Scott Bradfield Die Leute, die sie vorübergehen sahen

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Inhaltsangabe zu „Die Leute, die sie vorübergehen sahen“ von Scott Bradfield

Die Dreijährige Sal Jensen wird entführt. Doch das Leben bei ihrem neuen Daddy ist erst der Beginn einer seltsamen, atmosphärisch dichten Reise. Selbstständig beginnt Sal, auf der Suche nach einem Zuhause, von Haushalt zu Haushalt zu wandern und begegnet dabei den absonderlichsten Individuen: dem wortkargen Waschsalon Besitzer, der abgehalfterten Vermieterin, einem altjungen Mann … Unsentimental und philosophisch heiter kommentiert Sal diese narzisstische Erwachsenenwelt. Scott Bradfield ist mit seinem neuen Roman ein großer Wurf gelungen. Die Entführung Sals ist keine Opfergeschichte, sondern ein sezierender, weiser, oft auch humoristischer Blick auf die amerikanische Gesellschaft. Mitreißend bis zur letzten Seite!

Für mich war dies ein ganz, ganz schreckliches Buch....

— Ayanea

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  • Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    samo

    01. June 2016 um 20:00

    Die dreijährige Sal wird von einem Handwerker entführt, den sie von nun an "Daddy" nennt. Er behandelt sie wie eine Erwachsene und nimmt ihr somit ein Stück ihrer Kindheit. Er beeinflusst auch das Wesen, dass Sal nach und nach entwickelt. Das ist erst der Anfang einer Reise, auf der Sal vielen Menchen begegnet. Die Menschen teilen Sal Erfahrungen aus ihrem Leben mit, oder aber Sal hängt ihren eigenen Gedanken nach. Für die Anschauung der Welt aus Kinderaugen ist dieses Buch nicht naiv genug. Es ist einfach viel zu durchdacht für die Gedanken eines 3-jährigen Kindes. Mir ist einfach nicht klar geworden, was die Absicht des Autors war. Was will er seinen Lesern mitteilen? Außerdem fand ich es schwer der Handlung zu folgen. Es gab teilweise große Sprünge, bei denen man nicht mehr wusste was passiert war. Der Roman regt definitiv zum Nachdenken an, aber um richtige Schlüsse daraus zu ziehen, fehlt ihm irgendwie was. Es war mir einfach nicht möglich richtig in die Geschichte einzusteigen, auch zu Sal konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen.

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  • Erwachsen im Alter von drei Jahren?

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    badwoman

    15. September 2015 um 19:37

    Sal wird im Alter von drei Jahren aus ihrem Elternhaus entführt. Schnell wird ihr Entführer zu ihrem "Daddy", der die Welt etwas anders sieht als die meisten seiner Zeitgenossen. Sal ist nicht unglücklich bei ihm. Dann aber verlässt er sie doch und Sal schlägt sich allein durch ihr junges Leben. Sie übernachtet in Waschsalons oder unter freiem Himmel, sie lernt die unterschiedlichsten Menschen kennen und kämpft sich durch die Wüste. Sie lernt einen altjungen Mann kennen und wird zum Ziel vieler Menschen, die sie verehren. Zu guter Letzt schließt sich der Kreis, aber ist Sal jetzt glücklich? Das Buch ist in einem ungewöhnlichen Stil geschrieben. Der Leser erlebt die Geschichte aus Sicht Sals, des "kleinen Mädchens". Es ist nicht immer ganz klar, was mit diesem Mädchen geschieht, in wieweit die erwachsenen Personen das Kind missbrauchen oder eben nicht. Ganz und gar unglaubwürdig sind die Gedankengänge dieses Kleinkindes, das hat es mir schwer gemacht, diese Geschichte ernst zu nehmen. Ein Kind in diesem Alter kann sich wohl schwerlich allein durchschlagen und dabei auch noch die Intentionen der Erwachsenen so genau erkennen. Ein sicher gutgemeintes Buch, das aber oft über die Grenzen der Realität hinausschießt und es dem Leser dadurch schwer macht, sich mit Sal zu identifizieren.

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  • Leider nichts für mich!!

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    lesebiene27

    Ein kleines Mädchen namens Sal wird im Alter von drei Jahren aus ihrem Elternhaus entführt und erlebt eine Reise mit vielen verschiedenen Familien und Personen auf der Suche nach einem Zuhause. Währenddessen werden die unterschiedlichen Charaktere und auch Landschaften beschrieben, denen sie begegnet. Sals Gedankengänge vervollständigen dabei das Geschehen. Leider hat die Leseprobe schon einen recht deutlichen Eindruck über den Schreibstil des Autors gegeben, welcher sich im Laufe der Geschichte auch nicht verändert. Bradfield schreibt distanziert, sodass man emotional nicht nachvollziehen kann, wie sich das Mädchen fühlen muss, das in einem so jungen Alter entführt wurde. Womit ich auf einen anderen Aspekt zu sprechen kommen möchte: Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wie alt das Mädchen wohl sein muss. Grade am Anfang, wenn das Mädchen beschreibt, wie es eine Familie nach der anderen besucht und sie wieder verlässt, habe ich oftmals den Eindruck gehabt, dass es sich um ein Teenager oder sogar eine junge Erwachsene halten muss. Denn ihre Gedankengänge und die Beschreibungen ihrer einzelnen Erfahrungen sind für ihr Alter viel zu detailliert und umfassend und daher unpassend, was mich beim Lesen leider oftmals mehr behindert hat, als dass es wirklich hilfreich war. Die Thematik an sich finde ich interessant, aber leider hat es der Autor nicht geschafft, das in seinem Buch gut umzusetzen. Es wirkt alles eher wie eine Idee zu einem Thema, die aufgeschrieben, aber nicht gut durchdacht wurde. Daher kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.

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    • 3

    lesebiene27

    01. March 2014 um 17:37
  • Schwieriges Buch mit einigen Lichtblicken

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    Belisama

    28. May 2013 um 11:13

    Die dreijährige Salome Jensen wird von einem Mann entführt, der ihr neuer Daddy wird. Das klingt zunächst ungeheuerlich, ist aber eigentlich eher etwas einsam, trostlos und nur eine der vielen Haushalte zu denen sie ihr Leben führen wird. Auch bei der Vermieterin ihres neuen Daddys, Mrs. Anderson, bleibt Salome nicht lange. Die Beiden Erwachsen sind nur die ersten Stationen einer unbegreiflichen Reise, die einen sehr deprimierenden Blick auf die Gesellschaft wirft. So sind alle Charaktere gezeichnet vom Leben und erhoffen sich von dem kleinen Mädchen einen Ausbruch aus ihrer Wirklichkeit, aus ihrem selbst und einige sogar ihr Seelenheil. Der nur knapp angesprochene Kindesmissbrauch scheint dabei eine Erklärung für den sehr erwachsenen Blickwinkel zu sein, in welchem Salome sich, die Menschen und die Welt beschreibt. Zitate wie „Das ganze Gerede, dass der Mut des Lebens sich am Ende immer durchsetzt, das ist Quatsch. Leben ist ein Hübsches Versehen, das passiert ist, als die Welt mal nicht aufgepasst hat.“ sind für mich die seltenen Lichtpunkte in dem ansonsten ruhigen und melancholischen Buch. Diese eher bedrückende Atmosphäre des Buches, erstickt den „humoristischen Blick auf die heutige Gesellschaft“ schon im Keim und lässt bei mir kein Zucken in den Mundwinkeln aufkommen. Mir fehlt in der Geschichte einfach auch der rote Faden, der mich überzeugt und mitnimmt. An einigen Stellen bin ich durchaus bemüht zu begreifen, worauf Salome mit ihrer Reise hinaus will, doch viel zu oft verliere ich sie irgendwo zwischen den schönen Worten und muss sie auf den nächsten Seiten wiederfinden. Das ist mühsam und lässt mich am Ende den Buchdeckel mit einem erleichterten Seufzer zuschlagen. Für die Idee, die Sprache und die philosophischen Gedanken vergebe ich noch zwei Sterne, da ich glaube, dass „Die Leute, die sie vorübergehen sahen“ seine Leser finden wird. Für mich gibt es erst einmal eine Pause von Scott Bradfield. Eines seiner Bücher wanderte erst vor zwei Tagen in der Buchhandlung wieder zurück ins Regal, für später…

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  • Sal zwingt zu interpretieren

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    MissStrawberry

    20. May 2013 um 12:15

    Scott Bradfield hat hier ein ganz besonderes Buch geschrieben. Es liest sich schnell und lockerleicht, aber es beschäftigt langanhaltend und arbeitet in einem weiter, auch wenn man es längst weggelegt hat. Man darf die Story natürlich nicht als geschehen nehmen oder dass sie genau so geschehen könnte. Dieses Buch muss man als Metapher sehen und für sich interpretieren. Genau deshalb ist es so schwer, für "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" eine gute, treffende, verständliche Rezension zu schreiben. Salome Erin Jensen, genannt Sal, wird von einem Handwerker, der den Boiler bei ihren Eltern reparieren sollte, mitgenommen. Von da aus geht Sal ihren Weg und begegnet vielen Menschen, die sie alle mögen, die ihr gern ein Plätzchen anbieten und die sich gern um sie kümmern möchten. Einige für ein paar Tage, andere für immer. Doch Sal zieht immer weiter. Sobald es einen – manchmal nur für sie selbst schlüssigen – Grund dafür gibt, lässt sie alles hinter sich und zieht weiter. Sie geht eben vorüber. Auf ihrem Weg begegnen ihr die unterschiedlichsten Menschen. Gute und böse, junge und alte, gesunde und kranke, intelligente und dumme – die ganze Palette an Menschen eben. Sie macht sich ihre Gedanken, redet aber nicht viel. Sie lässt die anderen reden. Sal ist sehr genügsam, hat einen wachen Geist und wächst mit jeder Begegnung mehr. Sie geht ihren Weg und kommt irgendwann an – aber ob es da ist, wo sie sein wollte, das muss jeder für sich selbst herausfinden. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich merke, wie viele einzelne Szenen mir immer wieder ins Gedächtnis kommen und sich selbst interpretieren. Es ist, als hätte man ein Lektürepuzzle vor sich, das Stück für Stück wächst und den Leser endlos bereichert, wenn er es schafft, sich dem Buch und den Interpretationsmöglichkeiten komplett zu öffnen. Wer einfach nur Unterhaltung sucht, der liegt bei diesem Buch völlig falsch. Wer aber gern Experimente macht und sich von Büchern entführen lassen kann, der wird es nicht bereuen, dieses wunderschöne Buch gelesen zu haben!

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  • Was will mir der Autor sagen?

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    Arizona

    13. April 2013 um 11:07

    Ja, wo soll ich denn anfangen, also erstmal zur Geschichte selbst, es spielt in Kalifornien: Die dreijährige Sal wird von einem Handwerker entführt. Einfach so, weil er ihr gerne erklären will, was im Leben wirklich wichtig ist. Zum Beispiel jeden Tage ein Glas Gemüsesaft zu trinken. Sie nennt ihn nun Daddy und richtet sich in ihrem neuen Leben ein. Jedoch ist ihr neues Zuhause nicht von Dauer, da Daddy sich entschließt alleine weiterzureisen. Sal bleibt zunächst bei seiner Vermieterin, aber es folgen noch viele wechselnde Stationen. Sie ist immer auf der Reise, wohnt bei verschiedenen Leuten oder schläft in Waschsalons. Dann wird sie von der Kinder-Fürsorge aufgegriffen und in ein Heim gebracht. Dort sind jedoch alle noch verrückter als die anderen Leute bisher sowieso schon. Sie denken dort sie sei eine Erleuchtete. Also haut sie dort ab, dann taucht ihr Daddy wieder auf, mit einer kleinen Schwester. Sie leben in einem leerstehenden Haus. Nachdem Daddy dann jedoch wieder abhaut durchquert sie tagelang eine Wüste und landet bei einem altjungen Mann. Dort wird sie zum Kultobjekt mit vielen Besuchern, bis wieder die Kinderfürsorge auftaucht etc... etc. Das findet ihr alles etwas wirr? Nun, ich allerdings auch. Das alles wird noch dazu total unemotional von dem "kleinen Mädchen" (so wird sie fast nur genannt im Buch) aufgenommen: Ok, ich habe jetzt einen neuen Dad, kein Problem, dann ist das eben so. Ich kann mir nicht vorstellen, dass kleine Kinder so emotionslos sind. Ich mochte die Erzählweise des Autors auch überhaupt nicht. So bleibt irgendwie im Unklaren, ob jetzt ein oder gar mehrere sexuelle Übergriffe stattfanden. Das wird nur angedeutet, aber alles so wage, dass man die ganze Zeit spekuliert was jetzt war oder nicht. Ich weiß nicht, ob der Autor das extra so schwammig macht oder ob es an der Übersetzung liegt. Ist ja auch egal, mir hat es auf jeden Fall gar nicht gefallen. Der Roman ist eigentlich aus der Sicht des Mädchens geschrieben, wenn auch nicht in Ich-Form. Aber so altklug wie sie kann einfach kein 4-6 jähriges Mädchen reden. Sie philosophiert über die ganze Welt. Aber ihre Erkenntnisse finde ich jetzt nicht gerade berauschend. Klar, sie kommt irgendwie zurecht in dieser Welt. Ach ja, diese Welt besteht übrigens fast nur aus total heruntergekommenen Häusern und kaputten Typen. Dieses Buch soll eine Gesellschaftskritik sein. Aber ich frage mich, wogegen der Autor sich richtet? Gegen die sogenannte heile Familie, die sich mit Statussymbolen umgibt? Gegen Kinderschänder? Gegen die Sozialhilfe? Das Buch lässt mich ziemlich ratlos zurück, das war mir alles zu wirr. Auch die philosophischen Erkenntnisse haben mir nichts gebracht.

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  • Rezension zu "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" von Scott Bradfield

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2013 um 00:01

    Das Buch "Die Leute, die sie vorüber gehen sahen" ist kein spannendes Buch und ich weiß gar nicht recht, was ich dazu schreiben soll. Ich habe es zwar beendet, jedoch finde ich es keine runde Geschichte. Aber erst mal kurz zum Buch: das kleine Mädchen Salomone wird aus ihrem Haus von einem Handwerker netführt uns er ist nun ihr neuer "Daddy". Danach geht es recht unerwatet weiter, denn die kleine Sal versucht nciht zu fliehen, kann sich an ihre Eltern nciht mehr erinnern und es wird nicht so recht klar, wie die "Beziehung" von ihrem neuen Daddy zu ihr ist. Im Verlauf der Handlung verschwindet er dann, um viel später (Monate oder auch Jahre später???) wieder aufzutauchen. Von der Sprache und dem Stil her fand ich das Buch gut verständlich geschrieben, jedoch konnte ich keinen rechten roten Faden erkennen und das Ende ist mir auch zu wage. Insgesamt redet der Autor "viel um den heißen Brei" herum und trifft keine klaren Aussagen.

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  • Rezension zu "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" von Scott Bradfield

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    buecherwurm1310

    16. March 2013 um 10:35

    Das Buch wird aus der Sich der 3-jährigen Sal erzählt. Ein Mann repariert den Boiler und nimmt das Kind einfach mit. Das Kind wehrt sich nicht, begehrt nicht auf und akzeptiert die Situation sehr schnell. Ihr neuer Daddy ist ein wenig seltsam. Er richtet für sie ein Zimmer her in rosa und blau mit Wölkchen. Dann bringt er ihr bei, das Dinge nicht wirklich wichtig sind. Für sie gibt es keine Freunde, keine Spielgruppen – nur Daddy. Er sorgt sich auf eigenartige Weise um sie. Nachdem Daddy weg ist, kümmert sich Mrs. Anderson, die Vermieterin um das Mädchen. Dort lernt sie Kleine ein ganz anderes Leben und andere Einstellungen kennen. Auch Mrs. Anderson scheint nicht recht normal zu sein und so ist dies auch nur vorübergehend. Sal wird von vielen Menschen aufgenommen, verwöhnt, wieder ausgesetzt. Dann lebt sie in einem Waschsalon. Auch die Fürsorge kümmert sich nicht dauerhaft um sie. Sal nimmt die Situation so wie sie kommt und akzeptiert ihr Leben. Beziehungen baut sie nicht auf. Sal Es ist eine Geschichte, die mich etwas verstört. Wieso wehrt sich das Kind nicht gegen die Entführung? Wieso betrachtet Sal von Anfang an alles so distanziert? Ich kenne kein Kind, das sich so verhalten würde. Deshalb ist die Geschichte für mich so unrealistisch und ich finde keinen Zugang zu ihr.

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  • Rezension zu "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" von Scott Bradfield

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    Herbstrose

    16. March 2013 um 10:26

    Die 3-jährige Salome wird aus ihrem Elternhaus entführt, oder besser gesagt einfach mitgenommen. Sie lebt dann bei ihrem Entführer, den sie bald „Daddy“ nennt. Das ist der Beginn einer Odyssee, die Sal die nächsten beiden Jahre durchmacht. Nachdem „Daddy“ sie alleine zurücklässt, findet sie bei den verschiedensten Leuten, meist gescheiterten Existenzen, jeweils kurzzeitig Unterschlupf. Oft lebt sie auch auf sich alleine gestellt auf der Straße und übernachtet zeitweise in Waschsalons. Sie wird von der Kinderfürsorge aufgegriffen und versorgt, von dort aber wieder von „Daddy“ abgeholt, der sich in der Zwischenzeit ein zweites kleines Mädchen als Schwester für Sal ‚besorgt‘ hat. Abermals verschwindet er, die beiden Mädchen sind auf sich alleine gestellt. Sal hat offenbar viel von „Daddy“ gelernt, denn auch sie wandert weiter und lässt die Kleine hilflos zurück. Sie durchquert eine Wüste, macht dabei einige spirituelle Erfahrungen, wird von einem altjungen Mann aufgenommen, von dem sie als ‚Messias‘ vermarktet wird. Abermals greift die Kinderfürsorge ein und Salome wird zu ihren leiblichen Eltern gebracht. Aber auch dort ist sie nicht mehr zu Hause und fühlt sich als Fremde …. – Mit dem Buch „Die Leute, die sie vorübergehen sahen“ hat der Autor Scott Bradfield ein ungewöhnliches Werk geschrieben. Durch seine philosophischen Lebensweisheiten regt es einerseits sehr zum Nachdenken an, andererseits ist dies aber aus der Sicht eines dreijährigen Mädchens zu erzählen völlig unpassend. Man kann dem Kind die Weisheit und Lebenserfahrung einfach nicht abnehmen und somit auch nicht recht in das Geschehen eintauchen. Schade, man hätte sicher mehr daraus machen können !

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  • Rezension zu "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" von Scott Bradfield

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    britta70

    21. February 2013 um 15:44

    Verkehrte Welt Scott Bradfield greift in seinem Roman das Thema Kindesentführung auf und beschreitet dabei neue, ungewohnte Wege. Das macht zum einen den besonderen Reiz des Buches aus. Wer gerne bereit ist sich auf unkonventionelle Sichtweisen und philosophische Gedankenspiele einzulassen, findet in diesem Buch eine anregende Lektüre, die viel Stoff zum Nachdenken bietet. Für diejenigen, in deren Wertsystem konventionelle Vorstellungen von Schuld und Gerechtigkeit fest verankert sind, ist dieses Buch wohl eher ein einziges Ãrgernis, denn Bradfield bricht mit dem traditionellen Täter-Opfer Modell. Ein Buch, an dem sich also die Geister scheiden werden und das lebhafte Diskussionen verspricht. Worum geht es? Die 3jährige Sal wird von einem Klempner, der den Boiler im Keller repariert, aus dem Elternhaus entführt. Der Entführer wird jedoch nicht als Übeltäter dargestellt, sondern als ein liebevoller "daddy", der für das Kind nur das Beste will. Er vermittelt dem Kind seine eigenen, wenn zum Teil auch etwas schrulligen Wertvorstellungen, v.a. sollle man sich nicht den Zwängen der Gesellschaft unterwerfen. Sal wird auch nicht als Opfer dargestellt, das sich des erfahrenen Unrechtes bewusst ist und alles daran setzt, nach Hause zurückzukehren. Sie wehrt sich nicht, ja - scheint ihr Elternhaus nicht einmal richtig zu vermissen. Stattdessen lernt die den Wert der Freiheit zu schätzen, denn sie ist viel sich selbst überlassen. Nachdem ihr neuer daddy von heute auf morgen verschwunden ist, beginnt für sie eine Zeit, wo sie von Ort zu Ort herumstreunert und dort auf die unterschiedlichsten Menschen stösst, die wenn überhaupt ein nur vorübergehendes Interesse für sie zeigen. So ist es zum Beispiel auch mit der Vermieterin, bei der Sal zunächst unterkommt, als ihr daddy verschwunden ist: auch eine Person, die nicht in der Lage ist, dauerhaft ein Kind zu versorgen, hat sie doch bereits 2 Kinder an die Fürsorge verloren. Sal wandert also von Ort zu Ort, von Mensch zu Mensch und erfãhrt dabei Freiheit als hohen Wert, während sie die Fürsorge, in dessen Fänge sie zwischenzeitlich gelangt, als Einschränkung erlebt. Nichts ist, wie es scheint. Alles ist verkehrt herum. Bradfield hält der Gesellschaft einen Spiegel vor und wirft dadurch Fragen wie zum Beispiel nach dem Stellenwert des Konsums, der Vergànglichkeit des Glücks, der verlorenen Freiheit und auch das Wohl des Kindes auf. Ein sehr lesenswertes Buch, das einen lange Zeit nicht loslässt und zum Nachdenken anregt. Nicht ganz überzeugend ist der Ich-Erzãhler, denn die Denk- und Sprechweise scheint nicht unbedingt einem 3jãhrigem Kind angemessen.

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  • Rezension zu "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" von Scott Bradfield

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    sofie

    17. February 2013 um 17:04

    „Aus allem, was dir in diesem Leben widerfährt, und von jedem, der dir begegnet, lernst du etwas, und dann machst du von dem, was du lernst, Gebrauch und verschaffst dir einen besseren Begriff davon, wer du bist und was du willst. Manchmal bleibst du eine Zeitlang bei Leuten, oder sie bleiben bei dir. Ihr arbeitet zusammen wie ein einziges Individuum, und das nennt man Familie, oder ein Geschäftsunternehmen, eine Firma, besonders wenn sie Aktien verkauft oder Krankenversicherungen, solche Sachen.“ (S. 130) Die dreijährige Sal wird eines Tages von dem Mann, der den Boiler im Keller ihrer Eltern repariert, mitgenommen. Er will ihr neuer Daddy sein und ihr zeigen, wie er die Welt sieht. Damit beginnt für Sal eine Reise, auf der sie viele Menschen kennenlernt, Menschen, mit denen sie zusammenlebt, die in ihr etwas besonderes sehen oder sie völlig ignorieren. Das kleine Mädchen – so wird sie meist genannt – hat eine ganz eigene Sicht auf die Welt und vor allem auf die Leute. Sie macht sich viele Gedanken über sich und ihre Umgebung und versucht irgendwie durchs Leben zu kommen. Es fällt mir etwas schwer „Die Leute, die sie vorübergehen sahen“ zu bewerten. Ich hatte oft beim Lesen das Gefühl, dass mir der Roman entgleitet und ich nicht mehr ganz mitkomme. Dann wieder hatte ich das Gefühl genau zu verstehen, worum es geht und ich habe auch einige schöne Gedanken darin gefunden. Das Thema des Romans ist auf keinen Fall Kindesentführung, auch wenn das der erste Eindruck sein könnte. Es geht mehr um die Art wie Menschen miteinander umgehen. Viele Menschen, denen Sal auf ihrer Reise begegnet, glauben sie würden ihr helfen, dabei geht es ihnen oft nur um sich selbst. Wieder andere projizieren Dinge in das Mädchen, die sie nicht erfüllen kann, und machen sie sogar zu einem neuen Messias. Sal merkt schnell, dass es am besten ist, wenn man ihnen das sagt, was sie hören wollen. Und oft geht es ihr am besten, wenn sie sich gar nicht mit anderen herumschlagen muss. Wie gesagt, das Buch hat mich ein wenig zwiegespalten zurückgelassen. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und wirft einen interessanten Blick auf unsere Gesellschaft. So ganz überzeugen konnte es mich aber trotzdem nicht.

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  • Rezension zu "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" von Scott Bradfield

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    Machi

    16. February 2013 um 15:15

    Die dreijährige Salome Jensen wird daheim von einem Handwerker entführt. Schnell vergisst sie ihre wahren Eltern und nimmt ihn als ihren Daddy an. Es dauert nicht lange und dann landet sie bei der Vermieterin von ihrem neuen Daddy. Auch dort bleibt sie nicht lange und wohnt bei vielen verschiedenen Familien und übernachtet an öffentlichen Orten. Der Autor zeigt in seinem Roman die verschiedenen Schichten und Milieus, in welchen Kinder eher weniger vorkommen, auf und beschreibt sie. Dabei zeichnet er ein ironisches und zynisches Bild dieser Personen. Meistens nehmen Leute die kleine Sal bei sich auf, welche das lieber nicht machen sollten. Dabei ist es schon sehr seltsam, dass Sal immer an die unmöglichsten Menschen kommt, bzw. diese eine Erlöserin in Sal sehen. Interessant hingegen ist, wie die Leute mit ihr umgehen und wie jeder seine Philosophie hat und wie Sal die Menschen berührt und teilweise verändert. Was sehr verwirrend und störrend ist, ist die Tatsache, dass man nie genau weiß wie alt das Kind jetzt ist, bzw. wie viel Zeit vergeht. Die Kapitel gehen übergangslos ineinander über, bzw. manchmal wird ohne Einleitung etwas komplett anderes beschrieben. So weiß man nicht, ob seit der Entführung 3 Monate vergangen sind oder doch schon ein Jahr. Das nächste komische Faktor in diesem Buch ist, dass Sal viel zu intelligent für ein dreijähriges Mädchen ist. Sie denkt sich Sachen und benutzt Wörter die ein höheres Niveau voraussetzen. Auch wenn sie mittlerweile ein paar Jahre älter geworden ist, so kann sie ohne Schulausbildung nicht diese Fähigkeiten besitzen. Auch die Geschichte mit der Wüste ist sehr unrealistisch und fördert nicht gerade das Lesevergnügen. Der Schreibstil ist manchmal etwas langatmig und philosophisch. Es werden sehr viele Beispiele benützt, was das Lesen dann doch wieder etwas leichter macht. Das Buch ist für all jene geeignet, die zum Denken angeregt werden wollen und die sich über die Thematik Kindesentführung oder Kindesmissbrauch informieren wollen. Alle, die ein spannendes, realistisches oder witziges Buch erwarten, werden jedoch enttäuscht.

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  • Rezension zu "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" von Scott Bradfield

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    Jetztkochtsie

    13. February 2013 um 19:29

    Einerseits ist dieses Buch ein Meisterwerk, die Gedanken und Gefühle und die Distanz der kleinen Sal kommen so klar aus diesem Text raus, als wäre man selbst dabei, als begleite man selbst dieses kleine Mädchen bei seiner Odyssee bis es letztlich wieder dort ankommt, wo es hingehört. Aber gehört es dorthin? Der Text wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet, er ist sicherlich nichts für Leser, die eine in sich abgeschlossene Geschichte präsentiert haben wollen, die ein Happy End brauchen. Er ist eher etwas für Menschen die genau das nicht wollen, die ein wenig depressiv auf unsere Welt schauen wollen und die in der Lage sind auch aus Fragmenten eine Geschichte zusammen zu bauen. So wirklich wissen, was mit Sal passiert ist oder passieren wird oder sollte oder könnte, tut der Leser nämlich am Ende nicht. Im Gegenteil, die Zweifel an dem, was man da gelesen und gedacht hat werden immer größer. Wie gesagt sprachlich und stilistisch ein Meisterwerk, ganz sicher. Emotional ein ziemlicher Reinfall, denn mir geht es nach der Lektüre dieses Buches schlecht. Ich habe einen Blick auf unsere Gesellschaft gewonnen, den ich nicht haben wollte und den ich bei dem Buch nicht erwartet habe. Außerdem zog es sich an mancher Stelle dann doch ein wenig in die Länge und hier und da bleibt es auch mir unverständlich, was genau der Autor denn nun ausdrücken will. Trotzdem, wer Bücher mit Tiefgang, intellektuellem Anspruch mag und der sich nicht scheut auch ein Leseexperiment einzugehen, für den wird dieses Buch genau das Richtige sein.

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  • Rezension zu "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" von Scott Bradfield

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    Ayanea

    Gesellschaftskritik mit Tiefgang? Ich fühle mich, nachdem ich eben das Buch zu geschlagen einfach komplett fertig mit der Welt. Zutiefst deprimiert. Und ich frage mich die ganze Zeit: muss das sein? Muss man ein Buch lesen, auch wenn es gesellschaftskritisch ist und man eventuell etwas daraus lernen könnte, wenn es einen fertig macht? Ist es ein gutes Buch, wenn es solche Gefühle in den Leser wecken kann? Nun für manche mag dies durchaus zutreffen und ich muss selbst gestehen, dass der Autor sein Handwerk schriftstellerisch wirklich versteht- aber ich muss leider nach der Lektüre sagen: ich will nie, nie, nie wieder etwas von diesem Autor lesen, ist es noch so gut geschrieben oder regt es zum Nachdenken an. Vielleicht bin ich auch unter falschen Voraussetzungen an das Buch gegangen. Ich dachte es handelt von dem unschönen Thema: Kindesentführung. Keine leichte Kost- sicherlich- aber das was dann kam war irgendwie noch viel, viel schlimmer. Die kleine Sal ist gerade mal 3 Jahre alt, als sie von einem Mann in einem weißen Lieferwagen entführt wird und dieser fortan ihr Daddy sein möchte. Er nimmt sie mit, bleibt aber nicht lange bei ihr und überlässt die kleine Sal seiner Hausvermieterin. Und da beginnt sie die lange Odyssee für Sal und für mich. Der Leser begleitet Sal auf ihren verschiedenen Stationen durch Orte die sich gleichen, Waschsalons, verwahrloste Häuser und wir werden Zeuge von vielen Leuten die Kontakt mit Sal haben und sie eben vorübergehen sahen. In meinen Augen waren alle diese Leute irgendwo nicht ganz richtig im Kopf. Unterschwellig wird es angesprochen und weit nach Seite 100 auch angesprochen: Kindesmissbrauch. Aber auch darum geht es in diesem Buch irgendwie nicht so richtig. Dieser Roman ist vielmehr eine Gesellschaftskritik: also was tun wir unseren Kindern an. Zu was erziehen wir sie? Doch nur laut Autor zu schlechten Abbildern von uns selbst. Wir schreiben ihnen vor was sie tun müssen, was sie anziehen und/oder glauben sollen und so weiter. Ich selbst bin vor kurzem Mutter geworden und mir taten mitunter die Sätze die der Autor von sich gibt richtig weh. Ich kam nicht um die Frage drum herum: hat der Autor selbst Kinder? Ich hoffe es irgendwie nicht. Dieses Buch sollte laut Klappentext ironisch und witzig sein- ganz ehrlich? Ich konnte nicht einmal lachen oder schmunzeln. Ich wollte viel lieber dieses Buch abbrechen und etwas Schönes machen. Ich habe letzten Endes doch durchgehalten, nur frage ich mich gerade um welchen Preis? Ich bin zutiefst deprimiert. Ich empfehle dieses Buch nur Leuten, die Gesellschaftskritik mögen und noch keine Kinder haben...allen anderen bitte ich die Finger davon zu lassen, wenn Sal auf ihre nüchterne Art dem Leser die Welt schildert (völlig abgedroschene Gedanken einer angeblich 3 jährigen). Ich für meinen Teil war noch nie so froh, das ein Buch ausgelesen war.

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    • 4

    OlgaKrouk

    12. February 2013 um 09:40
  • Rezension zu "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" von Scott Bradfield

    Die Leute, die sie vorübergehen sahen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. February 2013 um 19:35

    Salome wird mit drei Jahren aus ihrem Elternhaus entführt. Der Entführer: Der Mann, der den Boiler reparieren sollte. Er hat die kleine blonde Sal mit dem rosa Kleid und den rosa Schuhen mitgenommen, weil er ihr ein besseres Leben ermöglichen will. Ein Leben fern ab von der normalen Gesellschaft. Ein Leben in sogenannter Freiheit. Doch schon bald lässt ihr neuer Daddy (wie sie ihn nennt) sie wieder allein und sie muss sich als kleines Mädchen alleine durch die Welt schlagen. Sie gerät an die verschiedensten Menschen, beobachtet, macht sich ihre Gedanken und wandert immer weiter, zu neuen Menschen, die sie wieder für kurze Zeit aufnehmen. Immer und immer wieder. Die Geschichte wird aus Sals Blickwinkel erzählt und das ist genau der Punkt, der mich so gestört hat. Keine 3-Jährige hat so tiefgründige Gedanken über die Welt und ihre Gesellschaft. Zum Ende der Geschichte ist Sal ca. 7 oder 8 Jahre alt (schätze ich) und äußert Sachen auf die ich mit meinen 21 Jahren noch nie gekommen bin. Vielleicht soll dies ja der besondere Aspekt des Buches darstellen, aber bei mir hat es leider das Ziel verfehlt. Ich fand es zu unrealistisch. Allerdings, die Gedanken, die sie dann hatte, waren sehr gut, aber halt nicht ihrem Alter entsprechend. Das Buch ist in Kapitel mit relaitv kurzen Abschnitten eingeteilt, sodass es perfekt zum Bahnfahren geeignet ist. Die Geschichte an sich ist sehr interessant und ich wollte auch unbedingt wissen, wie es zum Schluss ausgeht. Aber das junge Alter und die reifen Aussagen der Protagonistin waren für mich ein Störfaktor. Alles in allem kein schlechtes, aber auch kein super gutes Buch.

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