Scott Bradfield Gute Mädchen haben's schwer

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Inhaltsangabe zu „Gute Mädchen haben's schwer“ von Scott Bradfield

Lah ist ein 19-jähriger heißer Todeszellenfeger mit sehr langen Beinen und einer ebensolchen Anklageliste (Serienmord, Folter und Sexualverbrechen). Während Lah in Erwartung der Todesspritze im Frauengefängnis in Texas sitzt, umschwirren sie Wärter,Therapeuten und Polizeibeamte wie Motten das Licht. Bradfield gelingt eine vor schwarzem Humor sprühende Satire über das amerikanische Justizsystem, die Gut und Böse auf erfrischend verstörende Weise zur Farce werden lässt.

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  • Rezension zu "Gute Mädchen haben's schwer" von Scott Bradfield

    Gute Mädchen haben's schwer

    Graf Zahl

    22. September 2009 um 16:19

    In einer Art Tagebuch beschreibt Delilah Riordan, die in einem texanischen Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, ihr bisheriges Leben. Diese Aufzeichnungen sind unter anderem dazu bestimmt ein Gnadengesuch ihres Anwalts zu unterstützen. Natürlich hält sich Lah, so ihr Rufname, für unschuldig und vergisst auch nicht, dass ausgiebig zu erwähnen. Nebenbei werden auch Protokolle diverser Therapiesitzungen eingesprengselt. Der Leser bekommt also ein höchst subjektiv gezeichnetes Bild der Delilah zu Last gelegt Taten. Und die haben es in sich. Sie soll eine äußerst brutale Serienmörderin sein. Auf jeden Fall ist sie aber ein Mädchen, dass weiß, dass die Männer ihr zu Füßen liegen und ein Blick von ihr reicht, dass meine Geschlechtsgenossen ihr verfallen. Das Buch soll wohl eine satirische Anklage gegen das amerikanische Rechtssystem und speziell gegen die Todesstrafe sein. Wenn man für eine gewisse Art Humor zu haben ist, funktioniert das auch recht gut. Ich hatte beim Lesen durchaus Sympathie für Delilah (auch wenn ich ihr im wirklichen Leben nicht ganz so gerne begegnet wäre... oder vielleicht doch?). Sie erzählt ihr Leben nicht chronologisch und die wirklichen Tathergänge muss man sich auch mehr oder weniger selbst zusammenreimen, aber so unschuldig, wie sie tut, ist sie auf keinen Fall. Alles in allem von meiner Seite aus eine klare Leseempfehlung. Kleine Schwachstellen hat das Buch aber auch. Natürlich gelingt es Scott Bradfield nicht immer glaubhaft den Stil einer ungebildeten Schulabbrecherin zu treffen. Er wird wohl auch das genaue Gegenteil davon sein. Und das letzte Kapitel hätte er sich in meinen Augen auch sparen können. Es liefert Erklärungen, die es wirklich nicht bedurft hätte.

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