Scott Allan Bowes

 4 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf

Scott Allan hat als ehemaliger Business-Trainer und transformatorischer Erfolgsstratege über 10.000 Stunden Praxis und Forschung investiert, um zu verstehen, wie man Selbstvertrauen entwickelt und zum Master seines Mindsets wird. Mit einer unerbittlichen Leidenschaft für das Training, den Erwerb wichtiger Lebenskompetenzen und die Inspiration von Menschen auf der ganzen Welt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, hat er sich einem Weg der ständigen Selbstoptimierung verschrieben. Scott Allan ist Bestseller-Autor von über 10 Büchern im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und lebt mit seiner Familie in Okayama, Japan.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Scott Allan Bowes

Cover des Buches Do The Hard Things First (ISBN: 9783442179756)

Do The Hard Things First

(8)
Erschienen am 21.06.2023

Neue Rezensionen zu Scott Allan Bowes

Cover des Buches Do The Hard Things First (ISBN: 9783442179756)
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Rezension zu "Do The Hard Things First" von Scott Allan Bowes

Buchsucht_de
Erst das Schwere, dann das Leichte – unbequem, aber es wirkt

Scott Allan stellt eine simple, aber unbequeme These auf: Wer morgens zuerst die schwerste Aufgabe erledigt, gewinnt den Tag – und auf Dauer das Leben. In 22 Strategien zeigt er, wie sich Aufschieberitis als antrainiertes Verhalten Schritt für Schritt umlernen lässt. Es geht um Selbstdisziplin, Fokus, den Umgang mit innerem Widerstand und das Setzen klarer Prioritäten. Ohne esoterischen Überbau, dafür mit konkreten Übungen am Ende jedes Kapitels.

Allan schreibt direkt, klar und ohne unnötigen Schnörkel. Er schwurbelt nicht, predigt nicht und tut auch nicht so, als hätte er den heiligen Gral gefunden. Stattdessen erzählt er offen von seinen eigenen Phasen massiver Prokrastination – inklusive finanzieller Folgen – und genau das macht ihn glaubwürdig. Die deutsche Übersetzung von Bettina Spangler liest sich flüssig, auch wenn der amerikanische Coaching-Ton stellenweise durchschimmert.

Die größte Stärke des Buches liegt im Aufbau: 22 kurze, gut konsumierbare Kapitel, jedes mit einer konkreten Strategie und einer Implementation Task am Ende. Du liest nicht nur, du machst. Wer die Aufgaben tatsächlich umsetzt, merkt schon nach wenigen Tagen einen Unterschied. Wer nur drüberliest, nimmt deutlich weniger mit. Das Buch funktioniert als Workbook, nicht als Lesegenuss.

Inhaltlich kombiniert Allan bekannte Konzepte wie Eat the Frog, das Premack-Prinzip, Temptation Bundling und Time Blocking mit eigenen Frameworks. Bahnbrechend Neues gibt es hier nicht. Wer James Clear, Brian Tracy oder Cal Newport bereits kennt, wird vieles in neuer Verpackung wiederfinden. Stark ist das Buch dort, wo es ehrlich über Selbstsabotage spricht – das Kapitel zu den „Kosten der Prokrastination“ trifft einen Nerv.

Was mich gestört hat: die vielen Wiederholungen. Das Buch hätte locker 60 Seiten kürzer sein können, ohne an Substanz zu verlieren. Auch der spürbare Coach-Verkaufston und einige eingedeutschte englische Frameworks wirken zwischendurch etwas aufgesetzt.

Mein Fazit: „Do The Hard Things First“ ist kein revolutionäres Buch, aber ein ehrliches, brauchbares Arbeitsbuch gegen Aufschieberitis. Wer wirklich umsetzt, was Allan beschreibt, holt deutlich mehr raus als bei den meisten Ratgebern dieser Kategorie. Besonders empfehlenswert für Selbstständige, Studierende und alle, die sich beim Aufschieben selbst auf die Nerven gehen – vor allem, wenn man noch nicht viel im Bereich Produktivität gelesen hat. Eine schöne Ergänzung zu „Atomic Habits“. Vielleser im Genre werden hingegen wenig Neues entdecken.

Mein Tipp: ein Kapitel pro Tag, Aufgabe sofort umsetzen – dann fliegt das Buch.

Cover des Buches Do The Hard Things First (ISBN: 9783442179756)

Rezension zu "Do The Hard Things First" von Scott Allan Bowes

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Rezension zu "Do the Hard Things First" von Scott Allan Bowes

Stell dir vor, du sitzt da, die Steuererklärung starrt dich an wie der Bösewicht aus einem Horrorfilm, und du entscheidest, dass es der perfekte Zeitpunkt ist, das Alphabet rückwärts zu lernen. Herzlich willkommen in der Welt der Prokrastination, liebevoll präsentiert von Scott Allan Bowes in seinem neuesten Werk „Do the Hard Things First“.

Das Buch beginnt mit einem Versprechen, das kühner nicht sein könnte: Es verspricht, uns aus der Umklammerung der Prokrastination zu befreien. Ja, genau, dieses mysteriöse Land, in dem „später“ und „morgen“ die nationalen Währungen sind. Bowes entführt uns in eine Welt, in der Aufgaben nicht länger aufgeschoben werden als die Veröffentlichung des nächsten „Game of Thrones“-Bandes.

Teil Eins: Die Theorie hinter dem Aufschieben

Im ersten Abschnitt führt uns Bowes durch die dunklen Gassen der Prokrastination. Er offenbart uns, warum wir so gerne Dinge aufschieben: weil, seien wir ehrlich, das sofortige Vergnügen eines „How I Met Your Mother“-Marathons unendlich verlockender ist als die Aussicht, endlich die Garage aufzuräumen.

Teil Zwei: Der 22-Schritte-Plan zur Rettung

Dann, im zweiten Teil, präsentiert uns Bowes seinen revolutionären 22-Schritte-Plan, der eher wie eine Sammlung von Lebensweisheiten wirkt, die man auch von einem weisen, aber leicht verwirrten Großvater erwarten könnte. Von „Mach die schwerste Aufgabe zuerst“ bis „Nein, eigentlich doch die leichteste“, könnte man meinen, Bowes versucht, uns mit einem therapeutischen Ansatz der Verwirrung zu heilen.

Die Umsetzung im Alltag: Eine Komödie in mehreren Akten

Während ich versuchte, den Ratschlägen zu folgen, fand ich mich in Situationen wieder, in denen ich zwischen dem Sortieren meiner Socken nach Farben und der tiefgründigen Frage, ob ich zuerst Kaffee trinken oder doch den Müll rausbringen sollte, zerrissen war. Es ist, als ob Bowes uns durch ein Labyrinth führt, in dem jedes „Nein, das mache ich später“ eine weitere Drehung in die falsche Richtung bedeutet.

Fazit: Ein Abenteuer, das du nicht aufschieben solltest

„Do the Hard Things First“ ist wie der enthusiastische Fitnesstrainer, von dem du nicht wusstest, dass du ihn brauchst. Es ist ein Mix aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, lebensverändernden Aha-Momenten und einer Prise Selbsthilfe-Humor, der dich motiviert, endlich das Buch zu Ende zu lesen – bevor du dich den wirklich harten Dingen des Lebens widmest.

Insgesamt bietet das Buch eine charmante, wenn auch manchmal verwirrende Reise durch die Welt der Selbstoptimierung. Für alle, die ihre Prokrastination in den Griff bekommen wollen, ohne dabei den Spaß am Leben zu verlieren, ist Scott Allan Bowes‘ Werk ein Must-Read. Und wer weiß, vielleicht ist am Ende des Buches die Steuererklärung plötzlich nicht mehr so erschreckend – oder du hast zumindest gelernt, sie kreativer aufzuschieben.

Cover des Buches Do The Hard Things First (ISBN: 9783442179756)
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Rezension zu "Do The Hard Things First" von Scott Allan Bowes

sandraanabel
Für mich ein absolutes Goldstück!

Alle mal die Hände hoch, die Dinge immer so lange aufschieben, bis sie ein riesiges, beängstigendes Ding sind!

🙋🏻‍♀️

Ja, da zähle ich mich definitiv dazu. Unsere Gesundheit ist ein so komplexes System, bei dem sich die einzelnen Bereiche gegenseitig bedingen. Da ist es manchmal schwer Auslöser und Symptom voneinander zu entscheiden. Was in meinem Fall auf jeden Fall einen großen negativen Beitrag leistet ist fehlende Struktur und damit fehlende Kontrolle in meinem Leben. Damit, wichtige Dinge vor mir herzuschieben, habe ich schon ganz früh begonnen. Ich hab noch im Ohr, wie ich als Jugendliche dafür geschimpft wurde. Mir wurde gesagt, ich kann nicht immer erwarten, dass mir alles zufliegt. Doch genau das Gefühl hatte ich damals. Spoiler: Es ist natürlich nicht so. In keinem Bereich des Lebens. Es ist sogar so schlimm, dass, wenn man 0% gibt, man nicht bei 0% bleibt, sondern sich ein Ungleichgewicht ins Minus ergibt.  Du bleibst nicht gesund, wenn du nicht aktiv etwas für deine Gesundheit tust. Du kommst nicht voran, wenn du nicht aktiv vorangehst. Wenn du nicht handelst. Ich sage immer zu meinem Freund: Keine Ahnung, irgendwie fühle ich mich immer wie blockiert. Das kennt er nicht, ist seine Antwort. Mittlerweile weiß ich auch warum. Ich habe es mir angewöhnt, Dinge aufzuschieben und zwar so lange, bis es wehtut. Den Bogen von der Gewohnheit des Aufschiebens zu diesem Gefühl von Blockade zu schlagen war schwer. Und dann war auf einmal alles klar. Die negativen Konsequenzen des Aufschiebens spüre ich jeden Tag. Es ist kein Scherz, wenn ich sage, das Buch hat mir die Augen geöffnet und zwar definitiv auf eine therapeutische Weise. Natürlich braucht es eine Weile, bis man neue Gewohnheiten etabliert und alte ablegt, daher ist das Buch in dem Sinne nicht fertiggelesen. Es bietet nämlich neben dem Hintergrundwissen zum Thema einige sinnvolle Strategien für den Alltag, die man gut integrieren und etablieren kann. Das ist natürlich ein Haufen Arbeit, aber es lohnt sich. Ich empfehle das Buch wirklich ganz dringend jedem, der gerne mal etwa vor sich herschiebt (und glaubt er hätte es eigentlich im Griff) und denen, die glauben es nicht zu tun. Denn zum Großteil merkt man gar nicht, dass man das tut. Vielleicht  schafft man ja auch die vielen kleinen Aufgaben des Alltags mit links, hat sich aber noch nie mit der (finanziellen) Absicherung der Zukunft beschäftigt oder weiß eigentlich gar nicht so wirklich, wohin man im Leben eigentlich möchte. Ja, auch ich glaube, dass Druck meist mehr Druck verursacht, aber gar keine Lösung ist eben auch keine. Liebe das Buch sehr und kann es euch nur ans Herz legen!

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