Scott Bergstrom

 3,6 Sterne bei 107 Bewertungen
Autor von Ohne Gnade, Cruelty und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Kreatives Multitalent im Big Apple: Scott Bergstrom ist Fotograf, Texter und Autor. Als Creative Director arbeitete er lange Zeit in einer der renommiertesten Werbeagenturen in Manhattan und entwickelte zahlreiche Kampagnen für große Firmen und Global Player. Er verfasste Essays und Artikel über Architektur und das Leben in Großstädten, die über die USA hinaus international publiziert wurden. "Cruelty - Ab jetzt kämpfst du allein" ist sein Romandebüt, das im Februar 2017 in Deutschland erschien und von Hollywood-Größe Jerry Bruckheimer verfilmt wird. Bergstroms Bücher verkauften sich in etwa 20 Länder und sind internationale Bestseller. Scott Bergstrom lebt mit seiner Frau und seinen Töchtern in Colorado.

Alle Bücher von Scott Bergstrom

Cover des Buches Ohne Gnade (ISBN: 9783499272677)

Ohne Gnade

 (93)
Erschienen am 19.02.2019
Cover des Buches Ohne Skrupel (ISBN: 9783499272691)

Ohne Skrupel

 (3)
Erschienen am 19.02.2019
Cover des Buches Cruelty (ISBN: 9783839815465)

Cruelty

 (8)
Erschienen am 17.02.2017
Cover des Buches The Cruelty (ISBN: 9781406375039)

The Cruelty

 (2)
Erschienen am 09.02.2017

Neue Rezensionen zu Scott Bergstrom

Cover des Buches Cruelty (ISBN: 9783839815465)
93Janinas avatar

Rezension zu "Cruelty" von Scott Bergstrom

Toller Spionage Thriller. Hat endlich mal wieder Spaß gemacht zu lesen.
93Janinavor 2 Jahren

Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen!

Gwendolyn Bloom ist eine 17-jährige Einzelgängerin. Ist als Diplomatentochter viel gereist und konnte nie so richtig Anschluss finden. Als ihr Vater dann entführt wird und sie erfährt, dass er ein Spion sei, zerbricht für sie eine Welt. Gwen muss schnell erwachsen werden und lernen, dass es in dieser Welt grausame Dinge gibt, die viel größer sind als gedacht. Menschenhandel, Waffenschmuggel, Drogendealer - sie bekommt es mit den kriminellsten Menschen zu tun und verfolgt einen Plan von New York, über Paris, Berlin und Prag.

Mir persönlich gefällt die Ich-Perspektive, in der geschrieben wird, sehr gut. Auch der allgemeine Schreibstil des Autors hat genau meinen Geschmack getroffen. Ich fand es wirklich leicht und flüssig zu lesen.

Für mich ein klares Highlight!

Cover des Buches Ohne Skrupel (ISBN: 9783499272691)
Ariuss avatar

Rezension zu "Ohne Skrupel" von Scott Bergstrom

Nimm dir dein Leben zurück.
Ariusvor 3 Jahren

Der zweite Teil der Gwendolyn Bloom Reihe beginnt in Uruguay. Gwendolyn heisst jetzt Judita und ist mit ihrem Vater vor diversen Leuten geflohen. Sie arbeitet in einem Restaurant und kümmert sich nebenbei um ihren Vater, welcher in Depressionen versinkt. Der liebevolle Mann und Vater von früher ist weg und an dessen Stelle sitzt ein Schatten seiner selbst. Dies belastet Judita. Als ihr Vater dann auf der Abschussliste der CIA auftaucht, geht Judita auf Konfrontationskurs. Sie macht Jagd auf ihre Verfolger und träumt von einem freien und unabhängigen Leben. Gwen kennt sich inzwischen mit dem Töten aus. In einem Wüstencamp wurde sie von einer Spezialeinheit der Israelis ausgebildet und für die Finessen des Geheimdienstes sensibilisiert.

Wie auch im ersten Teil ist dieses Buch in verschiedene Teile aufgeteilt. Dieses Mal erfahren wir, unter welchem Namen (oder Pass) Gwen/Judita/Lila/Marike lebt. Der Schreibstil ist flüssig, jedoch fand ich das Buch irgendwann ziemlich langatmig. Zudem fehlt mir ein roter Faden, der durch die Handlung führt. 

Es hat mich sehr gefreut, wieder von Terrence zu lesen und auch mitzuerleben, wie er eine Zeitlang ein Teil des Ganzen ist. Dass Yael nicht mehr gross vorkommt, fand ich etwas schade. Ansonsten ist die Geschichte wieder aus der Sicht von Gwen beschrieben. Sie hat ihre Stärke nicht verloren, jedoch manchmal hadert sie etwas.

 Einen grossen Teil der Geschichte verbringt Judita in Zürich. Als Schweizer fand ich dies natürlich interessant. Vor allem die Situation im Tram fand ich zum Lachen. Auch wenn es ein gutes Bild auf die Schweizer Jugend wirft, stehen sicher nicht alle jungen Leute für ältere Mitfahrer auf und machen den Sitz frei. Auch die Fahrt von Zürich nach Genf ist mit knapp drei Stunden Fahrtzeit bei dichtem Verkehr unmöglich einzuhalten. Dies sind aber kleinere Makel, welche wahrscheinlich einfach vorkommen.

Im Grunde handelt die Geschichte davon, dass Niemand der totalen Überwachung der Geheimdienste entgehen kann. Irgendwann wird jeder entdeckt. Die Jagd nach Wissensvorteilen, Manipulation durch Scheininformationen machen aus allen Beteiligten Schachfiguren. Gwen will nicht nur aus dem menschenfeindlichen Spiel der Geheimdienste aussteigen. Vor allem sehnt sie sich nach einem Leben in Frieden, dass ihr nie gegönnt wurde. So auch diesmal nicht.

Im Fokus steht schlicht und ergreifend ein Mensch, der in das Netz der Geheimdienste hineingeboren wurde und vom ersten Atemzug an chancenlos war. Gwens verzweifelter Kampf um ein freies, selbstbestimmtes Leben liest sich sehr spannend und erinnert an den klassischen Kampf zwischen David und Goliath.

Aus der Geschichte lernen, heißt siegen lernen. Doch wie lässt sich ein Krieg beenden, der sich wie ein Wechselspiel selbst nährt und in Bewegung hält, in einer Welt, in der jeder Beteiligte dazu verdammt ist, zu rennen oder töten?

Es braucht keine Propheten, um zu erkennen, dass Gwens Kampf gegen die mächtigen Geheimdienste chancenlos sein wird. Es ist grausam, mit welchen Mitteln die CIA gegen Dissidenten vorgeht und Unbeteiligte als Kollateralschaden in Kauf nimmt. Und so verwundert das dramatische Ende nicht. Auch wenn das Buch mit einem Prolog endet, der entweder doch ein Epilog ist, oder als solcher, auf einen Folgeband hinweisen soll.

Cover des Buches Ohne Gnade (ISBN: 9783499272677)
Ariuss avatar

Rezension zu "Ohne Gnade" von Scott Bergstrom

Auf sich allein gestellt
Ariusvor 3 Jahren

Ein Thriller, der ruhig beginnt, aber auch hier schon Gänsehaut verleiht. Dann nimmt er so richtig Tempo auf und fesselt bis zur letzten Seite.

Im Mittelpunkt dieser rasanten Geschichte finden wir die siebzehnjährige Gwen. Ein angepasstes und braves Mädchen, dass noch immer mit der Ermordung der Mutter vor zehn Jahren zu kämpfen hat.

Überzeugt, ihr Vater führe ein geregeltes und ruhiges Leben, bricht ihre Welt aus den Fugen, als sie erfährt, dass dem nicht so ist. Eines Tages wird ihr mitgeteilt, dass ihr Vater CIA-Agent sei und er bei einem Auslandseinsatz in Paris verschwand. Wurde er entführt oder ist er ein Überläufer? Gwen steht vor den Trümmern ihres Lebens. Da sich die CIA nicht um das Verschwinden ihres Vaters kümmert, macht sie sich selbst auf die Suche nach ihm.

Behütet aufgewachsen, gerät sie in eine fremde Welt, die hart und grausam ist. Auf sich allein gestellt, stolpert sie in ein Netzwerk aus Waffenschiebern, Menschenhändlern und Geheimagenten.

Wendungsreich führt Scott Bergstrom durch eine sprunghafte Reise über den gesamten Globus. Von New York, geht die Jagd via Paris und Berlin nach Prag.

Während der Leser die Protagonistin in der Ich-Perspektive auf ihrer Suche begleitet, macht diese eine frappierende charakterliche Veränderung durchschreitet. Diese wirkt, den Umständen entsprechend, glaubwürdig. Was jedoch nicht ganz überzeugen kann, ist ihre Ausbildung in nur drei Wochen zu einer Spitzenagentin mit der Fähigkeit zum Töten. Etwas überzogen, diese rasante Entwicklung von der behüteten Schülerin zur tötenden Agentin.

Gwendolyn verhält sich auch ein bisschen reifer und mutiger, als wir es von einer Siebzehnjährigen erwarten würden. Diese kleinen Ungereimtheiten gewinnen jedoch nicht zu sehr Oberhand, als dass sie schwer ins Gewicht fallen.

An einigen Stellen hätte ich mir von dem Autor dennoch ein wenig mehr Konsequenz gewünscht. Er erzählt mit Beharrlichkeit eine düstere Handlung und doch wirkt es teilweise so, als wären die Herausforderungen, denen die Hauptfigur gegenübergestellt wird, zu simpel überwindbar. Was ausgebildete Agenten angeblich nicht schaffen, gelingt ihr spielend leicht. Ohne allzu grosse Schwierigkeiten kann sie die Spur in Paris aufnehmen.

Ihre Gegner in Berlin scheinen schwach und verängstigt zu sein. Jedenfalls gelingt es Gwen spielend leicht, den Gangsterboss davon zu überzeugen, dass sein Ende naht, so dass sie von ihm alles erfährt, was sie wissen muss.

Auch der tschechisches Mafiaboss, vor dessen Intellekt sich alle fürchten, fällt auf Gwen herein. Die beinahe schon „läppischen“ Tricks, welche Gwen anwendet, müsste dieser vorhersehen und mühelos parieren. Dies ist hier aber nicht der Fall. So wirkt manches an den Haaren herbeigezogen.

Na gut. Es ist Unterhaltung und darf daher gerne etwas weit hergeholt sein. Mir ist klar, dass die Handlung nicht realistisch ist. Zumindest ist die Geschichte unterhaltsam und spannend. Daher lesenswert.

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