Cruelty

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Inhaltsangabe zu „Cruelty“ von Scott Bergstrom

Ein Buch wie ein Blockbuster: Scott Bergstroms erster Roman erscheint in 20 Ländern und wird in Hollywood verfilmt – von Kinohit-Produzent Jerry Bruckheimer («Fluch der Karibik», «Armageddon»). Vor zehn Jahren wurde Gwens Mutter ermordet, nur ihren Vater hat sie noch. Doch kurz nachdem er zu einer Geschäftsreise nach Paris aufgebrochen ist, stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent – und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? Als die Ermittlungen eingestellt werden, macht Gwen sich selbst auf die Suche. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Und Gwen erkennt: Wenn man seine Gegner besiegen will, muss man mindestens so hart und grausam werden wie sie!

Ein fesselnder Thriller, der Atmospäre aufbaut, aber auch etwas aus dem Ruder läuft.

— Lunamonique
Lunamonique

Düster und Spannend!

— Lila09
Lila09

Ein sehr Nettes Buch , kann man empfehlen, es fehlt aber die Spannnung was nicht weiter schlimm ist. Weil es sich gut liest

— Missi1984
Missi1984

Schlechter Schreibstil, unglaubwürdige Prota-Entwicklung und Handlungsverlauf.

— leucoryx
leucoryx

Wie man es dreht und wendet, an mehreren Ecken fehlt der grundsätzlich sehr guten Idee doch das gewisse Extra um voll überzeugen zu können.

— yesterday
yesterday

Ein spannender Thriller, der kein Thriller im klassischen Sinn ist. Lesenswert und auch mitreißend.

— bookvamp
bookvamp

Ein sehr spannendes und lesenswertes Buch!

— clr_brg
clr_brg

Spannend und brutal: Schonungslos wird ein Mädchen in die grausame Welt der Verbrecher geworfen und muss sich durch kämpfen...

— Gelegenheitsleseratte
Gelegenheitsleseratte

Das Buch startet wirklich gut, aber leider schwächelt es auch sehr gegen Ende.

— kleine_welle
kleine_welle

Eine sehr gute Idee, die aber nicht so gut umgesetzt wurde, Schade! Der Anfang war dennoch sehr gut, dann ging es leider bergab.

— alinars
alinars

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  • Ein potentieller Thriller, der schnell an Glaubwürdigkeit verliert

    Cruelty
    Stranger

    Stranger

    25. February 2017 um 13:17

    "WAS TUST DU, WENN MAN DIR DAS LIEBSTE NIMMT? WENN DU ERFÄHRST, DASS DEIN LEBEN EINE LÜGE WAR?  Zehn Jahre ist es her, seit ihre Mutter ermordet wurde. Wie immer verbringt Gwen den Todestag mit ihrem Vater. Danach reist er geschäftlich nach Paris. Tags darauf stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür. Sie erzählen eine unglaubliche Geschichte:  Ihr Vater ist eigentlich CIA Agent. Und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? Die CIA stellt die Ermittlungen schnell ein. Gwen hat eine einzige Spur: den Namen des Kontaktmanns in Paris. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Bald sieht sich Gwen einem internationalen Netzwerk aus Waffenschiebern, Drogendealern und Menschenhändlern gegenüber. Und sie erkennt: Wenn man diese Gegner besiegen will, muss man so hart und grausam werden wie sie" Hört sich spannend an. Kann viel Potential haben. Muss ich lesen. Das waren meine Gedanken beim lesen des Klappentextes. Und zunächst startet das Buch auch gut. Die Charaktere werden eingeführt und man lernt Gwendolyn Boom kennen, die Hauptprotagonisten dieses Buches. Sie ist 17 Jahre alt, hochintelligent, Athletin, beherrscht 5 Sprachen, ist jedoch ein totaler Außenseiter. Dies liegt auch daran, dass sie ständig ihren Wohnort wechseln muss aufgrund der Arbeit ihres Vaters. Der ist jedoch, daß wertvollste und einzigste was sie besitzt, denn ihre Mutter ist vor 10 Jahren ermordet worden und seitdem ist ihr Vater ihre einzige Bezugsperson.  Eines Tages begibt sich dieser wieder auf eine Geschäftsreise und kommt allerdings nicht mehr wieder. Gwens Leben wird von dem einen Moment zum anderen völlig auf den Kopf gestellt, als ihr dann erzählt wird, dass ihr Vater eigentlich CIA Agent ist und nach seiner letzten Mission in Paris spurlos verschwunden ist. Als daraufhin auch die Ermittlungen ziemlich schnell eingestellt werden entscheidet sich Gwen dafür, die Fäden selbst in die Hand zu nehmen. Denn ihr Vater ist alles was sie besitzt und niemals könnte sie sich einfach so mit seinem Verschwinden abfinden. Und hier ist der Moment wo ein potentieller Thriller zu einem Märchen wird. Denn die vielen Action Szenen und Verwicklungen in dreckiger Geschäfte verlieren jeden Bezug zur Realität. Der Autor will Tempo in die Geschichte Rein bringen.  Er will Spannung und Nervenkitzel. Er will, dass der Leser einen guten Thriller bekommt. Leider vergisst er dabei den wichtigsten Punkt, den ein gutes Buch meiner Meinung nach ausmacht, und zwar den Bezug zur Realität. Denn Gwendolyn ist es nicht nur möglich innerhalb von 3 Wochen eine Kampfsport Art zu erleben,  wofür andere Jahre brauchen um sie meistern zu können, nein, sie wird auch zur Super Heldin die alles meistern kann. Egal welches Hindernis vor ihr auftaucht. Hindernisse an denen andere schon längst gestorben wären. Gwen überlebt sie alle aus unerklärlichen Gründen. Immer wieder spielt ihr das Glück in die Hände. Immer wieder überschätzt sie sich und stürzt sich in eine Situation, in denen es keinen Ausweg gibt. Immer wieder muss sie aufgrund ihrer "Dummheit" sterben, aber nein es passiert nicht. Das Buch hätte schon nach 200 Seiten vorbei sein können.  Ich konnte die Geschichte nur noch mit Augen Rollen weiterlesen.  Sicherlich, für Leute die nur Blutgemetzel ohne Sinn und Zweck sehen wollen, ein gutes Buch. Für mich jedoch ist ein Buch ohne Realitätsbezug nicht Lesenswert. Einziger Grund, weshalb ich 2 statt 1 Stern vergebe sind die Vielen Handlungsorte die der Autor gut ins Geschehen einbindet. Der Autor hat einen sehr bildhaften Schreibstil und so kann man sichalles gut vorstellen. Beim Lesen erhält man dann Den Eindruck direkt mit vor Ort zu sein. Fazit: Für Blutdurstige Action fixierte Leser sicher kein Fehlgriff. Für Leute, die jedoch einen guten Thriller erwarten mit gut durchdachten Handlungsstrang und einen Realitätsbezug brauchen ist das nichts. 2 von 5 Sterne 

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  • Lesewochenende zu "Cruelty" von Scott Bergstrom

    Cruelty
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Was tust du, wenn man dir das Liebste nimmt? Und du erfährst, dass dein Leben eine Lüge war?  Gwens Leben steht Kopf. Gerade noch hat sie den 10. Todestag ihrer Mutter gemeinsam mit ihrem Vater verbracht, wenige Tage später erfährt sie, dass ihr Vater verschwunden ist. Doch nicht nur das. Plötzlich muss sie erkennen, dass ihr Vater ein geheimes Doppelleben geführt hat und eigentlich CIA-Agent ist. Was hat das alles zu bedeuten? Hat das Verschwinden ihres Vaters etwas mit dem Geheimdienst zu tun? Gwen bleibt nur eine Wahl – sie muss selbst aktiv werden und die Geheimnisse ihres Vaters aufdecken, um eine Chance auf ein Wiedersehen zu haben. Doch dabei stößt sie auf dunkle Machenschaften und muss erkennen, dass die größte Gefahr manchmal dort lauert, wo man sie nicht erwartet hätte ... Scott Bergstrom erschafft in "Cruelty" eine düstere Agentenwelt, in der seine Heldin Gwen erst einmal die Spielregeln erlernen muss, um ihr Ziel zu erreichen. Ihr habt die Möglichkeit, Gwen auf ihrem gefährlichen Weg zu begleiten, wenn ihr mutig genug seid, an unserem Lesewochenende teilzunehmen! Mehr zum Buch: Zehn Jahre ist es her, seit ihre Mutter ermordet wurde. Wie immer verbringt Gwen den Todestag mit ihrem Vater. Danach reist er geschäftlich nach Paris. Tags darauf stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent. Und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? Die CIA stellt die Ermittlungen schnell ein. Gwen hat eine einzige Spur: Den Namen eines Kontaktmanns in Paris. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Bald sieht sich Gwen einem internationalen Netzwerk aus Waffenschiebern, Drogendealern und Menschenhändlern gegenüber. Und sie erkennt: Wenn man diese Gegner besiegen will, muss man so hart und grausam werden wie sie. >> Hier geht es zur Leseprobe  Über den Autor: Scott Bergstrom arbeitete jahrelang als Texter und Creative Director in einer der größten und renommiertesten Werbeagenturen in Manhattan und entwickelte Print-, Fernseh- und Onlinekampagnen für namhafte Firmen wie Ford, Boeing, Chase sowie für das Auswärtige Amt der USA. Bergstroms Essays und Artikel über Architektur und urbanes Leben wurden in den USA und Europa breit publiziert. Sein Interesse gilt besonders den vernachlässigten Gegenden beliebter Touristenmetropolen – die er in «Cruelty» düster und anschaulich beschreibt. Gemeinsam mit ROWOHLT laden wir euch zu einem ganz besonderen Lesewochenende zu "Cruelty" ein und verlosen in diesem Zuge Leseexemplare. Wie viele? Das hängt von euch ab! Je mehr Leser sich für das Lesewochenende bewerben, umso mehr Bücher gibt es zu gewinnen!    Folgende Stufen gilt es zu erklimmen:    150 Bewerbungen --> 50 Bücher 300 Bewerbungen --> 75 Bücher 450 Bewerbungen --> 100 Bücher Wenn ihr mit uns gemeinsam vom 17.02. bis zum 19.02. "Cruelty" lesen und euch hier und auf den Social-Media-Kanälen mit dem Hasthag #lbcruelty über das Buch austauschen möchtet, bewerbt euch einfach bis einschließlich 12.02. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button * und verratet uns folgendes: Gwen ist keine Agentin und muss trotzdem schnell lernen, sich in der Welt des Verbrechens zu orientieren. Welche Fähigkeit ist dafür eurer Meinung nach ganz besonders wichtig? Ich drücke euch die Daumen und freue mich schon auf unser gemeinsames Lesewochenende mit "Cruelty"! *Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.

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  • Cruelty - Ab jetzt kämpfst du allein

    Cruelty
    Lunamonique

    Lunamonique

    25. February 2017 um 09:47

    „Cruelty - Ab jetzt kämpfst du allein“ ist der Debüt-Roman von Scott Bergstrom. Gwen wird mit einer Wahrheit konfrontiert, die ihr Leben verändert. Gwendolyn ist Sieben als ihre Mutter ermordet wird. Am zehnten Todestag und gleichzeitig Dads Geburtstag kommt die Erinnerung an die Ereignisse in Algier wieder hoch. Gwens Vater, ein Diplomat im Auswärtigen Amt, reist einen Tag später geschäftlich nach Paris und verschwindet dort spurlos. Was ist geschehen? „Die Jungen warten jetzt gespannt auf die Hinrichtung.“ Der irrführende Einstieg mit dem Literaturkurs in der Schule ist gelungen. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Gwendolyn erzählt. Sie ist erst 18 Monate mit ihrem Vater in New York und geht auf die Privatschule Danton Academy. Als Neuling und Außenseiterin muss sie sich mit mobbenden Mitschülern herumschlagen. Es fällt leicht, Sympathie für Gwen zu entwickeln. Niemand außer ihrem Vater weiß, wie es in ihr aussieht. Die Erinnerungen an den schrecklichen Tod der Mutter schockieren. Mit ihrer Intelligenz, ihrem Sprachtalent und Faible für Kunstturnen ist Gwen eine außergewöhnliche Hauptfigur. Eine zufällige Begegnung fesselt. Wird mehr daraus? Mit einer überraschenden Wende bricht Gwens Zwei-Mann-Familienwelt zusammen. Das Tempo steigt. Werden die Ersatzgroßeltern Bela und Lili Gwen helfen können? Autor Scott Bergstrom stellt Gwen vor eine fast unlösbare Aufgabe. Sie muss ihre Angst überwinden und sich gefährlichen Herausforderungen stellen. Mit einer Reise und einem Zusammentreffen steigt die Spannung. James Bond-Flair kommt auf. Wem kann Gwen vertrauen? Hinter jeder Ecke könnte der Feind lauern. „Die Angst in deinem Bauch ist nur ein Gefühl. Nichts weiter.“ Gwens Veränderung ist nachvollziehbar. Sie hat ein Ziel, das ihr Handeln bestimmt. Der Erzählstil reißt mit. Bilder entstehen im Kopf. Jede Szene, Atmosphäre ist greifbar. Der Leser ist nah am Geschehen, gerät fast in die Rolle eines unsichtbaren Beobachters. Der Thriller spielt an verschiedenen Handlungsorten. Mit Berlin und besonders Prag erreicht die Spannung einen neuen Level. Nicht nur die Gegner beweisen Kaltblütigkeit. Der Showdown ist harter Tobak. Im letzten Buchdrittel wirkt Gwen zu abgeklärt und brutal. Es bleiben Fragen offen. Ein Teil der Feinde spielt plötzlich keine Rolle mehr. Hat der Leser oder Autor etwas übersehen? Eine überraschende Wende ist gelungen. Das Ende lässt auf einen zweiten Band schließen. Auf dem Cover sind Hauptfigur und Titel effektvoll in Szene gesetzt. Die leuchtende Titelschrift und düstere Details ziehen die Blicke aufs Buch. „Cruelty - Ab jetzt kämpfst du allein“ fesselt, läuft aber auch ein bisschen aus dem Ruder. Der Großteil der Geschichte ist nicht vorhersehbar. Ein Thriller, der sich zu lesen lohnt.

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  • Vom schüchternen Mädchen zu einer harten Kämpferin

    Cruelty
    alinars

    alinars

    24. February 2017 um 12:41

    "Zehn Jahre ist es her, seit ihre Mutter ermordet wurde. Wie immer verbringt Gwen den Todestag mit ihrem Vater. Danach reist er geschäftlich nach Paris. Tags darauf stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent. Und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? Die CIA stellt die Ermittlungen schnell ein. Gwen hat eine einzige Spur: Den Namen eines Kontaktmanns in Paris. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Bald sieht sich Gwen einem internationalen Netzwerk aus Waffenschiebern, Drogendealern und Menschenhändlern gegenüber. Und sie erkennt: Wenn man diese Gegner besiegen will, muss man so hart und grausam werden wie sie." Der Anfang dieser Geschichte hat mich sehr überzeugt, ich kam sehr schnell ins Geschehen rein und konnte Gwen anfangs verstehen und mich auch in sie hineinversetzen. Dass ihr Vater dann eines Tages wie vom Erdboden verschluckt worden war, hat meine Neugier noch mehr geweckt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Doch das änderte sich schnell, denn ich kam beim Geschehen nicht mehr mit. Gwen handelte so schnell, dass es mir sehr schwer fiel, ihre Schritte nachzuvollziehen. Die Geschichte zog sich dann zäh wie ein Kaugummi, denn der Autor schaffte es leider nicht mehr, mich weiterhin mit seinem Schreibstil zu fesseln. Das Ende war überraschend und die Spannung wurde hochgekurbelt, so, dass Scott Bergstrom es am Ende des Buches tatsächlich trotzdem geschafft hat, mich zu fesseln. Im Großen und Ganzen muss ich sagen: Eine sehr gute Idee, die aber leider nicht so gut umgesetzt wurde. Trotzdem war das Buch ganz okay und ich hab gelesen, dass diese Geschichte auch verfilmt wird. Ich bin mir sicher, dass der Film sehr gut wird und mich auch mehr überzeugen kann!

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  • Einsamer Kampf

    Cruelty
    Patno

    Patno

    23. February 2017 um 20:20

    "Cruelty" - Grausamkeit ist der Titel des Thrillers von Scott Bergstrom, erschienen am 17.02.2017 beim Rowohlt Taschenbuch Verlag. Durch die orangene Schrift und den farblich passenden Rand wirkt das Cover eindrucksvoll und einladend. Gwen ist gerade 17 Jahre und hat schon ziemlich viel erlebt. Vor zehn Jahren wurde ihre Mutter ermordet und seither ist sie allein mit ihrem Vater. Ständig ziehen sie um, weil der Vater beruflich immer neue Aufgaben bekommt. Offiziell arbeitet er beim auswärtigen Amt. Eines Tages stehen zwei Männer vor Gwens Tür und behaupten, ihr Vater sei eigentlich ein CIA-Agent und nach seinem letzten Einsatz in Paris spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Lebt er noch? Nachdem die CIA die Ermittlungen eingestellt hat, begibt sich Gwen selbst auf Spurensuche. Leider hat sie nicht viele Anhaltspunkte, nur den Namen des Kontaktmanns in Paris. Schon bald steht die junge Frau einem Netzwerk aus Waffenschiebern, Drogendealern und Menschenhändlern gegenüber. Sie muss sich einem harten Training unterziehen, um ihren Gegnern Paroli zu bieten. Will man diesen Thriller bewerten, muss man sich zunächst die Frage der Zielgruppe stellen. Da die Romanheldin gerade 17 Lenze zählt, lässt sich vermuten, dass vor allem Jugendliche angesprochen werden. Ich denke, dass hier Action und Fiktion gerade ziemlich angesagt sind. Eingefleischte Thrillerleser vermissen jedoch mit Sicherheit die Realitätsnähe und die Glaubwürdigkeit. Zunächst beginnt die Geschichte relativ sanft. Eine junge Außenseiterin erzählt in der Ich-Perspektive von ihrem Alltag. Gwen ist unerschrocken und hat einen eigenen Kopf. Nachdem ihr Vater verschwindet, wird sie in nullkommanix zur Kämpferin ausgebildet und durchlebt eine Wandlung zur Superheldin. Gegen die kriminelle Unterwelt wirkt sie geradezu unbesiegbar, denn sie ist dazu noch hochintelligent und agiert mit mehr Köpfchen als die Männerwelt. Gwens Inszenierung ist fantastisch, ein Wunschtraum. Obwohl ich normalerweise auch Realitätsbezüge bevorzuge, muss ich gestehen, dass mich der rasante und spritzige Schreibstil des Autors mitgerissen hat. Die Handlung war spannungs-und actionmäßig immer auf einem hohen Level und die knapp 430 Seiten waren schnell durchgelesen. Der Buchtitel ist Programm! Scott Bergstrom geht mit dem Leser schonungslos um, konfrontiert ihn mit einer enormen Brutalität und Grausamkeit. Mord und Totschlag stehen an der Tagesordnung. Nun könnte man darüber diskutieren, ob es unter Umständen zu derber Lesestoff für einen Jugendlichen ist. Doch das vermag ich nicht zu beurteilen. Für mich muss ein Thriller hart sein. "Cruelty" ist ein unterhaltsames und actiongewaltiges Lesevergnügen. Wer es gern hypothetisch und imaginär mag, dürfte begeistert sein!

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  • Eine Veränderung mit Folgen (positiv)

    Cruelty
    Clasunde

    Clasunde

    23. February 2017 um 16:37

    Titel: Cruelty Ab jetzt kämpfst du allein Autor: Scott Bergstrom Seitenanzahl: 430 Genre: Thriller Inhalt: WAS TUST DU; WENN MAN DIR DAS LIEBSTE NIMMT? WENN DU ERFÄHRST; DASS DEIN LEBEN EINE LÜGE WAR? Zehn Jahre ist es her, seit ihre Mutter ermordet wurde. Wie immer verbringt Gwen den Todestag mit ihrem Vater. Danach reist er geschäftlich nach Paris. Tags darauf stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür. Sie erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent. Und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? Die CIA stellt die Ermittlungen schnell ein. Gwen hat eine einzige Spur: den Namen des Kontaktmanns in Paris. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Bald sieht Gwen einem internationalen Netzwerk aus Waffenschiebern, Drogendealern und Menschenhändlern gegenüber. Und sie erkennt: Wenn man diese Gegner besiegen will, muss man so hart und grausam werden wie sie. Cover und Aussehen: Das Cover sagt einem echt zu. Mit den orangen Seitendruck und dem orangenen Titelschrift läd das Buch echt ein, um zu wissen was einem erwartet. Das Cover gibt einen spannenden Anreiz durch das Coverbild. Ein  Objekt was im Bücherregal herraus stechen kann. Schreibstil: Ich finde den Schreibstil echt hervorragend. Er ist sehr aussagekräftig und bringt einen dazu, nicht mehr aufzuhören zu lesen. Es macht einfach Spaß diesem Schreibstil nachzu kommen.  Meine Meinung: Ich habe das Buch bei einer Leserunde hier erhalten und bedanke mich nochmal ganz rechtherzlich. Das Buch haben wir dann an einem Lesewochenende vom 17. bis zum 19. Februar 2017 gemeinsam, jeder in seinem Lesetempo gelesen und uns ausgetauscht. ´Es war echt ein sehr spannendes Wochenende. Am Anfang war ich erst überrascht und dachte mir, häh ich dachte es wäre ein Thriller. Doch dann nach dem ich Seite um Seite gelesen habe, habe ich verstanden warum das so abgelaufen ist. Einfach Spannend angefangen und spannend beendet. Gwen ist eine recht neue Schüllerin an ihrer Schule und wird, teils wegen ihrem Aufsehen ausgelacht. Irgentwie so wie ich auch( konnte mich echt in Gwen hinein versetzten).          Dann die Schikane ihrer Mitschülerin fand ich total daneben. Hallo, wo sind wir denn? Aber so ist das wenn man neu an einer Schule ist. Dafür aber einen Verweis zu bekommen, weil Gwen sehr schüchtern ist, hab ich nicht ganz verstanden aber akzeptiert. Also feierte sie den Nachmittag mit seinem Vater und am nächsten Tag geht sie shoppen und trifft Terrance. Die beiden passen total gut zusammen, verstehen sich auch gut. Nur damit fängt dann auch alles an. Stunden später erfährt sie, dass ihr Vater verschwunden ist und macht sich sorgen. Einige Zeit später ist sie der Meinung er wurde entführt und macht sich auf einen Langen weg durch die Welt. Hier fängt es echt an, das lange  Abendteuer. In der Geschichte wird Gwen aus einer kleinen Raupe zu einem wunderschönen Schmetterling. Sie wird richtig zu einer Rebellin und hat keine Scheu davor.  Ich finde den Charakterwechsel echt sehr sehr toll. Hätte niemals damit gerechnet das es teilweise so schnell gehen kann. Ich hab Gwen schon von Anfang an gemocht und bin am Ende richtig von ihr überzeugt. Der Verlauf der Geschichte machte echt einen spannenden Verlauf. Es find spannend an und endete spannend, selten bei Geschichten. Das Lesen fällt einem echt leicht, da der Schreibstil genau passend ist. Ich fand, man konnte sich echt in die einzelnen Rollen hineinversetzten. Einfach nur klasse. Das Ende war einfach nur perfekt. Dachte echt, es wird einfach nur abrupt beendet, doch die letzten Seiten des letzten Kapitels waren so spannend und ich musste am Ende wirklich weinen, da ich einmal mit dem Ende nicht gerechnet habe und zum anderen das das Buch dort Endet, wo man noch etwas erwartet. Daher freue ich mich sehr auf einen zweiten Teil der Geschichte. Wie wird es weiter gehen. Während ich Leseabschnitt für Leseabschnitt gelesen habe, habe ich einige Fragen immer und immer wieder im Kopfe gehabt. Aber ich muss sagen, zum Schluss waren alle Fragen beantwortet und musste nicht eigen Schlüssig werde Zwei gibt es noch ein oder zwei Fragen, die ich aber denke, die werden sich           dann im zweiten Teil klären. Schließlich weis man ja nicht, wie es mit Gwen weiter gehen wird.  Fazit: Wer Thriller liebt, der muss dieses wunder schöne Buch in seinem Bücherregal haben unnnnnnnnnnnd es lesen.  Ich finde, nachdem ich es gelesen habe, jetzt fehlt mir nichts mehr. Hätte ich es nicht gelesen, hätte ich echt eine total spannenden Geschihte nicht gelesen. Ich kann das Buch echt allen es zu lesen. Der Rote Faden ist von              Anfang an in der Geschichte und zieht sich bis zum Ende. Aus das Aussehen ein muss für den Bücherschrank. Von mir bekommt das Buch 6 von 5 Sternen :-)

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  • "grausam"

    Cruelty
    Lila09

    Lila09

    23. February 2017 um 15:30

    Rezension zu "Cruelty" von Scott Bergstrom: Klappentext:WAS TUST DU, WENN MAN DIR DAS LIEBSTE NIMMT? WENN DU ERFÄHRST, DASS DEIN LEBEN EINE LÜGE WAR?Zehn Jahre ist es her, seit ihre Mutter ermordet wurde.Wie immer verbringt Gwen den Todestag mit ihrem Vater.Danach reist er geschäftlich nach Paris. Tags darauf stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür. Sie erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich ein CIA-Agent.Und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? Die CIA stellt die ermittlungen schnell ein.Gwen hat eine einzige Spur: den Namen des Kontaktmanns in Paris. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Bald sieht Gwen einem internationalen Netzwerk aus Waffenschiebern, Drogenhändlern und Menschenhändlern gegenüber. Und sie erkennt: Wenn man diese Gefahr besiegen will, muss man so hart und grausam werden wie sie.Meine Meinung:Ich finde der Klappentext des Buches verrät schon einiges was Gendolyn im laufe der Geschichte erleben wird.Am Anfang bekommt man einen Einblick in Gwendolyns Welt, die in ihrer Kindheit sehr viel durchmachen musste weil sie mit sieben Jahren ihre Mutter auf eine tragische weise verloren hat. Heute ist sie siebzehn und lebt mit ihrem Vater alleine, der aber beruflich öfters unterwegs ist was auch dazu geführt hat dass die beiden öfters umgezogen sind.Sie hat auch einen leiblichen Vater, vondem sie aber nichts weiß. Stattdessen kennt sie nur den Mann der ihre Mutter heiratete und dadurch auch sie wie seine eigene Tochter behandelt hatte bis er eines Tages auf seiner Geschäftsreise spurlos verschwindet.Von da an begibt Gwendolyn sich auf die Reise indem sie ihr ängstliches Ich hinter sich lässt und den Spuren folgt die ihr Vater hinterlassen hat und beidem sie lernt grausam zu sein.Fazit:Ein dramatisch - düster wirkendes Buch bei dem vor allem der letze dritte Teil überzeugt!

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  • Ein Buch mit guten, spannenden Start, wird aber zunehmend unrealistischer

    Cruelty
    guggiie

    guggiie

    22. February 2017 um 14:22

    Gwendolyns Leben ist alles andere als perfekt. Ständig muss sie aufgrund des Berufes ihres Vaters umziehen und findet so keinen richtigen Anschluss an Gleichaltrige und gilt in jeder Schule als Außenseiterin. Gwen rebelliert auch gerne mal, weshalb sie sich auch öfter im Büro der Schulleitung wiederfindet. Einzig die Beziehung zu ihren Vater scheint normal zu sein. Doch eines Tages verschwindet dieser plötzlich. Hierbei erfährt Gwen auch die Wahrheit über ihren ihn. Denn ihr Vater ist in Wirklichkeit ein CIA- Agent und ist nun nach einer „Geschäftsreise“ nicht mehr auffindbar. Anfangs wird noch alles dafür gegeben, dass Gwens Vater so schnell wie möglich gefunden wird. Aber nachdem keine Anhaltspunkte mehr zu finden sind und es auch immer mehr den Anschein hat, als wenn ihr Vater absichtlich untergetaucht ist, stellt die CIA die Suche ein. So  beschließt Gwen sich alleine auf den Weg zu machen um ihren Vater zu finden und reist nach Paris, der Ort an dem er zuletzt gesehen worden ist. Gwen muss aber bald feststellen, dass sie auf dieser Reise nicht lange überleben wird, wenn sie nicht lernt sich anzupassen…. Der Einstieg in das Buchs war sehr angenehm, aber auch anders als man vielleicht zunächst vermuten würde. Denn lässt man hierbei den Inhalt und das Cover mal weg, hat man mehr den Eindruck, dass es sich um eine Teenie Romanze handelt. Ein Mädchen ist Außenseiter und hat keine Freunde. Trifft auf weiteren Außenseiterjungen und beide verstehen sich von Anfang an sehr gut…Aber dann beginnt die Spannung und man befindet sich mehr in dem eigentlichen Genre. Gwens Vater ist verschwunden, es werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und Gwen ist auf sich alleine gestellt, nachdem niemand mehr nach ihren Vater suchen will. Sie macht hierbei selbst eine sehr starke Entwicklung durch, die mir anfangs sehr gut gefallen hat. Sie packt das Problem selbst am Schopf überwindet sich und tut alles um ihren Vater zu finden. Vor allem im ersten Abschnitt des Buchs, der in Paris spielt ist das sehr gut zu erkennen. Um sich besser zu wehren, muss sie eine Kampfkunst erlernen und hat damit anfangs Probleme, aber nachdem sich einige Dinge überschlagen, überlegt sie nicht mehr lange, was passieren könnte sondern handelt einfach und kommt so mehr und mehr voran. Bis zu dem Punkt war das Ganze wirklich gut geschrieben und man konnte sich gut in Gwen hineinversetzten und sah ihr sprichwörtlich beim Erwachsen werden zu. Wobei hier aber nicht außer Acht gelassen wurde, dass sie erst 17 Jahre alt ist und auch zu einem gewissen Punkt auch eine gewisse Angst sie auf ihrer Reise begleitet. Bis zu diesem Punkt erinnert mich die Geschichte auch an die Jugendbücher von Ursula Poznanski. Aber nachdem ihre Reise hier weitergeht überschlagen sich manche Sachen und werden immer mehr unrealistischer. Gwen muss sich natürlich der Welt stellen, die von Waffenhandel, Drogendealen etc. regiert wird. Wird aber irgendwann zur eiskalten Killerin. Dieser Wandel kam einfach zu plötzlich und man kann auch keine Spur mehr von einem Teenagerverhalten erkennen. Natürlich wenn man sich durchkämpfen muss, härtet man auf einer gewissen Art und Weise ab, aber in diesem Buch ging dass alles viel zu schnell und radikal. Ein weiterer Punkt, der mehr als unrealistisch ist, dass Gwen trotz kleinerer Zwischenfällen kontinuierlich immer auf den richtigen Weg ist und auch alle täuschen kann, als würde sie das schon seit Jahren machen ( man bemerke hierbei aber, dass sie vor zwei Wochen noch in der Schule saß und in einer beschützten Welt aufwuchs). Auch zum Ende hin, sind einige Sachen dabei, die einfach too much waren und man es mit der Brutalität mehr als übertrieben hat. Schon alleine welche Rolle das Wort „cruelty“ spielt schießt den Vogel meiner Meinung nach ab…. Was auch sehr störend war, ist die Tatsache, dass es der erste Teil einer Reihe ist (was wir in der Leserunde erst mittendrin festgestellt haben). Was an sich ja nicht schlecht ist, aber es tauschen einfach Personen auf, die zunächst scheinen als würde sie nun eine tragende Rolle spielen. Nach einige Seiten kommen diese aber im gesamten Buch nicht mehr vor. Natürlich können diese in den Folgebändern eine Rolle noch spielen, aber irgendwie empfand ich es in diesem Buch störend. Man wird hierbei auf eine falsche Fährte geführt, die aber dann ins Nichts führen. Auch wie gesagt, wenn dies eine Rolle in weiteren Teilen noch spielen kann, hätte man dies auch später einbauen können. Obwohl die Story zum Schluss hin wirklich sehr übertrieben war, hat das Buch einen solch guten Schreibstil, dass man sich zwar über manche Sachen aufregen konnte, man aber zugleich verleitet wird, weiterzulesen. Und so hat es das Buch auch geschafft, mich zwei Tage so zu fesseln, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und hat mich obwohl der gravierenden Mängel wirklich gut unterhalten.   Ein Buch das zu Beginn sehr stark begonnen hat, aber mehr und mehr ins Unrealistische abrutscht und auch obwohl es von Anfang an klar war, dass es brutaler wird an manchen Stellen arglos übertrieben hat. Dennoch kann das Buch mit einen sehr spannend, angenehmen und guten Schreibstil definitiv zum Weiterlesen anregen. Wer auf Storys steht, die ähnlich zu „96 Hours“  sind und kein Problem damit hat, wenn in Geschichten maßlos übertrieben wird, kann sich das Buch mal genauer anschauen.  

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  • Verschenktes Potential

    Cruelty
    leucoryx

    leucoryx

    22. February 2017 um 12:56

    Die 17-jährige Gwen lebt allein mit ihrem Vater in wechselnden Orten. Ihr eMutter hat sie bereits vor Jahren verloren. Als ihr Vater bei einem geschäftlichen Treffen in Paris verschwindet, beschließt Gwen ihn selbst suchen, denn die CIA hat die Suche schnell aufgegeben. Sie beginnt ihre Suche in Paris und muss sich schon bald in unangenehme Kreise begeben, um an weiteren Informationen heranzukommen. Wird sie ihren Vater finden? Das Desgin des Buches entspricht nicht unbedingt meinem Geschmack, v.a. die leuchtet orange Farbe der Blattränder bilden einen sehr starken Kontrast zum violett des Covers und schreit regelrecht.  Die Geschichte wird aus Gwens Sichterzählt und obwohl man ihr durch die "Ich"-Perspektive sehr nahe ist, ist sie schwer einzuschätzen. Sie wirkt zunächst wie ein recht wohlbehüteter, normaler Teenager. Aber durch den Job ihres Vaters hat sie bereits 5 Sprachen gelernt und praktiziert seit vielen Jahren Turnen. Wirkliche Freundschaften konnte sie aufrechterhalten durch die häufigen Umzüge. Sie ist es also gewohnt auf sich selbst gestellt zu sein. Während der Suche nach ihrem Vater verändert sie sich jedoch stark. Sie erlebt viele schreckliche DInge auf ihrer Reise und muss sich alleine durchkämpfen. Sie passt sich dabei allerdings unglaubwürdig schnell an und schon bald mutiert sie zu einer skrupelosen Mörderin, was man ihr einfach nicht abkauft. Auf der anderen Seit ebleibt sie jedoch bis zum Ende hin naiv und unbedacht, was einen als Leser schon gerne einmal verzweifeln lässt. Die ganze Suche verläuft viel zu reibungslos ab. Sie hat nie wirklich Probleme neue Hinweise zu bekommen oder in die richtigen Gesellschaftskreise integriert zu werden. Es gibt nicht eine einzige Sackgasse für sie. Der unrealistische Verhandlungsverlauf gepaart mit ihrere rasanten Charakterentwicklung haben mir jegliche Spannung und jegliches Mitfühlen genommen. Hinzukommt ein sehr repitiver und unnötig erklärender Schreibstil. Ein Autor muss mir beispielsweise nicht erst erklären, dass man in der Umgangssprache gerne Abkürzungen verwendet, um sich Zeit zu sparen. Für einen Jugendroman mag der Schreibstil noch funktionieren, aber für einen Thriller passt er absolut nicht. Der weiche Schreibstil hat auch den letzten Rest Thriller genommen. Einzig die Städteberschreibungen sind gelungen, enthalten aber auch einige Klischees. Außerdem mochte ich den Charakter Yeal. Ich weiß nicht wem ich dieses Buch empfehlen würde. Für Jugendliche finde ich es zu brutal und unrealistisch und für Erwachsene zu unspannend und ebenfalls zu unrealistisch. Vielleicht für Fantasy-Fans? Mir ist unklar warum dieses Buch verfilmt werden soll und eine Fortsetzung bekommt. Aber auf der Leinwand kommt eine skrupelose und hübsche 17-jährige bestimmt gut rüber.

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  • 4 verdiente Sterne

    Cruelty
    Missi1984

    Missi1984

    22. February 2017 um 11:06

    Das Cover fande ich echt super, wäre mir aufgefallen ins Auge gefallen. Es liest sich auch super, aber meiner Meinung hat es nicht viel mit Thriller zutun, es liest sich sehr gut aber mir hat die Spannung gefehlt. Zusammenfassung Gwens Mutter wurde vor 10 Jahren ermordet mit mehreren Messerstichen. Gwens Dad muss geschäftlich nach Paris.. Und dann verschwindet er spurlos. Gwen erfährt, dass ihr Vater CIA-Agent ist und vermutlich verschleppt wurden ist, Gwen würde die ganze Zeit von ihrem Dad angelogen bezüglich seinen Job. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, und findet in der Garage eine Kontonummer. Aus der 17-jährigen Gwen wird eine Kämpferin und eine selbst bewusste Person.

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  • Weder Fisch noch Fleisch

    Cruelty
    yesterday

    yesterday

    22. February 2017 um 01:22

    Leider wirkt es, als hätte der Autor sich bezüglich des Genres nicht entscheiden können. Er mischt Jungendbuch (die Hauptfigur ist einen großen Teil der Geschichte über 17 Jahre alt) mit einem grundsätzlich nicht uninteressanten Agenten-Thriller. Zu diesem hätte jedoch eine erwachsenere Version von Gwendolyn, der 17-Jährigen, besser gepasst. So ist es doch an einigen Stellen überraschend, wie schnell sie ihre Unbefangenheit ablegt, ihre Wut auf ihren Vater überwindet und auf eigene Faust nach ihm sucht. Er ist nach einer Dienstreise nicht zurückgekehrt. Zusätzlich dazu, dass Gwen, wie sie von ihrem Vater, der sie seit dem Tod der Mutter alleine großzieht, genannt wird, sich schnell in ihre neue Rolle einfindet, hat sie in allzu vielen Aktionen und mit einigen Entscheidungen mehr als nur Glück. Zu oft hätte sie wohl schon vor Ende des Buches sterben müssen. Da das Buch dann aber immer noch einige Seiten aufweisen kann, ahnt der Leser schon, wie es weitergeht. Andere Stellen wiederum gehen zu schnell und etwas mehr Mühe für Gwen wäre durchaus realistisch gewesen. Dann hätte das Buch noch mehr Seiten bekommen. Wie man es dreht und wendet, an mehreren Ecken fehlt der grundsätzlich sehr guten Idee doch das gewisse Extra um voll überzeugen zu können. Da der Plot an sich, wie ich finde, sehr gut zu einem erwachsenen Agenten-Thriller passen würde, fehlt da oft eine Prise Realismus. Diese lässt sich in einem Jungendroman wiederum besser verschmerzen. Da dieses Buch in der Hinsicht aber weder Fisch noch Fleisch zu sein scheint, und zusätzlich viele Fragen am Ende offenbleiben (um eine Fortsetzung zu ermöglich, was allzu gewollt erscheint), hat mich dieser „Thriller“ leider eher enttäuscht. Immerhin schafft der Autor es durch den flotten, unaufgeregten Schreibstil und die sehr gelungenen Ortsbeschreibungen immer wieder Spannung aufkommen zu lassen.

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  • und plötzlich Agentin

    Cruelty
    bookvamp

    bookvamp

    21. February 2017 um 22:37

    Cover: Das Cover hat mich neugierig gemacht, da es sehr einfach gehalten ist aber doch Interesse weckt. Wenn man das Buch allerdings in Original in den Händen hält, fällt direkt der Neonorange Buchschnitt auf. Inhalt: (Klappentext) Zehn Jahre ist es her, seit ihre Mutter ermordet wurde. Wie immer verbringt Gwen den Todestag mit ihrem Vater. Danach reist er geschäftlich nach Paris. Tags darauf stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent. Und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? Die CIA stellt die Ermittlungen schnell ein. Gwen hat eine einzige Spur: Den Namen eines Kontaktmanns in Paris. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Bald sieht sich Gwen einem internationalen Netzwerk aus Waffenschiebern, Drogendealern und Menschenhändlern gegenüber. Und sie erkennt: Wenn man diese Gegner besiegen will, muss man so hart und grausam werden wie sie. Meine Meinung: Der Schreibstil ist gut und schnell lesbar und auch der Spannungsbogen wird von Anfang bis Ende gehalten. Gut gefallen hat mir Gwen , sie war mir von Beginn an sehr sympathisch. Gelungen ist ihre Veränderung im Laufe der Geschichte. Durch die Umstände ist sie gezwungen ihre frühere Persönlichkeit anzupassen, dabei gerät sie immer wieder in einen Zwiespalt. Soweit ist die Geschichte auch realistisch, allerdings gleitet der Autor an einigen Punkten immer wieder in etwas übertriebene Passagen ab. Fazit: Ein spannender Thriller, der kein Thriller im klassischen Sinn ist. Lesenswert und auch mitreißend.

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  • Achtung!: Verursacht heftiges Kopfschütteln

    Cruelty
    polina_79

    polina_79

    21. February 2017 um 21:48

    Scott Bergstroms "Thriller" handelt von Gwendolyn Bloom, einem Diplomatenkind, dass nach der Entführung ihres Vaters zum Superspion mutiert und sich auf eine gefährliche Reise begibt um ihn zu retten. Gwen ist 17 Jahre alt und schon viel rumgekommen, klar, als Tochter eines Diplomaten hat sie schon die halbe Welt gesehen. Sie ist sehr intelligent und spricht viele Sprachen, ist aber nicht besonders beliebt, sondern eher ein Außenseiter. Auch sie muss sich mit fiesen Mobberinnen und mit ihrem ersten Crush und neuen, unbekannten Gefühlen rumschlagen. Ihre Mutter ist schon als Gwen klein war ums Leben gekommen und man merkt, dass sie es nicht verarbeitet hat. Sie hat nur noch ihren Vater, aber der reist auch ohne seine Tochter viel. Als Gwen mitgeteilt wird, dass ihr Vater entführt wurde, fällt sie in ein tiefes Loch. Aber es stellt sich heraus, dass er in Wirklichkeit kein Diplomat war, sondern ein Spion der CIA. Erst als sie von ihrem Nachbarn Lili, einem engen Freund der Familie und einem ehemaligen Spion einen Hinweis bekommt, den ihr Vater hinterlassen hat, beschließt sie ihn zu finden und zu retten.   Hört sich gut an? Fand ich auch… und dann wurd's schräg.   Sie geht dem ersten Hinweis ihres Vaters nach und der verschlägt sie in ein Lagerhaus, wo ihr Vater ein Lagerplatz hat. Da sie aber dort nicht reingelassen wird, setzt sie ihre Turner-Skills ein und bricht ein. Ist noch realistisch und nichts Besonderes. In diesem Lagerhaus findet sie einen Code der sich nach dem entschlüsseln als Nummern zu Bankkonten herausstellt. Ihr Freund Lili organisiert durch alte Kontakte Hilfe für Gwendolyn - in Frankreich. Wie sie sich der Aufsicht der CIA entzieht und auf einen anderen Kontinenten flieht ist für mich unverständlich, aber gut. In Paris angekommen wird sie von Yael abgefangen, die sie zu sich mitnimmt. Sie ist Lilis Europa-Kontakt. Das sie der Fremden einfach in ihre Wohnung folg, ist mir auch suspekt. Yael trainiert also Gwen in Krav Maga und bildet sie zu Spionin aus - in 3 Wochen. Und natürlich überwältigt sie auch einen Brocken hinter einer Bar mit ihren neuen Superkräften (das man zum erlernen einer Kampfsportart mehr braucht, als 3 Wochen Training wird außen vor gelassen). Als die beiden in den Straßen von Paris auf der Suche nach neues Spuren suchen, werden sie angegriffen und Gwen wird gezwungen weiter zu fliehen, nach Deutschland. In Berlin läuft sie zufälligerweise in die Arme einer Nutte, die Gwen beherbergt. Diese bringt sie mit auf eine Party und dort angelt sie sich Christian, dem Handlanger eines dicken Fisches, der sicher weiß wo Gwens Vater ist. Ohne groß zu spoilern, Gwen steht vor Christians Krankenbett und quetscht Infos aus ihm heraus - und versucht ihm umzubringen. Die Wandlung von braven, scheuen Schulkind zur eiskalten Mörderin wird hier nirgends ausgeführt. Es ist keine emotionale gegeben oder auch nur ein Ansatzpunkt. Ein Kind, welches sich noch nicht mal traut zurückzuschlagen springt gleich zum Mord, sicher. Aber es reicht ihr noch nicht. Auch in Deutschland ist sie nicht mehr sicher und ihre nächste Spur führt nach Prag. Dort gerät sie rein zufällig in eine kriminelle Bande und arbeitet undercover für das Monster, welches ihren Vater festhällt. Das sie so einfach an den Boss rankam und er ihr auch noch seine Nummer zusteckte sagt schon alles.   Im großen und ganzen ist das Buch Müll, Gwens emotionale Wandlung ist nicht nachvollziehbar, es fällt ihr alles in den Schoß und ist überhaupt nicht realistisch. Ein Thriller ist es auch nicht, es war nicht anstrengend zu lesen, aber auch nicht fordernd, es wurde einfach nur beschrieben, was alles passiert. Vom Ende möchte ich garnicht erst anfangen, der zweite Teil kann mir gestohlen bleiben. Ich bin nur froh, dass es vorbei ist.

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    • 2
  • Rasanter Thriller besticht durch flüssigen Schreibstil

    Cruelty
    hundeliebhaber

    hundeliebhaber

    21. February 2017 um 20:01

    Der 17-jährigen Gwendolyn wird der Boden unter den Füßen weggezogen. Ihre Mutter starb bereits zehn Jahre zuvor, nun kehrt ihr Vater nicht von seiner Geschäftsreise aus Paris zurück. Als Gwen diese Botschaft überbracht wird, erfährt sie, dass ihr Vater bei der CIA war. Als die Ermittlungen seitens der CIA eingestellt werden und es von ihrem Vater keine Spur gibt, muss das Mädchen eine Entscheidung treffen. Sie macht sich allein auf die gefährliche Suche nach ihrem Vater und begegnet dabei Kriminalität, Angst und Gewalt. Scott Bergstrom gibt zunächst einen sehr guten Überblick über Gwendolyns Charakterzüge, ihr Umfeld, ihre Beziehungen zu anderen Menschen und ihren Alltag. Dabei beherrscht er einen sehr flüssigen und fesselnden Schreibstil, der parallel zur Spannung der Handlung an Geschwindigkeit aufnimmt. Um ihren Vater zu finden muss Gwendolyn über sich selbst hinauswachsen, ihre Ängste überwinden und vor allem an Härte gewinnen. Diesen Weg vom Schulmädchen bis hin zur taffen, starken Frau, die Männer entwaffnen kann, beschreibt der Autor sehr anschaulich und nachvollziehbar. Der Leser kann sich so mit der Protagonistin verbunden fühlen, kennt ihre Gedanken und Gefühle und kann ihre getroffenen Entscheidungen und daraus resultierende Handlungen verstehen. Von Kapitel zu Kapitel nimmt die Handlung an Fahrt auf. Mich konnte die Geschichte so sehr fesseln, dass ich das "Cruelty" nicht mehr aus der Hand legen wollte. Der sehr angenehm zu lesende Schreibstil unterstütze dies. Nicht nur Gwen, sondern auch die Nebencharaktere sind anschaulich beschrieben und werden fügsam in die Handlung integriert, sodass sich ein großes (Menschen-)Puzzle aus vielen überschaubaren Einzelteilen ergibt. "Cruelty" ist authentisch, spannend und so fesselnd, dass es sich zügig lesen lässt. Mich konnte es als Thriller-Liebhaber voll und ganz begeistern.

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  • Ab jetzt kämpfst du alleine.....

    Cruelty
    clr_brg

    clr_brg

    20. February 2017 um 21:33

    Inhalt: Gwen ist 17 Jahre alt und hat ihre Mutter vor 10 Jahren auf tragische Art und Weise verloren. Seitdem sind sie und ihr Vater, der auf dem auswärtigen Amt arbeitet alleine. Doch als ihr Vater von einem Paris Ausflug nicht wieder zurückkommt, stellt sich heraus, dass dieser ein Spion ist und nur der Tan Identität in dem auswärtigen Amt hat. Nur will die CIA nicht nach Gwens Vater suchen, also beschließt Gwen, dass sie das selbst machen muss. Ich muss mich erst nochmal bedanken, dass ich bei der Leserunde gewonnen habe, denn ich fand dieses Buch wirklich sehr gut und auf jeden Fall lesenswert. Zuerst mal dieses Cover. Man sieht leider auf dem Bild gar nicht wie interessant dieses Buch aussieht, denn es ist wirklich an den Seitenrändern knall orange, wie auch die Schrift ist. Auch die Beine und das Messer in der Hand finde ich wirklich ein sehr interessantes und schon gleich sehr spannendes Cover.                                                                                                               Die Hauptperson Gwen finde ich von Anfang an sehr sympathisch. Am Anfang ist sie noch das „kleine“ oder zumindest mal jüngere Mädchen, macht aber während dem gesamten Buch eine sehr starke Wandlung durch. Den Anfang finde ich teilweise ein wenig langatmig. Man erfährt zwar viel über die Hauptperson, aber zwischendurch finde ich es wirklich langweilig. Den Schreibstil der Autorin finde ich wirklich sehr gut und das Buch liest sich wirklich sehr gut an einem Stück durch. Auch die einzelnen Orte unter anderem Paris sind wirklich gut beschrieben und das nicht nur von der Schattenseite, sondern auch von der schönen Seite. Diese genaue Beschreibung macht, dass man sich das ganze wirklich viel besser vorstellen kann. Einzig das Ende finde ich nicht so gut, weil erstens noch ziemlich viele Fragen offen sind und das Ende auch ziemlich vorhersehbar war. Ich hätte mir hier noch eine Wendung gewünscht, die das Ganze noch spannender gemacht hätte.n Zum Abschluss kann man sagen, dass dieses Buch wirklich ein großartiges Buch mit vielen Höhepunkten ist und es man nur wärmstens empfehlen kann, trotz des Endes und des teilweise ziemlich langweiligen und sehr langem Anfangs.

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