Scott McBain Der Mastercode

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Inhaltsangabe zu „Der Mastercode“ von Scott McBain

Der Kampf gegen das Böse ist nie zu Ende! 'Mother', ein globales Computernetz, sammelt die Daten aller Bürger und stuft sie nach einem festgelegten Ranking-System ein. Überall herrschen Korruption und nackte Geldgier. Als 'Mother' in die Hände einer Verschwörergruppe um den britischen Außenminister und den CIA-Chef fällt, scheint die totale Kontrolle über die Welt zum Greifen nahe. Nur Pia, eine junge Finnin, kann die Menschheit noch retten. Sie kennt den Mastercode für die Selbstvernichtung des Systems.

Gute Story und erschreckend vorstellbar und diesmal sind es nicht die Amis, die die Welt retten. Auch schön!

— Elwood

Orwells 1984 in die Zukunft verpflanzt. Gute Idee - mittelmäßige Umsetzung. - Big Brother bekommt keine kleine Schwester sondern "Mother"

— Eglfinger

Kann mich der hier vorherrschenden Meinung nicht anschließen. Ich fand das Buch total langweilig, vollgespickt mit biligen Klischees! Grauenhaft!

— milasun

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  • Die Spannung fehlt

    Der Mastercode

    Aglaya

    22. January 2017 um 19:53

    Die Welt im Jahr 2020. Globale Unternehmen haben (inoffiziell) die Macht übernommen und der grösste Teil der Menschheit ist im globalen Computersystem „Mother“ registriert, das die Menschen nach Kreditwürdigkeit in Klassen einteilt und über jeden alles weiss, von Adresse bis zu Lieblingsfrucht und Tampongrösse. Eine kleine Gruppe von Menschen versucht, die totale Machtübernahme von „Mother“ zu verhindern…Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit aus wechselnder Perspektive erzählt. Sehr viele Personen werden dabei in den Fokus gerückt. Am häufigsten geschieht dies mit der „Gespielin“ (man könnte es auch Edelprostituierte nennen) Pia, dem Erfinder von Mother Oswald Plevy und dem Präsidenten und Vizepräsidenten des „Mother“-Aufsichtsgremiums Lars Pedersen und Doug Sullivan. Zu Beginn hatte ich etwas Mühe, die vielen Personen auseinanderhalten zu können, vor allem, weil sie recht klischeehaft gezeichnet wurden und jeweils nur über wenige Eigenschaften verfügen. Pia ist jung, hübsch und will zu Beginn nur ein schönes Leben führen. Oswald ist dick, unendlich reich und sich gewohnt, mit seinem Geld alles Kaufen zu können. Pedersen ist alt und gütig, Sullivan machtbesessen. Mit der Zeit konnte ich die erwähnten und die vielen anderen Figuren dann doch besser auseinanderhalten, was auch daran lag, dass immer weniger davon in der Geschichte vorkamen…Bei der Handlung hat sich Scott McBain offenbar stark von Klassikern wie „1984“ oder „Schöne neue Welt“ inspirieren lassen. Auch in „Der Mastercode“ ist die Welt in Klassen aufgeteilt, auch wenn sie hier nach Kreditklassen, Vermögen eingeteilt werden. Aus eigenem Antrieb besteht kaum eine Chance, die Kreditklasse jemals zu wechseln. Die Klassen haben eigene, zugeteilte Bereiche, wobei die Mitglieder der tieferen Klassen die Bereiche der höheren selbstverständlich nicht betreten dürfen (oder höchstens, um dort ihre Arbeit als Diener zu verrichten). Die Informationen, die das Volk erhält, werden zuerst durch „Mother“ gefiltert, sodass der „Normalsterbliche“ nie wirklich weiss, was in der Welt eigentlich vorgeht (und dies nicht mal merkt). Und schlussendlich „Mother“ selbst, das Computersystem, das über alle Menschen Bescheid weiss. Noch stärker hätte McBain kaum auf „Big Brother“ anspielen können, ohne den Begriff selbst zu nennen, oder?Der Schreibstil des Autors Scott McBain ist eher einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen, sodass die gut 500 Seiten doch einigermassen schnell durchgelesen waren, auch wenn die Geschichte durch die Kürzung einiger unnötiger Längen auch gut auf der Hälfte der Seiten Platz gefunden hätte. Besonders spannend ist das Buch allerdings nicht geraten, die Handlung war ziemlich vorhersehbar. Auch die vielen Wiederholungen hätte es nicht gebraucht, so wird beispielsweise das System der Kreditklassen mehrfach bis ins Detail erläutert. Mein FazitNicht wirklich schlecht, aber die Spannung fehlt und auf Innovation oder Überraschungen wartet man vergeblich.

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  • George Orwells 1984 in´s Jahr 2020 verpflanzt. Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung

    Der Mastercode

    Eglfinger

    31. March 2013 um 14:19

    Klappentext: „Mother“, ein globales Computernetz, sammelt die Daten aller Bürger und stuft sie nach ihrer Nützlichkeit ein. Als „Mother“ in die Hände einer Verschwörergruppe um den britischen Außenminister und den CIA-Chef fällt, scheint die totale Kontrolle über die Welt zum Greifen nahe. Nur Pia, eine junge Finnin, kann die Menschheit noch retten. Sie kennt den Mastercode für die Selbstzerstörung des Systems … Inhalt: Oswald Plevy entwarf ein computergeneriertes Abrechnungssystem, auf das alle Dienstleister, wie Elektrizitätswerke und Kommunikationsunternehmen zugreifen können. Alle Dienstleistungen, die Menschen nutzen, werden sofort über dieses Computerprogramm abgerechnet und die Dienstleister erhalten noch am selben Tag ihr Geld. Da sich immer mehr Großkonzerne anschlossen, konnte „Mother“ immer mehr Daten von Verbrauchern sammeln und baut dadurch eine Datenbank auf, die alle Menschen beinhaltet, die sich bei „Mother“ registriert haben. Bald darauf werden die Menschen in Kreditratings eingestuft. Sie reichen von A1 – Milliardäre über A5 – Mittelschicht bis A9 – Abschaum der Gesellschaft. Es werden geschützte Zonen in der Welt eingerichtet, zu denen man nur Zugang hat, wenn man in den oberen Kreditratings eingestuft wird. Doch die dienende Unterschicht will sich nicht länger unterdrücken lassen und es kommt zu terroristischen Anschlägen auf die globalen Großkonzerne. Eine kleine Gruppe von Verschwörern will die Macht an sich reißen und versucht die Schlüsselpositionen zu besetzen. Denn wer diese Schlüsselpositionen besetzt, herrscht über die „Mother“ und über die Welt und es würde zu einer globalen Diktatur kommen. Doch in „Mother“ ist ein Mastercode eingebaut, der zur Selbstzerstörung von „Mother“ führen würde. Doch hierzu müssen die amerikanische Präsidentin, der britische Premier und Pia, die Tochter eines finnischen Sägewerkmitarbeiters den Code in Mother eingeben. Als die Verschwörer auf den Plan treten, ist es an ihnen, die globale Diktatur zu verhindern. Doch sind die Politiker gewillt, Mother zu zerstören, obwohl sie doch vom derzeitigen System profitieren und weiß Pia, welche Rolle ihr zugeteilt ist? Der Autor: Scott McBain (* Juni 1960 in Stirling, Schottland) ist das Pseudonym eines schottischen Autors, der bereits mehrere erfolgreiche Romane verfasst hat. Scott McBain hat bis 1969 in Girvan, einer Stadt an der Westküste Schottlands, gelebt und zog nach der Scheidung seiner Eltern nach England, wo er auch seine Ausbildung erhielt. Er schloss ein Studium der Rechtswissenschaften in Cambridge am Peterhouse bis zur Graduierung und nochmals weitere vier Jahre als „post-graduate level“-Student von 1978 bis 1982 ab. In den Jahren 1986 bis 1987 erhielt er ein Stipendium der Fulbright-Commission und studierte an der Harvard University von 1986 bis 1987. McBain wird in den verschiedenen Quellen als reiselustig beschrieben, so soll er unter anderem Albanien, die Mongolei und Nordkorea besucht haben. Ferner hat er in vielen der Länder, die in seinen Büchern genannt und/oder beschrieben werden, entweder gelebt (Panama, 1982–84; Beijing, China, 1982–84) oder er hat diese besucht. Zurzeit lebt Scott McBain in Panama und ist mit einer Einheimischen verheiratet. (Quelle: wikipedia.de) Meine Meinung: Das Buch spielt im Jahr 2020, 36 Jahre nach George Orwells 1984, und was damals noch „Big Brother“ hieß, heißt heute „Mother“. Es ist die gleiche Grundidee, die der Autor versucht zu aktualisieren, was dem Autor aber nur durchschnittlich gelingt. So leidet das Buch an Spannungsarmut und im zweiten Viertel des Buches kommt die Handlung kaum einen Schritt vorwärts. McBain zeigt zwar auf, was mit unserer Demokratie geschehen kann, wenn wir unsere privaten Daten wenigen Großkonzernen wie Google zur Verfügung stellen, aber dabei wiederholt er sich sooft, dass man als Leser das Gefühl bekommt, dass der Autor dem Leser Dummheit unterstellt. Nebenbei versucht er politische Intrigen zu inszenieren, die nicht wirklich spannend oder neu sind. Auch wenn mir gut gefallen hat, wie er die politische Kaste darstellt, in dem er die These aufwirft, dass alle Politiker lügen und deshalb seien sie innerlich blind gegenüber den Folgen ihres Handelns (Seite 390). Fazit: Ein Buch mit einer guten Grundidee, von dem ich mir aber mehr versprochen habe.

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  • Rezension zu "Der Mastercode" von Scott McBain

    Der Mastercode

    Renatel

    01. March 2013 um 16:18

    Ein fantastisches Buch über die Globalisierung und Vernetzung der Welt. Ein alles überwachender Computer beherrscht die Menschen und nur eine junge Frau kann ihn bezwingen. Sie hat den Mastercode. Ein tolles Buch, bedrückend und spannend zugleich!

  • Rezension zu "Der Mastercode" von Scott McBain

    Der Mastercode

    Blaubaer

    25. February 2013 um 18:15

    Ein fantastisches Buch, das nicht nur einfach spannend ist sondern der Gesellschaft den Spiegel vorhält. Technikwahn und Globalisierung werden hier auf die Spitze getrieben.....wo sind eigentlich alle meine Daten gespeichert und wer weiss eigentlich was von mir...? Das Buch mag ich sehr. Es regt zum nachdenken an und unterhält sehr gut!

  • Rezension zu "Der Mastercode" von Scott McBain

    Der Mastercode

    herzle

    10. August 2010 um 09:41

    Mother , ein globales Computernetz, sammelt die Daten aller Bürger und stuft sie nach einem festgelegten Ranking-System ein. Überall herrschen Korruption und nackte Geldgier. Als Mother in die Hände einer Verschwörergruppe um den britischen Außenminister und den CIA-Chef fällt, scheint die totale Kontrolle über die Welt zum Greifen nahe. Nur Pia, eine junge Finnin, kann die Menschheit noch retten. Sie kennt den Mastercode für die Selbstvernichtung des Systems. Ein spannender und zugleich schrecklich realistisch geschriebener Thriller, der einem das moderne Zeitalter in ganz neuem Licht präsentiert. Da überlegt man sich doch zweimal, ob man wirklich sorglos seine Daten ins Internet stellen kann. Sehr fesselnd und nur empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Der Mastercode" von Scott McBain

    Der Mastercode

    Odiug

    10. March 2009 um 09:06

    Ein gerechtes Ende. Und: Die Wahrheit schneidet Holz. Jawohl!!!

  • Rezension zu "Der Mastercode" von Scott McBain

    Der Mastercode

    Jens65

    25. May 2008 um 21:55

    Scott McBain ist mit "Der Mastercode" ein erschreckender Thriller gelungen, in dem sich alle erdenklichen Horrorvisionen der Globalisierung gepaart mit Totalitarismus realisiert haben. Was vordergründig mit den positiven Zwecken Wohlstand, Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus und Freiheit gerechtfertigt wird, ist in Wirklichkeit eine auf Täuschung und Gewalt aufgebaute, menschenverachtende und zynische Versklavung des Großteils der Menschheit zugunsten einiger Weniger. Die futuristische Variante von "Macht und Machtmissbrauch" lässt nicht nur an historische Beispiele von "Täuschung und Verführung" erinnern, sie ist zudem auch eine Warnung vor totalitären Systemen in Gegenwart und Zukunft einerseits, und den persönlichen Verlockungen durch die Macht und ihre Hybris andererseits. Da es aufgrund der Spannung zudem recht schwer ist, diesen "Pageturner" wieder aus der Hand zu legen, gibt es für (m. E.) McBain's bestes Werk

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  • Rezension zu "Der Mastercode" von Scott McBain

    Der Mastercode

    Marcel

    23. April 2008 um 13:32

    1984 lässt grüßen, mal wieder ein guter McBain.

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