rum und hat kaum ein gutes Wort für sie. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und lässt ihre Tochter gar nicht an sich ran. Sharona tut mir in dieser Situation mehr als Leid. Zudem kann ich Amys Verhalten ihrer Tochter gegenüber absolut nicht verstehen. Sie hat sich von ihren Eltern entfernt, weil diese nie Zeit für sie hatten. Umgedreht hat sie allerdings auch nicht wirklich Zeit für Sharona. Auch wenn dies zwei unterschiedliche Hintergründe sind ist es im Endeffekt für mich doch das selbe. An manchen Kapiteln hat die Autorin noch Wetterberichte angefügt. Diese hat mich das ganze Buch über total verwirrt. Die Auflösung fand sich aber doch am Ende des Buches. Im großen und ganzen fand ich das Buch eher mittelmäßig. Die Geschichte war für mich an keiner Stelle wirklich spannend. Für mich war es eine kurze Erzählung eines Lebens ohne großen Tiefgang. Zeitweise fand ich es sogar schwierig der Geschichte zu folgen wenn von Amys Familie berichtet wurde wer mit wem verwandt ist und wer mit wem in welchem Verhältnis stand. Da es der erste Roman von Schulamit Meixner ist, bin ich dennoch gespannt was von ihr als nächstes erscheint. Vielleicht überzeugt mich der nächste Roman etwas mehr.

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