Scott Smith

 3.2 Sterne bei 333 Bewertungen
Autor von Dickicht, Ein ganz einfacher Plan und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Scott Smith

Cover des Buches Dickicht9783104009162

Dickicht

 (287)
Erschienen am 25.10.2010
Cover des Buches Ein ganz einfacher Plan9783596176175

Ein ganz einfacher Plan

 (43)
Erschienen am 01.09.2008
Cover des Buches The Ruins0307389715

The Ruins

 (2)
Erschienen am 02.05.2008
Cover des Buches A Simple Plan0307278271

A Simple Plan

 (1)
Erschienen am 25.09.2007
Cover des Buches RUINY9788373597945

RUINY

 (0)
Cover des Buches RUINS9780552157353

RUINS

 (0)
Erschienen am 31.12.2018
Cover des Buches A Simple Plan0743565037

A Simple Plan

 (0)
Erschienen am 18.07.2006
Cover des Buches The Ruins0743555627

The Ruins

 (0)
Erschienen am 18.07.2006

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Rezension zu "Ein ganz einfacher Plan" von Scott Smith

Das nenne ich einen Psychothriller
tragalibrosvor 4 Tagen

Hank, sein Bruder Jacob und dessen bester Freund finden eines Tages im Wald ein Flugzeugwrack. Als sie es untersuchen, finden sie einen Sack voll Geld - vier Millionen Dollar! Die drei beschließen das Geld untereinander aufzuteilen und niemandem ein Sterbenswörtchen zu sagen, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Bald jedoch misstrauen sich alle drei gegenseitig. Mehr und mehr verstricken sie sich in einen Strudel aus Angst, Verfolgungswahn und Gier, bis schließlich nur noch ein Ausweg möglich scheint - die anderen müssen aus dem Weg geräumt werden...

Ich habe jetzt schon längere Zeit keinen richtigen Thriller mehr gelesen und mich deswegen sehr auf dieses Buch gefreut. Es hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, aber dank einer begeisterten Empfehlung und meiner lieben Mutter habe ich dieses Buch geliehen bekommen.
Und was soll ich sagen? Dieser Thriller ist super!

Der Autor hat hier eine Geschichte erdacht, die mit einem simplen und scheinbar gut durchdachten Plan beginnt und durch Misstrauen, Angst und Geldgier zu einer tödlichen Spirale wird, die aus guten Menschen Mörder macht.
Die Charaktere, die sehr gut beschrieben sind, unterstreichen mit ihren Gedanken und Handlungen die bedrückende Stimmung, die in diesem Buch festgehalten wird. Zudem erlebt der Leser alle Ereignisse aus Sich des Hauptcharakters Hank, der einem seine Geschichte erzählt.

Auch der leichte Schreibstil, der einen schnell durch die Handlung führt, kann bei mir Punkte sammeln. Die Geschichte liest sich fix und ist doch so spannend, dass man jede einzelne Seite verschlingt und mit dem Protagonisten Hank fiebert. 

Ich bin jedenfalls begeistert und möchte fünf Sterne vergeben.
Die spannende Geschichte, wie aus Freunden Feinde werden und wie Misstrauen Beziehungen zerstören kann, ist eine Empfehlung für jeden Thriller-Leser.
Auch die Idee ist interessant und gut umgesetzt, sodass man sich selbst fragt, wie man in einer solchen Situation reagieren würde. 

Tolles Buch, mit einem gelungenen Spannungsbogen und einem eher ungewöhnlichen Ausgang. Leseempfehlung! 

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Rezension zu "Dickicht" von Scott Smith

Enttäuscht
Fukurouvor einem Jahr

Ich hatte das Buch in seinem Erscheinungsjahr schon gierig in der Buchhandlung beäugt aber irgendwie hatte ich nie die Gelegenheit es zu kaufen. Nun 12 Jahre später bin ich trotz der allgemein schlechteren Kritik mit Feuereifer zur Tat geschritten... und schon nach den ersten 20 Seiten dachte ich mir ... oh-oh das wird nichts. Und leider zieht es sich bis zum Schluss. Der Schreibstil ist zäh und extrem langatmig und gleichzeitig total mit sinnlosen Kommentaren, Beispielen und Rückblenden überladen, die wohl irgendwie versuchen sollen Leben und Persönlichkeit hineinzubringen, was aber total nach hinten losgeht. Ich habe selten so viele Seiten in einem Buch grob überblättert, da sie einfach zu nichts beigetragen haben. In der Hälfte des Buches hab ich mich dann ans Internet gesetzt und den Autor gecheckt. Gut weitere Bücher gab es nicht (puh), aber interessant er ist Drehbuchautor. Das erklärt zwar seine Art des Schreibens, welche einen Tatsächlich eher an Filmausschnitte denken lässt, aber nicht die schlechte Ausführung der Story, die doch so unendlich viel Potential hat! Des weiteren stört mich, wie seine Charaktere untereinander Handeln, bzw nicht handeln. Es soll hauptsächlich um zwei Paare gehen, aber von irgendeiner Form von zwischenmenschlichem Handeln, zuneigung oder IRGENDWAS, keine Spur. Als würden 4 Roboter auf Reisen gehen. Jede Person für sich scheint auch irgendwie nur dadurch etwas Charakter verliehen bekommen haben, indem sie irgendeine abgeschwächte Form von psychologischer Störung hat. Ich könnte mich noch lange weiter aufregen aber es mag jetzt gut sein. Alles in allem eine zähe langweilige Geschichte, die nur als Thriller bezeichnet wird weil sie manchmal eklig ist. Auch das Ende ist zum einen vorhersehbar und zum anderen hat man sich doch wenigstens irgendwie eine Art Erklärung erhofft. Buch Nummer 3, das nicht in meinem Bücherregal stehen bleiben darf. Schade.

Kommentare: 1
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Rezension zu "Dickicht" von Scott Smith

Teilweise langatmig, aber eine nette Idee
Yoyomausvor 3 Jahren

Zum Inhalt:
Mexiko: Sonne, Strand, Meer, Sex und.Tequila. Nichts anderes haben sich Jeff und Amy, Eric und Stacy für ihren Urlaub erträumt. Die vier Amerikaner faulenzen am Strand von Cancun, als sich ein junger Deutscher zu ihnen gesellt. Dessen Bruder ist einer Archäologin zu einer Ausgrabungsstätte in den Dschungel gefolgt, hat aber seitdem nichts mehr von sich hören lassen. Die Gruppe beschließt spontan, Matthias in den Urwald zu begleiten. Doch dieser Ausflug wird für die jungen Leute ein Weg in die Hölle.

Party, Sonne, Strand, Meer und Sex. Das ist das, was das befreundete Paar aus Amerika nach Mexiko verschlägt. Immer auf der Suche nach einem Abenteuer freunden sich die Amerikaner schnell mit dem Deutschen Matthias an, der ihnen eine ungeheuerliche Geschichte erzählt und sie um ihre Hilfe bittet. Denn vor einiger Zeit ist sein Bruder mit einer Archäologin aufgebrochen, um eine Ausgrabungsstätte in den Tiefen des Dschungels zu besuchen. Doch seitdem hat der Deutsche nichts mehr von seinem Bruder gehört und will nun nachsehen, was mit ihm geschehen ist. Die vier Freunde begleiten ihn und es dauert gar nicht lange, bis die Gruppe sich noch um ein paar Partybekanntschaften erweitert. 
Als sie in den Abschnitt der Ausgrabung kommen, werden die Freunde argwöhnisch von den Ureinwohnern beobachtet, auf Gespräche gehen sie nicht ein und je näher sich die Freunde der Ausgrabung nähern, desto mehr Bewohner versammeln sich. Als Amy ein Foto der Reise machen will, werden die Freunde plötzlich von den Ureinwohnern in das Ausgrabungsgebiet gedrängt. Wer von ihnen von dort flüchten will, wird von den Dorfbewohnern getötet. Gemeinsam beschließen die Freunde die Nacht in der Ausgrabungsstätte zu verbringen und sich dann einen Fluchtweg zu überlegen. Doch in den Ruinen erwartet sie etwas, was noch viel schlimmer ist, als alles, was sich die Freunde je vorstellen konnten. Und nach und nach bekommen sie auch eine Vorstellung davon, was mit Matthias Bruder und dessen Freundin passiert sein könnte.

"Dickicht" von Scott Smith habe ich im Thailand-Urlaub in der Hotelbibliothek entdeckt und mit an den Strand genommen. Trotz der warmen Temperaturen hat mich das Buch öfter Gänsehaut bekommen lassen. Der Autor hat die Geschichte stimmig und vor allem sehr detailliert geschrieben. Trotzdem war die Geschichte für mich leider zu berechenbar. Bis auf ein paar kleine Überraschungen war es für mich schon vornherein klar, wer eventuell wie sterben könnte oder wie die Geschichte für die Freunde im Allgemeinen ausgehen wird. Zwischen spannenden und gruseligen Passagen war es aber vor allem der Charakter der Amy, der mir die Geschichte madig gemacht hat. Die Freunde sind als Paar dort angereist aber Amy entwickelt im Laufe der Geschichte eine Art schlampigen Charakter. Sie denkt nur an sich, ihr ist es egal, wie sich ihr Umfeld dabei fühlt, selbst die Freundschaft mit Stacy scheint nicht wirklich echt zu sein. Amy bekommt in meinen Augen auch nicht mehr die Kurve. Ihr Charakter wird einfach nur nervig. Auch die anderen Charaktere sind nicht unbedingt die absoluten Sympathieträger, aber sie hat einfach nur den Vogel abgeschossen. 
Neben dem nervigen Charakter ist es aber vor allem das ganze Geschwafel drumherum, was die Geschichte langatmig werden lässt. Pluspunkte gibt es von mir erst wieder für die Idee des "Killers" und den Hintergrund, weshalb die Dorfbewohner die Gruppe nicht mehr aus dem Dschungel lassen.

"Dickicht" kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Das Buch spielt zwar mit Emotionen, macht das aber an anderen Stellen wieder kaputt. Die Geschichte ist zu leicht zu erraten. Getreu dem Motto: Kennst du einen Horrorfilm, kennst du alle. Wer beim Lesen einen langen Atem hat, der wird mit dem Buch sicher seine Freunde haben, wer aber wirklich krassen Horror erwartet, der sollte hier besser die Finger davon lassen. Wer keine Lust hat das Buch zu lesen, der schaut sich einfach den Film "Ruins"/"Ruinen" an. Denn das Buch wurde 2008 auch verfilmt, hat jedoch in der Gesamtbewertung nur 2,5/5 Punkten bekommen.

Idee: 4/5
Charaktere: 3/5
Spannung: 4/5
Emotionen: 3/5

Gesamt: 3/5

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Gespräche aus der Community

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Hallo zusammen, ich suche nach Büchern, die im Urwald/Dschungel/Amazonas "spielen". Wie z.B. Dickicht oder Reptilia von Thomas Thiemeyer. Habt Ihr Tipps für mich? Wünsche Euch noch einen schönen Abend. LG meineJule
7 Beiträge
Letzter Beitrag von  meineJulevor 9 Jahren
Hallo, vielen Dank für die tollen Tipps :-)
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