Scott Jurek , Steve Friedman Eat & Run

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 2 Rezensionen
(3)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Eat & Run“ von Scott Jurek

Go the distance Mit „Eat & Run” hat Scott Jurek die Geschichte seines Lebens niedergeschrieben und die seiner Karriere – als Ausnahmeathlet und Veganer. Er erzählt von seiner Kindheit im mittleren Westen der USA, den Jagd- und Angelausflügen und den gemeinsamen Mahlzeiten mit seiner „meat-and-potatoes”-Familie sowie von seinen frühen Laufanfängen. Aber er beschreibt auch seine langsame Wandlung hin zum Ultraläufer und Veganer sowie seine unglaublichen Erfolge bei noch unglaublicheren Rennen. Sein Leben zeigt mehr als deutlich, wie wichtig ein starker Wille ist, aus dem wir die Kraft schöpfen, Außergewöhnliches zu leisten. Randvoll mit spannenden Geschichten, wissenschaftlichen Fakten und praktischen Ratschlägen, inklusive Jureks veganen Lieblingsrezepten, motiviert dieses Buch jeden, durchzuhalten – egal, ob es darum geht, sein erstes Rennen zu starten, mehr über die eigene Ernährung nachzudenken oder das persönliche Potenzial auszuschöpfen. „Jeder kann ein Ultraläufer sein” ist das Motto von Scott Jurek und seine Autobiografie erinnert daran, dass jeder Tag eine Entdeckungsreise ist, auf der wir herausfinden können, was im Sport möglich ist – und im Leben.

Obwohl die Geschichten allesamt spannend sind, ist das Buch seltsam emotionslos und nicht wie die Erzählung eines Lebens verfasst.

— Kunstguerilla
Kunstguerilla

Ein wirklich gelungenes Buch. Es motiviert nicht nur zum Laufen sondern auch zum veganen Kochen.

— Wasserschweinchen
Wasserschweinchen

Gerade meine Motivation vor meinem nächsten großen Lauf, gefällt mir!

— miadonna
miadonna

Stöbern in Sachbuch

LeFloid: Wie geht eigentlich Demokratie? #FragFloid

Großartiges Buch für Jung und Alt zur Erklärung unserer Politik in verständlichen und interessant verpackten Worten!

SmettgirlSimi

Vegetarisch mit Liebe

Jeanine Donofrio beweist mit diesem Kochbuch, dass ein gutes Gericht nicht tausend Zutaten bedarf, um unglaublich lecker zu sein!

buecherherzrausch

Die Stadt des Affengottes

Ein lesenswerter Expeditionsbericht über eine verschollene Stadt in Honduras.

Sancro82

Hygge! Das neue Wohnglück

Dank hometours taucht man ein in fremde Wohnungen und erhält tolle Inspirationen um eigene "hyggelige" Wohnmomente" zu schaffen.

sommerlese

Was das Herz begehrt

Ein anspruchsvolles Buch, bei dem sich alles um unser wichtigstes Organ dreht. Umfassend, verständlich und humorvoll.

MelaKafer

Wir hätten gewarnt sein können

Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.

kvel

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Biographie, Kochbuch, Lifecoach und Motivationstrainer - alles in einem Buch

    Eat & Run
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    03. November 2015 um 18:48

    Bevor ich begonnen habe das Buch zu lesen, habe ich mir vorgenommen, endlich einen Punkt auf meiner persönlichen Bucketlist abzuhaken, nämlich das Laufen eines Halbmarathons. Das Buch sollte mir als Begleiter während der Vorbereitung dienen. Leider kam es anders und der Punkt wird erst im nächsten Jahr abgehakt. Das Buch habe ich aber natürlich trotzdem gelesen und es ist unglaublich. Das Buch ist eine Biographie, gleichzeitig aber auch ein Lifecoach und Motivationstrainer und darüber hinaus auch noch ein veganes Kochbuch. Scott Jurek berichtet von seiner Kindheit, wie er aufwuchs, von seinem Verhältnis zu seinen Eltern und wie er begann zu laufen. "Manchmal muss man's einfach tun!" Er war weder das schnellste, noch das stärkste Kind, dafür hatte er zu hohen Blutdruck und wollte keine Medikamente nehmen. Also experimentierte er. Er lief durch die Wälder und war eine Art Pionier, zumindest in seiner Familie. Er änderte seine Ernährungsgewohnheiten.  Mir ist besonders wichtig, dass er direkt im Prolog klarstellt, dass er keine "durchsichtigen Parabeln über Glaube und Spiritualität spinnen" möchte, sondern lediglich seine Geschichte erzählen will. Also nicht im Stile von "Hurra, wir können alles schaffen, wenn wir wollen!!" Es ist nicht leicht, hier nicht sonderlich auf den Inhalt des Buches einzugehen. Scott Jurek beschreibt das Leben als Ultramarathonläufer sehr eindringlich. Als Leser erhält man einen tollen Eindruck, was für physische und vor allem psychische Qualen die Läufer durchstehen müssen und was für eine unfassbare mentale Stärke hier notwendig ist. Mir war nicht bewusst, dass sich Läufer chirurgisch ihre Zehennägel entfernen lassen. Oder, dass bereits mehrere Läufer während oder nach den Läufen gestorben sind. Der kulinarische Teil ist sehr gelungen. Es gibt ausschließlich vegane Kost, immer mit einer kleinen Geschichte und nützlichen Tipps. Fazit Scott Jurek hat mit "Eat & Run" ein inspirierendes, vielschichtiges Werk geschaffen. Die dazugehörigen Rezepte sind vielversprechend. Es gibt von mir aber nur 4 Eselsohren, weil sich zwischendurch einiges wiederholt. Jurek reist von Lauf zu Lauf zu Lauf. Das ist natürlich beeindruckend, aber auch ein Stück weit ermüdend.

    Mehr
  • Persönlicher Entwicklungsbericht

    Eat & Run
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    25. April 2014 um 11:55

    Persönlicher Entwicklungsbericht Spätestens seit „Mein langer Lauf zu mir selbst“ von Joschka Fischer ist dieses Form des „Erlebnisberichtes“ einer sportlichen Entwicklung zum „Lang-Läufer“ samt innerer Motivation und innerem Zugang nicht unbedingt neu. Auf der anderen Seite liest sich dieses Buch zum einen sehr flüssig und daher unterhaltsam, zum anderen geht Jurek in seiner Darstellung unterschwellig doch gewisse andere Wege, soweit er den Leser in den Blick nimmt. Zwei Momente, die das Buch bereits lesenswert machen. Denn letztendlich geht es nicht nur um eine reine Selbstdarstellung der eigenen Biographie (auch wenn diese breiten Raum einnimmt) und nicht darum, den jeweiligen Leser mit Laufschuhen zu bewaffnen und auf den nächsten Ultramarathon zu schicken. Sondern um den Kernsatz Jureks und dieses Buches „Sei jemand“. Auch gegen missliche Umstände und wenig ermutigende Mitmenschen. Selbstverständlich steht vordergründig dabei der Sport im Blickpunkt (von dem Jurek, trotz aller Qualen, durchaus motivierend zu erzählen weiß“. Im Tieferen aber verweist Jurek darauf, dass sich jeder, gerade in Momenten, in denen scheinbar „nichts mehr geht“, „von innen heraus neu erfinden kann“. „Ich will keine durchsichtige Parabeln über Inspiration und Glauben spinnen …….nein, ich will Ihnen ganz konkret zeigen, wie ich mich von innen heraus neu erfand“. „Alle, die schon einmal das Gefühl hatten, nichts ginge mehr; alle, die schon einmal davon geträumt haben, mehr zu erreichen …….kennen diese Geschichte“. Und das stimmt. Dass Jurek dies auf „veganem Wege“ erreichte (was aktuell dem Zeitgeist sehr entgegenkommt), ist in all dem schon auch ein zentreales Moment des Erfolges und ein zentrales Anliegen dieses Buches. Ein wichtiger Schritt (neben dem persönlichen Willen) auf dem persönlichen Weg Jureks. Denn das Lösen aus diesem Aufwachsen mit Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch und vielem anderen, was den Körper dick und den Geist träge machen kann, war ja der Ausgangspunkt seiner „Wandlung“. „Ich war ein schüchternes Kind mit hohem Blutdruck“. Und erst der allmähliche, sehr bewusste Umstieg der Nahrung und das ebenso bewusste „sich selbst kennenlernen“ brachte das eigentliche Talent Jureks zum tragen: „Nach hinten hin“ in einem Lauf stärker werden zu können und nicht schwächer. Ein klares Ziel zu spüren, sich dafür den Gegebenheiten und Notwendigkeiten anzupassen, auch wenn es zunächst nicht angenehme Begleiterscheinungen mit sich bringt (den Verzicht auf die geliebte Campbell Hühnersuppe) und, vor allem, dranbleiben, das sind die Essenzen dieses biographischen Berichtes über den eigenen Weg als Sportler. Ergänzt durch eine Vielzahl von verganen Rezepten, die in ihrer Wirkung für den Sportler erläutert werden und zeigen, welche körperlichen Einschränkungen Jurek durch seine immer ausgefeiltere Ernährung nachhaltig in den Griff bekam. Sicher erlahmt das Tempo des Buches hier und da, erzählt viel von der Kindheit, wird aber immer da spannend, wo Jurek über seinen „Körper im Sport“ intensiv zu berichten versteht und die Hintergründe reflektiert. Ein gut zu lesendes Buch über die Entfaltung persönlichen Potentials, das viele Anregungen hinterlässt.

    Mehr