Schwester Benedikta Licht auf meinem Pfad - Autobiografie einer Einsiedlerin

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Inhaltsangabe zu „Licht auf meinem Pfad - Autobiografie einer Einsiedlerin“ von Schwester Benedikta

Schwester Benedikta, selbst aufgewachsen in einer Adoptivfamilie, heute Mutter von vier Kindern. Schließlich folgte sie ihrer immer stärker werdenden inneren Stimme und ließ ihr weltliches Leben hinter sich. Heute führt sie ein Leben voll Spiritualität, Barmherzigkeit und Liebe.

Eine interessante Geschichte. Habe jedoch ein bisschen mehr erwartet.

— Micky66

Recht hektisch in der Einsiedelei!!! Ein spirituelles Leben. Lohnenswertes Buch mit tiefen Erkenntnissen der Autorin.

— wandablue

Eine interessante Geschichte. Aber Berufsziel Einsiedlerin? Nicht für mich.

— peedee

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  • Spiritueller Weg. Tiefe Erkenntnisse.

    Licht auf meinem Pfad - Autobiografie einer Einsiedlerin

    wandablue

    26. August 2016 um 16:43

    Spiritueller Weg. Tiefe Erkenntnisse. Schwester Benedikta war einmal eine Franziska. Ihr Start ins Leben war nicht gerade einfach und von den normalen Verwicklungen, die vom Schicksal ins Leben geknotet werden, hat sie einiges auch selbst verknotet, um nicht zu sagen verkorkst. Deshalb war sie schon früh auf der Suche „nach dem Sinn von alles“. Sie lernte den Beruf der Erzieherin und später Atemtherapeutin. Sie war zweimal verheiratet und hat Kinder. Doch immer war da die Suche. Und Gott. Gott war da. Schließlich, nachdem sie zum Katholizismus konvertierte, bewirbt sie sich im Jahr 2014 als Einsiedlerin in der Verenaschlucht bei Solothurn in der Schweiz. Dort lebt sie für anderthalb Jahre und ist für die vielen Besucher in der Einsiedelei fast rundum verfügbar. So will es die ausschreibende Gemeinde. Doch der riesige Trubel ist zu viel und verträgt sich immer weniger mit einem kontemplativen Leben. Sie steigt wieder aus. Diese letzte Information stammt nicht mehr aus dem Buch. Unter dem Titel „Zwei Zimmer, Bad, Kapellen“ hat die Zeit ein lesenswertes Interview veröffentlicht als sie gerade ihre Stelle als Einsiedlerin angetreten hat, (http://www.zeit.de/2014/31/schwester-benedikta-eremitin-schweiz). Dennoch hat Benedikta nicht nur innere, sondern auch immer mehr an äußerer Stabilität gewonnen. Die Lebenseindrücke von Benedikta gehen mir lange nach. Im ersten Teil als sie von ihren Erfahrungen in Kindheit und Jugend spricht, bin ich traurig. Manchmal ärgere ich mich auch, zum Beispiel über den Zickzackkurs ihres Lebens und über die mangelnde Sensibilität ihrer Umwelt. Weitere Eindrücke: Schwester Benedikta scheint ein wenig unstet unterwegs zu sein und meines Erachtens verträgt sich das nicht so richtig mit ihrer christlichen Berufung. Im zweiten Teil liegt der Schwerpunkt des Buches auf ihren religiösen und spirituellen Erkenntnissen und siehe da, ich kann mit ganz vielem mitgehen. Wie ist es möglich, dass ein „einfacher Mensch“ so viele tiefe Erkenntnisse gewinnt? Durch das Studium der Heiligen Schrift. Das leuchtet ein und nötigt mir Respekt ab. Respekt ist Schwester Benedikta übrigens sehr wichtig. Sie möchte in ihrem Glauben und auf ihrem Glaubensweg respektiert werden, umgekehrt lebt sie ein Leben des Respektierens. Davon kann sich mancher eine Scheibe abschneiden. Fazit: Die Autobiografie „Licht auf meinem Pfad“ läßt Raum, Raum zum Nachdenken, zum Traurig sein und zur Erkenntnis. Im ersten Teil empfand ich den Stil als holprig. Aber insgesamt sind die Lebenserinnerungen und Erkenntnisse der Schwester Benedikta eine lohnende Lektüre. Kategorie: Biografie/Autobiografie Verlag: Orell Füssli, 2015

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  • Berufsziel Einsiedlerin? Nicht für mich

    Licht auf meinem Pfad - Autobiografie einer Einsiedlerin

    peedee

    Bevor Schwester Benedikta als Einsiedlerin lebte, führte sie ein weltliches Leben als Ehefrau und Mutter von vier Kindern. Trotz aller Liebe zu ihrer Familie war sie während Jahren eine Suchende – eine Suchende nach dem Sinn ihres Lebens. Dabei fühlte sie immer mehr den Drang, nur noch für Gott zu leben. Sie konvertiert zum römisch-katholischen Glauben und wird Einsiedlerin in der Verenaschlucht bei Solothurn (Schweiz). Erster Eindruck: Auf dem Cover sieht man Schwester Benedikta vor der Martinskapelle, die ganz nah an den Felsen gebaut ist. Schwester Benedikta blickt (suchend?) nach oben. Der Felsen wirkt sehr mächtig. Vor ein paar Monaten habe ich Schwester Benedikta an einer Buchmesse bei einer Gesprächsrunde gehört. Natürlich war mir als Schweizerin ihr Name schon vorher ein Begriff, da sie des Öftern in den lokalen Medien präsent war. Ich freute mich, mit diesem Buch mehr über sie und ihre Entscheidung für die Einsiedelei zu erfahren. Obwohl die Einsiedelei in der Verenaschlucht nur etwa 35 km von mir entfernt ist, war ich noch nie da, werde das aber auf jeden Fall nachholen. Was/wo ist diese Einsiedelei? „Die etwa 2 km nordöstlich der Stadt Solothurn gelegene Einsiedelei St. Verena ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung und steht unter eidgenössischem Denkmalschutz. Zudem ist sie kantonales Naturschutzgebiet. Den Kern der Einsiedelei bildet die lichte Erweiterung am nördlichen Schluchteingang mit der Verena- und der Martinskapelle, dem Eremitenhäuschen, der Oelberg- und der Magdalenengrotte.“ (Quelle: http://www.einsiedelei.ch/, Flyer Einsiedelei). Sie hatte keine einfache Kindheit in der Adoptivfamilie. Ganz nebenbei erfuhr sie am Mittagstisch, dass sie adoptiert wurde. Danach wurde der Sonntagsbraten aufgetischt und es wurde gegessen, als wäre nichts gewesen! Im weiteren Verlauf ihres Lebens gab es Drogenexperimente, Panikattacken, aber auch eine Heirat und vier Kinder. Stets auf der Suche nach ihrem Sinn des Lebens. Es werden etliche ihrer Stationen aufgeführt, die sie schlussendlich in die Einsiedelei führten. Von dort erfährt man mehr über ihren Tagesablauf. Mir haben insbesondere folgende Aussagen sehr gut gefallen: „Wie soll ich also aufrichtig andere lieben? Ich kann mich auf den Kopf stellen, meine Liebe zu mir wächst keinen Millimeter.“ Oder auch: „Loslassen ist ein Schritt zur Gelassenheit.“ Die Geschichte hat mir gut gefallen, ich hätte jedoch noch gerne etwas mehr darüber erfahren, wie diese Entscheidung für ihre Kinder und ihren Ex-Mann war und wie sie heute damit zurechtkommen.

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