Scott McBain

 3.6 Sterne bei 581 Bewertungen
Autor von Der Judasfluch, Die Geheimloge und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Scott McBain

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Der Judasfluch

Der Judasfluch

 (224)
Erschienen am 01.03.2007
Die Geheimloge

Die Geheimloge

 (124)
Erschienen am 01.03.2007
Das Judasgift

Das Judasgift

 (112)
Erschienen am 01.11.2007
Der Mastercode

Der Mastercode

 (101)
Erschienen am 01.05.2005
Das Nemesis-Spiel

Das Nemesis-Spiel

 (13)
Erschienen am 10.09.2010
Das Nemesis-Spiel: Thriller

Das Nemesis-Spiel: Thriller

 (2)
Erschienen am 19.11.2010
Der Mastercode

Der Mastercode

 (2)
Erschienen am 01.01.2005
Die Judas-Verschwörung

Die Judas-Verschwörung

 (2)
Erschienen am 14.01.2014

Neue Rezensionen zu Scott McBain

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Rezension zu "Der Judasfluch" von Scott McBain

Ein sehr gelungenes Buch über die verfluchte Wirkung der 30 Silberlinge des Judas.
Peradanvor 5 Monaten

Die ersten 200 Seiten zur Einführung ziehen sich etwas. Erweisen sich aber nachher als wichtig um die Charaktere in ihren Beweggründen zu verstehen. Danach wandelt sich das Buch zu einem Esoterikthriller, der spannend geschrieben ist. Auch wenn vieles Fiktion ist ( was im Glossar auch Erklärt wird ), so lernt man doch ausversehen einiges über die Bibel.

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Rezension zu "Der Mastercode" von Scott McBain

Die Spannung fehlt
Aglayavor 2 Jahren

Die Welt im Jahr 2020. Globale Unternehmen haben (inoffiziell) die Macht übernommen und der grösste Teil der Menschheit ist im globalen Computersystem „Mother“ registriert, das die Menschen nach Kreditwürdigkeit in Klassen einteilt und über jeden alles weiss, von Adresse bis zu Lieblingsfrucht und Tampongrösse. Eine kleine Gruppe von Menschen versucht, die totale Machtübernahme von „Mother“ zu verhindern…

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Perspektive erzählt. Sehr viele Personen werden dabei in den Fokus gerückt. Am häufigsten geschieht dies mit der „Gespielin“ (man könnte es auch Edelprostituierte nennen) Pia, dem Erfinder von Mother Oswald Plevy und dem Präsidenten und Vizepräsidenten des „Mother“-Aufsichtsgremiums Lars Pedersen und Doug Sullivan. Zu Beginn hatte ich etwas Mühe, die vielen Personen auseinanderhalten zu können, vor allem, weil sie recht klischeehaft gezeichnet wurden und jeweils nur über wenige Eigenschaften verfügen. Pia ist jung, hübsch und will zu Beginn nur ein schönes Leben führen. Oswald ist dick, unendlich reich und sich gewohnt, mit seinem Geld alles Kaufen zu können. Pedersen ist alt und gütig, Sullivan machtbesessen. Mit der Zeit konnte ich die erwähnten und die vielen anderen Figuren dann doch besser auseinanderhalten, was auch daran lag, dass immer weniger davon in der Geschichte vorkamen…

Bei der Handlung hat sich Scott McBain offenbar stark von Klassikern wie „1984“ oder „Schöne neue Welt“ inspirieren lassen. Auch in „Der Mastercode“ ist die Welt in Klassen aufgeteilt, auch wenn sie hier nach Kreditklassen, Vermögen eingeteilt werden. Aus eigenem Antrieb besteht kaum eine Chance, die Kreditklasse jemals zu wechseln. Die Klassen haben eigene, zugeteilte Bereiche, wobei die Mitglieder der tieferen Klassen die Bereiche der höheren selbstverständlich nicht betreten dürfen (oder höchstens, um dort ihre Arbeit als Diener zu verrichten). Die Informationen, die das Volk erhält, werden zuerst durch „Mother“ gefiltert, sodass der „Normalsterbliche“ nie wirklich weiss, was in der Welt eigentlich vorgeht (und dies nicht mal merkt). Und schlussendlich „Mother“ selbst, das Computersystem, das über alle Menschen Bescheid weiss. Noch stärker hätte McBain kaum auf „Big Brother“ anspielen können, ohne den Begriff selbst zu nennen, oder?

Der Schreibstil des Autors Scott McBain ist eher einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen, sodass die gut 500 Seiten doch einigermassen schnell durchgelesen waren, auch wenn die Geschichte durch die Kürzung einiger unnötiger Längen auch gut auf der Hälfte der Seiten Platz gefunden hätte. Besonders spannend ist das Buch allerdings nicht geraten, die Handlung war ziemlich vorhersehbar. Auch die vielen Wiederholungen hätte es nicht gebraucht, so wird beispielsweise das System der Kreditklassen mehrfach bis ins Detail erläutert.


Mein Fazit

Nicht wirklich schlecht, aber die Spannung fehlt und auf Innovation oder Überraschungen wartet man vergeblich.

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Rezension zu "Der Judasfluch" von Scott McBain

Katholischer Action-Thriller
Schokolatinavor 3 Jahren


Unsäglich salbungsvolle Worte eines katholischen Mystikers über den Kampf von Gut und Böse, inkl. Dämonen, Exorzismus, die Demut der Päpste und Kardinäle, die Rettung der Seelen, die allein im Gebet liegt.... das gesamte Spektrum der christlichen Heilslehre, allerdings kommt es fast ohne den Namen und die Rolle "Jesus" dafür aus. 


Es gab bisher nur ganz wenige Bücher, die für mich so grauenvoll unerträglich waren, und die waren alle von christlichen Büchertischen zur Seelenpflege oder Missionierung, die sollen Überzeugungsarbeit zur Bekehrung meines Lebens leisten. Da wird nicht nur mit Zaunpfählen gewunken, sondern mit dem ganzen Zaun: Bekehre dich Menschenkind-Seele zum Pfad des Guten und widerstehe - WIDERSTEHE - dem Bösen. 


Letztendlich ist es ein - sehr salbungsvoll altmodisch verquast ausgedrückter - Showdown des Kampfes zwischen dem Engel der Finsternis und dem Engel des Lichts. Die Menschen, die im Buch vorkommen, handeln entweder katholisch-heilig in völliger Demut oder vom Teufel und seinen Handlangern versucht auf dem breiten abwärtsführenden Weg des Bösen. Es gibt nur schwarz und weiß, nichts dazwischen. Die Charaktere bleiben flach (unendlich böse oder unendlich gut). Das Kind handelt und denkt nicht eigenständig, es wird nur immer wieder von der "allumfassenden Liebe" durchdrungen und betet für die Eltern, wird allerdings mit 7 Jahre noch zum Auto getragen und angeschnallt. (da hat jemand keine Ahnung von dem Wesen von Kindern in diesem Alter, schätze ich mal.)  
San Francisco wird aufgrund kleinerer Erdbeben evakuiert, weil man das große Beben voraussagt... alles in allem, sehr sehr arg konstruiert. 


Der Stil ist zwischen endloser Predigt und ewiger Verdammnis-Beschwörung, teilweise mit einleitenden Stichworten, als ob jemand das Setting in einem Drehbuch beschreibt. Dann wieder rhetorische Stilbrüche, direkte Leseransprache, rhetorische Fragen, als ob jemand immer wieder Predigten genommen und versucht hat, diese zwischen verschiedene Stücke von verschiedenen Autoren zu schieben. Da wird endlos lange über die unterschiedlichen Astralebenen und die Wahrnehmung in diesen berichtet, Alle Gefühle, die vorkommen, drehen sich nur um die Versuchung zum Bösen des Hauptcharakters. Dem Kind wird, weil es einen Schatten - nämlich den Dämon, das personifizierte Böse, im Haus gesehen hat, zuerst einmal von dem reinsten und demütigsten Menschen in diesem Buch, dem päpstlichen Beichtvater, erst einmal unterstellt, dass es an "evangelischer Hysterie" leiden könnte. Da bin ich doch erschüttert. Diese Buch leidet an katholischer Hysterie und esoterisch angehauchtem Mystizismus. 


Dieses Buch als "Mystery-Thriller" zwischen "normalen" Büchern anzupreisen, ist definitiv falsch kategorisiert... Das hier gehört eindeutig zu der Kategorie in der sich auch die "Finale"-Reihe befindet. 
Wer Spaß an "katholischer Action" hat, ist hier richtig, aber Thriller-Spannung geht anders und dreht sich nicht nur um die Frage: "Bekehrt er sich noch in letzter Sekunde oder nicht?"

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