Scott O'Dell

 3.9 Sterne bei 401 Bewertungen

Lebenslauf von Scott O'Dell

Scott O’Dell wurde am 23.05.1898 in Los Angeles als Odell Gabriel Scott geboren. Seine Kindheit in verschiedenen Orten um Los Angeles in der noch urtypischen und unberührten Landschaft Kaliforniens stellen eigenen Angaben zufolge die Grundlage für seine Kinder- und Jugendbücher dar. Scott O’Dell studierte Psychologie, Philosophie, Geschichte und Englisch an den Universitäten Occidental, Stanford und Wisconsin. Im Anschluss an sein Studium war er zunächst als Lektor für Drehbücher tätig, ehe ihn infolge seiner Veröffentlichung einer Aufsatzsammlung über erfolgreiche Stummfilm-Scripts Paramount Pictures engagierte. In den folgenden Jahren brachte ihn seine Tätigkeit als Kameramann nach Italien, wo er für eine Weile lebte. Im Jahr 1934 veröffentlichte er mit „Woman of Spain“ seinen Debütroman und im Anschluss an den zweiten Weltkrieg zwei weitere Werke, ehe er bis 1955 als Redakteur für die „Los Angeles Daily News“ tätig war. Der Durchbruch gelang Scott O’Dell im Jahr 1960 mit der Veröffentlichung seines bis heute erfoglreichsten Werkes „Insel der blauen Delphine“. Ursprünglich als Erwachsenenroman angelegt, gelang es als Jugendbuch veröffentlicht zu großem Erfolg und stieß auf durchweg positive Resonanz. „Die Insel der blauen Delphine“ wurde in 11 Sprachen übersetzt und basiert auf der wahren Geschichte eines Indianermädchens. Der Roman überzeugte die Kritiker über die Thematik hinaus aufgrund der sorgfältigen Quellenstudien. Wie in dem Gros seiner Werke behandelt auch „Die Insel der blauen Delfine“ seine tiefe Liebe zur Natur und zur Flora und Fauna und der Zerstörung durch die Menschen. Für sein Meisterwerk wurde er unter Anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, der Newbery Medal und schließlich 1972 mit dem renommierten Hans-Christian-Andersen-Preis. In den folgenden Jahren bis zu seinem Tod im Jahr 1989 schuf Scott O’Dell 25 weitere Bücher für Kinder und Jugendliche, unter Anderem eine Fortsetzung seines Bestsellers „Die Insel der blauen Delfine“. 1984 brachte er den „Scott O’Dell Award for Historical Fiction“ hervor, ein mit 5.000 Dollar dotierter Literaturpreis, der seitdem jährlich vergeben wird. Am 16.10.1989 verstarb Scott O’Dell und gemäß seines Wunsches wurde seine Asche von einem Schiff vor La Jolla in den Pazifischen Ozean gestreut.

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Insel der blauen Delfine

Insel der blauen Delfine

 (327)
Erschienen am 21.03.2018
Das verlassene Boot am Strand

Das verlassene Boot am Strand

 (61)
Erschienen am 01.08.1981
Rollender Donner

Rollender Donner

 (0)
Erschienen am 01.05.1998
Insel der blauen Delfine (DAISY Edition)

Insel der blauen Delfine (DAISY Edition)

 (6)
Erschienen am 23.05.2018
Vogelmädchen

Vogelmädchen

 (3)
Erschienen am 01.12.1999
Die schwarze Perle

Die schwarze Perle

 (2)
Erschienen am 01.11.1997

Neue Rezensionen zu Scott O'Dell

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Rezension zu "Das verlassene Boot am Strand" von Scott O'Dell

Regt zum nachdenken an, aber auch verwirrend zu Beginn
Yoyomausvor 2 Monaten

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Rezension zu "Insel der blauen Delfine" von Scott O'Dell

Herzerwärmend und interessant zu lesen. :)
Ellaa_vor 3 Monaten

Inhaltsangabe:
Auf einer von Kormoranen und See- Elefanten bevölkerten und von Delphinen umspielten Insel ist ein Indianermädchen als Einzige ihres Stammes zurückgeblieben.
Im täglichen Überlebenskampf wird sie selbst immer mehr Teil der Natur und Freundin der Tierwelt. Lange Jahre abenteuerlichen Lebens vergehen, bis wieder ein menschliches Wort an das Ohr des Mädchen dringt..

Meine Meinung:
Eine zuckersüße Indianergeschichte über ein kleines Mädchen, dass lernen muss, alleine zu überleben. Absolut hinreißend geschrieben, perfekt für Zwischendurch. :)

Cover: Das Cover spiegelt wirklich ganz toll den Inhalt des Buches wieder. Es ist ein wunderschönes Gesamtbild, welches ich super schön finde- leider ist die gelbe Rückseite aber absolut nicht mein Fall. Irgendwie passt das so gar nicht dazu. 🙈
Auf dem Cover sehen wir ein junges Indianermädchen mit kurzen schwarzen Haaren, die mitten auf dem Meer in einem kleinen Kanu dahinpaddelt. Rings um sie herum tummelt das Wasser nur so von spiellustigen Delphinen, die hüpfen, springen oder sie nur neugierig anschauen.
Im Hintergrund erbaut sich umgeben von strahlenden Sonnenschein eine kleine Insel, die sehr von Bäumen überwuchert ist. Dazwischen erkennt man kleinere Häuserbauten. :) Das Cover gefällt mir wirklich sehr Gut- besonders weil es so Wasserbezogen ist, das könnte ich stundenlang betrachten. 🙈

Schreibstil: Der Schreibstil des Autors hat mir recht Gut gefallen. :) Er war super verständlich, wenn auch etwas anspruchsvoller und sehr flüssig zu lesen.
Das Einzige was mich etwas gestört hat, war das die Sätze und Handlungen ziemlich kurz angeschnitten waren, die Ausführlichkeit fehlte mir hier öfter einmal, so dass manche Stellen recht emotionslos an mir vorbei gingen. Das fande ich doch sehr schade, da das Buch sehr viele Stellen aufweist, die mich hätten tiefer berühren müssen. :) Allerdings ist es so, denke ich mal, doch eher für Jugendliche perfekt geeignet, denn so sind manche Stellen denn doch nicht so aufwühlend. 📚
Auch die einseitige Sichtweise, ist für den jüngeren Leser sehr Gut geeignet, denn so ist es weniger verwirrend dem Ganzen zu folgen. :) Auch ich fande diese wirklich toll und sehr angenehm.

Idee: Die Idee gefiel mir wirklich sehr Gut- denn wie jeder weiß, liebe ich Indianer und alles was damit zu tun hat. 🙈 Für mich sind sie ein überaus naturverbundenes und faszinierendes Völkchen, was auch super in der Geschichte aufgegriffen wurde.
Wir lernen die junge Karana kennen, die vollkommen alleine auf der Insel der blauen Delphine um ihr Überleben kämpft. Sie ist vollkommen hin und hergerissen, ob sie ihren bisherigen Bräuchen weiterhin nachgehen soll oder doch das Risiko eingehen sollte und sich dagegen stellen. Ich fande dieser innere Kampf war gut nachvollziehbar und auch toll dargestellt. :)
Wir lernen nicht nur viel über ihre Traditionen, sondern auch etwas über die Tierwelt und verschiedene Handkünste kennen, was mir ebenfalls sehr Gut gefiel.
Beispielsweise darüber wie man vernünftiges Werkzeug oder Waffen herstellt. Auch über den Zaun- und Häuserbau habe ich gestaunt. :)
Besonders spannend fande ich auch den Teil, wo Karana den Teufelsfisch gefangen hat. :)
Der jüngere Leser kann hier sehr viel für sich selbst mitnehmen und bekommt ein schönes Bild von vergangenen Zeiten. 

Der Hammer kommt allerdings zum Schluss: Dieses Büchlein basiert tatsächlich auf wahren Begebenheiten.
Damals zwischen 1835 und 1853 lebte das berühmte: Robinson- Crusoe- Mädchen alias "Die Verschollene von San Nicolaus" auf dieser Insel. Der Autor hat versucht, dass wenige was über sie bekannt ist, in diese Geschichte zu packen und auszuschmücken. Einfach unfassbar cool! :) Da lernt man gleich noch ein wenig dazu, denn ich habe vorher noch nichts von ihr gehört. Sehr gelungen.

Kapitel: Jedes Kapitel war spannend und voller Wendungen gestaltet, die ich meistens nicht erwartet habe. :) Was das angeht konnte mich das Buch so manches Mal überraschen.
Das Ende fande ich Gut. :) Es scheint ein Happy End zu sein, da Karana nun auf dem Weg ins Unbekannte ist, jedoch bald wieder mit ihrem Volk vereint sein kann. Ich bin schon ziemlich neugierig, wie ihr es wohl in dieser neuen Welt ergangen ist. Ich bin auf jeden Fall sehr auf die Fortsetzung gespannt und würde mich auch auf ein Wiedersehen mit ihr freuen. :)

Charaktere: Karana, auch Won-a-pa-lei genannt, ist unsere Hauptprotagonistin. :) Das kleine Indianermädchen hat mich die ganze Geschichte über sehr begeistern können. Sie ist nicht nur tapfer und mutig, sondern auch sehr weise für ihr Alter und sehr feinfühlig.
Ihre ganze Art strahlt eine ungemeine Ruhe und Ausgeglichenheit aus. Da kann man glatt neidisch werden. :) Sie verkörpert definitiv eine Vorbildfunktion.
Auch ihre Tierliebe fande unheimlich faszinierend und konnte mich dadurch absolut mit ihr identifizieren- so manches Mal musste ich schmunzeln und war richtig neidisch auf ihre tierischen Freundschaften und ihre Naturverbundenheit.
Ich konnte mich wie oben bereits erwähnt, jedoch nur teilweise in sie hineinversetzen, was unendlich schade war, da sie so ein liebenswürdiges Mädchen ist.

Mein Fazit: Ich gebe dem Büchlein herzliche 4 Sternchen- für mich fehlte stellenweise ein wenig die Tiefe und die Verbundenheit zu der Protagonistin. :) Ansonsten ist das Buch jedoch eine wunderschöne, herzerwärmende Geschichte, die ich Mädchen und Jungen ab 12 Jahren empfehlen würde. 📚🤗 Hat definitiv gutes Potential. :) 

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Rezension zu "Insel der blauen Delfine (DAISY Edition)" von Scott O'Dell

Ein wundervolles Hörerlebnis!
CorniHolmesvor einem Jahr

„Insel der blauen Delfine“ habe ich damals in der fünften Klasse im Deutschunterricht gelesen. Es war eine der wenigen Schullektüren, die mir richtig gut gefallen hat. Mich konnte das Buch damals sogar so begeistern, dass ich mir die Fortsetzung zulegte, „Das verlassene Boot am Strand“. Seit damals habe ich diesen schönen Jugendroman nicht mehr gelesen, es ist also wirklich mal wieder an der Zeit, dass ich meine Erinnerungen an diesen wundervollen Klassiker etwas auffrische. Da kommt mir die neue Einlesung des Hörbuchs gerade recht. Diese konnte meine Neugier sofort wecken, da sie von eine meiner Lieblingssprecherinnen gelesen wird, Sascha Icks. Das Hörbuch war daher ein absolutes Muss für mich.


Das Mädchen Won-a-pa-lei lebt zusammen mit ihrem Stamm auf einer Insel mitten im Pazifik. Dort führen die Indianer ein friedliches Leben im Einklang mit der Natur. Der Frieden wird aber jäh zerstört, als fremde Männer die Insel überfallen und es zu einem Kampf zwischen den Eindringlingen und den Indianern kommt. Die Überlebenden vom Indianerstamm werden von einem Schiff abgeholt und zu einer anderen Insel gebracht. Won-a-pa-lei bleibt als Einzige zurück. Sie ist nun ganz auf sich alleine gestellt und muss sich dem täglichen Überlebenskampf stellen. Das Mädchen baut sich eine Hütte, erbeutet Nahrung und wird immer mehr Teil der Natur und Freundin der Tierwelt. Der Kampf ums Überleben ist jedoch hart und bringt das Mädchen immer wieder an seine Grenzen. Erdbeben, Sturmfluten, wilde, gefährliche Tiere – und dann diese Einsamkeit und immerzu währende Hoffnung, dass das Schiff zurückkommt, um sie abzuholen. Es vergehen viele lange Jahre, in denen Won-a-pa-lei keinen Kontakt zu anderen Menschen hat. Doch dann taucht eines Tages ein Schiff am Horizont auf und nimmt Kurs auf die Insel…


Viel zu lange habe ich diese wundervolle Geschichte nicht mehr gelesen bzw. gehört. Dabei ist sie so schön. Allerdings auch traurig. Aber auch spannend, fesselnd, berührend und faszinierend. Es lassen sich wirklich eine Menge Adjektive finden, die diese besondere Geschichte beschreiben. Sie ist schließlich auch nicht ohne Grund zu einem Klassiker geworden, der auch heute noch sehr oft im Schulunterricht gelesen wird und übrigens auf einer wahren Begebenheit beruht.


Da es bei mir nun schon einige Jahre her ist, dass ich „Insel der blauen Delfine“ gelesen habe, konnte ich mich nur noch grob an die Handlung erinnern. So wusste ich zum Beispiel gar nicht mehr, dass das Indianermädchen anfangs nicht alleine auf der Insel zurückbleibt, sondern dass auch ihr kleiner Bruder zurückgelassen wird. Es dauert aber nicht lange, bis Won-a-pa-lei alleine ist. Es geht in der Geschichte wirklich öfters hart zu. Tote, Naturkatastrophen, Kämpfe, das Beschaffen von Nahrung – man kann das Indianermädchen wirklich nur für seine Stärke und seinen Kampfgeist bewundern.


Der Autor beschreibt absolut realistisch, sehr einfühlsam und durchaus noch kindgerecht, wie ein junges Mädchen ganz alleine auf einer einsamen Insel mitten im Pazifik ums Überleben kämpft und immer wieder Rückschläge hinnehmen muss. Es gibt aber auch schöne Momente. So erzielt Won-a-pa-lei auch Erfolge, baut sich eine Hütte, fertigt sich Waffen an und freundet sich mit Tieren an wie einem Hund und den Seeottern.


Durch den lebendigen und anschaulichen Schreibstil und den tollen Beschreibungen der Natur kann man sich als Leser bzw. Hörer wunderbar in das Mädchen hineinversetzen und sich von allen Orten ein ganz genaues Bild machen. In meinen Augen ist dieser zeitlose Klassiker nicht nur für Kinder und Jugendliche geeignet, auch Erwachsenen kann ich ihn sehr ans Herz legen.


Da ich „Insel der blauen Delfine“ wirklich gerne mag, hat es mich richtig gefreut, als ich in der Vorschau des Argon Verlags entdeckte, dass das Hörbuch neu eingelesen wurde, und zwar von Sascha Icks. Sie ist für diese Geschichte meiner Meinung die perfekte Besetzung! Mit ihrer einzigartigen und sehr angenehmen Stimme schafft sie hier genau die Stimmung und Atmosphäre, die man sich hier nur wünschen kann. Sie bringt Won-a-pa-leis Hoffnung, ihren Schmerz und ihre Trauer wunderbar rüber und mir haben manche Szenen eine richtige Gänsehaut bereitet, was zum einen an der Handlung lag, zum anderen aber auch an der gefühlvollen Lesung von Sascha Icks.


Für mich ist diese neue Einlesung ein richtiger Hörbuchschatz. Auch deren Aufmachung konnte mich sofort begeistern. Nicht nur das Cover finde ich total hübsch, auch der Innenteil der aufklappbaren Pappbox ist wunderschön gestaltet. Delfinliebhaber können sich hier freuen. :D


Ich kann diese wundervolle, ungekürzte Lesung von „Insel der blauen Delfine“ absolut empfehlen! Mir hat das Hörbuch großartige Hörstunden beschert. Noch etwas schöner hätte ich es gefunden, wenn zwischendurch ein wenig Musik eingespielt geworden wäre, dass hätte diese besondere Atmosphäre, die die Geschichte verströmt, nur noch verstärkt. Aber auch ohne dieses kleine Extra konnte mich diese großartige neue Einlesung von „Insel der blauen Delfine“ hellauf begeistern!


Fazit: So schön und in meinen Augen zurecht ein Klassiker! Nach etwas längerer Zeit habe ich mich wieder auf die Insel der blauen Delfine begeben und zusammen mit dem Indianermädchen Won-a-pa-lei um das Überleben gekämpft. Ich bin hier beim Zuhören richtig ins Mitfiebern geraten und habe das junge Mädchen erneut zutiefst für ihre Stärke und ihren Kampfgeist bewundert. Für mich ist diese neue Einlesung von „Insel der blauen“ ein richtiger Hörbuchschatz, da Sascha Icks diese wundervolle Geschichte absolut grandios und wunderbar einfühlsam liest. Meiner Meinung nach hätte man für diesen Klassiker keine bessere Sprecherin finden können, Sascha Icks ist einfach die perfekte Besetzung! Ich habe die gut viereinhalb Stunden Hörzeit zutiefst genossen und vergebe hier sehr gerne volle 5 von 5 Sternen!


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Scott O'Dell wurde am 22. Mai 1898 in Los Angeles (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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