Scott Jenkins Yehoshua ben Josef

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Inhaltsangabe zu „Yehoshua ben Josef“ von Scott Jenkins

2115 Ross Devlin studiert Geschichte in Oxford. Im Gegensatz zu seinen Kommilitonen wünscht er sich ein ruhiges, normales Leben und hofft, es gemeinsam mit der Physikstudentin Alexandra Erickson führen zu können. Doch leider schafft er es nicht so recht, ihr nahezukommen. Zu Hilfe kommt ihm ausgerechnet der Tod seines Großvaters Prof. Dr. Ron Devlin. Ross’ Erbe ist eine seltsame Kapsel, die ihn mit seiner Angebeteten und zwei weiteren Kollegen zusammenbringt. Obwohl Ross von dem Erbe wenig versteht, setzt er alles daran, um seine Freundschaften zu vertiefen und seinen Großvater zu rehabilitieren, den alle für einen Spinner halten. Seinen Freunden und ihm gelingt die Umsetzung von Professor Devlins Lebenswerk. Das Unfassbare – der Sprung durch Raum und Zeit. Ross, Alexandra und Janet reisen als Erstes in die Bronzezeit. Nichts kann ihre Neugier stoppen, denn sie spüren einem der größten Geheimnisse der Menschheit nach – Wie viel historische Wahrheit steckt im Jesus von Nazareth der Bibel?

Ein vom Anfang bis zum Ende spannender Zeitreise-Thriller

— Corpus

Aus naturwissenschaftlicher Sicht war ich begeistert. Das Ziel der Reise war gewagt.

— mabuerele

Lesenswert! Die Vorstellung der Zeitreise, klassisches Thema der Sci-Fi Litertur, wird hier spannend und originell umgesetzt.

— ira_ebner

Tolles Buch

— AndreasS

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  • Ein spannender Zeitreise-Thriller

    Yehoshua ben Josef

    Corpus

    20. December 2016 um 15:20

    Inhalt:2115 Ross Devlin studiert Geschichte in Oxford. Im Gegensatz zu seinen Kommilitonen wünscht er sich ein ruhiges, normales Leben und hofft, es gemeinsam mit der Physikstudentin Alexandra Erickson führen zu können. Doch leider schafft er es nicht so recht, ihr nahezukommen. Zu Hilfe kommt ihm ausgerechnet der Tod seines Großvaters Prof. Dr. Ron Devlin. Ross’ Erbe ist eine seltsame Kapsel, die ihn mit seiner Angebeteten und zwei weiteren Kollegen zusammenbringt. Obwohl Ross von dem Erbe wenig versteht, setzt er alles daran, um seine Freundschaften zu vertiefen und seinen Großvater zu rehabilitieren, den alle für einen Spinner halten. Seinen Freunden und ihm gelingt die Umsetzung von Professor Devlins Lebenswerk. Das Unfassbare – der Sprung durch Raum und Zeit. Ross, Alexandra und Janet reisen als Erstes in die Bronzezeit. Nichts kann ihre Neugier stoppen, denn sie spüren einem der größten Geheimnisse der Menschheit nach – Wie viel historische Wahrheit steckt im Jesus von Nazareth der Bibel?Meine Meinung: Mir hat das Buch gut gefallen. Zwar war es am Anfang etwas schwierig hineinzukommen, weil sich sehr viel um Technik und Physik drehte, aber dann fiel es mir leichter. Ich konnte es nachher besser verstehen und lesen.Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn er war flüssig zu lesen. Es war spannend und man konnte ein Kapitel nach dem anderen hintereinander gut weglesen.Die Protagonisten sind auch sehr gut dargestellt worden. Es war sehr interessant, was sie alles auf der Zeitreise erlebt haben. Ich wäre am liebsten mit auf Zeitreise gegangen und hätte das selbst alles erforscht.Bis zum Schluss ist es spannend geblieben.Fazit:Dieses Buch ist ein sehr spannender Zeitreise-Thriller, der vom Anfang bis zum Ende spannend blieb und gut zu lesen war. Ich würde ihn auf jeden Fall weiter empfehlen.

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  • Wenn du in die Vergangenheit reisen könntest, wen würdest du kennenlernen wollen?

    Yehoshua ben Josef

    Rilana

    10. April 2014 um 23:13

    Die Handlung Im Jahre 2115 verstirbt Ron Devlin, der Großvater von Ross Devlin. Ross studiert Geschichte, sein Großvater war Physiker, dem es besonders das Thema "Zeitreise" angetan hatte. Auch als er sich dadurch bei seinen Kollegen lächerlich gemacht hat, hat er die Forschung in diesem Bereich nicht aufgegeben. Aufgrund dieser unterschiedlichen Spezialgebiete kann Ross nicht besonders viel mit seinem Erbe anfangen. Es ist ein eigenartiger grauer Kasten, in dem ein Beweis für die Durchführung einer Zeitreise enthalten ist. Ein Zeitzeugnis, das Ross' Großvater anscheinend aus der Zukunft von seinem Enkel erhalten hat. Ross ist perplex. Wie sollte es einem Geschichtsstudenten gelingen, durch die Zeit zu reisen? Doch er schließt sich mit zwei Physikstudenten und seiner guten Freundin Janet zusammen, die ebenfalls Geschichte studiert und besonders in alten Sprachen bewandert ist. Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung, den Lebenstraum von Ron Devlin wahr werden zu lassen. Ihr großes Ziel bei Erfolg ihrer Mission: In die Vergangenheit zu Jesus reisen. Mein Eindruck Das Buch geht von wissenschaftlicher Seite an das Thema Zeitreisen heran und ist daher passagenweise sehr technisch. Aber von Ausdrücken wie "Zeitkontinuität", "Zeitvarianz", "Kausalität" muss man sich nicht abschrecken lassen, denn wenn das Ganze zu theoretisch wird, ist eigentlich immer jemand anwesend, dem die Theorie erklärt werden muss. Glücklicherweise ist der Protagonist kein Physiker und gehört so zu denjenigen, die Erklärungen benötigen. Trotzdem hatte ich beim Lesen häufig ein Fragezeichen überm Kopf. Die Basis der Geschichte spielt im Jahr 2115. Das ganze Zeitreise-Experiment basiert zu großen Teilen auf den Erkenntnissen, die in den 100 Jahren vor dieser Zeit gewonnen wurden. Man muss also schon mit Fantasie an die Sache rangehen. Ab knapp der Hälfte des Buches lässt dann die Physik-Theorie nach und es geht an die Geschichte. Immerhin will das Team aus zwei Geschichts- und zwei Physikstudenten in die Vergangenheit reisen, um Jesus zu treffen, was allein wegen der vagen Zeitrechnung schon einige Probleme mit sich bringt, aber auch noch einen weiteren Stolperstein für manchen Leser bereithält: Wenn man an Jesus glaubt, muss man schon eine lockere Einstellung zu Fiktion haben, die auf den Geschichten über ihn beruht. Das Team gibt sich sehr viel Mühe bei der Vorbereitung. Denn nicht nur die Zeitreise an sich erfordert Arbeit und Recherche. Dabei ist es sehr interessant zu verfolgen, wie sich die Studenten mit den eventuellen Folgen ihrer eventuellen Zeitreise auseinandersetzen. Nicht nur das übliche "Wir dürfen den Verlauf der Zeit nicht ändern", sondern auch die möglichen Auswirkung auf die aktuelle Zeit (also 2115) sind ein großes Thema. Denn wie würden die Menschen wohl darauf reagieren, wenn es plötzlich echte Fakten über Jesus gibt, und einige davon vielleicht nicht zu dem passen, was die Menschen aus der Bibel gelernt haben? Mein Fazit Insgesamt hat mir das der erste Band über "Die Chronisten" gut gefallen. Der Autor hat das Thema "Jesus" auf sehr interessante, aber auch etwas kontroverse Art, mit dem Thema "Zeitreisen" verbunden. "Yehoshua ben Josef" ist auf jeden Fall eine gute Basis für weitere interessante Geschichten der Chronisten. Obwohl "Yehoshua ben Josef" der erste Band der Reihe "Die Chronisten" ist, hat das Buch ein vollwertiges Ende. Man darf sich also durchaus auch nur aufgrund unkonventioneller Interpretationen der Überlieferungen über Jesus für das Buch entscheiden.

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  • Leserunde zu "Yehoshua ben Josef" von Jenkins Scott

    Yehoshua ben Josef

    bookshouse Verlag

    Willkommen im Jahre 2115! Sci-Fi und Abenteuer für junge Erwachsene und Erwachsene! 2115 Ross Devlin studiert Geschichte in Oxford. Im Gegensatz zu seinen Kommilitonen wünscht er sich ein ruhiges, normales Leben und hofft, es gemeinsam mit der Physikstudentin Alexandra Erickson führen zu können. Doch leider schafft er es nicht so recht, ihr nahezukommen. Zu Hilfe kommt ihm ausgerechnet der Tod seines Großvaters Prof. Dr. Ron Devlin. Ross’ Erbe ist eine seltsame Kapsel, die ihn mit seiner Angebeteten und zwei weiteren Kollegen zusammenbringt. Obwohl Ross von dem Erbe wenig versteht, setzt er alles daran, um seine Freundschaften zu vertiefen und seinen Großvater zu rehabilitieren, den alle für einen Spinner halten. Seinen Freunden und ihm gelingt die Umsetzung von Professor Devlins Lebenswerk. Das Unfassbare – der Sprung durch Raum und Zeit. Ross, Alexandra und Janet reisen als Erstes in die Bronzezeit. Nichts kann ihre Neugier stoppen, denn sie spüren einem der größten Geheimnisse der Menschheit nach – Wie viel historische Wahrheit steckt im Jesus von Nazareth der Bibel?Leseprobe TXT: http://www.bookshouse.de/system/tools/leseprobe.cfm?061F530947024D1C161C070C534066172B59383A260E041A0B034451DB Leseprobe PDF: http://www.bookshouse.de/leseproben/61/61.pdf Leseprobe SWF: http://www.bookshouse.de/leseproben/?0619585F4C055A4C050B190155540411260B3126210A020101A3 Zum Autor © Scott Jenkins @bookshouse Geboren 1974 in Leipzig, der traditionsreichen Stadt der Bücher. Er hat von seinen Eltern bereits in der Kindheit recht viele Bücher bekommen. Nach dem Abschluß 1991 drei Jahre Internat in Würzburg mit Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann. 1995 Bundeswehr in Hammelburg. Mitte der 1990er Jahre erste Inspirationen. Die Grundideen zu "Die zweite Menschheit" entstehen. Veröffentlichung von Band I und Band II 2002 u. 2003 unter BoD. Weiterhin entstehen viele Werke - um diese Zeit bereits die Chronisten, Verfluchte Gabe, Immortal - Das Blut des Franken und andere. Er interessiert sich für Geschichte und auch für andere Länder. Daher reist er auch sehr gern. Seit dem Frühjahr 2012 lebt er bei Wien. Scott Jenkins wird die Leserunde begleiten und ist auch auf Facebook und seiner Homepage zu finden. Schaut doch mal rein! Die Chronisten auf Facebook Wir suchen nun mindestens 8 Rezensenten für diese Leserunde. Zu vergeben haben wir: mind. 5 E-Books im Wunschformat 3 Taschenbücher* Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 5 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 10 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 40 Anfragen 6 E-Books, bei 50 Interessierten 7 E-Books … *** Wichtig *** Ihr solltet mindestens eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ .Bewerber mit null Rezensionen werden nicht berücksichtigt! Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns. Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an an.So kann man das Buch auch auf dem Rechner im Mobi Format lesen. Gern könnt ihr euch auch hier in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren Blog: http://bookshouse-verlag.blogspot.de Auf Facebook findet ihr uns auch: Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Eure Katja vom bookshouse - Team * Vorraussetzung für den Gewinn ist die aktive Teilnahme in der Leserunde (posten zu jeden Abschnitten) und das anschließende Rezensieren des Buches

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  • Exakt geplante Zeitreise mit viel Phantasie

    Yehoshua ben Josef

    mabuerele

    08. April 2014 um 16:56

    Wir schreiben das Jahr 2076. Professor Ron Devlin forscht über das Kausalitätsprinzip in der Dimension von Raum und Zeit. Er glaubt, dass Zeitreisen möglich sind. Aber seine Ergebnisse finden keine Anerkennung. 39 Jahre später vererbt er seinem Enkel Ross einen verschlossenen Kasten. Doch Ross ist kein Physiker. Er studiert Geschichte. Der Kasten aber weckt das Interesse von Alexandra, in die Ross verliebt ist. In dem Moment wissen die beiden noch nicht, dass das größte Abenteuer ihres Lebens beginnt. Der Autor hat einen spannenden Zeitreiseroman geschrieben. Dabei versteht er es, geschickt bekanntes Wissen mit neuen Theorien oder Pseudotheorien zu verknüpfen. Es ist ein gekonnter literarischer Schachzug, dass seine Protagonisten zwei Physiker und zwei Historiker sind. So sind Steve und Alexandra einerseits gezwungen, den beiden anderen die physikalischen Zusammenhänge verständlich zu erläutern, während Janet und Ross über die Lebensverhältnisse in der gewünschten Zielzeit informieren. Dadurch enthält das Buch eine Menge an Wissen über physikalische Grundlagen, Energiesysteme, aber auch über die Lebensumstände zu der Zeit, als Jesu auf der Erde lebte. Die technischen Veränderungen gegenüber der Gegenwart muten realistisch an. Besonders gefallen hat mir, wie akribisch die jungen Leute ihre Reise planen. Sie scheinen keinen Punkt auszulassen. Bis ins kleinste Detail gehen sie wieder und wieder das Szenarium durch. Trotzdem bleibt der Spannungsbogen hoch. Zur Zeitreise selbst und der Rückkehr möge sich der künftige Leser selbst seine Gedanken machen. Man sollte aber immer im Auge haben, dass es sich um einen SF-Roman handelt. Yehoshua ben Josef ist nicht der Jesus der Bibel. Natürlich gibt es eine relativ große gemeinsame Schnittmenge. Trotzdem verbietet sich aus vielen Gründen eine Gleichsetzung, denn der Autor hat keinen christlichen Roman geschrieben, auch keinen christlichen SF-Roman. An vielen Stellen wird deutlich, dass die Ereignisse seiner Phantasie und seinen Gedankenspielen geschuldet sind. Auch moderne theologische Theorien, die nicht immer bibelkonform sind, fanden Eingang. Die kritische Beurteilung dieser Thesen obliegt dem mündigen Leser. Ist es gewagt oder mutig, für die Zeitreise genau dieses Thema zu wählen? Auch diese Frage möchte ich im Raum stehen lassen. Die Protagonisten wurden gut charakterisiert. Für private Beziehungen blieb genug Raum. Die Stärken des Autors liegen in der logischen Verknüpfung unterschiedlicher wissenschaftlicher Gebiete. Er versteht es, diese Fakten und Zusammenhänge in eine spannende Handlung einzubetten. Für ihn ist eine Zeitreise kein schneller Trip in die Vergangenheit, sondern ein detailgenau geplantes und durchorganisiertes Experiment mit Fehlern und Überraschungen. Hier blieb er sehr genau an der wissenschaftlichen Realität. Genau aus diesem Grund hat mir das Buch sehr gut gefallen.

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  • SF-Roman vor historischer Kulisse mit theologischen Mißverständnissen

    Yehoshua ben Josef

    Sonnenwind

    08. April 2014 um 14:33

    Dieses Buch ist eine Science Fiction-Story der Art, die in der Vergangenheit spielt. Von uns aus gesehen in der Zukunft wird die Zeitreise entwickelt und drei junge Studenten reisen in die Zeit Jesu. Der Anfang bietet SF-typische wissenschaftliche Grundlagen wie die Physik der Zeitreise und deren Technik. Realistisch wird deutlich, wie groß der Aufwand für so ein Projekt ist und wie viele Faktoren zu berücksichtigen sind. Sehr schön beschrieben werden die gesellschaftlichen Umstände, die Hygiene bzw. der Mangel daran. Diese Dinge sind nicht in allen Punkten sorgfältig recherchiert, aber recht gut zu lesen. Ein knappes Drittel des Buches nimmt das Kapitel 9 ein, das die Zeitreise an sich beschreibt. Einen Roman in einen historischen Zusammenhang einzuordnen, ist das eine Problem, und je weniger Fakten dem Autor zur Verfügung stehen, desto schwieriger ist die Umsetzung. Wo die Fakten fehlen, muß die Phantasie einspringen; das ist soweit auch in Ordnung. Schwierig wird es da, wo man Geschehnisse erfindet, die der einzigen verläßlichen Quelle widersprechen. Die Beweise für die Authentizität der Bibel sind überwältigend, und deshalb kann man dieses Zeitzeugnis nicht einfach übergehen. In diesem Punkt schwächelt die Recherche und gründet sich auf Daten, die nicht fundiert belegt werden können. Eine Reihe von theologischen Aussagen sind kritisch zu bewerten. Der Gedanke, daß Jesus in Indien war und sich da von einem Guru die Weisheit hat erklären lassen, grenzt an Blasphemie. Der Sohn Gottes hat es nicht nötig, sich von Menschen in menschliche Weisheit einführen zu lassen. Manches andere läßt auf simples Unverständnis schließen: "Waren sein Leben und seine Botschaft nicht wichtiger,(sic!) als das fantastische Ereignis der Auferstehung?" Die Auferstehung ist der zentrale Kern der Botschaft des Evangeliums, und ohne die Auferstehung fällt der gesamte christliche Glaube in sich zusammen. Wenn die Studenten eine solche Frage stellen, ist das entschuldbar und als rhetorisches Mittel erlaubt, jedoch sollten dem Fakten entgegengestellt werden. Gegen Ende des Buchs wird ein Krankheitsbild ausgewertet, das die Bezeichnung "Messias-Syndrom" erhält. Es wird unterstellt, Jesu Ausstrahlung sei ein psychologischer Trick, eine Art Massenhysterie. Das ist blasphemisch. Jesus hatte eine natürliche Autorität, die aus seinem Auftrag, seiner Herkunft und seiner Persönlichkeit resultierte. Die Theorie um den Verräter Judas ist zwar schon alt, aber dadurch nicht richtiger. Wenn Jesus ihm den Auftrag gegeben hätte, ihn zu verraten, wäre Judas nicht schuldig gewesen. Dem widerspricht die Bibel aber unmißverständlich. Dann heißt es, die Auferstehung hätte am Montag stattgefunden. Das läßt sich nirgendwo belegen und widerspricht der eindeutigen Aussage des biblischen Textes. Ich gehe davon aus, der Autor wußte nicht, daß die jüdische Woche Sonntags beginnt - und kein Lektor hat genügend Aufmerksamkeit auf den Text verwendet. Jesu Tod wird im Text bezweifelt, und als Beleg wird ausgerechnet das Turiner Grabtuch herangezogen. Aber gerade das bezeugt, daß der Mann, der in diesem Tuch bestattet wurde, tot war. Kein Mensch hätte es überlebt, wenn sämtliche Körperöffnungen - wie hier geschehen - mit Salbe zugekleistert und dann luftdicht umwickelt worden wären. Insbesondere nach den Folterungen, die er durchmachen mußte und die durch die Negativphotographie sichtbar werden. Ob das Turiner Grabtuch echt ist, ist noch nicht letztgültig erwiesen - erst recht nicht, ob Jesus Christus darin bestattet wurde. Die Vermischung, wie sie hier im Buch stattfindet, wo teilweise reale Fakten, teilweise menschliche Deutungen und dann wieder reine unbelegbare Ideenkonstrukte kombiniert werden, ist außerordentlich heikel. Für einen gewöhnlichen Stoff wäre das nicht weiter von Belang, aber der Sohn Gottes hat eine unvergleichlich höhere Bedeutung und darf nicht durch fehlerhafte Arbeitsmethoden abgewertet werden. Jesus wird hier als Abkömmling einer zukünftigen "Menschenrasse" als Mensch gedeutet. Gott existiert hier im Buch nicht, das Evangelium wird verwässert und umgedeutet, bis es eine gefährliche Irrlehre bildet. SF und Roman ist in Ordnung, aber wenn eine Handlung so nah an der Realität liegt, muß man das deutlich kennzeichnen! Man muß nicht an die Bibel glauben, um ihr nicht zu nahe zu treten. Ein wenig Zurückhaltung hätte bei diesem heiklen Stoff genügt. Es gibt viele Bücher aller Genres, die sich mit Jesus von Nazareth beschäftigen, ohne an seine Heiligkeit zu rühren - auch von Autoren, die selbst nicht an ihn glauben. Zumindest so viel sollte man erwarten können. Die Bewertung ist schwierig. Der unproblematische Teil des Romans ist recht ansprechend - zwar mangelhaft recherchiert und lektoriert, aber angenehm zu lesen. Das Kapitel 9 ist gefährlich und wertet das Werk als Ganzes ab. Mit viel Wohlwollen zwei Rest-Sterne für den Romanteil. Ohne Kapitel 9 hätte ich mich für drei Sterne entschieden, mehr sind wegen der sprachlichen, orthographischen und Recherche-Mängel nicht drin.

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  • Zeitreise in die Zeit Jesu gut vorbereitet

    Yehoshua ben Josef

    histeriker

    05. April 2014 um 20:52

    Inhalt: Ross erbt von seinen Grossvater eine Schatulle, wo eine Art Einleitung fuer Zeitreisen drin ist. Mit seinen Freunden macht er sich auf den Weg... Bewertung: Die Zeitreisen sind ein sehr beliebtes Thema. Hier in diesem Buch werden sie sehr gut umgesetzt. Man kann wirklich glauben, dass es so in einigen Jahren passieren koennte, die Problematik wird gut wissenschaftlich begruendet und erklärt. Die Protagonisten bereiten sich sehr gut vor, experimentieren und es macht Spass den zu zusehen. Die Problematik der Zeitrechnung wird auch sinnvoll geklärt. Die Charaktere fand ich gut gewählt, sie ergänzen sich gut und durch die Wahl der Spezialisation werden die unterschiedliche Probleme gut bewältigt. Sie ergänzen sich und man kann deren Handlungsweise nachvollziehen. Andererseits finde ich die Charaktere teilweise klischeehaft (Beziehung Alexandra und Ross), was mich vor allem am Anfang irritiert hat. Später haben sich die Charaktere aber ganz gut entwickelt. Im Buch kommen noch andere Zeitebenen vor (ausser des 22. Jahrhunderts und der Zeit Jesu) die ich teilweise fuer die Handlung zwar nachvollziehen konnte, aber mir doch nicht gefallen haben. Vor allem kam mir die Existenz zweier Ebenen, die ueber die Protagonisten wachen, uebertrieben. Grundsätzlich fand ich das Buch aber gut und wuerde es auf jeden Fall weiter empfehlen.

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  • "Die Menschheit kann sich nur weiterentwickeln, wenn sie Fehler macht und daraus lernt"

    Yehoshua ben Josef

    catangeleyez

    01. April 2014 um 23:19

    Mit seinem Buch Yehosua ben Josef - Die Chronisten gelingt es Scott Jenkins, zwei zentrale Themen miteinander zu verbinden. Das eine, sehr zentrale Thema in diesem Buch ist die Frage, ob Zeitreisen möglich sind und wie.  Mit dieser Frage beschäftigen sich die vier Protagonisten dieses Buches, Ross, Enkel von Professor Devlin, der in der Vergangenheit die Thesen belegt hat, aber dem niemand Glauben schenken wollte, Janet eine Studienkollegin, die sich mit alten Sprachen auskennt, Alex und Steve, Asse in verschiedenen Gebieten der Physik. Anlass ist das Geschenk von Professor Devlin kurz vor seinem Tod an seinen Enkel, ein hochverschlüsseltes Kästchen, in dem sich Informationen zur Möglicheit der Zeitreise befinden. Im ersten Teil des Buches erlebt der Leser die Arbeiten der Protagonisten, die neben der Herstellung einer Maschine, mit der man Zeitreisen absolvieren könnte, auch die historischen Elemente berücksichtigt, die in der Vergangenheit zu beachten sind. Von hygienischen Verhältnissen über Sprachen bis hin zur Kleidung wird viele zu beachten sein. Die vier Protagonisten arbeiten intensiv an der Maschinen und mithilfe von Forschungsgeldern, Preisgeldern und privatem Vermögen gelingt es ihnen, die erforderlichen Teile und Materialien zu beschaffen und herzustellen. Nach erfolgreichen Probeläufen, die bestätigen, dass Zeitreisen möglich sind, wird nun nach einem Ziel gesucht, welches zuerst besucht werden soll. Ross, Alex, Steve und Janet erstellen eine Liste mit fünf berühmten Persönlichkeiten, die besucht werden sollen.  Die Persönlichkeit, die die meisten Nennungen erhält , soll mithilfe einer Zeitreise besucht werden und ein Teil des Lebens soll dokumentiert werden. Die Wahl fällt auf Jesus Und hier beginnt das zweite zentrale Thema dieses Buches, eine Zeitreise in das alte Jerusalem beginnend vor der Geburt Christi und bis zur Auferstehung. Nahe an der biblischen Überlieferung erfährt der Leser viele interessante Details über die damalige Zeit, die Verhältnisse zwischen den Juden und den Römern, die Wirkung des Messias auf die Menschen in der Zeit und auch über die sonstigen Begebenheiten. Zu keinem Zeitpunkt wirkt die Darstellung der damaligen Zeit oder die Beschreibung der Geschehnisse um Jesus übertrieben oder blasphemisch, so dass die beiden Themen sehr gut in dem Buch harmonisieren. Scott Jenkins gelingt es mit diesem Buch, zwei Bereiche zu verbinden, die man in der Gestalt sicher noch nicht oft lesen durfte. Die Frage, ob und wie Zeitreisen möglich sind und wie die Welt auf diese reagiert, verbunden mit einer religiösen Sicht in eine Zeit, die viele Christen nur aus der Bibel und dem Religionsunterricht kennen. Ein sehr guter SiFi Roman, mit einem Hauch Fantasy und menschlicher Geschichte und menschlichem Glauben, in einem sehr gut lesbaren und interessanten Schreibstil, der auch Nichtphysiker und Nichtgläubige in den Bann zieht. Eine gelungene Symbiose von Themen, die damals wie heute und auch in der Zukunft eine Rolle spielen werden. Daher von mir für dieses Werk volle fünf Punkte. Mein Dank geht an Scott Jenkins und den bookshouse Verlag, die mir das Lesen dieses Buches ermöglicht haben.

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  • Tolles Buch

    Yehoshua ben Josef

    AndreasS

    01. December 2013 um 17:36

    Tolles Buch, noch etwas feilbar, einiges hätte eleganter ausgedrückt werden können und etwas viel Techno-Hintergrund, aber den überfliegt man schnell. An den Autor, Lektor wechseln, weiterschreiben :D Ich mach mal 5 Sterne, könnten auch 4 sein, aber ich will ja auch nen zweiten Teil.

  • Zeitreise zu den Glaubenswurzeln

    Yehoshua ben Josef

    utaechl

    19. November 2013 um 13:26

    Inhalt: Geschichtsstudent Ross Devlin hat von seinem Großvater eine Kapsel geerbt, die ihn zusammen mit drei Kommilitonen dazu bringt, sich an die Umsetzung einer Zeitmaschine zu machen. Ein langer Weg liegt vor ihnen, den sie mit einer Reise zu Jesu Lebzeiten krönen wollen. Setting und Stil: Das Buch entführt uns in das Jahr 2115. Die Zukunft ist relativ passend umgesetzt, einige Aspekte erinnern zu sehr an unsere Zeit, aber ansonsten sind die Handlungsorte mit schön futuristischen Elementen gespickt. Bei unserer heutigen technischen Entwicklung könnte man zwar annehmen, dass in 100 Jahren die Technik schon weiter ist, Studenten viel jünger sind und eigentlich die Religion und die Zeit Jesu nicht mehr wirklich im Zentrum des historischen Interesse steht. Die Reise in die Vergangenheit ist glaubhaft, die Beschreibungen sehr lebensnah und die Auswirkungen, die der Ausflug auf moderne Menschen haben kann, durchaus durchdacht. Die beschriebenen Ereignisse orientieren sich an der biblischen Geschichte, wobei es natürlich einige Abweichungen gibt. Das  Buch hat manchmal Längen, vor allem die wissenschaftlichen Erklärungen sind meiner Meinung nach viel zu ausführlich, da sich zwar an Einstein und Co. orientiert wird, aber dann dank einer zukünftigen Entdeckung erst die Reise möglich wird, wodurch man sich als Leser fragt, wofür einem alles erklärt wird. Das Buch liest sich ansonsten gut, die Spannung wird durch einige überraschende Wendungen gewahrt. Charaktere: Dreißigjährige Studenten in der Zukunft sind mir definitiv zu alt. Auch ihr Verhalten in romantischen Angelegenheiten spricht für Charaktere, die zehn Jahre jünger sein könnten. Der Unterschied zwischen Historikern und Physikern ist gut dargestellt und wird genutzt, um uns als Leser die eine oder andere Erklärung zu präsentieren. Ansonsten sind die vier ein gutes Team, schön gegensätzlich und gleichzeitig ergänzend. Noch besser allerdings gefallen mir fast die historischen Charaktere. Ihnen wird genug Raum gegeben um mit den vier zu agieren und sie machen den Abschnitt besonders lebensnah. Geschichte: Das Buch ist grob in zwei Abschnitte geteilt, einmal den futuristischen, in dem es hauptsächlich darum geht, die Zeitmaschine zu entwickeln und die Reise zu planen und den historischen, in dem versucht wird herauszufinden, wie viel Wahrheit in Jesu' Lebensgeschichte steckt. Unverständlich ist mir, warum man nicht als erstes Ziel einen historischen Zeitraum wählt, der genau nachvollziehbar ist, um sicherzugehen, dass die Technik wirklich funktioniert. So springen die vier direkt in eine Zeit, über die nur vage Aufzeichnungen existieren. Die Ereignisse, die dann in der Vergangenheit erforscht werden waren für mich als Nicht-Bibelspezialist dann auch relativ irrelevant. Etwas, das sich bei mir dann auch im Fazit auswirken wird. Für Interessierte und Gläubige mag das natürlich anders sein. Fazit: Falls es das Genre gibt, so würde ich das Buch definitiv der Christlichen Science Fiction zuordnen. Das ist dann auch der Hauptgrund, weshalb es so ganz und gar nicht für mich geeignet ist. Es ist also ein Science Fiction Buch, mit ziemlich hohem Technobabble Anteil, das sich im zweiten Abschnitt mit Jesu Lebensgeschichte befasst und diese nach mehr oder weniger abweichenden Bibelereignissen abklopft. Ist man an dieser Mischung interessiert, so kann ich das Buch durchaus empfehlen, ansonsten ist die XXL-Leseprobe zu empfehlen, um sich einen Einblick zu verschaffen. Spannend ist es, sich mit Einstein und Co auseinanderzusetzen und auch die durchdachten Vorbereitungen auf die Reise sind lesenswert, doch für mich hätte es dann in eine andere Epoche führen sollen. Ich bin gespannt, wie es mit der Serie weitergeht und freue mich schon auf den zweiten Teil, der hoffentlich ohne den langen technischen Abschnitt und mit einem anderen Reiseziel für mich interessanter wird.

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