Scott Nicholson Der Schädelring

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Inhaltsangabe zu „Der Schädelring“ von Scott Nicholson

Hatte mir mehr von diesem Buch versprochen. Die Story ist verwirrend und langweilig und der Schreibstil gewöhnungsbedürftig.

— Deirdre
Deirdre

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  • Rezension zu "Der Schädelring" von Scott Nicholson

    Der Schädelring
    Lauscherin

    Lauscherin

    24. June 2012 um 20:17

    Inhalt: Julia Stone wird sich erinnern, selbst wenn es sie umbringt. Mithilfe einer Therapeutin versucht Julia, Kindheitserinnerungen aus der Nacht, in der ihr Vater verschwand, zu einem Bild zusammenzufügen. Wenn sie einen Silberring findet, auf dem der Name „Judas Stone“ eingraviert ist, schleicht sich die Vergangenheit bedrohlich an sie heran. Jemand hinterlässt eigenartige Nachrichten in ihrem Haus, obschon die Tür verriegelt ist. Der örtliche Handwerker bietet seine Hilfe an, aber auch über seiner Vergangenheit liegt ein Schatten. Und der Polizist, der das Verschwinden ihres Vaters untersuchte, folgt ihr nach Elkwood, einem Dorf in den Appalachen Bergen von North Carolina. Nun ist Julias Kopf voller Erinnerungen, doch sie weiß nicht, welche echt sind. Julias Therapeutin scheint ihr Spiel mit ihr zu treiben. Der Handwerker versucht sie auf mehr als eine Weise „zu retten“. Zudem lauert ihr ein unheimlicher Kult auf, der nach ihrem Körper und ihrer Seele trachtet… Anmerkungen: Noch nie ist mir eine Rezension so schwer gefallen. Liest man sich den Inhalt des Buches durch, der eigentlich eine anregende, kurze Einführung darstellen sollte, hat man hier im wahrsten Sinne des Wortes zu „wenig“ erwartet. Der Leser erfährt in dieser unzusammenhängenden Aufeinanderreihung förmlich alles, was in dem Buch vorfällt. Und das ist nicht gerade viel. Letztendlich kann man sich auch schon das Ende zusammenreimen, da keine weltbewegenden Wendungen eintreten. Ein schleppender Erzählstil, der einiges zu wünschen übrig lässt, schleift den Leser durch einen langweiligen, unspektakulären „Thriller“, der sich den Satan-Kult als Aufhänger genommen hat. Zeitweise kam ich mir so vor, als würde ich einzelne Textstellen wieder und wieder lesen. Das Buch strotzt nur so von Redundanzen und kommt schlicht und einfach nicht auf den Punkt. Immer wieder wird um den heißen Brei herum geschrieben, die Aufmerksamkeit des Lesers an den unpassendsten Stellen auf die Berge im Hintergrund oder den goldenen Herbst mit seinen bunten Blättern gelenkt, so dass ich auf den letzten Seiten ganze Abschnitte übersprungen habe, um endlich zum Ziel zu gelangen. Es war wirklich ein harter Kampf Mensch gegen Buch, den ich durchstehen musste. Zu dem schlechten Erzählstil mit einer schrecklich naiven Protagonistin, gesellt sich auch noch eine grottenschlechte Übersetzung (bitte entschuldigt diese harten Worte, aber es ist einfach so). Beispielsweise wird ein „Knoten“ als „Knopf (!)“ bezeichnet, oder der Kleider“schrank“ als Kleider“kasten“. Auch „verschränken“ die Darsteller dieses Buches nicht die Arme vor der Brust, nein, sie „falten“ sie (ich könnte hier noch viele weitere Dinge auflisten, aber ich möchte nicht den Rahmen sprengen; am liebsten würde ich mich mit einem Rotstift an das Buch setzen und eine ordentliche Übersetzung auf die Beine stellen…) Den Untertitel „romantischer Thriller“ hat diese Geschichte, meiner Meinung nach, nicht verdient. Die einzig romantische Szene wurde dem Ende des Buches quasi noch hinzugefügt - an einer Stelle, an welcher es eigentlich schon ein schöneres Ende gefunden hätte. Fazit: Leider hat es dieses Buch nicht auf meine Favoritenliste geschafft - trotz eines viel versprechenden Themas als Grundlage. Gerne würde ich dazu noch mal das englische Original lesen, um einen Eindruck gewinnen zu können, wie viel die marode Übersetzung dazu beigetragen hat. Entsprechend kann ich diesen Thriller - zumindest in deutscher Sprache - nicht weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Der Schädelring" von Scott Nicholson

    Der Schädelring
    Leela

    Leela

    22. April 2012 um 00:11

    Als Vierjährige erlitt Julia ein traumatisches Erlebnis, das ihren Vater und einen Satanskult involvierte. Zusammen mit einer Therapeutin versucht sie nun, Licht in die von ihr verdrängte Vergangenheit zu bringen und ihre Angstzustände zu kurieren, denn Julia fühlt sich immer noch verfolgt, vermutet das Böse an jeder Ecke. Aber ist es wirklich nur ihre Psyche, die ihr all das vorspielt? "Der Schädelring" ist ein solider Thriller, der mal mit einer etwas anderen Geschichte aufwartet. Die Therapiesitzungen und die verschiedenen Charaktere, die alle etwas merkwürdig und verdächtig wirken, sorgen für einige interessante Entwicklungen in der Geschichte und oft verdächtigt man auf einmal die eine oder andere Person, die kurz vorher noch komplett harmlos wirkte (oder auch nicht). Unsympathisch sind aber sowieso so gut wie alle Personen in diesem Buch - selbst die Hauptperson ist mehr als gewöhnungsbedürftig, da sie größtenteils passiv bleibt und eigentlich von nichts anderem träumt, als mal das Anhängsel ihres reichen Freundes zu werden. So etwas hätte ich vielleicht in einem Roman aus den 50ern erwartet... Insgesamt sind die Charaktere aber nicht uninteressant und sorgen für immer wieder neue Verdachtsmomente. Die Handlung selbst hat dagegen einige Längen und an manchen Stellen hatte ich das Gefühl, vorher Geschehenes noch einmal zu lesen. So plätschert die Geschichte teilweise ganz schön vor sich hin, anstatt Spannung aufzubauen, auch, wenn ich das Ende an sich relativ zufriedenstellend fand. Die Übersetzung hat sich in der zweiten Version deutlich verbessert, auch, wenn es immer noch ein paar sprachliche und stilistische Schnitzer gibt. Letztendlich ist es aber nichts, was den Lesefluß wirklich stören würde. Letztendlich ist das hier ein solider Thriller mit ein paar netten Wendungen, dem es aber teilweise an Spannung und einer wirklichen Entwicklung in der Handlung fehlt. Für eine kurze Zeit nett und unterhaltsam, aber an einigen Stellen noch verbesserungswürdig.

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