Scott Bergstrom

 3.6 Sterne bei 82 Bewertungen
Autor von Cruelty, Cruelty und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Scott Bergstrom

Scott Bergstrom ist Fotograf, Texter und Autor. Als Creative Director arbeitete er lange Zeit in einer der renommiertesten Werbeagenturen in Manhattan und entwickelte zahlreiche Kampagnen für große Firmen. Er verfasste Essays und Artikel über Architektur und das Leben in Großstädten, die über die USA hinaus international publiziert wurden. "Cruelty - Ab jetzt kämpfst du allein" ist sein Romandebüt, das im Februar 2017 in Deutschland erscheint. Bergstrom lebt mit seiner Frau und seinen Töchtern in Colorado.

Alle Bücher von Scott Bergstrom

Scott BergstromCruelty
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Cruelty
Cruelty
 (77)
Erschienen am 17.02.2017
Scott BergstromOhne Gnade
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Ohne Gnade
Ohne Gnade
 (0)
Erschienen am 19.02.2019
Scott BergstromOhne Skrupel
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Ohne Skrupel
Ohne Skrupel
 (0)
Erschienen am 19.02.2019
Scott BergstromCruelty
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Cruelty
Cruelty
 (4)
Erschienen am 17.02.2017
Scott BergstromThe Cruelty: a gripping, high-octane thriller for fans of The Girl With the Dragon Tattoo
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The Cruelty: a gripping, high-octane thriller for fans of The Girl With the Dragon Tattoo

Neue Rezensionen zu Scott Bergstrom

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Hellomymedias avatar

Rezension zu "Cruelty" von Scott Bergstrom

Spannungsreicher Actionthriller der Extraklasse!
Hellomymediavor 2 Monaten

Die originale Rezension findest du hier.


Spätestens seit dem hochgradig spannenden Actionthriller „Red Sparrow“ ist mir klar geworden, dass ich mit Agententhrillern sehr wohl etwas abgewinnen kann. Mein Interesse gegenüber vorliegendem Werk, welches mit auffälligem Design aus lilafarbenem Umschlag und orangenem Schnitt daherkommt, war also geweckt. Welche meiner Erwartungen eingehalten werden konnten und weitere Leseeindrücke zur Lektüre – in der folgenden Rezension.


Schon auf den ersten Seiten kann man als Leser in die Geschichte eintauchen. Ein rasanter und fesselnder Schreibstil machen einen flüssigen und problemlosen Einstieg in die Handlung möglich. Autor des Werkes, Scott Bergstrom, weiß über die vierhundert Seiten gelungen und packend zu erzählen. Es ist nicht die Sorte von Buch, die einem noch Monate oder gar Jahre im Gedächtnis bleiben werden, aber eines, das im Hier und Jetzt grandiose Unterhaltung liefert – und das rechne ich ihm hoch an.

Mit der Protagonistin komme ich gut zurecht. Ihre Motive bleiben jederzeit nachvollziehbar, man kann sich in ihre Lage gut hineinversetzen. Mir ist klar, dass die Handlung nicht realistisch ist, und auch die Hauptfigur Gwendolyn verhält sich ein bisschen reifer und mutiger, als man es von einer Siebzehnjährigen erwarten würde – aber solche kleine Ungereimtheiten gewinnen nicht zu sehr Oberhand, als dass sie schwer ins Gewicht fallen könnten.

Das rasante Tempo, mit welchem der Autor erzählt, hält den Leser jederzeit auf Trab, sodass das Lesevergnügen recht schnell wieder zu Ende ist. Er führt seine Leserschaft überzeugend in die Welt der Geheimdienste und Mafiabosse ein, sodass man sich selbst ständig dabei ertappen kann, wenn man überlegt, welcher Figur man selbst tatsächliches Vertrauen schenken kann. Uns wird ein erschreckendes Bild der Welt geboten, in der Gesetze, gesellschaftliches Verhalten und Hoffnung nicht die Stützpfeiler des Lebens sind – und jeder merkt das, es wird aber nicht infrage gestellt.

Wendungsreich führt Scott Bergstrom durch eine sprunghafte Reise über den gesamten Globus, während welcher die Protagonistin, die der Leser in der Ich-Perspektive begleitet, eine frappierende charakterliche Veränderung durchschreitet. Diese wirkt, den Umständen entsprechend, glaubwürdig und lässt an dieser Stelle keine Nachfragen übrig.

An einigen Stellen hätte ich mir von dem Autor jedoch ein wenig mehr Konsequenz gewünscht. Er erzählt mit Beharrlichkeit eine düstere Handlung und doch wirkt es teilweise so, als wären die Herausforderungen, denen die Hauptfigur gegenüber gestellt wird, zu simpel überwindbar. Wenn ein böser Mafiaboss beispielsweise als Genius figuriert wird, vor dessen Intellekt sich viele fürchten, dann erwarte ich als Leser automatisch, dass er die beinahe schon „läppischen“ Tricks, welche angewendet werden, vorhersieht und daher mühelos parieren kann. Dies ist hier aber nicht der Fall.

Das Ende lässt eine Weitererzählung offen. Von meiner Seite aus gebe ich einer Fortsetzung grünes Licht, da ich gerne weiterhin mitverfolgen möchte, wie sich die Geschichte rund um Gwendolyn Bloom entwickeln wird. Laut Informationen des Verlags soll der zweite Band der Reihe, der den deutschen Titel „Ohne Skrupel“ tragen wird, im Februar nächsten Jahres erscheinen. Ich bin gespannt. Kleine Anmerkung: Vorliegendes Werk wird im selben Monat als Taschenbuchausgabe unter dem Namen „Ohne Gnade“ neu veröffentlicht und momentan wird an der Kinoverfilmung gearbeitet.

Wenn man mich abschließend fragt, ob ich „Cruelty – Ab jetzt kämpfst du allein“ weiterempfehlen kann, dann lautet die Antwort, allein in Anbetracht der überwiegenden Mehrheit positiver genannter Aspekte: „Ja.“ Dieses Buch kann unterhaltsame und atemlose Spannung bieten und einige gut gefüllte Lesestunden bieten. Wer gerne Thriller und Action, auch gerne mit Agententhematik, liest, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten.


Fazit:
„Cruelty – Ab jetzt kämpfst du allein“ ist ein spannungsreicher Actionthriller der Extraklasse. Ich bin sehr gespannt auf geplante Fortsetzungen.

Gerne vergebe ich vier von fünf möglichen Sternen.

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vormis avatar

Rezension zu "Cruelty" von Scott Bergstrom

Cruelty
vormivor einem Jahr

Ein Buch wie ein Blockbuster: Scott Bergstroms erster Roman erscheint in 20 Ländern und wird in Hollywood verfilmt – von Kinohit-Produzent Jerry Bruckheimer («Fluch der Karibik», «Armageddon»).

Vor zehn Jahren wurde Gwens Mutter ermordet, nur ihren Vater hat sie noch. Doch kurz nachdem er zu einer Geschäftsreise nach Paris aufgebrochen ist, stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent – und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? 

Als die Ermittlungen eingestellt werden, macht Gwen sich selbst auf die Suche. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Und Gwen erkennt: Wenn man seine Gegner besiegen will, muss man mindestens so hart und grausam werden wie sie!
Inhaltsangabe auf amazon


Schade, mir hat die Idee hinter der Story echt sehr interessiert und gereizt.
Aber leider hat mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen können.
Noch dazu wurde die Geschichte fast ohne Betonung vorgelesen worden, das hat nicht unbedingt dafür gesorgt, mich umzustimmen.
Aber der Hauptgrund für die 2 Sterne Abzug - die Geschichte erscheint mir doch zu vorhersehbar. 


Dazu kommt noch, dass der Hauptdarstellerin einfach alles gelingt. Sie kann und weiss schon fast alles.
Und alles das, was sie nicht sowieso schon kann, das erlernt sie innerhalb kürzester Zeit.
Selbst in heiklen Situatiinen ist sie immer schneller und besser als die Anderen, oder hat wenigstens mehr Glück und bleibt die Beste.
Das ist nervend und ermüdend, ich habe mehr als einmal überlegt die Story abzubrechen...

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fraeulein_lovingbookss avatar

Rezension zu "Cruelty" von Scott Bergstrom

Cruelty
fraeulein_lovingbooksvor einem Jahr

Inhalt

Vor zehn Jahren wurde Gwens Mutter ermordet, nur ihren Vater hat sie noch. Doch kurz nachdem er zu einer Geschäftsreise nach Paris aufgebrochen ist, stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent – und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren?
Als die Ermittlungen eingestellt werden, macht Gwen sich selbst auf die Suche. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Und Gwen erkennt: Wenn man seine Gegner besiegen will, muss man mindestens so hart und grausam werden wie sie!
(Quelle: Amazon )

 

Meine Meinung

Gwen hat vor zehn Jahren ihre Mutter verloren und lebt aktuell mit ihrem Diplomatenvater in New York. In der Schule fühlt sie sich nicht wohl und wird gemobbt. Eines Tages verschwindet der Vater und er wird wenig unternommen, ihn zu finden – es wird sogar vermutet, das er sich gegen sein Heimatland gestellt hat. Gwen kommt bei den Nachbarn unter, der Mann ist ein ehemaliger Geheimagent und verschafft ihr einen Flug nach Paris, zu einer seiner Kontaktpersonen, Yael. Die Reise von Gwen beginnt…
Zu Beginn war mir Gwen sympathisch, aber im Laufe der Geschichte begann eine Veränderung, die man nicht nachvollziehen konnte. Je mehr sie sich Osteuropa näherte, umso kühler, kaltblütiger und unsympathischer wurde sie mir.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird nur aus der Sicht von Gwen, was natürlich einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt, aber auch sehr eintönig ist. Ich hätte mir gewünscht, das entweder der Vater oder „Weggefährten“ einen kleinen Anteil aus ihrer Sicht erzählt hätten.

Als ich mit „Cruelty“ begonnen habe, war ich vollkommen begeistert und habe die Abschnitte bis nach Berlin in einem Zug gelesen. Es war bis dahin genau die richtige Menge an Aktion und verständlichen Handlungen von Gwen. In Berlin beginnt eine Veränderung von Gwen innerhalb der Geschichte, die mir nicht gefallen hat. Auf den Weg nach Prag und die Kapitel, die darauf folgen, wird Gwen und ihre Handlungen immer unglaubwürdiger. Ein Mädchen in dem Alter, mit dem Hintergrundwissen und Training, das sie von Yael in Paris erhält, kann nicht plötzlich zu einer so mörderischen Waffe werden, die als „unausrottbar“ dargestellt wird.
Der Jugendthriller wurde zum Agententhriller, was in meinen Augen zu schnell und realitätsfern abgelaufen ist. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

Von mir gibt´s keine Lese- oder Kaufempfehlung.

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Gespräche aus der Community

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Marina_Nordbrezes avatar

Was tust du, wenn man dir das Liebste nimmt? Und du erfährst, dass dein Leben eine Lüge war? 

Gwens Leben steht Kopf. Gerade noch hat sie den 10. Todestag ihrer Mutter gemeinsam mit ihrem Vater verbracht, wenige Tage später erfährt sie, dass ihr Vater verschwunden ist. Doch nicht nur das. Plötzlich muss sie erkennen, dass ihr Vater ein geheimes Doppelleben geführt hat und eigentlich CIA-Agent ist. Was hat das alles zu bedeuten? Hat das Verschwinden ihres Vaters etwas mit dem Geheimdienst zu tun? Gwen bleibt nur eine Wahl – sie muss selbst aktiv werden und die Geheimnisse ihres Vaters aufdecken, um eine Chance auf ein Wiedersehen zu haben. Doch dabei stößt sie auf dunkle Machenschaften und muss erkennen, dass die größte Gefahr manchmal dort lauert, wo man sie nicht erwartet hätte ...

Scott Bergstrom erschafft in "Cruelty" eine düstere Agentenwelt, in der seine Heldin Gwen erst einmal die Spielregeln erlernen muss, um ihr Ziel zu erreichen. Ihr habt die Möglichkeit, Gwen auf ihrem gefährlichen Weg zu begleiten, wenn ihr mutig genug seid, an unserem Lesewochenende teilzunehmen!

Mehr zum Buch:
Zehn Jahre ist es her, seit ihre Mutter ermordet wurde. Wie immer verbringt Gwen den Todestag mit ihrem Vater. Danach reist er geschäftlich nach Paris. Tags darauf stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent. Und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? Die CIA stellt die Ermittlungen schnell ein. Gwen hat eine einzige Spur: Den Namen eines Kontaktmanns in Paris. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Bald sieht sich Gwen einem internationalen Netzwerk aus Waffenschiebern, Drogendealern und Menschenhändlern gegenüber. Und sie erkennt: Wenn man diese Gegner besiegen will, muss man so hart und grausam werden wie sie.

>> Hier geht es zur Leseprobe 

Über den Autor:
Scott Bergstrom arbeitete jahrelang als Texter und Creative Director in einer der größten und renommiertesten Werbeagenturen in Manhattan und entwickelte Print-, Fernseh- und Onlinekampagnen für namhafte Firmen wie Ford, Boeing, Chase sowie für das Auswärtige Amt der USA. Bergstroms Essays und Artikel über Architektur und urbanes Leben wurden in den USA und Europa breit publiziert. Sein Interesse gilt besonders den vernachlässigten Gegenden beliebter Touristenmetropolen – die er in «Cruelty» düster und anschaulich beschreibt.

Gemeinsam mit ROWOHLT laden wir euch zu einem ganz besonderen Lesewochenende zu "Cruelty" ein und verlosen in diesem Zuge Leseexemplare. Wie viele? Das hängt von euch ab!
Je mehr Leser sich für das Lesewochenende bewerben, umso mehr Bücher gibt es zu gewinnen! 
 
Folgende Stufen gilt es zu erklimmen: 
 
150 Bewerbungen --> 50 Bücher
300 Bewerbungen --> 75 Bücher
450 Bewerbungen --> 100 Bücher

Wenn ihr mit uns gemeinsam vom 17.02. bis zum 19.02. "Cruelty" lesen und euch hier und auf den Social-Media-Kanälen mit dem Hasthag #lbcruelty über das Buch austauschen möchtet, bewerbt euch einfach bis einschließlich 12.02. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button * und verratet uns folgendes:

Gwen ist keine Agentin und muss trotzdem schnell lernen, sich in der Welt des Verbrechens zu orientieren. Welche Fähigkeit ist dafür eurer Meinung nach ganz besonders wichtig?

Ich drücke euch die Daumen und freue mich schon auf unser gemeinsames Lesewochenende mit "Cruelty"!

*Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.
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