Scott Lynch The Lies of Locke Lamora

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Inhaltsangabe zu „The Lies of Locke Lamora“ von Scott Lynch

Introducing Locke Lamora, the fantasy genre's next cult hero. A brilliant debut fantasy from a 26-year-old author. (Quelle:'Flexibler Einband/01.06.2006')

Eine faszinierende Fantasywelt und ein draufgängerischer Anti-Held den man einfach mögen muss.

— Sakuko
Sakuko

eines der besten Fantasy-Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Selten habe ich so mit den Helden gefiebert. Eine dieser Geschichten, bei denen man am Ende schreien möchte: Ja genau, hack ihm alle Finger ab (dem Bösewicht)!! Voller Befriedigung!

— Elwe
Elwe
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  • Eine faszinierende Fantasywelt und ein draufgängerischer Anti-Held den man einfach mögen muss.

    The Lies of Locke Lamora
    Sakuko

    Sakuko

    14. April 2016 um 12:33

    Das Weisenkind Locke Lamora weiss schon früh sich selbst durchzuschlagen. Er schließt sich dem Thiefmaker an, der eine große Bande Kinderdiebe ausbildet, doch bringen ihn seine gefährlich cleveren Pläne nur in Schwierigkeiten. Also wird er an den Master of Chains verkauft, einem alten Prieser der ein paar Jungen mit besonderen Talenten in den subtileren Formen von Diebstahl und Betrug anleitet.Im Erwachsenenalter ist Locke der Anführer der Gentleman Bastards und führt sie mit seinen waghalsigen und draufgängerischen Plänen auf elaborierte Coups gegen die Adligen der Stadt. Aber so klug und unverwundbar die Bande sich auch fühlt, es gibt immer einen der klüger oder mächtiger ist und einem das Leben ganz schön schwer machen kann. Und so werden Locke und seine Bande in einen Krieg der Unterweltbosse hineingezogen, in dem es um mehr geht als Geld.Ich muss zuerst sagen, dass der Anfang des Buches etwas anstrengend sein kann. Das Buch beginnt mit Lockes Kindheit, springt dann zu dem Beginn seines aktuellen Coups als Erwachsener, dann zu den Vorbereitungen des Coups und so weiter. Man wird so an mehreren Stellen überrascht und erstaunt, aber es kann etwas schwierig werden, allem aufmerksam zu folgen. Aber nach ca. 100 Seiten wird die Abfolge einfacher. Man bekommt große Abschnitte der Gegenwart zu lesen mit Einwürfen aus Lockes Kindheit/Ausbildung. Auf diese Weise erfährt man viel über Lockes Vergangenheit, aber auch den Hintergrund dieser Welt, die übrigens sehr an ein Venedig der Renaissance erinnert.Das Buch schaft es wunderbar die Gegenwart mit der Vergangenheit zu verknüpfen. Man findet viele Parallelen in den gegenübergestellten Zeitebenen, man sieht wie Locke seine Fehler zwei mal macht, oder wie er aus den Fehlern aus der Jugend gelernt hat und man lernt die Dinge, die Locke gelernt hat und kann daraus die Welt besser entschlüsseln.Locke und seine Bande, die Gentleman Bastards sind die typischen Anti-Helden. Sie berauben die Adligen und Reichen, nicht um an die Armen zu geben, einfach weil es ihnen Spass macht. Tatsächlich haben sie so viel Geld gehortet, das sie gar nicht wissen, was sie damit tun sollen. Es ist diese kindliche Freunde an ihren Untaten, die sie eigentlich schon wieder sympatisch macht. Irgendwie möchte man sie erfolgreich sehen.Sie sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die gut aufeinander Acht geben und denen viel daran liegt niemand bei ihren Unternehmungen zu töten.Allerdings ist diese Fantasywelt keine schöne, verklärte Märchenwelt. Es geht rau zu, viele Leute sterben, es gibt Kämpfe, Kriege, Foltern. Viele Stellen sind düster und ungeschminkt beschrieben. Auch die Siege sind oft hart verdient und bitter. Wem das nicht liegt, für den ist dieses Buch sicher nichts.Gerade deswegen ist allerdings die Story sehr mitreissen. Verworrene Verschwörungen sind an der Tagesordnung, nicht nur von Lockes Bande, und es passiert alle paar Seiten etwas Überraschendes. Hinzu kommt, dass hier eine wunderbar interessante Fantasywelt gezeichnet ist die es zu entdecken gilt.

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  • eine etwas andere fantasystory

    The Lies of Locke Lamora
    annlu

    annlu

    14. March 2015 um 21:54

    Die Geschichte spielt in Camorr, einer Stadt, die auf mehreren Inseln erbaut ist, die durch Brücken und Kanäle verbunden sind. Ein Großteil des täglichen Stadtlebens spielt sich auf Booten ab. Locke Lamora ist ein Waisenkind das vom Thiefmaker aufgenommen und zum Dieb erzogen wird. Er allerdings ist interessierter an ausgeklügelten Plänen, um an das zu kommen, was er will. Daher wird er an den Priester Perelandros verkauft, der ihn in seiner Gruppe junger Diebe aufnimmt. Die "Gentlemen Bastards" erhalten eine Ausbildung die sie zu jungen Trickdieben macht, die nun - in ihren Zwanzigern - den Coup ihres Lebens planen. Dabei stoßen sie allerdings auf allerlei Schwierigkeiten. Das Buch wechselt zwischen der Geschichte und Rückblicken auf die Ausbildungszeit im Tempel Perelandros. Diese sind leider immer dann dazwischengeschoben, wenn die Geschichte gerade spannend wird. Ich konnte erst nicht so warm werden mit der Erzählweise. Die ersten 150 Seiten war ich mir nicht mal sicher, ob ich`s überhaupt weiterlesen soll. Dann wurde es langsam etwas spannender. Die ausführlichen Beschreibungen der Stadt waren etwas langatmig und nicht immer notwendig - mich haben sie immer wieder von der Geschichte abgelenkt. Bis zum Ende des Buches wurde die Geschichte aber immer spannender - einzelne Nebenerzählungen aus der Jugendzeit ergaben auch mehr Sinn im Ganzen der Story - und ich bin froh, dass ich bis dahin durchgehalten habe.

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  • Rezension zu "The Lies of Locke Lamora" von Scott Lynch

    The Lies of Locke Lamora
    _Belladonna_

    _Belladonna_

    03. June 2010 um 18:11

    Ich habe das Buch gerade zum 4. Mal gelesen und ich bin immer wieder begeistert.Jedes Mal denke ich 'Wow.' Das Buck zieht einen in den Bann, man kann stundenlang einfach nur lesen. Man taucht in die Welt des Meisterdiebes und Gentlemans Locke Lamora ein. Der gewitze Held zieht sienen Kopf jedes Mal haarscharf aus der Schlinge und schmiedet geniale Pläne um die Reichen der Stadt um ihre Schätze zu erleichtern. In ihren Bann gezogen haben mich auch Lockes Begleiter - denn schließlich sind Lockes perfekten Pläne nicht alleine uzmzusetzten. Man merkt allerdings, dass Scott Lynchs Hauptfigur ein wenig an Robin Hood angelehnt ist - was die Figur deshalb aber nicht weniger eindrucksvoll macht. Bis es zum tragischen Ende kommt, werden die Lesenden Zeugen vom Witz, Charme und von der Wortgewandtheit Lockes um den Finger gewickelt. Ich kann 'Die Lügen des Locke Lamora' und auch den zweiten Band 'Sturm über roten Wassern' jedem nahelegen, der gerne Fantasy oder/und Historisches liest - denn Scott Lynch ist ein begnadeter Autor und weiß, wie er seine LeserInnen fesselt und an der Nase herumführt.

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  • Rezension zu "The Lies of Locke Lamora" von Scott Lynch

    The Lies of Locke Lamora
    Lamorra75

    Lamorra75

    21. January 2009 um 00:14

    Mein Lieblingsbuch zur Zeit, auch relativ ungefährdet auf dieser Position dank des unglaublichen Witzes, der Charaktere und der faszinierenden Welt in der sie stattfindet. Zum Genre der dark fantasy gehörens ist dies ein Werk was in einem Atemzug genannt werden kann mit denen von George r.r. Martin oder Jim Butscher aber einfach etwas eleganter im aufbau des Plots und der Herrlisch ausgeklügelten Dialoge. Der Held der Geschichte Locke Lamora ist einfach einer der genialsten, der witzigstens und liebenswerten Charaktere der fantasy Welt, eben ein wahrer Gentlemen Bastard. seien sie aber gewarnt, die welt von camorr ist eine grausame, nichts für zarte Gemüter die helfende Elfen erwarten und Ritterliche Lichtgestalten erwarten.

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