Scott McLeary In die Finsternis

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Inhaltsangabe zu „In die Finsternis“ von Scott McLeary

Als die Anomalie am Himmel erschien, ahnten die Gambrianer nicht, dass viele von ihnen dem Tod geweiht waren. Aus welcher Welt die Bestie stammte, vermochte niemand zu sagen, doch sobald sie ihren Fuß auf die Planetenoberfläche gesetzt hatte, begann das Sterben. Die Streitkräfte Gambrias erlitten schwerste Verluste, und letztendlich mussten sie erkennen, dass sie niemals zuvor einem Feind wie diesem gegenübergestanden hatten. Erst als die gesamte gambrianische Zivilisation am Rande der Auslöschung stand, gelang es in einer verzweifelten Operation, das Monster gefangen zu nehmen. Jahrmillionen später - auf der Erde tobt der Erste Weltkrieg - wird eine französische Spezialeinheit in Marsch gesetzt, um das Geheimnis einer deutschen Ausgrabung zu ergründen. Wonach haben die Deutschen gesucht, und warum sind sie so plötzlich verschwunden? Nachdem die Spezialeinheit durch die Hölle der Schlacht von Verdun gegangen ist, erreicht sie schließlich die Grabungsstätte. Hier stößt sie auf einen Tunnel, der zu einem tief unter der Erde verborgenen Tor führt. Dutzende grausam verstümmelte Leichen liegen vor den weit geöffneten Torflügeln. Die Deutschen haben etwas freigelassen. Etwas, das nie mehr das Licht der Sonne hätte sehen dürfen. Eine furchtbare Bestie, die von einer technologisch hochentwickelten Zivilisation nur unter großen Opfern gefangen genommen werden konnte. Getrieben von einer unbändigen Gier nach Blut wütet diese Kreatur nun über das Angesicht der Erde und lässt nichts als Tod und Zerstörung hinter sich zurück. Gambria war stark. Die Menschheit jedoch ... ist schwach. Aber sie steht nicht allein.

Ein sehr gutes Buch, das selbst "Nicht-Sc-Fi-Fans" gefallen wird.

— Skarab

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    In die Finsternis

    Rebel_Heart

    11. August 2016 um 19:04

    Als erstes danke ich Holger Mayer, welcher per Mail angefragt, ob ich das Buch von Scott McLeary gerne lesen wollen würde. Der Klappentext klang ganz interessant, weil es etwas völlig neues war und ich hatte wirklich nicht die geringste Ahnung, was mich wirklich erwartete. Das Cover fand ich auch wirklich schön und auch passend, sodass ich zugestimmt habe, das Buch zu lesen, auch wenn ich das Gefühl habe, eine halbe Ewigkeit dafür gebraucht zu haben. Lest hier, wie es mir überhaupt gefallen hat. Den Klappentext bzw. den Inhalt selbst werde ich an dieser Stelle nicht wiedergeben, denn oben steht nun wahrlich schon alles, was dazu gesagt werden muss. Und wiederholen muss ich mich oder den Autoren ja auch nicht. Ich muss sagen, dass ich - fast schon zu meiner eigenen Überraschung - wirklich gut ins Buch gefunden habe. Der Schreibstil des Autors war von der ersten Seite an spannend geschrieben und hat neugierig auf mehr gemacht. Es lang gewiss nicht an fehlender Spannung, dass ich für das Buch so lange gebraucht habe, sondern eher an meiner Motivation, welche nicht so recht damit einverstanden war, dass ich das Handy zum Lesen in die Hand nehme oder abends am Rechner einfach weiterlese. Möge der Autor mir das verzeihen. Jedenfalls fand ich die Charaktere selbst und die Hintergrundgeschichte wirklich gut ausgereift. Mit Zeitsprüngen hat Scott McLeary dafür gesorgt, dass der Leser erfährt, was sich beim ersten Erwachen der Bestie abgespielt hat und quasi für den Untergang der Gambrianer gesorgt hat. Für manchen Leser mögen gerade die Kämpfe, die der Autor in seinem Buch innerhalb des zweiten Weltkrieges und mit Auftauchen der Bestie, beschreibt brutal und verstörend wirken, aber ich persönlich fand sie.. naja, irgendwie passend. Sie hatten das genau Mass, welche ich erwartet habe und es war weder zu brutal, noch in irgendeiner Form unmenschlich. Die Orte und Personen sind so geschrieben, dass man genug Vorstellungskraft aufbringen kann, um sich vorzustellen, wo man sich gerade befindet. Manchmal ist zu viel Vorstellungkraft, gerade, was blutige Kampfszenen angeht, zwar nicht von Vorteil, aber das ist eine andere Geschichte. *lach* Zumindest kann ich behaupten, dass ich von dem Buch wirklich positiv überrascht bin. Ich bin zwar der Meinung, dass der Autor noch eine Menge Luft nach oben gelassen hat und ich mir von dem einen oder anderen Charakter gewünscht hätte, dass er sein Leben nicht verlieren muss. Aber man kann ja nicht alles haben. *g* Wer also auf ein wenig Sci-fi steht und es auch gerne etwas blutiger möchte, ist bei diesem Buch genau richtig und sollte sich den Autor auf jeden Fall merken.

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  • In die Finsterns

    In die Finsternis

    Blacksally

    19. June 2016 um 13:38

    Das Cover:Mir gefällt das Cover sehr gut, man sieht die Erde in diesem schönen Lilaton und davor die beiden Kreuzer, die in der Geschichte auch eine Rolle spielen.Die Protagonisten:Wir lernen die 5 Mann starke Spezialeinheit sehr schnell kennen. Es gab eigentlich keinen Charakter den ich lieber oder weniger lieb mochte, alle waren individuell und hatten Wiedererkennunswert. Schön fand ich das diese Anfangs auch vom Aussehen her beschrieben wurden, so hatte man gleich ein viel besseres Verhältnis zu ihnen.Der Schreibstil:Anfangs war ich doch noch etwas skeptisch ob das Buch was für mich wäre, denn Krieg und Aliens passen nicht wirklich zusammen finde ich. Doch der Schreibstil hat mich sehr schnell eines besseren belehrt, es geht nämlich auch darum den Leser damit zu überzeugen - und das wurde hier geschafft. Man bekommt eine tolle Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe. Die Orte und Personen sind gut und bildlich beschrieben, sodass man sich das ganze gut Vorstellen konnte. Auch die Geschichte an sich war schön ausgearbeitet und hat Spaß gemacht zu lesen.Der Autor:Scott McLeary, Jahrgang 1974Als 8-jähriger hatte er das zweifelhafte Vergnügen, zusammen mit seinem Großvater den Gruselklassiker "Das Ding aus einer anderen Welt" im Fernsehen zu erleben.Nachdem er über Wochen nur dann Schlaf finden konnte, wenn Licht durch den Türspalt fiel, hatte der junge McLeary die Sache schließlich verarbeitet.Aber möglicherweise war es diese Kindheitserfahrung, die ihn mehr als 30 Jahre später dazu veranlasste, einen Science-Fiction-Thriller zu schreiben. Einen Thriller, der sich nicht um den Kinderschreck in einem Schwarzweißfilm dreht, sondern um eine hochüberlegene, abgrundtief böse Bestie, die keine Moral kennt. Keine Gnade. Und auch keine Furcht.Mein Fazit: Ein interessantes zusammenspiel aus Aliens und Krieg. Mir hat die Geschichte gut gefallen!

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  • Rezension zu "In die Finsternis"

    In die Finsternis

    Zsadista

    09. June 2016 um 10:14

    1916, erster Weltkrieg, die Schlacht um Verdun. Eine Elitetruppe von französischen Soldaten macht sich auf den Weg hinter die feindlichen Linien. Unterwegs kommen sie einem Geheimnis auf die Spur. Die Deutschen haben ein mysteriöses Tor gefunden und daraus ein Wesen befreit, das nun unter den Menschen wütet. Das Wesen ist nicht zimperlich, wie die Einheit feststellen muss, als sie den Ort der Freilassung betreten. Nun gilt es nicht nur, auf die Deutschen aufzupassen, sondern auch, dem Wesen nicht in die Fänge zu kommen. Doch dann kommt Hilfe von ganz unerwarteter Seite. „In die Finsternis“ ist ein Genre-Misch aus Science Fiction und historischem Roman. Ich fand die Idee richtig gut. Vor allem, weil die Geschichte im ersten Weltkrieg angesiedelt ist und nicht wie fast alle anderen, im zweiten Weltkrieg. Was mich ab und an aber abdriften lies, weil ich mir dann doch die falschen Uniformen vorstellte. Dies ist aber rein mein privates Verwirren gewesen und hat nichts mit den Beschreibungen des Autors zu tun. Die Geschichte fängt beim Prolog mit SF und Raumschiffen an und schwenkt dann sofort und lange zum ersten Weltkrieg. Mir persönlich war dieser erste Block um die französische Truppe etwas zu lange. Bis das Geheimnis auftritt, dauert ein Drittel des Buches. Bis dahin hatte ich leicht vergessen, dass es ja noch ein SF Roman war. Der Rest des Buches war dann eine gute Mischung aus beiden Genre. Der Schreibstil des Autors Scott McLeary ist flüssig und spannend. Daran gibt es nichts auszusetzen. Was mir ein bisschen aufschlägt, aber das ist eigentlich in jedem Buch/Film über den ersten und zweiten Weltkrieg so, dass die Deutschen wieder einmal als das Ur-Böse, brutal und dämlich dargestellt werden. Der Autor schafft es zwar, das etwas abzuschwächen und versicherte auch, dass dies nicht seine Absicht war, mir stößt es trotzdem etwas auf. Das Cover ist ein totaler Blickfänger und sehr schön gestaltet. Weißt aber leider nur auf den Prolog hin und lenkt den Leser vielleicht etwas zu sehr in eine falsche Richtung, da sich die Geschichte fast ausschließlich in 1916 abspielt. Ich finde, ein anderes Cover wäre passender gewesen. Zum Beispiel die deutschen Soldaten vor dem mysteriösen Tor. Alles in allem ein gewagter Genre Mix, der im Großen und Ganzen sehr gelungen ist. Es gab ein paar Hubbel, über die ich beim Lesen gefallen bin. Allerdings kann ich da gut drüber hinweg sehen. Wer sich gerne auf den Mix einlässt, zumal auch noch ein Touch Horror dabei ist, kann für den Preis gerne zugreifen. Man bekommt fast 350 Seiten für wenig Geld. 

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  • Leserunde zu "In die Finsternis" von Scott McLeary

    In die Finsternis

    SMcL

    Hallo Lovelybooks-Community!Ich möchte Euch alle recht herzlich dazu einladen, an einer Leserunde zu meinem Erstlingswerk "In die Finsternis" teilzunehmen.Kurzbeschreibung:Als die Anomalie am Himmel erschien, ahnten die Gambrianer nicht, dass viele von ihnen dem Tod geweiht waren. Aus welcher Welt die Bestie stammte, vermochte niemand zu sagen, doch sobald sie ihren Fuß auf die Planetenoberfläche gesetzt hatte, begann das Sterben.Die Streitkräfte Gambrias erlitten schwerste Verluste, und letztendlich mussten sie erkennen, dass sie niemals zuvor einem Feind wie diesem gegenübergestanden hatten. Erst als die gesamte gambrianische Zivilisation am Rande der Auslöschung stand, gelang es in einer verzweifelten Operation, die Bestie gefangen zu nehmen.Jahrmillionen später - auf der Erde tobt der Erste Weltkrieg - wird eine französische Spezialeinheit in Marsch gesetzt, um das Geheimnis einer deutschen Ausgrabung zu ergründen.Wonach haben die Deutschen gesucht, und warum sind sie so plötzlich verschwunden?Nachdem die Spezialeinheit durch die Hölle der Schlacht von Verdun gegangen ist, erreicht sie schließlich die Grabungsstätte. Hier stößt sie auf einen Tunnel, der zu einem tief unter der Erde verborgenen Tor führt. Dutzende grausam verstümmelte Leichen liegen vor den weit geöffneten Torflügeln.Die Deutschen haben etwas freigelassen. Etwas, das nie mehr das Licht der Sonne hätte sehen dürfen. Eine furchtbare Bestie, die von einer technologisch hochentwickelten Zivilisation nur unter großen Opfern gefangen genommen werden konnte.Getrieben von einer unbändigen Gier nach Blut wütet diese Kreatur nun über das Angesicht der Erde und lässt nichts als Tod und Zerstörung hinter sich zurück.Gambria war stark. Die Menschheit jedoch ... ist schwach.Aber sie steht nicht allein.Noch ein paar Worte zum Buch: "In die Finsternis" ist ein Roman, der sich nicht ohne weiteres einem bestimmten Genre zuordnen lässt. Er beginnt als Kriegs-Drama, doch schon bald wird klar, dass der Kampf der französischen - gegen die deutschen Truppen nur ein untergeordneter Teil einer größeren Geschichte ist, die sich zunehmend in Richtung Sci-Fi-Thriller entwickelt. Kern des Buches ist der Kampf gegen eine hochüberlegene, gnadenlose Bestie, der auf mehreren Zeitebenen stattfindet. Zum einen im Ersten Weltkrieg (Spezialeinheit stößt auf Spur der Bestie), zum anderen in einer fernen Vergangenheit (Bestie kämpft gegen technologisch hochentwickelte Zivilisation und wird letztendlich gefangengenommen --> siehe auch Leseprobe). Leseprobe: http://www.file-upload.net/download-11495019/IndieFinsternis_Leseprobe.pdf.htmlUnd ein paar Worte zu mir:Ich bin 42 Jahre alt und habe vor einer gefühlten Ewigkeit ein Geologiestudium in Göttingen absolviert.Schon während des Studiums kam mir die Idee zu "In die Finsternis". Ich fing also an, die Grundzüge der Story auszuarbeiten, festzuhalten, wieder zu verwerfen und neu zu erdenken. Als ich schließlich zufrieden war, machte ich mich ans Werk.Die ersten fünfzig Seiten waren relativ schnell geschrieben, doch aus Zeitgründen konnte ich das Buch damals nicht fertigstellen. Es vergingen fast 15 Jahre, und während dieser Zeitspanne gingen meine Gedanken immer wieder zu der Story zurück. Sie hat mich nie wirklich losgelassen.Anfang 2013 war dann endlich der Moment gekommen, an dem das Projekt "Fertigstellung" angelaufen ist.Nachdem ich die ersten Seiten gezwungenermaßen komplett überarbeitet hatte (Schande über dich, junger McLeary ...), habe ich die folgenden zwei Jahre damit verbracht, das Buch um 300 Seiten zu erweitern und die Geschichte zu Ende zu schreiben.Herausgekommen ist ein Werk von 348 Seiten, das u.a. bei Amazon zu haben ist:http://www.amazon.de/In-die-Finsternis-Scott-McLeary-ebook/dp/B00YN6UGDSWenn Ihr Freunde von actionreicher Spannungsliteratur seid, dann begebt Euch "In die Finsternis".Ihr könnt Euch bis zum 10.05.16 anmelden. Eine Begrenzung der Teilnehmerzahl wird es nicht geben. Jeder, der dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen.Ich möchte Euch lediglich darum bitten, Eure Rezensionen auch bei Amazon zu veröffentlichen.Da "In die Finsternis" ausschließlich als eBook existiert, kann ich leider nicht mit Print-Versionen dienen. Aber ich verschicke das Buch gerne als epub, mobi oder pdf an alle Interessierten.Und ganz zum Schluss noch ein Hinweis:Etwa ein Fünftel des Buches beschreibt, was die Spezialeinheit während der Schlacht von Verdun erlebt. Um eine realistische Schilderung der damaligen Ereignisse zu gewährleisten, war es nötig, die Schlacht als das zu beschreiben, was sie tatsächlich war: ein menschenverachtendes, brutales Gemetzel. Auch die Kapitel, in denen das Monster auftritt, sind gelegentlich etwas blutiger. Davon solltet Ihr Euch allerdings nicht abschrecken lassen, denn das Buch ist weit davon entfernt, eine Splatter-Orgie zu sein.Trotzdem: Wer mit Gewaltdarstellung wirklich gar nichts anfangen kann, sollte evtl. davon absehen, an der Leserunde teilzunehmen.Und jetzt hoffe ich auf viele Bewerbungen. :)Beste GrüßeEuer Scott McLeary

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    • 59
  • Spannender Genre-Mix mit packender Story

    In die Finsternis

    Kaito

    01. June 2016 um 17:12

    Der Autor präsentiert hier eine Mischung aus Sci-Fi, Horror und historischem Roman.Durch geschickte Verknüpfung der verschiedenen Ebenen, zum einen die des ersten Weltkriegs und zum anderen die einer vor Jahrmillionen untergegangen Zivilisation auf unserem Planeten, schafft der Autor eine spannende Verbindung der unterschiedlichen Genre. Der Schreibstil ist sehr flüssig, auch wenn die Strukturierung des Buches teilweise etwas verwirrt.Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt: Prolog und Erster Weltkrieg; Hintergründe zum Auftauchen und der Gefangenschaft des Monsters; und die Konfrontation der Spezialeinheit mit dem Monster. So wie im ersten Teil das Kriegsgeschehen im Fokus steht, so überwiegen im zweiten Teil die Sci-Fi Elemente. Die Kombination ist insgesamt sehr gut gelungen.Einzig das Ende und der Epilog scheinen mir etwas durcheinander.Denn der Epilog liefert zum einen Informationen nach, die dem Leser eigentlich kurz vor Ende der Geschichte brauchen könnte und zum anderen bildet er einen emotionalen Abschluss der Ereignisse und die Spezialeinheit. Auch einige Einschübe, die der Autor für ein besseres Verständnis gemacht hat erschienen mir etwas ungeschickt. Zum Beispiel erzählt ein Mitglied der alten Zivilisation am Ende eines Kapitel in großen Zügen von seiner Welt und im nächsten wird diese Geschichte ausführlich ausgewalzt und bringt daher einige Wiederholungen mit sich.In einem anderen Fall führt der Autor gar einen komplett fremden Planeten ein, dessen Nutzen für die Handlung zunächst völlig unbekannt bleibt und in seiner Ausführlichkeit auch eher unnötig ist. Die Charaktere dagegen sind sehr interessant, auch ohne weitreichende Vorgeschichte. Sie haben Persönlichkeit, werden einem im Fall der Spezialeinheit und ihrer Unterstützer im Verlauf des Buches sympathisch und man kann ihr Schicksal sehr gut nachfühlen.Schauplätze und Landschaften sind sehr gut beschrieben ohne langatmig zu werden. So kann man sich sowohl die Landschaften Frankreichs, wie auch die hoch technologische Welt der Vergangenheit sehr gut vorstellen. Und sogar der Schrecken des Schlachtfeldes von Verdun wird wieder vor dem inneren Auge des Lesers lebendig. Das Grauen beider "Welten" wird durch recht explizite und ausführliche Beschreibung der Brutalität dargestellt und ist nichts für schwache Nerven.Dieses Stillmittel verwendet der Autor aber nur, um den Schrecken der Katastrophen und Schlachten dem Leser nahe zu bringen und so die gesamte Handlung spürbarer zu machen. Wenn man über einige Kleinigkeiten hinweg sieht, bekommt man also in diesem Buch eine spannende und packende Geschichte der etwas anderen Art geboten. Ich war wirklich positiv überrascht, wie gut sich der erste Weltkrieg mit Science Fiction kombinieren lässt.Definitiv eine Leseempfehlung von mir!

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  • Positive Überraschung

    In die Finsternis

    j125

    31. May 2016 um 16:32

    Inhalt:Mitten in der Schlacht von Verdun wird von deutschen Soldaten ein gefährliches Wesen befreit. Es verstümmelt alles und jeden, der sich ihm in den Weg stellt und nichts kann es aufhalten. Eine kleine Spezialeinheit französischer Soldaten soll das Wesen unschädlich machen und bekommt dabei Hilfe aus einer Zeit, die bereits 65 Millionen Jahre zurückliegt. Meine Meinung:Als mich der Autor angeschrieben und sein Buch vorgestellt hat, war ich zugegeben sehr skeptisch. Ich lese zwar sehr gern Thriller (auch wenn ich das Buch entgegen der Beschreibung nicht als solchen bezeichnen würde), aber weder Science-Fiction noch Krieg sind so unbedingt meine Themen. Ich wollte aber zumindest die Leseprobe lesen und danach war ich wirklich neugierig auf die Geschichte. Nach dem Prolog war ich ein bisschen unsicher, weil er sehr viele Raumfahrtelemente enthält. Ich kenne mich damit absolut nicht aus und hatte bei diesen Szenen Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Das war auch später der Fall, wenn man den Kriegsschauplatz verlässt. Jemand der viel Science-Fiction liest, wird sicher wissen was Mechs und Nurflüger sind, ich weiß das zwar nach ein bisschen googeln, aber mir fehlt da trotzdem das Verständnis um mir die Szenen bildlich vorstellen zu können. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und der erste hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich war lang nicht mehr so positiv überrascht. Man befindet sich mitten in der Schlacht um Verdun und den meisten ist aus dem Geschichtsunterricht (oder den Nachrichten) bekannt, dass diese sehr blutig war. Dementsprechend ist auch das Buch nichts für schwache Nerven. Die Protagonisten, das heißt, die französische Spezialeinheit, haben mir sehr gut gefallen. Sie sind keine angenehmen Zeitgenossen und im Grunde bleiben sie sogar ziemlich blass. Dennoch mochte ich sie gern und konnte sie gar nicht als die Killer sehen, die sie eigentlich sind. Im zweiten und dritten Teil treten dann vermehrt Science-Fiction Elemente auf und da wurde es für mich ein bisschen langatmiger. Ich hatte vorher gar nicht erwartet, dass mir die Kriegsszenen besser gefallen würden als die anderen, aber es war tatsächlich so. Wann immer die Handlung 1916 spielte, konnte ich gar nicht schnell genug lesen, wenn es dann weit in die Vergangenheit zurück ging, habe ich nicht mehr so genau gelesen, weil ich entweder nicht folgen konnte oder es mich nicht so interessiert hat. Das Ende lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Den Epilog fand ich eher überflüssig, auch wenn dort noch ein bisschen was geklärt wird. Mir hätte aber als Ende das letzte Kapitel besser gefallen. Die Auflösung bzw. den Endkampf oder wie auch immer man das nennen mag, hat mir leider auch nicht ganz so gut gefallen. Einige Sachen werden nicht geklärt, was ich sehr Schade finde. Ich fühle mich ein bisschen im Regen stehen gelassen. Fazit:Obwohl ich das Ende als unvollständig empfinde und mich auch die Science-Fiction Elemente nicht so gefesselt haben, überwiegt die Überraschung über den spannenden ersten Teil und die interessanten Charaktere. Wer sich für Science-Fiction interessiert, sollte hier mal vorbei schauen.

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  • In die Finsternis

    In die Finsternis

    AmberStClair

    17. May 2016 um 21:58

    Klappentext: Als die Anomalie am Himmel erschien, ahnten die Gambrianer nicht, dass viele von ihnen dem Tod geweiht waren. Aus welcher Welt die Bestie stammte, vermochte niemand zu sagen, doch sobald sie ihren Fuß auf die Planetenoberfläche gesetzt hatte, begann das Sterben. Die Streitkräfte Gambrias erlitten schwerste Verluste, und letztendlich mussten sie erkennen, dass sie niemals zuvor einem Feind wie diesem gegenübergestanden hatten. Erst als die gesamte gambrianische Zivilisation am Rande der Auslöschung stand, gelang es in einer verzweifelten Operation, die Bestie gefangen zu nehmen. Jahrmillionen später - auf der Erde tobt der Erste Weltkrieg - wird eine französische Spezialeinheit in Marsch gesetzt, um das Geheimnis einer deutschen Ausgrabung zu ergründen. Wonach haben die Deutschen gesucht, und warum sind sie so plötzlich verschwunden? Nachdem die Spezialeinheit durch die Hölle der Schlacht von Verdun gegangen ist, erreicht sie schließlich die Grabungsstätte. Hier stößt sie auf einen Tunnel, der zu einem tief unter der Erde verborgenen Tor führt. Dutzende grausam verstümmelte Leichen liegen vor den weit geöffneten Torflügeln. Die Deutschen haben etwas freigelassen. Etwas, das nie mehr das Licht der Sonne hätte sehen dürfen. Eine furchtbare Bestie, die von einer technologisch hochentwickelten Zivilisation nur unter großen Opfern gefangen genommen werden konnte. Getrieben von einer unbändigen Gier nach Blut wütet diese Kreatur nun über das Angesicht der Erde und lässt nichts als Tod und Zerstörung hinter sich zurück. Gambria war stark. Die Menschheit jedoch ... ist schwach. Aber sie steht nicht allein. Meine Meinung: Eine knallharte, gut durchdachte Geschichte und super geschrieben. Es gibt einige Passagen die einen schaudern lassen. Die Brutalität ist einfach umwerfend aber gehört zu dieser Geschichte und muß mit darin sein um das ganze zu verstehen. Also nichts für Gemüter die so etwas nicht verdauen können. Aber es gibt noch schlimmere Bücher wo es einem eisig den Rücken herunter rieselt, da ist dieses Buch gar nichts. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig. Die Geschichte mehr als nur interessant und fesselnd, das man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. So erging es mir. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen, die Menschen sowie auch die Landschaft Frankreichs. Die Charaktere waren gut beschrieben, einige davon waren sehr sympathisch, andere nicht so sehr. Die französische Spezialeinheit um die es hauptsächlich geht, besteht aus Männern die durch dick und dünn gehen. Auch der Grambianer ist auf an hieb ein sehr sympathischer Mann der ein schweres Los in dieser Geschichte hat. Aber er wird bei den Franzosen sehr gut aufgenommen und gemeinsam wollen sie eine uralte Bestie besiegen. Ob es ihnen gelingt bleibt offen. Ich will nicht zu viel verraten. Aber es wäre Klasse wenn es einen zweiten Teil gebe. Den irgend eine höhere Macht hat da noch ihre Finger im Spiel und da möchte man gerne noch wissen, wer oder was es ist. Ich persönlich kann dieses Buch empfehlen! Einen lieben Dank an dem Autoren das ich das Buch lesen durfte!

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  • Ein Genre-Mix mit viel verschenktem Potential

    In die Finsternis

    Mephisztoe

    19. March 2016 um 20:42

    Meine Meinung zum BuchScott McLeary ist über rezi-suche.de auf uns aufmerksam geworden und hat gefragt, ob wir nicht Lust hätten, zu seinem Werk “In die Finsternis” eine Rezension zu schreiben. Da Miriam zu dem Zeitpunkt gefühlt schon zu viele Bücher auf dem SUB liegen hatte (was eigentlich immer der Fall ist) und das Thema des Buches mehr zu mir zu passen schien, habe ich es mir gleich gegriffen. Und siehe da: Was für eine interessante Geschichte! Ich liebe Genre-Mixes! Als Beispiele wären da zu nennen: Der dunkle Turm von Stephen King (Western/Horror/Thriller/Romance/Roadtrip/SciFi/Fantasy), die Anime-Serie Cowboy Bebop (Western/SciFi) oder auch die TV-Serie FireFly (Western, SciFi). Hm… hier ist klar ein Muster erkennbar. Und so viel sei gesagt: Einen Western findet man in Scott McLeary’s “In die Finsternis” nicht. Dafür aber eine Menge Zeitsprünge. Und an dieser Stelle möchte ich auch direkt meine erste Kritik äußern:Zeitsprünge sind cool. Ich steh’ da voll drauf. Aber wenn sie zu verwirren beginnen, dann ist es nur noch ein schmaler Grad zwischen Weiterlesen und Weglegen. Und das kann bei mir – im Gegensatz zu Miriam – schon mal passieren. In diesem Buch war der Grad wirklich schmal. Die Zeitlinie springt im Wesentlichen zwischen einer tiefen Vergangenheit der Erde und der gegenwärtigen Handlung – in diesem Fall während der erste Weltkrieg tobt. Innerhalb dieser Linien wird aber z.T. heftig weitergesprungen und dabei auch ineinander verschachtelt. Für ein so überschaubares Buch mit seinen ca. 350 Seiten ist das aus meiner Sicht zu viel. Die Geschichte ist dafür aber faszinierend. Die Idee, dass es vor Jahrmillionen bereits eine fortschrittliche Zivilisation gab, deren Hinterlassenschaften Auswirkungen auf unsere Zeit haben, ist genial. Nicht neu (ich meine z.B. dass sogar Dean R. Koontz sich dieses Themas bedient hat), aber nichts desto trotz spannend! Noch interessanter sind dabei die Zusammenhänge, die sich erst im Laufe des Buches nach und nach offenbaren.Mir ist dabei aufgefallen, dass das Buch sich neben dem SciFi-Einschlag phasenweise stark in plastischen Beschreibungen recht brutaler Kriegsszenen zu verlieren droht. Interessanterweise empfand ich beim Lesen gerade diese Szenen als authentisch und mein Lesetempo nahm dabei jedes Mal zu. Ohne mit blumigen Adjektiven zu übertreiben, reißt McLeary einen hier mitten in das Geschehen. Leider gelingt es ihm dabei aber nicht vollendst, die Charaktere auf eine Art zu entwickeln, dass man beginnt, ernsthaft mit ihnen zu leiden. Das mag aber auch daran liegen, dass um die Kriegsszenen herum der SciFi-Anteil aus meiner Sicht zu hohl wirkt. Da fehlt wirklich Inhalt. Die Entwicklung ist mir zu naiv, zu leicht, zu schnell. Die Erklärungen zu platt und in Teilen vollkommen unglaubwürdig. Die Entwicklung steht dabei im völligen Kontrast zu den Schilderungen der Kampfhandlungen.Nichtsdestotrotz konnte ich den Lesefluss aufrecht erhalten und das Buch in insgesamt gerade mal zwei Tagen durchlesen (was für mich schon ein enormes Tempo ist). Das Ende hat mich wiederum gepackt und ich scheue mich nicht, zuzugeben, dass die Szenen zum Ende des Buches hin mir ein wenig die Augen haben feucht werden lassen. Das hat mich überrascht und zugleich gezeigt, dass Scott McLeary ein Autor ist, den man im Auge behalten sollte. Ich spüre hier viel Potential und würde mich freuen, auch von anderen zu hören, was sie von diesem Buch halten.FazitDrei Sterne wären mir zu wenig, denn in Summe hat mir das Buch viel Spaß gemacht und die Idee und gerade das Setting mitten im ersten Weltkrieg fand ich außergewöhnlich. Leider reicht es aufgrund der oft eher oberflächlichen und z.T. naiven Handlungsstränge nicht ganz für die vier Sterne, weshalb ich guten Gewissens dreieinhalb vergebe.Was ich dem Autor noch sagen wollteEs gibt eine SciFi Saga aus Deutschland, die sich auch oft Naivität verwerfen lassen muss: Perry Rhodan. Der Grund dafür, dass der Stil hier eher akzeptiert wird, ist einfach: Zum einen wurden die ersten Romane in den 60’ern des letzten Jahrhunderts geschrieben (da gab es noch keine Kings, Schätzings oder Grishams) und zum anderen gehört es zum Konzept der Serie. “In die Finsternis” (ist übrigens jemandem aufgefallen, dass die englische Übersetzung des Titels verblüffend einem aktuellen Startrek-Titel ähnelt?) sucht seine Identität allerdings in einer komplexen Verstrickung verschiedener Zeitlinien und detailliert ausgearbeiteter Kampfhandlungen, umklammert mit einer spannenden Science Fiction Rahmenhandlung. Es hätte dem Buch aus meiner Sicht gut getan, letzterem mehr Authentizität zu verleihen.

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