Scott Lobdell

 4.1 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Gotham City Sirens , Gotham City Sirens und weiteren Büchern.

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Red Hood und die Outlaws Megaband

Neu erschienen am 19.11.2018 als Taschenbuch bei Panini.

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Gotham City Sirens

Gotham City Sirens

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Erschienen am 25.04.2016
Gotham City Sirens

Gotham City Sirens

 (4)
Erschienen am 27.06.2016
Superboy

Superboy

 (1)
Erschienen am 14.01.2013
X-Men: Apocalypse

X-Men: Apocalypse

 (1)
Erschienen am 25.04.2016
X-Men: Apocalypse

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 (1)
Erschienen am 23.05.2016
Superboy

Superboy

 (1)
Erschienen am 14.01.2013
X-Men: Apocalypse

X-Men: Apocalypse

 (1)
Erschienen am 27.06.2016
Forever Evil

Forever Evil

 (0)
Erschienen am 19.01.2015

Neue Rezensionen zu Scott Lobdell

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Niccitrallafittis avatar

Rezension zu "Gotham City Sirens " von Scott Lobdell

Eine rasante & unterhaltsame Steigerung!
Niccitrallafittivor 7 Monaten

Nachdem mich der erste Band der Comicreihe um die verrückten und bunten Antiheldinnen Catwoman, Harley Quinn und Poison Ivy schon total begeistern konnte [Rezension] war schnell klar, dass auch der 2. Band einziehen musste. Großen Dank also an den Panini Verlag!

Mit seinen 220 Seiten ist dieses Comic hervorragend für ein paar unterhaltsame Lesestunden geeignet. Und schon nach den ersten Seiten musste ich lachen, denn Harley Quinn ist einfach herrlich verrückt und die Dialoge somit sehr erheiternd.

Zusammen mit dem Riddler, der als Privatdetektiv unterwegs ist, ermitteln die drei Mädels in gefährlichen Fällen. Im zweiten Band ging es noch rasanter zu als im ersten. Es gab einige Überraschungen, inklusive einem Endkampf, in dem nochmal alle zeigen konnte, was sie drauf haben, der relativ offen endet und auf einen spannenden weiteren Verlauf schließen lässt.

Thematisch drehte es sich diesmal um Ivys Liebe zu der Pflanzenwelt, die ihr beruflich zum Verhängnis wird. Ich erhielt einen Einblick in die Forschungen und Experimente, die nicht nur „typische“ Pflanzen betreffen. Auch Catwoman geriet durch ein verschollen geglaubtes Familienmitglied in Gefahr und hier begegneten mir Dämonen und Engel, was das Ganze noch abgedrehter und zugleich total mysteriös wirken ließ. Und in allen Situationen stand das schlagfertige Trio füreinander ein, auch wenn es zwischendurch Situationen gab, in denen sich die eine oder andere durchaus hätte abwenden können. Und doch bestachen alle drei durch eine immense Loyalität zueinander.

Besonders gut gefielen mir, neben der vielseitigen Themen, die einiges über die drei Hauptpersonen ans Tageslicht brachten, die angenehmen, gedeckten Farben des Comics. Auch die lebhaften Zeichnungen konnten mich überzeugen, auch wenn mimische Züge bei kleineren Bildern verloren gingen. Die Auftritte von Zatanna, die mir bisher noch nicht bekannt war, und Talia al Ghul steigerten das Lesevergnügen. Zatannas besondere Art der Zaubersprüche fand ich sehr cool. Und Harleys Verrücktheit und Naivität lockerte die düstere Stimmung zwischendurch auf, gleichzeitig ließen manche Unterhaltung tiefer in die einzelnen Persönlichkeiten blicken.

Hast du machmmal das Gefühl, dass jeder, der dir nahe steht, zum Leiden verdammt ist?
– Warum glaubst du, hänge ich mit Abschaum rum?

Für das generelle Verständnis und die zeitliche Einordnung hielt Panini ein informatives Vorwort bereit, welches sehr hilfreich war. Zwar habe ich mittlerweile ein paar Comics aus dem DC-Universum gelesen, Filme und Serien angeschaut, dennoch fehlen mir teilweise wichtige Hintergründe. Die Welt und die Charaktere sind unfassbar facettenreich, sodass ich noch nicht alles kenne – auch wenn ich gerne würde. Mittlerweile bin ich ein großer Fan der DC Welt und würde am liebsten alles aufsaugen.

Auch der zweite Band der Gotham City Sirens konnte mich mit lebhaften Zeichnungen in gedeckten Farben, drei starken, mutigen und loyalen Charakteren und rasanter Action auf Trab halten. Eine rasante & unterhaltsame Steigerung!

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Niccitrallafittis avatar

Rezension zu "Gotham City Sirens " von Scott Lobdell

Skurrile Charaktere und chaotische Storys.
Niccitrallafittivor 9 Monaten

Beim Stöbern auf der Panini Seite bin ich aufgrund des bunten Covers auf das Comic aufmerksam geworden. Storys, in denen es um Harley Quinn, Catwoman und Poison Ivy geht, ein mörderischer Clown und der Riddler einen Auftritt haben? Shut up and take my money!
Sehr gelungen fand ich die Einleitung zu Beginn des Softcovers, wie in vielen Panini Comics üblich. Dort erfuhr ich ein paar Hintergrundinformationen zu den Charakteren sowie wichtige Punkte zu der zeitlichen Einordnung des Geschehens. Dadurch, dass sich die drei Mädels oftmals für die Unterdrückten und Schwachen eingesetzt haben sind sie eher Antiheldinnen als Schurkinnen, und genau den Aspekt, der immer wieder im Comic aufgegriffen wurde, mochte ich sehr gerne. Zwar sind Harley, Ivy und auch Selina allesamt schelmisch, dennoch besitzen sie ein gutes Herz und stehen füreinander ein, wenn eine mal in Schwierigkeiten ist. Und genau das gibt es in diesem Buch zur Genüge.
„Verdutzt“? Im Ernst? Ich werde gleich von einem Zwerg getötet, der „verdutzt“ sagt?“
Im Prinzip ging es in den acht Storys um die Auseinandersetzung mit diversen Bösewichten, aber auch um die Frage: Wer ist Batman wirklich? Auch wurde immer mal wieder die gescheiterte Beziehung zwischen Harley und dem Joker thematisiert, was mir persönlich richtig gut gefallen hat, da ich die beiden total faszinierend finde. Jedoch wirkte Harley punktuell wie ein an Liebeskummer leidender, naiver Teenie und dafür leider wenig verrückt und tough, wie sie sonst dargestellt wurde. Auch der Riddler spielte eine große Rolle, der seinem Schurkendasein mittlerweile den Rücken gekehrt hat – zumindest mehr oder weniger – und sich nun als Privatdetektiv einen Namen machen will, sehr skurril und klug. Nebenbei wurde durch ihn eine krimihafte Linie eingeflochten, die ich mit großer Begeisterung verfolgt habe. In einer der letzten Storys trafen die Mädels auf einen mörderischen Clown, dessen Rolle mich ziemlich überrascht hat. Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten aber: es kam ein sehr interessanter Aspekt aus Mr. J’s Vergangenheit zum Vorschein! Außerdem hatte auch Hush seinen Auftritt, über den ich nun noch mehr erfahren möchte.
Durch die Harley-Joker-Handlungspunkte stand Harley natürlich relativ oft im Mittelpunkt des Geschehens. Später wurde auch Poison Ivy mehr Aufmerksamkeit in den Geschichten gewidmet, was ich sehr interessant fand. Ihre Verbundenheit zur Natur wurde gelungen dargestellt und macht neugierig auf weitere Geschichten über sie. Alleine die Tatsache, dass sie mit den Pflanzen agiert und sie immer wieder in Situationen einbringt, war schräg und beeindruckend zugleich.
„Lass mich das nicht bereuen, Ivy. Wie kann ich dich erreichen?“„Sagen Sie’s dem Ficus in ihrem Büro. Das reicht.“„Aber woher weisst–?“„Er würde auch gerne näher ans Fenster geschoben werden. Er denkt, Sie wollen ihn umbringen.“
Catwoman hatte ein paar wenige Auftritte innerhalb der Storys, darauf hätte ich mir einen größeren Fokus gewünscht, aber vielleicht kommt das noch in den Folgebänden. Dennoch empfand ich die eingeworfenen Details ihrer Vergangenheit und den Aspekt mit ihrem leidenden Herzen, nachdem es ihr regelrecht herausgerissen wurde, was immense Konsequenzen für sie und vor allem ihr Kampfverhalten hatte, wissenswert.
Die Zeichnungen waren schon durch das bunte Trio sehr farbenfroh, selbst die Felder, in denen die Gedanken der einzelnen beschrieben wurden, hatten alle ihre passende Farbe, während die Sprechblasen alle weiß waren. „Die Hauptfiguren erstrahlen mit viel Liebe zum Detail und sexy Artwork.“ steht als Kommentar von Splashcomics.de auf der Rückseite des Softcovers und das kann ich nur unterschreiben. Neben der actiongeladenen Handlung gab es ein paar witzige und skurrile Situationen, die mich zum Lachen gebracht haben.
Insgesamt hat mich Gotham City Sirens mit detailreichen, farbenfrohen Zeichnungen, skurrilen, Charakteren und herrlicher Situationskomik hervorragend unterhalten. Ich freue mich sehr auf die Folgebände und weitere chaotischen Geschichten über das Trio, das den über sie entstandenen Schubladen (Heldin, Schurkin, etc.) den Rücken gekehrt hat und nun eigene Regeln macht. 
Vielen Dank an den Panini Verlag für das Rezensionsexemplar.

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