Scott Westerfeld Behemoth - Im Labyrinth der Macht

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Inhaltsangabe zu „Behemoth - Im Labyrinth der Macht“ von Scott Westerfeld

Das Abenteuer geht weiter! Prinz Aleksandar und die Pilotin Deryn sind mit dem britischen Luftschiff Leviathan sicher in Konstantinopel gelandet, nur um dort erneut in Gefahr zu geraten: Die britische Armee plant, das Meeresungeheuer Behemoth, eine furchterregende, mechanische Kreatur, ins Osmanische Reich zu bringen – Europa wäre dem Untergang geweiht. Alek und Deryn müssen nun schnellstens handeln …

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  • Absolut Empfehlenswert, ein super 2. Band und der Dritte wird definitiv gelesen.

    Behemoth - Im Labyrinth der Macht

    YvisLeseecke

    12. October 2016 um 14:48

    Meine Meinung:Wie auch im ersten Teil ist der Schreibstil sehr gut, flüssig und flink. Es gibt hier keine, von mir gehassten, Schachtelsätze so dass das Buch sehr einfach aber dennoch verständlich geschrieben ist. Es wurde auch viel weniger beschrieben wodurch mir dieser Teil deutlich besser gefiel als der Erste.Wir lernen die Charaktere immer mehr kennen und sie bekommen wahnsinnige Tiefe. Man kann alles nachempfinden und sich gut hineinversetzten. Auch die neuen Charaktere sind sehr bildlich beschrieben, so dass man sich auch diese super vorstellen kann.Die Geschichte war ebenfalls besser als im ersten Teil. Es war diesmal nicht ganz so "technisch", aber dennoch super spannend und rasant. Auch in diesem Teil werden geschichtliche Hintergründe super mit einbezogen, so dass es auch einen Lerneffekt haben könnte. Das macht der Autor zum Glück nicht langweilig und trocken, sondern verbindet Actionszenen mit viel Charme, Witz und wahnsinnig kreativen Einfallsreichtum. Es ist an keiner Stelle langweilig. Die politischen Sachen haben mich teilweise ein bisschen verwirrt und die ich fand es Schade, dass die Gruppe um Zaven denkt die Erde wäre auf einer Schildkröte die von Elefanten getragen wird (Scheibenwelten!). Da hätte er sich gern was eigenes ausdenken können.Fazit: Absolut Empfehlenswert, ein super 2. Band und der Dritte wird definitiv gelesen.

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  • Ein tolles Buch

    Behemoth - Im Labyrinth der Macht

    CocuriRuby

    07. December 2015 um 21:39

    Ich war ziemlich überrascht, als ich auf den ersten Seiten mit Humor begrüßt wurde. Auch wenn es nicht lange gehalten hat, aber Humor tauchte immer mal wieder ein wenig auf. Die Charaktere sind mir auch sympathischer als noch im ersten Band. Gerade die Marotten der Protagonisten haben sich abgeschwächt, wenn auch nicht gänzlich aufgelöst. So tut mir Alek immer noch ziemlich leid, weil er vom Autor oft mit dummen Entscheidungen und Handlungen gestraft wird, damit die Handlung voran gehen kann. Die Atmosphäre ist dafür nach wie vor toll, wenn nicht sogar ein wenig besser. Wir treffen in diesem Band auf weitere beeindruckende Maschinen und Kreaturen. Die Ausarbeitung zieht mich nach wie vor in ihrem Bann und auch hier haben wir wieder sehr viele traumhaft schöne Illustrationen, die die Geschichte untermalen und die Welt und Schöpfungen bildlich untermalen. Auch die Handlung nimmt noch ein wenig mehr an Fahrt auf und bekommt durch die Stadt Istanbul (Konstantinopel) einen Hauch von Orient. Natürlich werden auch die Kriegselemente durch den ersten Weltkrieg deutlicher. Auf die Kriegsführung bzw. Kriegstaktiken wird auch recht viel Fokus gelegt. Dennoch überlastet es einen nicht und man wird damit nicht bombardiert. Es bietet einen aber viel Gefühl fürs Detail und Stoff zum mitdenken.  Wir haben (trotz Nähe zur Geschichte) viele unerwartete Wendungen, was dem ganzen Spannung verleiht. Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen.   Fazit Ich finde diesen Band mindestens so gut wie den ersten Teil, wenn nicht gar ein wenig besser. Also handelt es sich hierbei um keinen „verfluchten zweiten Band“ – was mich sehr gefreut hat. Ich freue mich schon auf das Finale.

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  • Rezension zu "Behemoth - Im Labyrinth der Macht" von Scott Westerfeld

    Behemoth - Im Labyrinth der Macht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2012 um 22:31

    Achtung: Rezension für die komplette Trilogie!!! Europa 1914. Der Thronfolger von Österreich-Ungarn, Ferdinand, und seine Frau Sophie werden in Serbien ermordet und ihr Sohn Aleksandar von Hohenberg muss mit ein paar treuen Untergebenen aus Österreich fliehen, da befürchtet wird, dass er Anspruch auf den Thron erheben könnte. Zur selben Zeit verkleidet sich Deryn Sharp als Junge, um in die britische Luftakademie aufgenommen zu werden, denn sie will nichts mehr als Flieger werden. Darwinisten und Mechanisten treffen aufeinander und der Krieg zwischen den Großmächten Europas bricht aus. In diesen Wirren lernen sich Alek und Deryn kennen, werden zu Freunden und Verbündeten, auch wenn beide ihre Geheimnisse hüten. Doch sie sind vielleicht die Einzigen, die den Krieg zu einem Ende bringen und Schlimmeres verhindern können - mit Hilfe des Darwinisten-Luftschiffs Leviathan. Ich bin absolut begeistert von dieser Steampunk-Trilogie!!! Scott Westerfeld fasst den Steampunk, wie es sein soll: historische Personen und Ereignisse vermischt mit futuristischen Erfindungen - eine alternative Realität. Dazu kommen die wunderschönen Illustrationen von Keith Thompson! Sie begleiten die Handlung und helfen, sich die Maschinen und Tierwesen besser vorzustellen. Sie haben meine Fantasie nur noch mehr beflügelt. In Leviathan werden die Hauptfiguren Alek und Deryn eingeführt. Beide sind Charaktere mit denen man sich identifizieren kann. Vor allem Deryn, deren Wünsche und Ziele man gut verstehen kann, für die sie sich als Junge ausgibt. Auch Aleks Gefühle sind gut nachvollziehbar: er hat seine Eltern verloren, ist auf der Flucht und auf der Suche nach seinem Platz im Leben. Im ersten Band erfährt der Leser auch, wie die Welt in der Trilogie aussieht: Mechanisten und Darwinisten herrschen über Europa. Mechanisten, dazu gehört Alek, sind die Leute, die große, dampfende Maschinen bauen. Kriegsschiffe, Kampfläufer, Waffen. Die Darwinisten, dazu gehört Deryn, züchten Tierwesen, die die Maschinen ersetzen können. Alek und Deryn begegnen sich auf dem Luftschiff Leviathan, das eine Schöpfung der Darwinisten ist, eine Art riesiges Säugetier. Deryn ist als Junge, Dylan, Kadett auf diesem Schiff. Alek versucht sein Geheimnis bezüglich seiner Herkunft zu wahren, was nicht so leicht ist, da die Engländer den Österreichern nicht trauen. Doch sie sind aufeinander angewiesen, also reisen Alek und seine Gefährten mit den Engländern Richtung Osmanisches Reich, denn dort hat die Darwinisten-Biologin Dr. Barlow einen Geheimauftrag. Alek und Deryn spüren, dass nicht alles nach Plan laufen wird. In Behemoth erreicht die Leviathan das Osmanische Reich, doch die diplomatischen Verhandlungen scheitern und Alek und seine Leute fliehen, gemeinsam mit einer neuen, sehr intelligenten Tierschöpfung, die Teil von Dr. Barlows Mission ist. Deryn versucht alles, um Alek zu helfen und in Istanbul zu finden. Man kann eine deutliche Charakterentwicklung der beiden Hauptcharaktere mitverfolgen. Sie wachsen an den Situationen, die sich ihnen stellen und müssen Entscheidungen treffen. Auch wachsen die Beiden enger zusammen. Deryn kennt und bewahrt Aleks Geheimnis für sich, auch wenn andere es entdecken. Sie werden in einen Aufstand in Istanbul verwickelt und helfen, wo sie können, auch um die Leviathan zu retten. Aleks Identität wird der Welt offenbart und er setzt sich zum Ziel diesen unnötigen Krieg zu beenden. In Goliath spitzen sich die Ereignisse dann vollkommen zu, denn ein verrückter Wissenschaftler hat eine schreckliche Waffe gebaut, die er dazu nutzen will, um den Weltfrieden herzustellen. Alek und Deryn wissen, dass sie etwas tun müssen. Auch werden endlich alle verbleibenden Geheimnisse zwischen den Charakteren gelüftet und Konflikte lösen sich. Die Charaktere finden zueinander und ich habe das Ende als absolut passend empfunden. Fazit: Die Leviathan-Trilogie ist eine spannende, aufregende Abenteuergeschichte um zwei Teenager aus unterschiedlichen Welten, deren Schicksal und Geschichte miteinander verbunden scheint. Die Liebesgeschichte ist sehr zart und nicht vordergründig und passt damit perfekt in die ganze Geschichte. Ich habe jede Seite der drei Bücher genossen! Ich habe die Bücher regelrecht verschlungen! Die Charaktere waren absolut klasse, ich mochte wirklich jeden Charakter. Mit Hilfe der tollen Zeichnungen fiel es mir auch sehr leicht mir die Tierschöpfungen und Maschinen vorzustellen und richtig in die Welt von Scott Westerfeld einzutauchen. Wer Steampunk und spannende Abenteuergeschichten mag, ist hier bestens bedient. Für eine absolut grandiose Unterhaltung gebe ich 5 Sterne!!!

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  • Rezension zu "Behemoth - Im Labyrinth der Macht" von Scott Westerfeld

    Behemoth - Im Labyrinth der Macht

    Reever

    15. September 2011 um 20:41

    Erster Weltkrieg, gespickt mit tollen Chars und Fantasie. Ein Luftschiff das lebt, als Bewaffnung gezüchtete Tiere, der Deutsche baut riesengroße Maschinenwesen und elektrische Kanonen. Da kommt nie Langeweile auf.

  • Rezension zu "Behemoth - Im Labyrinth der Macht" von Scott Westerfeld

    Behemoth - Im Labyrinth der Macht

    Mr. Rail

    07. August 2011 um 11:44

    Steam-Punk Fantasy vom Feinsten, reichhaltig illustriert und auch im Kopf des Lesers entstehen Bilder ganz besonderer Art. Lebende Luftschiffe, Tierarten, die in Laboratorien für spezielle Zwecke gekreuzt und gezüchtet werden und ausgeklügelte Kriegsmaschinen auf der anderen Seite. Der erste Teil LEVIATHAN bestach alleine schon durch seine Aufmachung und die atmosphärisch präzise Gestaltung der Rahmenbedingungen der gesamten Handlung im Europa an der Schwelle zum Ersten Weltkrieg. Mittendrin: ein verfolgter Thronfolger, ein als Junge verkleidetes Mädchen und viele Menschen, die in den Wirren dieser Zeit versuchen, am Ruder des eigenen Lebens zu bleiben. Würden Aleksandar und Deryn in den Irrungen und Wirrungen des Krieges ihren Weg finden und wie lange würde Deryns geschlechtliches Versteckspiel gelingen? Diese Fragen ließen mich hoffnungsvoll auf die Fortsetzung warten. Und nun folgt Behemoth der Leviathan und das ferne Konstantinopel ist das gemeinsame Reiseziel… Ich blieb an Bord… es ging nicht anders… Konstantinopel inmitten des osmanischen Reiches ist das geheime Ziel der Leviathan. Mit an Bord – ein merkwürdiges Geschenk für den Sultan. Eine darwinistische Schöpfung – ein neuartiges Lebewesen soll ihn auf die Seite der Briten ziehen und den Herrscher von den friedlichen Plänen des Empires überzeugen. Die Friedensmission droht zu scheitern, da der Sultan bereits andere Verbündete an seinem Hof beherbergt. Aleksandar und Deryn finden sich von Feinden umzingelt in einer der größten und geheimnisvollsten Städte des Kontinents wieder. Sie müssen überleben und haben nur einen Trumpf im Ärmel. Sie kennen die geheimen Pläne des deutschen Kaiserreichs und wissen, dass die Ankunft des Behemoth unmittelbar bevorsteht. Behemoth… eine lebendige Geheimwaffe der Briten gegen die Kriegsschiffe der Mechanisten. Als alle Pläne zu scheitern drohen, muss Aleksandar zum ersten Mal in seinem Leben beweisen, ob wirklich Kaiserblut in seinen Adern fließt… Und Deryn steht treu an seiner Seite… treuer als treu… Auch sie hat ein Geheimnis…. Sie liebt… Ich habe meinen Dienst an Bord der Leviathan nicht quittiert. Zu spannend ist es – zu gut gelungen ist die Fortsetzung – zu groß ist die Freude auf „Goliath“. Da kann man doch nicht einfach von Bord gehen…

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  • Rezension zu "Behemoth - Im Labyrinth der Macht" von Scott Westerfeld

    Behemoth - Im Labyrinth der Macht

    Steffi_Muehlsteph

    29. July 2011 um 18:32

    "Sind Sie vollkommen dem brüllenden Wahnsinn verfalle? Ich bin doch kein Verräter ... jedenfalls nicht so einer." "Nun ja, möglicherweise bin ich gewzungen, Ihr kleines Geheimnis zu enthüllen, wenn Sie uns nicht helfen. Ich habe schon während unserer Fechtstunden Verdachte geschöpft. Es ist die Art, wie Sie stehen. Und Ihre Ausbrüche wegen Alek waren ebenfalls durchaus erhellend.Aber eigentlich hat vor allem Ihr Blick gerade jetzt die letzten Zweifel beseitigt." S. 265 So hatte sich Deryn ihre Reise auf der Leviathan nicht vorgestellt. Brüllende Deutsche lauern in ganz Istanbul und es steht in den Sternen, ob die Leviathan jemals wieder die britische Insel überfliegen wird. Bei Alex sieht es nicht anders aus, jedoch scheint er Verbündete gefunden zu haben, die ihm auch im Krieg behilflich sein könnten. Immer tiefer rutschen Deryn und Alek in die wirren des Kriegs und immer öfter sind sie aufeinander angewiesen. Der 2. Teil der Trilogie führt den Leser auf eine Reise fernab den herkömmlichen Mechanistenwegen, hinein in eine orientalische Welt, in der alles möglich erscheint - alles, außer dem Nicht-Ausbruch des Kriegs. Meine Meinung: Durch und durch hat mich das Buch in seinen Bann geschlagen. Die 504 Seiten waren sehr schnell durchgelesen - vielleicht etwas zu schnell, wenn ich mir die Wartezeit auf den 3. band betrachte. Was der 1. Teil angefangen hatte, wird hier grandios erzählt weiter gesponnen und auch die Charaktere bleiben sich selbst treu. Obwohl Deryn eine ziemlich große Schwäche für Alek hat, bleibt sie dennoch ganz sie selbst und verfällt nicht in Hysterie oder Liebesblindheit. Und Alek, der immer noch glaubt, dass Dylan sein bester Freund ist, kommt immer noch nicht dahinter, dass die hohe Stimme des Jungen und seine Besorgnis ihm gegenüber vielleicht hindeuten könnte, dass er eine Sie ist. Beide spinnen weiterhin ihren eigenen Faden in der Geschichte und doch sieht man schon, dass sie unweigerlich immer wieder zusammen treffen werden. Es ist nicht nur die Freundschaft, sondern auch der Mut, für den jeweils Anderen einzustehen, der diese beiden Figuren so liebenswert macht. Die Nebencharaktere wie Eierkopf Barlow tragen nur dazu bei, dass die Geschichte an fahrt gewinnt. Denn immerhin gibt es noch dieses Tierchen, das Alek nun bei sich trägt.... Ich bin überwältigt von diesem Buch, dessen Zeichnungen einem den Atem rauben. Technisches wird gut erklärt und auch nicht zu sehr darauf eingegangen, als dass es ermüdend wirken könnte. Es ist gut umschrieben, sodass das Imposante an den Maschinen oder den Tieren immer wieder zum Vorschein kommt. Scott Westerfeld hat hier eine großartige Trilogie erschaffen, die ich jedem Fan von guten Action Jugendbücher empfehlen kann. Ich freue mich schon sehr auf den 3. Band, weil auch die mitunter sehr weibliche Hoffnung in mir keimt, dass Alek doch noch herausfindet, dass Deryn ein Mädchen ist - und was für eins.

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  • Rezension zu "Behemoth - Im Labyrinth der Macht" von Scott Westerfeld

    Behemoth - Im Labyrinth der Macht

    Charlousie

    16. July 2011 um 01:31

    „Sehr erfreut, Mr … äh … Graf Volger. Ich bin Kadett Dylan Sharp.“ „Ich weiß, wer Sie sind.“ „Genau. Denn Alek und ich, wir haben ja gefochten.Wir sind Freunde.“ „Sie sind dieser Vollidiot, der Alek das Messer an die Kehle gesetzt hat.“ S. 65 Inhalt: Alek ist vielleicht die letzte Hoffnung der Welt, ohne dass sie auch nur etwas davon ahnt. Der nahende Krieg wird von einer fernen Bedrohung zu realen Gefechten und ernst zu nehmenden Gefahren. Doch Alek, der totgeglaubte Prinz von Österreich, könnte noch einiges stoppen. Wenn er nicht gerade auf der Leviathan bei seinen Feinden an Bord wäre. Doch so verzwickt die Lage auch ist, er, Deryn und noch so einige andere Figuren ziehen ordentlich an den Strängen, um ihr Ziel zu erreichen. Dabei ahnt Alek nicht, dass sein erster echter und richtiger, bester Freund, eigentlich ein Mädchen ist, das sich auch noch in ihn verliebt hat. Abgesehen von einigen Geheimnissen, die jeder im Geheimen vor den anderen zu verbergen versucht, arbeiten sie alle zusammen und bestimmen unter Einsatz ihres Lebens das Geschehen und die Entwicklungen des sich ausbreitenden Krieges mit. Denn ob nun Mechanisten oder Darwinisten, sie alle verbindet etwas… Meine Meinung: Ist das ein tolles Buch! Band 1 „Leviathan“ war bereits großartig, doch in der Fortsetzung hat Scott Westerfeld sich selbst übertroffen. Ich bin vor allen Dingen von dem Einfallsreichtum dieses Mannes überrascht. Ich habe schon sehr viele Romane von ihm gelesen und jede Geschichte geht in eine komplett andere Richtung. „Behemoth“ führt die Handlung an der Stelle fort, an der sie in „Leviathan“ endete. Der erste Weltkrieg nimmt ernstere Züge an und die Fronten verhärten sich. Diplomatie und strategische Geschicke sind gefragt, um sich entweder rechtzeitig gute Verbündete zu sichern oder Kriegspläne auszutüfteln. Dabei hatte ich das Gefühl, dass sämtliche Figuren ihr eigenes Spielchen treiben und sich alle gegenseitig veräppeln, während sie prinzipiell das gleiche Ziel verfolgen. Entweder den Krieg mit so wenig Verlusten wie möglich zu gewinnen oder ihn zu verhindern, bevor er so richtig angefangen hat. Dabei hat Scott Westerfeld die Grenzen zwischen Fiktion und historischen Eckdaten aus dem 1. Weltkrieg bravourös in einer gefühlvollen Geschichte verflochten, die mich durch die tiefgründigen und abwechslungsreichen Charaktere, einem bildreichen und heiteren Schreibstil, total von den Socken haute. Alleine die Idee die Welt grundlegend in die zwei Fronten Mechanisten und Darwinisten einzuteilen, ist genial, doch so gut umgesetzt, wie der Autor es tat, ist es ein wirkliches Highlight, was sich mit keinem anderen Fantasy-Buch auf dem derzeitigen Buchmarkt vergleichen lässt. In „Behemoth“ ist alles besonders und während sich die Ereignisse zuspitzen, zieht sich das Netz der Intrigen immer enger zusammen und ich erwarte zurzeit keine Fortsetzung eines Buches so sehr, wie bei diesem Exemplar. Mein Fazit: Scott Westerfeld hatte mich schon mit seiner „Ugly“, „Pretty“, „Special“ – Reihe für sich gewonnen. Daraufhin folgten weitere Bücher, die ich lieben lernte. Doch Menschen entwickeln sich weiter und in meinen Augen hat er sich extrem verbessert und eine Thematik, die immer wieder aktuell wird, in einer reizenden Geschichte aufbereitet. Neben der bestechenden Handlung, verliehen die Illustrationen von Keith Thompson diesem Werk den letzten Schliff, denn um sich einige Maschinen oder auch darwinistische Kreaturen vorzustellen, bedarf es schon einiges an Fantasie und so bekam ich da eine kleine „Starthilfe“. Außerdem passen die Zeichnungen super in die Geschichte und sind richtig schön anzusehen. Wer den ersten Teil noch nicht kennt, hole dies bedingt unverzüglich nach, denn bei dieser Trilogie kann man nichts falsch machen. Sie ist so schön, dass es schon wieder grausam ist. „Brüllend gut“! ;)

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  • Rezension zu "Behemoth - Im Labyrinth der Macht" von Scott Westerfeld

    Behemoth - Im Labyrinth der Macht

    chrisujlo

    25. May 2011 um 19:22

    Inhalt Nach langer Reise landet die Leviathan endlich in Konstantinopel. Doch auch dort nehmen die Probleme für den österreichischen Thronfolger Aleks kein Ende. Da Großbritannien Österreich-Ungarn den Krieg erklärt und Aleks Angst hat gefangen genommen zu werden, flüchtet er von dem Luftschiff und versucht in der orientalischen Metropole unterzutauchen. Auch Dr. Barlows Plan geht nicht auf. Sie wollte dem Sultan der Stadt die Tiere in den mysteriösen Eiern, die sie auf der ganzen Reise beschützen ließ, schenken, um ihn friedlich zu stimmen. Doch dieser hat sich unterdessen mit den Deutschen verbündet. Diese haben mit der Tesla-Kanone die einzige Waffe erfunden, die der Leviathan etwas anhaben kann. Deryn, die ihre Gefühle für Aleks mittlerweile nicht mehr leugnen kann, macht sich unterdessen auf die Suche nach ihm. Doch in einer Großstadt wie Konstantinopel entpuppt sich das als schwieriges Unterfangen, insbesondere da ihre Feinde nicht ruhen. Gemeinsam mit einer der zahlreichen Untergrundorganisationen schmieden Deryn und Aleks dann einen Plan, um den Frieden in Europa wiederherzustellen. Die Darwinistin Deryn muss sich zum ersten Mal in ihrem Leben auf die Kraft von Maschinen verlassen und hat eine geniale Idee, wie sie die Schlacht gegen die Deutschen auch ohne Waffen gewinnen können... Meinung Der erste Band dieser Trilogie "Leviathan" hat mich vor einigen Monaten ja zum absoluten Steampunk-Fan gemacht. Dementsprechend viel habe ich von dieser Fortsetzung erwartet. Es ist ja häufig der Fall, dass die Fortsetzungen nicht mehr ganz so spannend und überzeugend sind, wie der erste Teil. Hier war das aber ganz und gar nicht der Fall. Im Gegenteil: "Behemoth" steht "Leviathan" um nichts nach. Während in "Leviathan" vor allem das Luftschiff selbst im Vordergrund steht, kommen hier die unterschiedlichsten Maschinen und Tierwesen zum Einsatz. Die mechanistische Stadt Konstantinopel ist genauso bunt und vielfältig, wie man sich eine Stadt im Orient vorstellt. Die zahlreichen unterschiedlichen Läufer und Maschinen fand ich überaus faszinierend. Besonders schön und niedlich waren die Tiere, die aus den mysteriösen Eiern von Dr. Barlow geschlüpft sind. Ich bin schon gespannt, welche Rolle sie im finalen dritten Teil spielen werden. Dr. Barlow selbst habe ich in "Behemoth" ein klein wenig vermisst, nachdem sie mir in "Leviathan" so sehr ans Herz gewachsen ist. Ich habe eigentlich erwartet, dass sich die Beziehung zwischen Aleks und Deryn ein wenig weiter entwickeln wird, doch diesbezüglich geschah nicht sonderlich viel, außer, dass sich Deryn mittlerweile sicher ist, das sie in Aleks verliebt ist und ihm ihre wahre Identität offenbaren will. Ich kann diese Szene wirklich kaum noch erwarten und bin jetzt schon gespannt wie Aleks reagieren wird. Die politische Situation empfand ich etwas kompliziert und schwierig zu verstehen. Man verliert fast den Überblick, wer jetzt mit wem verbündet ist und welche Länder miteinander Krieg führen, vor allem wenn man im Geschichtsunterricht so aufmerksam war wie ich. Die Handlung bleibt aber genauso spannend und aufregend wie im ersten Teil. Die Behemoth, das sagenumwobene Seeungeheuer, kommt in diesem Buch aber gar nicht so häufig vor, wie es der Buchtitel vielleicht vermuten lässt. Ich bin mir aber sicher, dass man auch hier im 3. Teil noch einiges erfahren wird. Im Allgemeinen erwarte ich einen sehr actionreichen und emotionsgeladenen finalen Band. Die Wartezeit von einem geschätzten Jahr wird wiedereinmal beinahe unerträglich sein. Die tollen Illustrationen von Keith Thompson möchte ich erneut hervorheben. Auch in "Behemoth" haben seine wunderschönen Zeichnungen sehr zum Lesevergnügen beigetragen. Fazit Ein Fortsetzung, wie man sie sich nicht besser wünschen könnte.

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  • Rezension zu "Behemoth - Im Labyrinth der Macht" von Scott Westerfeld

    Behemoth - Im Labyrinth der Macht

    Marie1990

    02. May 2011 um 07:44

    Nach einer wilden Verfolgungsjagd landet das Luftschiff »Leviathan« in Konstantinopel. Doch dort erwartet die Crew eine böse Überraschung: Es gelingt ihnen zwar, dem Sultan ihr Geschenk zu überbringen – doch der hat sich bereits anderweitig verbündet, und ihre Friedensmission endet in einem völligen Desaster! Allein und von Feinden gejagt, finden sich Alek und Deryn im vor Unruhe brodelnden Konstantinopel wieder. Doch sie haben einen außergewöhnlichen Trumpf in der Hand: Nur sie wissen von den Plänen der Briten, das sagenhafte Meer-Ungeheuer »Behemoth« ins Osmanische Reich zu leiten ... Umgeben von Verrätern und überraschenden neuen Verbündeten muss Alek zum ersten Mal seine eigenen Entscheidungen treffen. Mit "Behemoth- Im Labyrinth der Macht" ist Scott Westerfeld eine packende Fortsetzung gelungen, die so gut wie nahtlos an Band 1 anknüpft. Die Geschichte ist wieder sehr spannend strukturiert und verknüpft politische Ereignisse mit Wissenschaft und Fantasy, herausgekommen ist ein Steampunkroman für Jugendliche, der viel Spaß beim Lesen bereitet.Auch in diesem Band gibt es wieder viel Action und man erfährt viel über Scott Westerfelds Ideen von darwinistischen Tierschöpfungen und Mechanik. Die Figuren haben sich im Vergleich zu Band 1 entwickelt und werden immer authetischer. Es kommen in diesem Band noch weitere interessante Personen dazu, die die Geschichte noch mehr bereichern. Die Sprache ist angenehm und flüssig zu lesen und besitzt auch an den richtigen Stellen den nötigen Wortwitz, sodass ein schönes Gesamtpaket entsteht. Erwähnt werden müssen auch die tollen Zeichnungen des Illustrators, da diese sehr authentisch sind und die Geschichte noch zusätzlich veranschaulichen.

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