Scott Smith Dickicht

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Inhaltsangabe zu „Dickicht“ von Scott Smith

Mexiko: Sonne, Strand, Meer, Sex und.Tequila. Nichts anderes haben sich Jeff und Amy, Eric und Stacy für ihren Urlaub erträumt. Die vier Amerikaner faulenzen am Strand von Cancun, als sich ein junger Deutscher zu ihnen gesellt. Dessen Bruder ist einer Archäologin zu einer Ausgrabungsstätte in den Dschungel gefolgt, hat aber seitdem nichts mehr von sich hören lassen. Die Gruppe beschließt spontan, Matthias in den Urwald zu begleiten. Doch dieser Ausflug wird für die jungen Leute ein Weg in die Hölle.

Atmosphärisch wirklich großartig, allerdings mit einem Antagonisten der die Geschichte vollkommen ins lächerliche zieht

— Perlenkette

Ganz spannend. Mal etwas anderes.

— Auszeit

Also ich fand dieses Buch sehr unterhaltsam. Wer Richard Laymon unterhaltsam findet, kann warscheinlich auch mit diesem Buch was anfangen.

— Fleur91

Teilweise langatmig, aber eine nette Idee

— Yoyomaus

War zu lang. Es ging eigentlich nur um die Pflanze, fand ich ziemlich schade, aber eine gute Idee, das mal eine Pflanze der Täter ist.

— Lesemaeuschen98

Zu viel grün und blabla

— Buderballa

...was für ein Buch...

— BookLover0405

Mein Jahresflopp 2016

— ErbsenundKarotten

Wow total super..Gänsehaut pur..

— Hamster50

Gute Geschichte.Ganz gut zu lesen,wenn auch die Spannung zwischendurch abflaut.

— Angelinchen

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    Dickicht

    Fleur91

    15. April 2017 um 19:33

    Zwei Paare, ein Deutscher und ein Grieche machen sich auf die Suche nach dem Bruder des Deutschen. Dieser Bruder wollte einer Archäologin nachreisen und ist seitdem verschwunden. Die Gruppe gelangt an einen Hügel auf einer Lichtung, der über und über mit Ranken überwuchert ist. Mayas aus einem benachbarten Dorf versuchen sie noch daran zu hintern diesen Hügel zu betreten, aber als ein Mädchen der Gruppe den Fuß auf den Hügel setzt, ist ihr Schicksal besiegelt. Ja, dieses Buch ist unogisch. Ja, dieses Buch ist absolut trashig. Es ist brutal und eklig. Aber es hat mich auch gut unterhalten. Heute, wie vor drei Jahren auch, als ich es zum ersten Mal gelesen habe. Es ist eigentlich nichts anderes als zum Beispiel Richard Laymon. Wenn man sich auf sowas einlassen kann, bekommt man meiner Meinung nach ein unterhaltsames und auch spannendes Buch. Natürlich ist das nicht jedermans Geschmack, aber dafür hab ich auch das ein oder andere Genre, mit dem ich nichts anfangen kann. Mir hat es jedenfalls gefallen und es bekommt vier Sterne von mir.

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  • Teilweise langatmig, aber eine nette Idee

    Dickicht

    Yoyomaus

    11. January 2017 um 12:50

    Zum Inhalt:Mexiko: Sonne, Strand, Meer, Sex und.Tequila. Nichts anderes haben sich Jeff und Amy, Eric und Stacy für ihren Urlaub erträumt. Die vier Amerikaner faulenzen am Strand von Cancun, als sich ein junger Deutscher zu ihnen gesellt. Dessen Bruder ist einer Archäologin zu einer Ausgrabungsstätte in den Dschungel gefolgt, hat aber seitdem nichts mehr von sich hören lassen. Die Gruppe beschließt spontan, Matthias in den Urwald zu begleiten. Doch dieser Ausflug wird für die jungen Leute ein Weg in die Hölle.Party, Sonne, Strand, Meer und Sex. Das ist das, was das befreundete Paar aus Amerika nach Mexiko verschlägt. Immer auf der Suche nach einem Abenteuer freunden sich die Amerikaner schnell mit dem Deutschen Matthias an, der ihnen eine ungeheuerliche Geschichte erzählt und sie um ihre Hilfe bittet. Denn vor einiger Zeit ist sein Bruder mit einer Archäologin aufgebrochen, um eine Ausgrabungsstätte in den Tiefen des Dschungels zu besuchen. Doch seitdem hat der Deutsche nichts mehr von seinem Bruder gehört und will nun nachsehen, was mit ihm geschehen ist. Die vier Freunde begleiten ihn und es dauert gar nicht lange, bis die Gruppe sich noch um ein paar Partybekanntschaften erweitert. Als sie in den Abschnitt der Ausgrabung kommen, werden die Freunde argwöhnisch von den Ureinwohnern beobachtet, auf Gespräche gehen sie nicht ein und je näher sich die Freunde der Ausgrabung nähern, desto mehr Bewohner versammeln sich. Als Amy ein Foto der Reise machen will, werden die Freunde plötzlich von den Ureinwohnern in das Ausgrabungsgebiet gedrängt. Wer von ihnen von dort flüchten will, wird von den Dorfbewohnern getötet. Gemeinsam beschließen die Freunde die Nacht in der Ausgrabungsstätte zu verbringen und sich dann einen Fluchtweg zu überlegen. Doch in den Ruinen erwartet sie etwas, was noch viel schlimmer ist, als alles, was sich die Freunde je vorstellen konnten. Und nach und nach bekommen sie auch eine Vorstellung davon, was mit Matthias Bruder und dessen Freundin passiert sein könnte."Dickicht" von Scott Smith habe ich im Thailand-Urlaub in der Hotelbibliothek entdeckt und mit an den Strand genommen. Trotz der warmen Temperaturen hat mich das Buch öfter Gänsehaut bekommen lassen. Der Autor hat die Geschichte stimmig und vor allem sehr detailliert geschrieben. Trotzdem war die Geschichte für mich leider zu berechenbar. Bis auf ein paar kleine Überraschungen war es für mich schon vornherein klar, wer eventuell wie sterben könnte oder wie die Geschichte für die Freunde im Allgemeinen ausgehen wird. Zwischen spannenden und gruseligen Passagen war es aber vor allem der Charakter der Amy, der mir die Geschichte madig gemacht hat. Die Freunde sind als Paar dort angereist aber Amy entwickelt im Laufe der Geschichte eine Art schlampigen Charakter. Sie denkt nur an sich, ihr ist es egal, wie sich ihr Umfeld dabei fühlt, selbst die Freundschaft mit Stacy scheint nicht wirklich echt zu sein. Amy bekommt in meinen Augen auch nicht mehr die Kurve. Ihr Charakter wird einfach nur nervig. Auch die anderen Charaktere sind nicht unbedingt die absoluten Sympathieträger, aber sie hat einfach nur den Vogel abgeschossen. Neben dem nervigen Charakter ist es aber vor allem das ganze Geschwafel drumherum, was die Geschichte langatmig werden lässt. Pluspunkte gibt es von mir erst wieder für die Idee des "Killers" und den Hintergrund, weshalb die Dorfbewohner die Gruppe nicht mehr aus dem Dschungel lassen."Dickicht" kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Das Buch spielt zwar mit Emotionen, macht das aber an anderen Stellen wieder kaputt. Die Geschichte ist zu leicht zu erraten. Getreu dem Motto: Kennst du einen Horrorfilm, kennst du alle. Wer beim Lesen einen langen Atem hat, der wird mit dem Buch sicher seine Freunde haben, wer aber wirklich krassen Horror erwartet, der sollte hier besser die Finger davon lassen. Wer keine Lust hat das Buch zu lesen, der schaut sich einfach den Film "Ruins"/"Ruinen" an. Denn das Buch wurde 2008 auch verfilmt, hat jedoch in der Gesamtbewertung nur 2,5/5 Punkten bekommen.Idee: 4/5Charaktere: 3/5Spannung: 4/5Emotionen: 3/5Gesamt: 3/5

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  • Horrortrip

    Dickicht

    Buderballa

    13. October 2016 um 13:54

    Das Buch fängt super spannend an und das Cover sieht auch vielversprechend aus, aber sehr spannend und orginell ist es nicht. Die Geschichte ist zwar relativ neu, aber die Handlung ist so einseitig, dass man das Gefühl hat die Charaktäre sind eigentlich ganz zufrieden mit ihrer Situation. Außerdem verstehe ich manche Handlungen nicht und der Schluss ist irgendwie einfallslos. Das Buch ist eine seichte, belanglose und kurzlebige Unterhaltung und nur für den Anfang und den Schreibstil gibt es drei Sterne!

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  • Soo Spannend

    Dickicht

    BookLover0405

    20. September 2016 um 23:39

    Also erstmal als ich das Buch gelesen habe konnte ich tagelang nicht schlafen, aus Angst meine Wohnzimmerpflanze macht sich selbstständig.
    Das Buch ist super spannend und das Rätsel löst sich erst zum Schluss. Der Schreibstil ist abwechlungsreich und spannend. Außerdem ist es ein sehr schönes Cover. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch.

  • Schlecht ist garkein Ausdruck

    Dickicht

    ErbsenundKarotten

    04. August 2016 um 11:25

    Unglaubwürdig, an den Haaren beigezogen und teilweise ekelhaft Darf ich vorstellen? Bisher mein Flopp im Jahre 2016. Glaube auch 2015 habe ich kein so schlechtes Buch gelesen. Da das Cover gelungen ist und mir auch durchaus gefällt, was der Klappentext verrät, habe ich mich auf das Buch gefreut. Ich habe es mir extra für den Sommer aufgehoben, weil ich dachte “Sommer und dieser super Thriller passt“…. Die ersten 50 Seiten waren durchaus vielversprechend. Mysteriös, irgendwie gruselig und durchaus vielversprechend. Das wars dann aber auch schon mit dem positiven zu diesem Buch. Die Charaktere waren dumm und haben komplett unglaubwürdig gehandelt. Auch hat der Autor es bis zum Ende nicht geschafft, mir überhaupt ein Bild von den Charakteren zu geben. Die Geschichte, und ich meine wir sprechen hier von einem Thriller, war derart an den Haaren herbeigezogen, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte… Das Buch hatte dermaßen viele Längen, ich habe mich teilweise geekelt und gelangweilt… Da das Buch mich so genervt hat, habe ich gegen Ende nur noch quer gelesen. Ganz, ganz schlecht. Und jetzt nach Beenden des Buches habe ich noch mehr Fragen als vorher…Mehr kann ich auch nicht schreiben. Bin einfach nur enttäuscht

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    • 2
  • Rezension zu "Dickicht" von Scott Smith

    Dickicht

    Samaire

    Sprachlich ist "Dickicht" keine Revolution. Sehr einfach geschrieben, war es mir zu Beginn sogar zu einfach, aber liest man sich ein und hat ein gewisses Interesse an Horror, kann man sich auf ein sehr spannendes Buch freuen, dass man bis zum Schluss nicht mehr wirklich aus den Händen legen möchte.

    • 2

    Arun

    27. November 2015 um 23:23
  • Nichts für schwache Nerven :-)

    Dickicht

    TammyB

    Mexiko: Sonne, Strand, Meer, Sex und ...Tequila. Nichts anderes haben sich Jeff und Amy, Eric und Stacy für ihren Urlaub erträumt. Die vier Amerikaner faulenzen am Strand von Cancun, als sich ein junger Deutscher zu ihnen gesellt. Dessen Bruder ist einer Archäologin zu einer Ausgrabungsstätte in den Dschungel gefolgt, hat aber seitdem nichts mehr von sich hören lassen. Die Gruppe beschließt spontan, Matthias in den Urwald zu begleiten. Doch dieser Ausflug wird für die jungen Leute ein Weg in die Hölle… Es ist unfassbar, wie schnell sich das Leben von einer Sekunde zur Anderen verändern kann!Wie schnell der schönste Urlaub zum Horrortrip werden kann... Mexiko, das Land aus dem die Urlaubsträume sind.Doch für vier Amerikaner entwickelt sich der geplante Urlaub als Alptraum. Als sie einen Deutschen kennenlernen und diesem dann in den Dschungel begleiten, um ihm bei der Suche nach seinen verschwundenen Bruder zu helfen, beginnt für die jungen Leute ein Kampf um Leben und Tod. Im Tiefen des Dickichts des Urwaldes lauert etwas unaussprechliches und wartet nur auf die Besucher... Ich habe zuerst das Buch gelesen und mir dann die Verfilmung "Ruinen" angesehen. Ein TOP Thriller wie er spannender nicht sein kann! Definitiv nichts für schwache Nerven!

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    • 3
  • Der Horror im Dschungel

    Dickicht

    DeansImpala

    17. June 2014 um 00:58

    Handlung: 5 Freunde machen Urlaub in Mexiko, am Strand lernen sie den Deutschen Matthias kennen und dieser überredet sie ihm bei der Suche nach seinem Bruder zu helfen, welcher an archäologischen Ausgrabungen im Dschungel beteiligt und seitdem spurlos verschwunden ist. Also machen sich die 6 auf den Weg in den Dschungel und was zuerst wie ein spannender, abwechslungsreicher Ausflug aussieht entpuppt sich bald als Horrortrip. Im undurchdringlichen Dschungel warten nicht nur die gewöhnlichen Gefahren auf sie, schnell stellen sie fest das dort noch etwas anderes ist. Meinung: Eine spannende, beklemmende Atmosphäre legt sich über den Leser, während sich die Tragik der Geschichte immer weiter zuspitzt. Gespannt fliegt man über die Seiten und fiebert mit den 6 Protagonisten mit. Der Autor schickt den Leser mit auf die Reise und mich überkam während des Lesens nicht nur einmal ein flaumiges Gefühl und Gänsehaut auf den Armen. An sich war das Buch und die Idee nicht schlecht, aber doch ein wenig zu flach und nicht ausgearbeitet genug.

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  • Aufgepasst auf Ranken!!!

    Dickicht

    Martin-Martial

    Also, ich bin total froh dass ich das Buch gelesen hab, eine super spannende Story, Spannung steigt und steigt, und man fragt sich die ganze Zeit wie das enden kann, einfach nur weiterzuempfehlen!

    • 3
  • Oh je

    Dickicht

    jimmygirl26

    11. November 2013 um 11:45

    Der Klappentext hat sich ja sehr toll gelesen, anfangs plätschert die Sache dahin dann kommt ein wenig Spannung auf. Nur war das von kurzer Dauer hab das Buch kurzhand abgebrochen. Schade hätte mich nämlich wirklich darauf gefreut.

  • Rezension zu "Dickicht" von Scott Smith

    Dickicht

    vormi

    Die Idee der Storys, eine menschenfressende Horropflanze, mag ja noch etwas aus dem Rahmen fallen. Leider ist die Handlungsweise der Protagonisten völlig unglaubwürdig. Wie in den anderen Rezis schon gesagt: Reine Zeit- und Geldverschwendung. Schade.

    • 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2013 um 00:38
  • Mitreißend! - Aber man muss ein Faible für derartige Handlungen und Beschreibungen haben...

    Dickicht

    LadyMacbeth

    29. March 2013 um 14:27

    Amy, Stacy, Jeff und Eric wollen einen ganz normalen Urlaub verbringen: Sie wollen entspannen, sie wollen ihr Reiseland Mexiko besser kennenlernen – und sie wollen ein Abenteuer erleben. Als sie auf Matthias treffen, dessen Bruder Henrich dem Lockruf einer jungen Archäologin gefolgt und von einem Ausflug in den Dschungel nicht mehr zurückgekommen ist, beschließen sie, Matthias bei seiner Suche nach Henrich zu helfen. Mit von der Partie ist auch ein junger Grieche – von allen nur Pablo genannt – der sich von der ganzen Aktion wohl jede Menge Spaß verspricht. Sie alle ahnen nicht, was dort im Dschungel auf sie lauert.  Meine Meinung Ich habe “Dickicht” für ein paar Franken als Mängelexemplar gekauft. Hätte ich vorher die Rezensionen bei Amazon gelesen, hätte ich das wohl unterlassen, aber zum Glück habe ich das Buch völlig ohne Erwartungen gekauft und auch gelesen. Cover und Beschreibung machten mir einfach direkt Lust auf mehr, die ersten ca. 100 Seiten fand ich aber derart langweilig, dass das Buch lange, lange Zeit nur angelesen in meinem Regal stand. Diesen Monat habe ich mir dann ein Herz gefasst und dem Buch noch eine zweite Chance gegeben; und ich habe es nicht bereut. Für die Protagonisten Amy, Jeff, Stacy und Eric beginnt alles als ein ganz “normaler” Party-Urlaub (jede Menge Alkohol, Partys, sexuelle Ausschweifungen…). An keiner Stelle wird angedeutet, was ihnen widerfahren wird – in keinem Moment lässt sich erahnen, dass ihr Ausflug in den Dschungel mehr werden wird, als eine kleine, spannende Tour zu alten Ruinen. Es gibt keine Vorzeichen: Keine mysteriösen Zeitungsberichte, keine eigenartigen Schilder, keine Vorwarnung – und die einzige Warnung, die sie erhalten, verstehen sie aufgrund von Sprachbarrieren nicht. Als sie die Ausgrabungsstätte erreichen, finden sie verlassene Zelte vor – von Henrich keine Spur… Und bald schon müssen sie feststellen, dass sie die Ausgrabungsstätte nicht ohne weiteres verlassen können… Ab dem Moment, an dem die Reise zur Ausgrabungsstätte begann, war ich absolut von “Dickicht” gefesselt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen! Zunächst ist eine Weile unklar, was überhaupt das Problem ist… und als die jungen Leute herausfinden, was vor sich geht, ist der Albtraum noch lange nicht vorüber. Meiner Meinung nach hat Scott hier eine wirklich interessante Idee gehabt und die auch wirklich gut umgesetzt. Er beschreibt nicht nur, was die sechs Protagonisten bedroht und wie bösartig es dabei vorgeht, es bleiben auch viele, viele Fragen offen (und somit viel Raum für die eigene Fantasie) und nicht zuletzt beschreibt Scott sehr, sehr genau, wie sich die Protagonisten durch den psychischen Druck, der auf ihnen lastet, verändern. Als besonders schwierig empfand ich Pablo: Durch das, was ihm widerfährt, verschlimmert sich die Situation, in der sich alle befinden, drastisch – vor allen Dingen durch die Sprachbarriere. Wie will man jemandem helfen, jemandem Trost und Mut zusprechen, jemandem Hoffnung schenken, wenn man sich nicht einmal mit Händen und Füßen verständigen kann? Das, was mit dem lebenslustigen Pablo geschieht, verschärft die gesamte Atmosphäre enorm. Die weiblichen Protagonistinnen habe ich weniger interessant gefunden als die männlichen: Stacy erschien mir als sehr flatterhaft und naiv, Amy vor allen Dingen als enorm rücksichtslos. Eric war einfach sehr interessant dargestellt – vom ganz normalen, netten Typen von nebenan wandelt er sich zu einer tickenden Zeitbombe, völlig gefangen in seiner Hysterie. Ich dachte, dass er jeden Moment entweder sich selbst, oder den anderen etwas antun würde. Jeff war hingegen das krasse Gegenteil: organisiert, aktiv – der Macher… Und Matthias war von Anfang an der Sonderling. Viele Personen haben kritisiert, dass die Spannung im Buch abfällt, sobald klar ist, was die jungen Leute bedroht. Das empfand ich gar nicht so, eher im Gegenteil: Ich war gespannt, was noch geschehen würde, durch welche boshaften Ideen das Spielchen weiter getrieben werden würde – und ich war gespannt, wie sich die Situation für alle Beteiligten weiter entwickeln würde. Das Ende war lediglich ein konsequenter Höhepunkt, das manch einem nicht geschmeckt haben mag, weil es eben nicht auf “und so lebten sie glücklich und zufrieden bis ans Ende aller Tage” hinauslief… Ich hätte gerne mehr über die Hintergründe erfahren und wurde lediglich in diesem einen Punkt “enttäuscht”. Letzten Endes wäre das aber auch nur eine nette Zusatzinformation gewesen und nicht mehr, aber diese fehlenden Infos hätten das Buch wohl noch besser abgerundet. Fazit Entweder, man mag solche Bücher, oder man findet sie langweilig/eklig/einfallslos o.ä. … Mir hat Dickicht enorm gut gefallen, weil sich die Situation für alle – auf einer psychologischen Ebene – derart zugespitzt hat, dass theoretisch alles hätte passieren können. Die Grundidee war sehr speziell und ziemlich durchdacht, auch wenn über die Hintergründe eigentlich nichts bekannt wurde (dafür gibt’s auch in der Wertung einen kleinen Abzug, denn mit mehr Hintergrundinformationen wäre das Buch sicherlich noch besser gewesen). Vom Anfang einmal abgesehen, fand ich das Buch einfach durch die Bank absolut spannend und beunruhigend. Stilistisch geht Scott häufig sehr ins Detail und auch so etwas muss man mögen: Wenn man einen schwachen Magen hat oder sich sehr an ekelhaften Beschreibungen stößt, der sollte besser die Finger von dem Buch lassen. Für mich war’s ein echter Glücksgriff.

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  • Rezension zu "Dickicht" von Scott Smith

    Dickicht

    Red-Sydney

    12. March 2013 um 23:31

    Beklemmender Horrorthriller im mexikanischen Dschungel Bei ihrem Urlaub in Mexiko lernen vier Amerikaner einen Deutschen in ihrem Alter kennen. Sie freunden sich mit ihm an, nicht ahnend, dass diese Begegnung ihr Leben von Grund auf zum Schlechten wenden wird. Amy, Stacy, Jeff und Eric wollen einfach nur am Strand von Cancún entspannen. Aber die Begegnung mit Matthias verändert schlagartig alles. Der Deutsche ist auf der Suche nach seinem Bruder, der bei einer archäologischen Ausgrabung mithelfen wollte und bisher nicht zurückgekehrt ist. Die beiden Pärchen und ihr griechischer Freund Pablo versprechen bereitwillig, ihm zu helfen und ihn zu der Ausgrabungsstätte zu begleiten, in dem Glauben, dadurch etwas Abwechslung in ihren Urlaub zu bringen. Und was ein harmloser Ausflug mitten in den Dschungel werden sollte, wird schnell zum Horrortrip, in welchem die kleine Gruppe bald ums nackte Überleben kämpfen muss. Die Handlung beginnt schleppend, fast zu schleppend und erst nach einigen Seiten gewinnt sie an Fahrt. Allerdings wird die Spannung eher schleichend als wirklich rasant aufgebaut, mit wenigen kleinen Hinweisen darauf, dass die Freunde den Ausflug lieber nicht angetreten hätten. Manche von ihnen sind sogar etwas zu auffällig und wirken etwas konstruiert, besonders die unguten Gedanken, die die Gruppe vor ihrer Abreise überfallen und dennoch nicht aufhalten. Kaum sind die Sechs am Ziel, nimmt die beklemmende Atmosphäre zu. Dabei thematisiert der Autor hauptsächlich die einzelnen Reaktionen der unterschiedlichen Charaktere auf die auf sie lauernde Bedrohung und die langsam Gestalt annehmende Erkenntnis, woher die eigentliche Gefahr für ihr Leben droht. Dabei geht er weniger reißerisch und voller Schockeffekte, sondern eher psychologisch vor. Die Figuren gewinnen an Tiefe und zeigen neue Facetten an sich, ohne übertrieben oder aufgesetzt zu erscheinen. Sie handeln auf die Art, die zu ihnen passt, und das bis zum Schluss. Trotzdem wird man mit ihnen nicht so richtig warm. Sie sind nicht unbedingt unsympathisch, aber man kann mit ihnen nur begrenzt mitleiden. Manche ihrer Handlungen sind auch nicht wirklich nachvollziehbar. Es bleibt immer eine gewisse Distanz zwischen ihnen und dem Leser, was es schwer macht, sich in sie hineinzuversetzen. Und das obwohl die Story lediglich aus ihrer Sicht geschildert ist. Aus dem Grund wird man auch über die Hintergründe der Bedrohung völlig im Unklaren gelassen, was ziemlich schade ist. Wie die Protagonisten kann man nur spekulieren, was bloß bedingt die eigene Neugier stillt. Dickicht ist ein auf eine beklemmende Weise spannender Horrorthriller, der vor allem durch das Grauen besticht, das sich die Hauptcharaktere selbst in ihren Köpfen ausmalen. Der Gegner, dem sie gegenüberstehen, ist eher gerissen als übermäßig brutal, was einen gewissen Reiz der Geschichte ausmacht und sie von anderen einzig auf Schockelemente ausgerichtete Romane desselben Genres unterscheidet. Die Grundidee dahinter ist zwar nicht wirklich neu, aber innovativ umgesetzt und mit unerwarteten Wendungen gespickt. Allerdings ist das offene Ende derart vorhersehbar, dass man trotz des Cliffhangers nicht unbedingt wissen muss, wie es weitergeht.

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  • Rezension zu "Dickicht" von Scott Smith

    Dickicht

    gaby2707

    24. February 2013 um 17:34

    4 junge Amerikaner, Jeff und Amy, Eric und Stacy, machen in Cancun, Mexico, Urlaub. Auf einer Ausflugsfahrt nach Cozumel lernen sie den Deutschen Matthias kennen. Er erzählt ihnen von seinem Bruder Henrich, der die Liebe seines Lebens hier kennen gelernt hat und ihr in den Dschungel zu einer Ausgrabungsstätte gefolgt ist. Ausserdem haben sie 3 Griechen kennen gelernt. Als Matthias ihnen erzählt, dass er sich Sorgen um Henrich macht und ihn suchen will, beschließen die 4 Amerikaner ihn zu begleiten. Und auf dem Weg zu Bus nach Cobá schließt sich auch der Grieche „Pablo“ an. Jeff ist der Einzige, der starke Zweifel an dieser Unternehmung hat – aber sie wollen ja am Abend wieder zurück sein. Als sie im Taxi sitzen und Richtung Ausgrabungsstätte fahren, können die 6 nicht ahnen, auf welche tödliche Tour sie sich begeben... Wow, das Buch ist nichts für schwache Nerven. Ich habe mehr als einmal überlegt, das Lesen aufzugeben – aber ich habe durchgehalten. Was hier im Dschungel bzw. im Dickicht alles passiert ist schier unglaublich und ab ca. Mitte des Buches hält eine sehr hoch angelegte Spannung an. Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass wenigstens etwas gut wird. Die Geschichte an sich lässt sich leicht und flüssig lesen und ist verständlich und sehr anschaulich geschrieben, was mir immer wieder einen Schauer hat über den Rücken laufen lassen. Mein Kopfkino hat wegen mancher Szenen verrückt gespielt und ich habe es hier und da ausblenden müssen. Die Personen sind detailliert und genau beschrieben, so dass ich sie mir habe gut vorstellen können. Und die Story an sich wird mit dem Lesen immer realer und gruseliger. FAZIT: Ein tolles Buch - nichts für schwache Nerven.

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  • Leserkommentare zu Dickicht von Scott Smith

    Dickicht

    Nicoletta

    07. February 2013 um 18:03 via eBook 'Dickicht'

    Habe mir mehr von diesem Buch versprochen. Alles ziemlich unrealistisch

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