Schwester Jordana , Iris Rohmann Ente zu verschenken

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Inhaltsangabe zu „Ente zu verschenken“ von Schwester Jordana

Berufung auf Umwegen
Jordana Schmidt ist Mitte zwanzig und führt ein geselliges und fröhliches Leben wie die meisten ihrer Altersgenossen. Seit einigen Jahren jedoch wird sie von einer Idee getrieben, von einer verrückten Idee. Und eines Tages lädt sie ihre Freunde zu einer Party, auf der sie verkündet: Ich gehe ins Kloster!
Jordana verschenkt alles, was sie besitzt. Selbst ihre heißgeliebte Ente. Viele sind schockiert: Warum tut sie das bloß? Sie hat doch das Leben noch vor sich, und sie ist so sympathisch! Auf solche Fragen antwortet die junge Frau irgendwann nur noch: 'Für Gott nur das Beste.'.
Heute weiß Schwester Jordana, dass ein Leben als Ordensschwester keineswegs eine Abkehr bedeutet, sondern einen Schritt mitten hinein in die Fülle des Lebens. Doch sie weiß aus eigener Erfahrung auch, dass der 'richtige' Weg meist nicht schnurgerade vor einem liegt und man ihn schon gar nicht in Siebenmeilenstiefeln zurücklegen kann. Dass jeder Mensch eine Berufung hat und sie auch finden kann, um seinem Leben einen tieferen Sinn zu geben, davon ist sie aber fest überzeugt.
Mit einem Augenzwinkern und mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt Schwester Jordana von ihrem persönlichen Weg in den Orden und zu Gott. Sie berichtet von Zweifeln und inneren Kämpfen und beschreibt ungeschönt die Irrwege, die sie einschlug, bis sie schließlich den Ort fand, an dem sich bis heute alles richtig anfühlt: das Kinderdorf des Ordens der Dominikanerinnen von Bethanien.

Ein interessanter Einblick in ihr Leben mit und für Gott

— peedee

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    Ente zu verschenken

    peedee

    Schwester Jordana, geb. 1969, erzählt – unterstützt von der Journalistin Iris Rohmann – ihre Geschichte: Ihr Weg vom weltlichen ins klösterliche Leben. Zuerst vier Jahre im Zisterziensierkloster in Dänemark und seit 1994 bei den weltoffeneren Dominikanerinnen von Bethanien. Seit 2012 ist sie Kinderdorfmutter von fünf Kindern.Erster Eindruck: Eine sympathische, strahlende Ordensschwester an die titelgebende Ente (2CV) anlehnend. Ein humorvoller Titel.Schwester Jordana heisst nicht seit ihrer Geburt so. Ihr Taufname ist nicht erwähnt; bei den Zisterziensierinnen hiess sie Schwester Franziska und bei den Dominikanerinnen wählte sie sodann den Namen Jordana von Jesus. Die Autorin erzählt von ihren Beweggründen, ins Kloster zu gehen, und auch von Menschen, die für ihren Lebensweg wichtig waren und sind. Sie äussert auch Kritik an der Kirche oder erzählt von ihren persönlichen Zweifeln – sie hat sich sogar kurz vor Ende ihres Studiums verliebt und sich ernsthaft überlegt, wie ihr Weg weitergehen soll. Sie spürte jedoch, dass der von ihr eingeschlagene Weg der für sie richtige ist. Was für mich (nicht nur in diesem Buch) schwer nachzuvollziehen ist, dass eine Schwester quasi mit Jesus verheiratet ist. Schwester Jordana hat in ihrem ersten Kloster schwere Zeiten durchgestanden. Am Anfang so euphorisch und dann hat sich durch Machtmissbrauch der Priorin die Situation dort immer mehr verschlimmert, sodass Schwester Jordana schlussendlich diesen Orden verliess.„Es ist eine grosse Fähigkeit, zu bemerken, wann der Punkt erreicht ist, wo man gehen sollte. Und dann auch zu gehen.“Der Orden der Dominikanerinnen von Bethanien erscheint mir als völliges Kontrastprogramm zum anderen (sogenannt beschaulichen) Orden der Zisterziensierinnen. Bei den Dominikanerinnen ist zum Beispiel telefonieren erlaubt, bei den anderen wird ausserhalb der sieben Gebetszeiten vorwiegend geschwiegen. Kontakte nach aussen oder zu anderen Mitschwestern sind bei den Dominikanerinnen der „Normalfall“, bei den Zisterziensierinnen hingegen nicht erwünscht.Warum habe ich dieses Buch gelesen? Mich interessieren Menschen, die ihre Berufung im kirchlichen Umfeld sehen. Ich habe gelernt, dass eine Nonne und eine Ordensschwester nicht das Gleiche sind. Für mich waren das jeweils Synonyme, aber dem ist nicht so: Eine Nonne lebt kontemplativ (vereinfacht gesagt bleibt sie im Kloster und betet); eine Ordensschwester hingegen übt einen Beruf aus (und geht auch aus dem Kloster hinaus). Ich habe Schwester Jordana als weltoffene, kritische und humorvolle Frau kennengelernt. Ein interessanter Einblick in ihr Leben mit und für Gott.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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