Scott McBain

 3.6 Sterne bei 579 Bewertungen
Autor von Der Judasfluch, Die Geheimloge und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Scott McBain

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Scott McBainDer Judasfluch
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Der Judasfluch
Der Judasfluch
 (223)
Erschienen am 01.03.2007
Scott McBainDie Geheimloge
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Die Geheimloge
Die Geheimloge
 (124)
Erschienen am 01.03.2007
Scott McBainDas Judasgift
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Das Judasgift
Das Judasgift
 (112)
Erschienen am 01.11.2007
Scott McBainDer Mastercode
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Der Mastercode
Der Mastercode
 (100)
Erschienen am 01.05.2005
Scott McBainDas Nemesis-Spiel
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Das Nemesis-Spiel
Das Nemesis-Spiel
 (13)
Erschienen am 10.09.2010
Scott McBainDas Nemesis-Spiel: Thriller
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Das Nemesis-Spiel: Thriller
Das Nemesis-Spiel: Thriller
 (2)
Erschienen am 19.11.2010
Scott McBainDer Mastercode
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Der Mastercode
Der Mastercode
 (2)
Erschienen am 01.01.2005
Scott McBainDie Judas-Verschwörung
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Die Judas-Verschwörung
Die Judas-Verschwörung
 (2)
Erschienen am 14.01.2014

Neue Rezensionen zu Scott McBain

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Aglayas avatar

Rezension zu "Der Mastercode" von Scott McBain

Die Spannung fehlt
Aglayavor 2 Jahren

Die Welt im Jahr 2020. Globale Unternehmen haben (inoffiziell) die Macht übernommen und der grösste Teil der Menschheit ist im globalen Computersystem „Mother“ registriert, das die Menschen nach Kreditwürdigkeit in Klassen einteilt und über jeden alles weiss, von Adresse bis zu Lieblingsfrucht und Tampongrösse. Eine kleine Gruppe von Menschen versucht, die totale Machtübernahme von „Mother“ zu verhindern…

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Perspektive erzählt. Sehr viele Personen werden dabei in den Fokus gerückt. Am häufigsten geschieht dies mit der „Gespielin“ (man könnte es auch Edelprostituierte nennen) Pia, dem Erfinder von Mother Oswald Plevy und dem Präsidenten und Vizepräsidenten des „Mother“-Aufsichtsgremiums Lars Pedersen und Doug Sullivan. Zu Beginn hatte ich etwas Mühe, die vielen Personen auseinanderhalten zu können, vor allem, weil sie recht klischeehaft gezeichnet wurden und jeweils nur über wenige Eigenschaften verfügen. Pia ist jung, hübsch und will zu Beginn nur ein schönes Leben führen. Oswald ist dick, unendlich reich und sich gewohnt, mit seinem Geld alles Kaufen zu können. Pedersen ist alt und gütig, Sullivan machtbesessen. Mit der Zeit konnte ich die erwähnten und die vielen anderen Figuren dann doch besser auseinanderhalten, was auch daran lag, dass immer weniger davon in der Geschichte vorkamen…

Bei der Handlung hat sich Scott McBain offenbar stark von Klassikern wie „1984“ oder „Schöne neue Welt“ inspirieren lassen. Auch in „Der Mastercode“ ist die Welt in Klassen aufgeteilt, auch wenn sie hier nach Kreditklassen, Vermögen eingeteilt werden. Aus eigenem Antrieb besteht kaum eine Chance, die Kreditklasse jemals zu wechseln. Die Klassen haben eigene, zugeteilte Bereiche, wobei die Mitglieder der tieferen Klassen die Bereiche der höheren selbstverständlich nicht betreten dürfen (oder höchstens, um dort ihre Arbeit als Diener zu verrichten). Die Informationen, die das Volk erhält, werden zuerst durch „Mother“ gefiltert, sodass der „Normalsterbliche“ nie wirklich weiss, was in der Welt eigentlich vorgeht (und dies nicht mal merkt). Und schlussendlich „Mother“ selbst, das Computersystem, das über alle Menschen Bescheid weiss. Noch stärker hätte McBain kaum auf „Big Brother“ anspielen können, ohne den Begriff selbst zu nennen, oder?

Der Schreibstil des Autors Scott McBain ist eher einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen, sodass die gut 500 Seiten doch einigermassen schnell durchgelesen waren, auch wenn die Geschichte durch die Kürzung einiger unnötiger Längen auch gut auf der Hälfte der Seiten Platz gefunden hätte. Besonders spannend ist das Buch allerdings nicht geraten, die Handlung war ziemlich vorhersehbar. Auch die vielen Wiederholungen hätte es nicht gebraucht, so wird beispielsweise das System der Kreditklassen mehrfach bis ins Detail erläutert.


Mein Fazit

Nicht wirklich schlecht, aber die Spannung fehlt und auf Innovation oder Überraschungen wartet man vergeblich.

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Schokolatinas avatar

Rezension zu "Der Judasfluch" von Scott McBain

Katholischer Action-Thriller
Schokolatinavor 2 Jahren


Unsäglich salbungsvolle Worte eines katholischen Mystikers über den Kampf von Gut und Böse, inkl. Dämonen, Exorzismus, die Demut der Päpste und Kardinäle, die Rettung der Seelen, die allein im Gebet liegt.... das gesamte Spektrum der christlichen Heilslehre, allerdings kommt es fast ohne den Namen und die Rolle "Jesus" dafür aus. 


Es gab bisher nur ganz wenige Bücher, die für mich so grauenvoll unerträglich waren, und die waren alle von christlichen Büchertischen zur Seelenpflege oder Missionierung, die sollen Überzeugungsarbeit zur Bekehrung meines Lebens leisten. Da wird nicht nur mit Zaunpfählen gewunken, sondern mit dem ganzen Zaun: Bekehre dich Menschenkind-Seele zum Pfad des Guten und widerstehe - WIDERSTEHE - dem Bösen. 


Letztendlich ist es ein - sehr salbungsvoll altmodisch verquast ausgedrückter - Showdown des Kampfes zwischen dem Engel der Finsternis und dem Engel des Lichts. Die Menschen, die im Buch vorkommen, handeln entweder katholisch-heilig in völliger Demut oder vom Teufel und seinen Handlangern versucht auf dem breiten abwärtsführenden Weg des Bösen. Es gibt nur schwarz und weiß, nichts dazwischen. Die Charaktere bleiben flach (unendlich böse oder unendlich gut). Das Kind handelt und denkt nicht eigenständig, es wird nur immer wieder von der "allumfassenden Liebe" durchdrungen und betet für die Eltern, wird allerdings mit 7 Jahre noch zum Auto getragen und angeschnallt. (da hat jemand keine Ahnung von dem Wesen von Kindern in diesem Alter, schätze ich mal.)  
San Francisco wird aufgrund kleinerer Erdbeben evakuiert, weil man das große Beben voraussagt... alles in allem, sehr sehr arg konstruiert. 


Der Stil ist zwischen endloser Predigt und ewiger Verdammnis-Beschwörung, teilweise mit einleitenden Stichworten, als ob jemand das Setting in einem Drehbuch beschreibt. Dann wieder rhetorische Stilbrüche, direkte Leseransprache, rhetorische Fragen, als ob jemand immer wieder Predigten genommen und versucht hat, diese zwischen verschiedene Stücke von verschiedenen Autoren zu schieben. Da wird endlos lange über die unterschiedlichen Astralebenen und die Wahrnehmung in diesen berichtet, Alle Gefühle, die vorkommen, drehen sich nur um die Versuchung zum Bösen des Hauptcharakters. Dem Kind wird, weil es einen Schatten - nämlich den Dämon, das personifizierte Böse, im Haus gesehen hat, zuerst einmal von dem reinsten und demütigsten Menschen in diesem Buch, dem päpstlichen Beichtvater, erst einmal unterstellt, dass es an "evangelischer Hysterie" leiden könnte. Da bin ich doch erschüttert. Diese Buch leidet an katholischer Hysterie und esoterisch angehauchtem Mystizismus. 


Dieses Buch als "Mystery-Thriller" zwischen "normalen" Büchern anzupreisen, ist definitiv falsch kategorisiert... Das hier gehört eindeutig zu der Kategorie in der sich auch die "Finale"-Reihe befindet. 
Wer Spaß an "katholischer Action" hat, ist hier richtig, aber Thriller-Spannung geht anders und dreht sich nicht nur um die Frage: "Bekehrt er sich noch in letzter Sekunde oder nicht?"

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Leuchtturmwaerterins avatar

Rezension zu "Der Judasfluch" von Scott McBain

Scott McBain kann mehr ...
Leuchtturmwaerterinvor 3 Jahren

Inhalt:

Dreißig Silberlinge waren einst der Lohn des Judas für seinen Verrat an Jesus. Doch nur 27 Münzen liegen sicher verwahrt in den Gräbern der Päpste Petrus und Silvester. Die letzten drei sind verschollen. Sollte ein solcher Silberling im Vatikan in falsche Hände gelangen, so heißt es, wird die heilige römische Kirche fallen. Als der kalifornische Gerichtspsychiater Paul Stauffer bei einer Wette von einer flüchtigen Bekannten einen Kuss und eine Silbermünze empfängt, hält er das Ganze für ein amüsantes Gesellschaftsspiel. Doch dann gehen merkwürdige Veränderungen mit ihm vor ...


Meine Meinung zum Buch:

Da ich bereits mehrere Bücher von Scott McBain gelesen habe, war nun wieder einmal eines von ihm an der Reihe. Bis jetzt war ich immer sehr begeistert und so bin ich voller Vorfreude an dieses Buch herangegangen. 
Zu Beginn wird wirklich Spannung aufgebaut. Der Prolog macht neugierig und man erfährt erstmal noch gar nicht wirklich um was es geht. Man lernt die Protagonisten kennen und kann teilweise wirklich mit ihnen mitfühlen. 
Im Laufe der Geschichte wird fragt man sich des Öfteren auf was der Autor genau hinaus will, bis schließlich immer absurdere Verlaufsstränge eingewoben werden. Durch diese Verstrickungen schwindet immer wieder die Spannung und man möchte das Buch lieber weglegen. Die Pseudo-Übersinnlichkeit, die immer wieder beschrieben wird, wirkt fehl am Platz und oft eher lächerlich.
Die Kapitel im Vatikan reißen die Geschichte immer wieder raus aus der Lächerlichkeit und haben dafür gesorgt, dass ich weitergelesen habe. Wären diese Kapitel nicht gewesen, hätte ich wohl schon vorab aufgegeben.
Leider kann ich persönlich nur sehr wenig mit Astralebenen, Visionen und Schwingungen anfangen, sodass ich mehr und mehr den Bezug zur Geschichten verloren habe und für mich die Spannung komplett verschwand. Die Beschreibungen der Handlung waren teilweise widersprüchlich, sodass ich mich oft gefragt habe, ob der Autor überhaupt noch wusste, was er zu Beginn geschrieben hat. Die Erzählungen wirken teilweise sehr hölzern und konstruiert.
Mir sind die Personen leider nicht echt genug gewesen. Zu Beginn hat man noch mit ihnen gefühlt, doch als es dann zur Sache ging, war dieses Gefühl einfach weg. Egal, ob die Figuren gelitten, gestritten oder geliebt haben, ich hatte nicht das Gefühl bei ihnen zu sein.
Die geschichtlichen Eckpunkte sind wiederum sehr gut recherchiert und haben mich wirklich bei der Stange gehalten. Gerade die Geschichte um Simon Magus, die ich so noch nicht kannte, war wirklich interessant zu lesen.

Fazit: 

Am Ende waren mir einfach zu viele Endzeit-Prüfungen und klischeehafte Situationen eingeflochten. Ich denke, hier hat der Autor sich einfach überschätzt. Die Idee ist wirklich klasse, aber am Ende hat die Phantasie nicht ausgereicht, um sie wirklich richtig umsetzen zu können. Von Scott McBain bin ich durchaus Besseres gewohnt.

Bewertung: 2 von 5 Sternen

Kommentare: 4
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